Studienstruktur
Der Master ist ein Vollzeitstudium, welcher Präsenzzeiten und Anwesenheitspflicht in einigen Seminaren erfordert. Ein Teilzeitstudium im Masterprogramm ist laut §9 der Hessischen Immatrikulationsverordnung vom 24.02.2010 nicht mehr möglich.
Das Studium schließt mit dem akademischen Grad
„Master of Arts (M.A.)“
ab und umfasst 3 Semester.
Die Aufnahme des Masters ist zum Sommer- als auch zum Wintersemester eines jeden Jahres möglich.
Studienbewerber ohne einschlägige Vorkenntnisse im Bereich Nachhaltigkeit bzw. nachhaltiges Wirtschaften und/oder mit 6-semestrigem BA-Abschluss können grundlegend qualifizierende Zusatzkurse bereits vor Studienbeginn, aber auch parallel zum Studium bis spätestens zur Anmeldung zur Masterarbeit absolvieren (siehe fakultatives Zusatzstudium).
Studienaufbau

Bei dem Studiengang handelt es sich um einen anwendungsbezogenen Konsekutiv-Masterstudiengang, der auf einem allgemeinen wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorstudium bzw. einem technik- oder sozialwissenschaftlichen Bachelorstudium mit Nebenfach Wirtschaftswissenschaften aufbaut.
Das dreisemestrige Masterstudium ist auf die Erbringung von 90 Credits ausgelegt und unterteilt sich in folgende Bereiche (siehe auch Prüfungsordnung und Modulhandbuch):
Pflichtbereich Grundlagen mit 5 Pflichtmodulen (insgesamt 30 Credits):
- Advanced Economics of the Environment (6 Credits)
- Industrial Ecology (6 Credits)
- Umweltpolitik (6 Credits)
- Europäisches und internationales Umweltrecht (6 Credits)
- Ethische und philosophische Grundlagen (6 Credits)
Pflichtbereich Umwelttechnik mit 2 Pflichtmodulen (insgesamt 6 Credits):
- Einführung in die Umweltwissenschaften (3 Credits)
- Umweltpraxis (3 Credits)
- Sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Methoden
- Natur- und ingenieurwissenschaftliche Methoden
Einer von zwei zur Wahl stehenden Schwerpunkten ist zu wählen. Hier erlangen die Studierenden vertiefte Kenntnisse, welche die berufliche Eignung für spezifische Aufgabenstellungen erhöhen. Schwerpunkt I „Nachhaltigkeit, Unternehmen und Technik“ zielt z.B. auf eine spätere Beschäftigung in Unternehmen oder der Unternehmensberatung und –zertifizierung. Schwerpunkt II „Nachhaltigkeit und Gesellschaft“ zielt z.B. auf eine spätere Beschäftigung bei Parteien, NGOs oder der Politikberatung.
Module des Schwerpunkts I „Nachhaltigkeit, Unternehmen und Technik“:
- Nachhaltigkeitsmanagement
- Umweltrecht
- Umwelttechnik
- Energietechnik
- Ökologische Agrarwirtschaft
Module des Schwerpunkts II „Nachhaltigkeit und Gesellschaft“ :
- Umwelt- und Nachhaltigkeitsökonomik
- Sozial- und politikwissenschaftliche Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung
- Umweltphilosophie
- Nachhaltige Stadt-, Landschafts- und Regionalplanung
Die 4 Wahlmodule (insgesamt 24 Credits) sind wie folgt zu belegen:
- 3 Veranstaltungen á 6 Credits aus Modulen des gewählten Schwerpunkts (18 Credits)
- 1 Veranstaltung aus einem der beiden Schwerpunkte oder aus dem Wahlpflichtbereich Methoden (6 Credits)
- In jedem der beiden Schwerpunkte muss zumindest ein wirtschaftswissenschaftliches Modul absolviert werden, von Studierenden mit ingenieurswissenschaftlichem BA-Abschluss zwei.
Masterarbeit und Kolloquium
Für die Masterarbeit ist ein Thema aus dem gewählten Studienschwerpunkt zu bearbeiten, das mit den im Wahlpflichtstudium erworbenen Methodenkenntnissen zu bewältigen ist.
- Masterarbeit (15 Credits)
- Masterkolloquium (3 Credits)
Fakultatives Zusatzstudium
Absolventen von Bachelorstudiengängen mit 6 Semestern Regelstudienzeit (=180 Credits), erhalten Zulassungsauflagen im Umfang von 30 Credits, um am Ende von Bachelor- und Masterstudium die erforderliche Gesamtstudienleistung von 300 Credits nachweisen zu können. Insgesamt können bzw. müssen die Studierenden insgesamt bis zu 5 Module von je 6 Credits auf Bachelor-Niveau zusätzlich absolvieren.
Bei einem Nachweis entsprechender Qualifikation (z.B. aus einem einschlägigen Bachelor-Studium) können bis zu 100% der Zulassungsauflagen angerechnet werden. Hierüber entscheidet der Prüfungsausschuss. Eine Anrechnung kann allerdings nur erfolgen, wenn die jeweiligen Module bzw. Lehrveranstaltungen als Zusatzleistungen im Bachelorstudium erbracht wurden.
Absolventen von Bachelor- oder Diplomstudiengängen mit 7 Semestern Regelstudienzeit (=210 Credits), denen Grundkenntnisse im Bereich des nachhaltigen Wirtschaftens fehlen, erhalten ebenfalls Zulassungsauflagen im Umfang von maximal 30 Credits um basale Wissenslücken zu schließen. Hierüber entscheidet der Prüfungsausschuss.
Wahlpflichtangebot des fakultativen Zusatzstudiums:
- Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften (6 Credits)
- Ökonomie der Umwelt (6 Credits)
- Nachhaltige Unternehmensführung I – Grundlagen (6 Credits)
- Einführung in das Umweltrecht (3 Credits)
- Umweltwissen, Umweltwahrnehmung und Umweltverhalten (6 Credits)
- Vertiefung wirtschaftswissenschaftlicher Grundlagen (z.B. BWL I - III, VWL I - III) (3 bzw. 6 Credits je nach gewähltem Kurs)


