Elektronendynamik chiraler Systeme (ELCH)

DPG Robert-Wichard-Pohl-Preis 2015

Robert-Wichard-Pohl-Preis 2015 für Beiträge zur Physik von interdisziplinärer Bedeutung präsentiert:

PD Dr. Robert Moshammer, Max-Planck-Institut for Nuclear Physics Heidelberg und
Prof. Dr. Reinhard Dörner, Goethe-Universität Frankfurt

„Für die Entwicklung einer neuen Messmethode und bahnbrechende Arbeiten in der Atom- und Molekülphysik. Das COLTRIMS-Reaktionsmikroskop hat nicht nur für die Physik, sondern auch für die Chemie und andere benachbarte Forschungsgebiete völlig neue Forschungsziele eröffnet. Ihr individueller und didaktisch ansprechender Vortragsstil ist unverwechselbar und überträgt ihren Enthusiasmus auf Mitarbeiter und Studenten bis hin zu fachfremdem Publikum.“

Die Entwicklung des COLTRIMS-Reaktionsmikroskopes hat entscheidend dazu beigetragen, dass man heute die Mehrteilchenreaktionsdynamik in Atomen und Molekülen auf der Attosekundenskala durch Multikoinzidenzmessungen visualisieren kann. Zur Entwicklung dieses Reaktionsmikroskopes haben Herr Dörner und Herr Moshammer entscheidende Beiträge geleistet. Mit dieser Technik haben beide in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Vielteilchendynamik in Quantensystemen in umfassender Breite mit beeindruckenden wissenschaftlichen Ergebnissen untersucht und auf diesem Gebiet herausragende Pionierarbeiten publiziert.


Schwerpunkt der AG-Berger inzwischen nach Marburg verschoben

Herzlich willkommen an der Philipps-Universität Marburg!Die Philipps-Universität, 1527 gegründet, gehört zu den traditionsreichsten Hochschulen Deutschlands. Die rund 26.500 Studierenden machen mehr als ein Viertel der Marburger Bevölkerung aus, und neben einem naturwissenschaftlichen Campus außerhalb des Zentrums verteilen sich viele Institute und Forschungseinrichtungen über die gesamte Innenstadt. Noch heute gilt deshalb das literarische Bonmot: „Andere Städte haben eine Universität, Marburg ist eine".


Adolf-Messer-Stiftungspreis für ELCH Dr. Markus Schöffler

Der Frankfurter ELCH Dr. Markus Schöffler wurde am 30. Juni 2014 mit dem Adolf-Messer Stiftungspreis ausgezeichnet. Den mit 25.000 Euro dotierten Preis erhielt er für sein Forschungsprojekt „Händigkeitsbestimmung komplexer chiraler Moleküle mit dem Reaktionsmikroskop“.

mehr Informationen:

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DPG-Frühjahrstagung 2014, ELCH lädt ein

Symposium Electron dynamics in chiral systems

Mehr als 100 Teilnehmer haben den zwei Sessions im diesjährigen DPG-Symposium ELCH (17. März 2014) beigewohnt. Insgesamt sechs eingeladene und vier beitragende Sprecher ermöglichten dem interessierten Publikum verschiedene Blickwinkel auf die Welt der Elektronendynamik chiraler Systeme. In der Postersession wurden zusätzlich noch verschiedene ELCH-Themen von Doktoranden vorgestellt.


Nachwuchselch – W1 Professur besetzt

Seit dem 01.10.2013 ist die ELCH-Nachwuchsprofessur besetzt. Prof. Dr. Philipp Demekhin unterstützt jetzt die Projekte durch Entwicklung theoretischer Methoden zur Beschreibung des Elektronenkontinuums in polyatomaren Molekülen und theoretische Beschreibung von Experimenten an Photoelektronen- und Fluoreszenzphotonen zirkularen Dichroismus in chiralen Systemen.


Erste ELCH Sommerschule

Die erste ELCH-Sommerschule im August 2013 war ein voller Erfolg. Unter den 47 Teilnehmern der Sommerschule waren nicht nur ELCHe sondern auch 16 externe Wissenschaftler trugen zu dem Erfolg bei. Neben 15 externen eingelandenen Vorträgen wurden acht aktuelle Forschungsthemen von ELCH-Studenten beleuchtet. Darüberhinaus gab es fünf Vorlesungen zu grundlegenderen Themen und eine Exkursion in den Urwald Rheinhardswald.

Einen Überblick über die Vorträge gibt das Programm.


ELCH - Molekulare Spiegelbilder zugeordnet

Impuls der Ionen im molekularen System für S- (links) und R-Enantiomer (rechts) von CHBrClF. Die Farben kodieren die Atome: Br (rot), Cl (gelb), F (grün), H (weiß) und C (schwarz). Quelle: Uni Frankfurt

Darmstadt/Frankfurt, 6.9.2013. Moleküle können wie Handschuhe in einer linken oder rechten Form vorliegen. Bislang kann man jedoch nur unter großen Schwierigkeiten bestimmen, ob es sich um die sogenannte rechtshändige oder linkshändige Version handelt. In der Medizin wäre das aber ein großer Fortschritt, denn damit ließen sich zum Beispiel unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten vermeiden. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science berichtet ein internationales Forscherteam um die ELCH-Gruppen Dörner und Berger über eine neue Lösung für ein 150 Jahre altes Problem.

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