Rückblick


Ferien-Kinder-Uni, 9.-11. Oktober 2017

Die Kleiderschrank-Detektive
Ferien-Kinder-Uni im Tropengewächshaus Witzenhausen

in Kooperation mit dem Bündnis für Familie, WeltGarten Witzenhausen und Bildung trifft Entwicklung, Göttingen

Montag, 9. Oktober bis Mittwoch, 11. Oktober 2017 jeweils 9.00-13.15 Uhr

Alter: 8 – 12 Jahre

Gruppe: mind. 10 bis max. 18 Kinder

Zeit: täglich von 9.00 – 13.15 Uhr 

Ort: Tropengewächshaus der Universität Kassel, Steinstraße 19, 

37213 Witzenhausen

Anmeldung  verbindlich bis 2.10.2017 Universität Kassel, 
Tel: 05542-72812, tropengewaechshaus@uni-kassel.de 

Kosten 50 €/Kind incl. Snacks und Material

Kleidung – wir tragen sie täglich, lieben sie oder schieben sie immer wieder nach hinten im Regal. Aber woher kommen die Klamotten im Schrank, wer hat sie gemacht und was steckt drin? Jeder Mensch in Deutschland verbraucht im Jahr 14 kg Kleidung – das sind umberechnet 140 T-Shirts!

Die Kinder erforschen drei Vormittage lang unter fachlicher Anleitung spannende Pflanzenfasern von der Banane bis zur Brennnessel. Sie gebrauchen all ihre Sinne im Tropengewächshaus, empfinden Herstellungsprozesse nach und erkunden mit Hilfe von Forscheraufträgen, Mikroskopen und praktischen Aufgaben den Weg ihrer Kleidung vom Feld bis in den Kleiderschrank und noch darüber hinaus. 

Es gilt, eine ganze Reihe von Fragen zu beantworten: Am Montag geht es um den Weg der Kleidung von der Pflanze bis in den Schrank. Welche Pflanze versteckt sich in meiner Jeans? Was braucht die Baumwolle zum Wachsen und was hat ein verschwundener See mit meiner Jeans zu tun? Gibt es tatsächlich Kinder, die bei der Ernte der Fasern helfen und deshalb nicht in die Schule gehen? Gefällt ihnen das? Die Kinder forschen, spinnen und weben, erleben wie es sich wohl anfühlt in einer Nähfabrik zu arbeiten, sie begegnen „giftigen“ T-Shirts und lernen Alternativen kennen.

Am Dienstag steht der Mensch im Mittelpunkt. Was ist meine Lieblingskleidung und warum? Ist das in anderen Ländern ähnlich? Die Kinder erleben im Völkerkundlichen Museum westafrikanische Handwerkstechniken, lernen den Unterschied zwischen industriell gefertigten Stücken und Handgefertigtem kennen und dürfen selber in Batiktechnik gestalten. Entdecker können anschließend verschiedene Fasern auf ihre Eigenschaften testen. Warum eignet sich die Baumwolle gut als Verbandsmaterial und was macht die Banane im Teebeutel? Wozu haben Pflanzen überhaupt Fasern?

Der Mittwoch ist für ModedesignerInnen und DetektivInnen: Mit detektivischem Geschick sollen die JungforscherInnen herausfinden, welche Kleidung der Täter trug. Genaues Beobachten und Kombinieren ist gefragt. Zur Hilfe gibt es Mikroskope und Lupen. Was passiert eigentlich mit unserer alten Kleidung? Ganz einfach, wir machen etwas Neues daraus in unserer Modewerkstatt, Je nach Geschmack z.B. Umhängebeutel, Haarbänder oder Kleinkram-Boxen. Kreativität ist gefragt!

Um die anstrengende Forscherarbeit durchzuhalten, bereiten wir täglich gemeinsam passende kleine Snacks zu – zum Glück gibt es auch einige leckere Faserpflanzen! 

Mit der Agraringenieurin Ines Fehrmann.

Die Kinder sollten strapazierfähige Kleidung tragen.

