Leitidee

Umweltrecht ist für die Realisierung von Projekten in Industrie, Handel, Dienstleistungen, für öffentliche Infrastrukturen sowie für Siedlungsentwicklung und Landnutzung von großer Bedeutung. Der Schutz von Klima, Natur und Umwelt ist rechtlich verfasst, die Sicherung von Energie, Ressourcen und Raum, Wasser und Boden erfordert rechtliche Instrumente, die Realisierung von nachhaltigen Produktions- und Stoffstromsystemen sind auf rechtliche Rahmensetzungen angewiesen.

Vor diesem Hintergrund gibt es einen Bedarf an Experten, die auf Masterniveau im Umweltrecht ausgebildet sind und zugleich über Kompetenzen in angrenzenden Disziplinen (Politik, Ökonomie, Management, Psychologie, Technik, Umweltplanung und Landschaftsmanagement) verfügen. Diesem Bedarf soll das Masterprogramm Rechnung tragen. Es entspricht damit dem Konzept des Strukturplans des Fachbereichs, mit neuen und innovativen Lehrangeboten auf hohem Niveau die Wettbewerbsfähigkeit der Universität Kassel zu stärken.

Der Masterstudiengang Umweltrecht ergänzt hervorragend den im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ebenfalls angebotenen Masterstudiengang „Nachhaltiges Wirtschaften“.


Berufsfelder

Das Ziel des neuen konsekutiven Studiengangs Umweltrecht an der Universität Kassel besteht darin, Spezialisten für das Umweltrecht auszubilden, die Recht und Umweltwissenschaft als integriertes Element ihrer Fachlichkeit ansehen. Die möglichen Berufsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Umweltrecht sind breit gefächert. Gedacht ist an verantwortliche Tätigkeiten im strategischen und operativen Bereich, insbesondere von

  • Unternehmen
  • Behörden
  • Verbänden
  • Unternehmensberatungen
  • Prüfungsgesellschaften
  • Ingenieur- und Planungsbüros
  • Anwaltskanzleien
  • wissenschaftlichen Organisationen.