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Dekarbonisierung des Gebäudewärmesektors (DeGeb)

Laufzeit: November 2018 bis Oktober 2021

Projektkoordination: Agora Energiewende Berlin

Kooperationspartner: Fachgebiete der Universität Kassel (Grundlagen des Rechts, Privatrecht und Ökonomik des Zivilrechts, Empirische Wirtschaftsforschung und Dezentrale Energiewirtschaft), Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) Kassel

Förderinstitution: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der zweiten Phase des Förderprogramms "Ökonomie des Klimawandels"

Zusammenfassung: Das Beheizen von Wohn- und Nichtwohngebäuden ist eine der wesentlichen Quellen von CO2-Emissionen. Gebäude und Heizungssysteme sind langlebige Güter mit dem Risiko von Pfadabhängigkeiten, die die Dekarbonisierung zu einer Herausforderung machen. Die Wirkung verfügbarer Optionen wie Energieeffizienz und erneuerbare Energien hängt davon ab, inwieweit diese tatsächlich von Wohnungseigentümern gewählt werden. Neben dem öffentlichen ist dies vor allem das Privatrecht, das die Beziehungen zwischen Akteuren wie Vermietern und Mietern, Eigentümer bzw. -gemeinschaften und Anbietern von Heizungssystemen bzw. Wärmenetzen regelt. Im Rahmen des Projektes wird untersucht, welche Auswirkungen diese Mikro-Anreize für die Transformation des Energiesystems im Gebäudebereich haben, welche Rolle die restlichen Rahmenbedingungen spielen, wie nachhaltige Investitionsentscheidungen angereizt werden können, und was daraus für effektive reale Politikmaßnahmen gelernt werden kann. Ziel des Vorhabens ist der Vergleich der gesamtwirtschaftlichen Wirkung unterschiedlicher Rechtsrahmen zur Dekarbonisierung im Gebäudewärmebereich.

Kontakt: Leo Reutter (leo.reutter@uni-kassel.de)

 

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