Mit freundlicher Unterstützung: 

Bündnis für Familie Witzenhausen, Katja Eggert, Am Markt 1 -37213 Witzenhausen 

Themenvortrag Steckrübe - Sonntag, 1. Oktober 14-16 Uhr

Die Steckrübe – das „Gemüse des Jahres 2017“
Vortrag mit Führung und Verkostung am Sonntag, 1.10.2017
14 - 16 Uhr im Tropengewächshaus/Lehr-und Lerngarten Witzenhausen
nur mit Voranmeldung bis 27.9.- Eintritt 5€

„Früh Kohlrübensuppe, mittags Koteletts von Kohlrüben, abends Kuchen von Kohlrüben". So oder so ähnlich mag der Speiseplan vieler Menschen in Deutschland im sogenannten Steckrübenwinter 1916/17 ausgesehen haben. Die Rübe diente damals sogar als Marmelade und im gerösteten und gemahlenen Zustand als Kaffeeersatz. Heute gewinnt die „ostpreußische Ananas“ neue Popularität. Mehr und mehr Menschen wissen den wertvollen Geschmack der Steckrübe zu schätzen, aber viele Sorten sind verloren gegangen. Aus diesem Grund hat der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) die Steckrübe zum Gemüse des Jahres 2017/2018 auserkoren.
Und auch in diesem Jahr veranstaltet das Tropengewächshaus in Kooperation mit dem VEN zum Jahresgemüse einen Themennachmittag. Wir laden Sie herzlich ein, am Sonntag, den 1. Oktober 2017 bei einer zweistündigen Veranstaltung im Gewächshaus und im angrenzenden Lehr- und Lerngarten viel Neues über die unbekannte Rübe zu erfahren. Neben einem spannenden Vortrag gibt es eine Verkostung verschiedener Streckrübensorten. Sie erfahren, wie Sie die Steckrübe selber anbauen können und wie eine erfolgreiche Überwinterung für die Saatgutgewinnung gelingt.
Die Steckrübe ist aus einer zufälligen Kreuzung von Rübsen und Gemüsekohl hervorgegangen. Sie bildete zusammen mit anderen Hackfrüchten die Basis für den Aufschwung der Viehwirtschaft ab dem 18. Jahrhundert. Darüber hinaus war sie in Notzeiten, wenn beispielsweise die Kartoffelernte schlecht ausfiel, ein wichtiges und preiswertes Nahrungsmittel für die Bevölkerung. Die Rübe konnte die langen Wintermonate im Keller gelagert überdauern. Man kann sich gut vorstellen, dass manch einem die Lust auf ein Gemüse vergeht, wenn es tagtäglich auf dem Speiseplan steht! Mit Bezeichnungen wie „Ostpreußische Ananas“ sollte die Rübe der Bevölkerung schmackhaft gemacht werden. Doch leider half auch das nichts! Seit Ende des zweiten Weltkriegs war die Steckrübe beinahe völlig von unserer Speisekarte verschwunden.
Erst heute findet die Rübe im Zuge der Rückbesinnung auf alte Gemüsearten und -sorten wieder häufiger den Weg auf den Teller –aus gutem Grund! Sie enthält viel Vitamin C und Kohlenhydrate. Sie lässt sich zu Püree, Eintopf oder Gratin verarbeiten oder dient als Gemüsebeilage. Geschmacklich erinnert Sie an Kohlrabi, kocht man sie allerdings zu lange, entwickelt sie einen stark kohligen Geschmack.
Ob nun Steckrüben-Liebhaber oder Gartenfreund - holen Sie sich Inspiration für Ihren eigenen Garten und Ihre Küche!


Voranmeldung bis Dienstag, 27.9.2017 unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de  oder  05542-981231
Universität Kassel/Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen Steinstraße 19 - 37213 Witzenhausen

FerienKinderUni, 3.-5.Juli 2017

„So ein Dreck!? Boden - Leben – erleben“
Ferien-Kinder-Uni im Tropengewächshaus Witzenhausen
in Kooperation mit dem Bündnis für Familie und WeltGarten Witzenhausen sowie Bildung trifft Entwicklung, Göttingen

Montag, 3. Juli bis Mittwoch, 5. Juli 2017 jeweils 9.00-13.15 Uhr
Alter        8 – 12 Jahre
Gruppe    mind. 10 bis max. 18 Kinder
Zeit:         täglich von 9.00 – 13.15 Uhr
Ort        Tropengewächshaus der Universität Kassel, Steinstraße 19,
37213 Witzenhausen
Anmeldung  verbindlich bis 28.6.2017 Universität Kassel,
Tel: 05542-72812, tropengewaechshaus@uni-kassel.de
Kosten    50 €/Kind incl. Snacks und Material

