Studienplan

I. Umweltrecht (Einführung)

1. Einführung ins Umweltrecht (Instrumente, Organisation, Verfahren)
2. Umweltverfassungs- und -europarecht (Grundrechte, Prinzipien, Kompetenzen)
3. Umweltprivatrecht (Abwehr-, Haftungs-, Prozeßrecht)
4. Umweltstraf- und Umweltordnungswidrigkeitenrecht

II. Planungsrecht (Vertiefung 1)

5. Bauleitplanungs- und Raumordnungsrecht
6. Fachplanungsrecht
7. Landschafts- und Naturschutzrecht

III. Besonderes Umweltrecht (Vertiefung 2)

8. Immissionsschutzrecht
9. Gewässerschutzrecht
10. Gefahrstoff- und Abfallrecht

IV. Seminare / Projekte (Beispiele)

11. Betriebsbeauftragte für Umweltrecht (Seminar)
12. Umwelt-Audit-Verfahren (Seminar)
13. Beschleunigung von Genehmigungsverfahren (Seminar)
14. Planfeststellungsverfahren Umgehungsstraße X (Projekt 1) oder Genehmigungsverfahren Anlage Y (Projekt 2) (4 Std.) 

Einschlägige Veranstaltungen aus dem SRW-Angebot oder andere themenverwandte Veranstaltungen sind anrechenbar. Die Studierenden können somit für ihr SRW-Studium einen Schwerpunkt im Umweltrecht wählen und sich diesen auf das Zertifikat anrechnen lassen.

Die Ausbildung besteht aus einführenden Vorlesungen, vertiefenden Vorlesungen sowie drei Seminaren und einem Projekt. Die Vorlesungen schließen in der Regel mit einer Klausur ab. Für die Seminare und Projekte sind mündlich Vorträge und schriftliche Ausarbeitungen erforderlich. Bis auf die Projekte sind alle Veranstaltungen auch für das allgemeine SRW-Studium geöffnet. Die Studierenden sollten die vier Einführungsveranstaltungen, vier vertiefende Vorlesungen (z.B. Studierende des Bauingenieurwesens, der Achitektur und der Stadt- und Landschaftsplanung die Vertiefung 1 sowie Abfallrecht, Studierende der Elektrotechnik und des Maschinenbaus die Vertiefung 2 sowie Fachplanungsrecht), zwei Seminare und ein Projekt (je nach Studiengang) wahrnehmen. Individuelle Schwerpunktsetzungen sind nach Absprache möglich.