Honorary Professor for Science Management in International Organic Agriculture

Dr. Urs Niggli, who holds the honorary professorship is the Director of the Research Institute for Organic Agriculture (FiBL) in Frick, Switzerland. The interdisciplinary orientated research and teaching in this Institute focus on the future challenges of the agricultural and food sector by identifying consequences for practice, guidelines, institutions, research strategies and politics. The priority lies on public commodities, allocated by multifunctional agriculture, like biodiversity, development of soil fertility or minimising climate change.

Ziel der Lehre

Illustration: Obstanlage

In der Lehre geht es nicht um die Vermittlung von disziplinärem Grundlagenwissen zu den verschiedenen Themen, sondern um deren Vernetzung und Anwendung. Besonders interessieren die Konsequenzen für die Praxis, die Richtlinien und Gesetzgebungen, die Institutionen, die Forschungsstrategie und die Politikmaßnahmen im Ökolandbau. Es sollen aktuelle Informationen aus den internationalen Tätigkeiten von Urs Niggli in die Vorlesungen einfließen (zum Beispiel Internationale Vereinigung Ökologischer Landbaubewegen IFOAM, IFOAM-EU-Gruppe, Welternähungsorganisation FAO, Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung UNCTAD, internationale FiBL-Projekte). So werden auch Einblicke in bestimmte zukünftige angewandte Berufsfelder im Bereich Forschung und Beratung für Studierende gegeben.

Vorlesungen

Illustration: Regenwurm im Boden

  • L68 Politikfeld Ökologische Landwirtschaft in der EU: Analyse der Wirkung des EU-Aktionsplanes zur Förderung des Ökologischen Landbaus, Erarbeitung von Vorschlägen für einen neuen EU-Aktionsplan, Analyse des Stellenwerts des Ökolandbau in den EU-Forschungsrahmenprogrammen und Auswertung der Forschungspolitik der IFOAM-EU-Gruppe (Technologie-Plattform Organics) sowie aktuellen Entwicklungen wie Revision von Richtlinien oder Labelling.
  • Landwirtschaft und internationale Klimapolitik mit spezieller Berücksichtung des Ökolandbaus.
  • Praktische Beispiele aus der Forschung und Beratung, wie Pflanzenschutzprobleme gelöst werden (Stichworte Obstbau, Weinbau, Gemüsebau, biologischer Pflanzenschutz, Kupferersatz, Anbausystemoptimierung versus direkte Interventionen).