M. Sc. Thomas Winkler

▶ Messung transienter Elektronendichte durch spektrale Interferenz
Anschrift Universität Kassel
Fachbereich 10
Institut für Physik
Experimentalphysik III
Heinrich-Plett-Straße 40
34132 Kassel
Gebäude: AVZ I
Raum 1129a
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Bild von M. Sc. Physik Thomas  Winkler

Aktuelles Forschungsthema im Team Materialbearbeitung:

Messung transienter Elektronendichte durch spektrale Interferenz

Bei der Propagation durch die Probe verlieren Pump- und Abfrage-Puls Energie und der Abfrage Puls ist zeitlich verschoben.

Die Spektrale Interferenz ermöglicht es den Zustand des Elektronensystems (genauer gesagt der Anzahl der freien Elektronen) in einer zuvor mit einem Laserpuls angeregten, transparenten Probe zu messen. Da dies mit ultrakurzen Laserpulsen geschieht, ist es möglich die zeitliche Dynamik der Wechselwirkung eines geformten Laserpulses mit dem Material auf der Femtosekunden-Zeitskala zu untersuchen. Die so erhaltenen Ergebnisse werden mit theoretischen Modellen verglichen und helfen so beim Verständnis der beteiligten Prozesse und Wechselwirkungen.

In einem Probe-Pump-Referenz Setup wandert ein 400nm Probe-Puls durch Wasser, bzw. Glas, das zuvor von einem 800nm Pump-Puls angeregt wurde. Auf diesen Probe-Puls wirkt dabei ein veränderter Brechungsindex, da vom Pump-Puls freie Elektronen erzeugt wurden (Drude-Modell). Durch den Vergleich mit dem Referenz-Puls, welcher die ungestörte Probe passiert hat, kann die Änderung des Brechungsindex bestimmt und dadurch die Anzahl der erzeugten freien Elektronen berechnet werden.