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Anja Christine Bartels

Anja Bartels

Kontakt

Adresse: 4. OG
DFG-GK 1599 "Dynamiken von Raum und Geschlecht"
Untere Königsstr. 86
34117 Kassel
Telefon: 0561/804-7488
Fax: 0561/804-7481
eMail:
Web:
anja.bartels@uni-kassel.de
www.raum-geschlecht.gwdg.de
Sprechstunde: nach Vereinbrung


Kurzvita
  • seit 10/2013 Doktorandin am DFG-Graduiertenkolleg 1599/1 „Dynamiken von Raum und Geschlecht: entdecken – erobern – erfinden – erzählen“ an der Universität Kassel.
  • 06/2013 Kirchliches Examen der ev.-luth. Landeskirche Hannover; Examensarbeit im Fachgebiet Altes Testament zum Thema „Weisheit - Schöpfung - Theodizee. Die Bedeutung von Hiob 28 für die Bearbeitung der Theodizeefrage im Hiobbuch“.
  • 04-09/2010 Studentische Hilfskraft im Fachgebiet Systematische Theologie an der Philipps Universität Marburg.
  • 10/2008-06/2013 Studium der evangelischen Theologie an der Philipps-Universität Marburg.
  • 10/2007 – 06/2008 Auslandsstudium in Rom an der Facoltà Valdese di Teologia sowie an der Pontificia Università Gregoriana, am Pontificio Instituto Biblico und am Pontificio Ateneo S. Anselmo.
  • 10/2005 – 08/2007 Studium der evangelischen Theologie an der Kirchlichen Hochschule Bethel

Dissertationsprojekt 

„Raum-, Geschlechts- und Körperkonzeptionen in Hiob 1-2“ (Betreuung: Prof. Dr. Ilse Müllner/Kassel und Prof. Dr. Christl Maier/Marburg)

Die Frage nach dem Warum eines schweren Schicksalsschlags und dem Umgang mit Leid („Hiobproblem“), um die es im Hiobbuch geht, hat in ihrer Relevanz nichts eingebüßt. In meinem Dissertationsprojekt untersuche ich v.a. den Prolog des Hiobbuches vor dem Hintergrund dieser Thematik aus raum-, gender- und körpertheoretischer Perspektive.

Über eine raumtheoretische Analyse soll die Bedeutung der Ortswechsel bzw. die Konstruktion von Räumen innerhalb des Prologs ergründet werden. Im Zusammenspiel von diachroner und synchroner Analyse ist auch der sozialhistorische Entstehungskontext miteinzubeziehen sowie der Text als Erzählung zu analysieren. Dadurch möchte ich zeigen, wie sich in der Raumkonzeption des Prologs eine universale Perspektive spiegelt, die an die Stelle einer traditionell auf Israel konzentrierten Weltsicht getreten ist.

Aus gendertheoretischer Perspektive hinterfrage ich, dass es sich bei dem „Hiobproblem“ um ein allgemeines Menschheitsproblem handelt. Mithilfe kritischer Männlichkeitsforschung soll die Perspektive, aus der das Problem verhandelt wird, thematisiert und zugleich geprüft werden, wie diese auf das Problem zurückwirkt.

Schließlich werde ich mit körpertheoretischen Überlegungen die Konstruktion von Identität und Männlichkeit durch ein Konzept von körperlicher Integrität analysieren und auf deren Bedeutung für die Konstitution von sozialen (Nicht-)Räumen und den Raum des Todes prüfen.


Lehre
  • WiSe 2009/2010 Tutorin des Orientierungsprojekts für die Studienanfänger des Fachbereichs Evangelische Theologie an der Philipps-Universität Marburg.
  • 10/2005 – 03/2006 Tutorin des Hebräisch-Lektürekurses (Buch Esther) an der Kirchlichen Hochschule Bethel.


Auszeichnungen
  • 04/2008-06/2013 Stipendium durch das Ev. Studienwerk e.V. Villigst.
  • 12/2007Studienpreis des Klosters Loccum.