Pflanzen als Nahrung, Energie und Rohstoff

Das Fachgebiet Grünlandwissenschaft und Nachwachsende Rohstoffe beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum an Themen. In Forschung und Lehre werden zum einen die komplexen Beziehungen zwischen Grünlandvegetation, Standort, Futterqualität und deren Bedeutung für Landwirtschaft und Umwelt vermittelt. Die Pflanzengruppe der Leguminosen (z.B. Weißklee) spielt dabei eine bedeutende Rolle, da sie den Stickstoffeintrag aus der Luft in den Boden ermöglicht. Dadurch wird ein hochwertiges Futter ohne den Zusatz mineralischer Düngemittel produziert. Zum anderen beschäftigt sich das Fachgebiet mit der Entwicklung neuer Anbauverfahren, um Pflanzen als Nachwachsende Rohstoffe z.B. zur Energiegewinnung als Biogas zu nutzen. Zur schnellen und genauen Erfassung und Beurteilung der Pflanzenbestände werden neue, so genannte sensorische Methoden erprobt, die zukünftig als Entscheidungshilfe für eine optimierte Bewirtschaftung der Bestände in der Praxis dienen sollen. Diese zukunftsorientierten Sektoren eröffnen der Landwirtschaft neue Einkommensquellen und bringen wichtige Impulse für die Diskussion um die nachhaltige Nutzung von Ressourcen. 


60. Jahrestagung der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften

Das Fachgebiet ist Gastgeber der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften vom 26. bis 28. September 2017. Das Programm sowie die Anmeldung von Beiträgen und Teilnahme finden sich hier: GPW (http://www.gpw.uni-kiel.de/de/jahrestagung/jahrestagung-2017


Workshop für Nachwuchswissenschaftler zu "Fernerkundliche Messtechniken und Analysemethoden im Pflanzenbau - von der Planung zum Ergebnis"

Unmittelbar vor der 60. Jahrestagung der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften findet vom 25.- 26.9.2017 in Witzenhausen ein Workshop für Nachwuchswissenschaftler zum Thema "Fernerkundliche Messtechniken und Analysemethoden im Pflanzenbau - von der Planung zum Ergebnis" statt.
In diesem Workshop sollen vor allem grundlegende Kenntnisse in der Verwendung fernerkundlicher Sensoren im Pflanzenbau aufgezeigt werden. Der Workshop wird zweigeteilt stattfinden: Im ersten Teil werden Kenntnisse in der Datengewinnung und Analyse spektraler Daten und Punktwolkendaten vermittelt, anschließend werden auf den Versuchsflächen der Universität praktische Vorführungen zur Verwendung von spektralen Kameras, terrestrischen Lasern und Drohnen-basierten Erfassung von Pflanzenbeständen stattfinden.
Das Programm sowie die Anmeldung finden Sie hier.