„Boden“ - wir laufen und stehen auf ihm, wir verzehren Pflanzen die in und auf ihm wachsen, wir verwenden ihn für Kunstwerke; wir bauen Spielplätze und Schulen auf ihm aber was ist eigentlich Boden?
Die Kinder erforschen drei Vormittage lang unter fachlicher Anleitung das geheime Treiben im Dunkeln. Mit vielen sinnlichen Erfahrungen im Tropengewächshaus und dem Lehr-und Lerngarten, mit praktischen Untersuchungen und freien Forschungsaufträgen erkunden sie das Wunderwerk Boden, seine Bewohner und klären, warum dieser „Dreck“ für uns so wichtig ist. Es gilt, eine ganze Reihe von Fragen zu beantworten…
Am Montag geht es um die Fragen: Was ist Boden - lebt er oder ist er tot? Die Kinder erkunden mit allen Sinnen, fühlen, riechen und sehen verschiedene Böden und nehmen die Bodenbewohner unter die Lupe, denn: in einer Hand voll Erde leben oft mehr Lebewesen als Menschen auf unserer Erde. War der Boden schon immer da? Wie lange dauert es, bis er entsteht und wie geht diese Entwicklung von statten?
Auch die Pflanzen wachsen im Boden – wozu braucht sie ihn eigentlich genau? Was passiert mit den Blättern, wenn sie auf den Boden fallen? Warum liegen im Gewächshaus unter einigen Pflanzen absichtlich alte Blätter?

Am Dienstag steht die Bodenfruchtbarkeit im Mittelpunkt. Wachsen auf allen Böden Pflanzen bzw. die gleichen Pflanzen? Wieviel fruchtbaren Boden gibt es und reicht er für alle Menschen auf der Welt? Wie beeinflusst er das Leben der Menschen? Ohne Boden können wir nicht leben, aber der Boden fliegt weg oder fließt weg - wie kommt es dazu und wie können wir das aufhalten? Die Lösungen finden die Kinder in praktischen Versuchen heraus.

Am Mittwoch folgen die Kinder dem Weg des Wassers durch den Boden. Wo bleibt der Regen, und wo der Dreck? Ist im Boden nicht auch unser Trinkwasser? Schaffen wir es, aus Boden einen Wasserfilter zu bauen?
Zwischen den Forschungsaufgaben ist auch Zeit, kreativ zu werden und Boden-Kunstwerke zu gestalten. Um die anstrengende Forscherarbeit durchzuhalten, bereiten wir täglich gemeinsam passende kleine Snacks zu – was der Boden so hergibt!.

Mit der Agraringenieurin Ines Fehrmann, in Kooperation mit dem Bündnis für Familie.



Die Kinder sollten strapazierfähige Kleidung tragen.

Mit freundlicher Unterstützung:
Bündnis für Familie Witzenhausen, Katja Eggert, Am Markt 1 -37213 Witzenhausen

Öffentlicher Vortrag - Zeitknappheit, Konsum und Glück, 23. Juni 2017

Das Tropengewächshaus lädt ein zum öffentlichen Vortrag
Zeitknappheit, Konsum, Glück
apl. Prof. Dr. Niko Paech, Universität Siegen


Klimawandel, Schuldenkrisen, Verknappung von Ressourcen: wie geht die Post­wachs­tums­öko­no­mie  damit um? N. Paech spricht über den  Rückbau geldbasierter Versorgungssysteme, Suffizienz, moderne Subsistenz, kürzere Versorgungsketten und die Glücksforschung.

Freitag, 23. Juni 19:30 - 21:00 Uhr
Universität, Neue Aula, Nordbahnhofstraße Eintritt frei

Niko Paech - Angaben zur Person
apl. Prof. Dr. Niko Paech studierte Volkswirtschaftslehre, promovierte 1993 und habilitierte sich 2005. Seit 2016 lehrt er im Rahmen des neuen Masterstudiengangs Plurale Ökonomik an der Universität Siegen. Von 2008 bis 2016 war Paech außerplanmäßiger Professor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt der Universität Oldenburg, an der er bereits seit 2005, zunächst als Privatdozent, tätig war.
Er forscht und lehrt u.a. in den Bereichen Klimaschutz, nachhaltiger Konsum, Umweltökonomie, Sustainable Supply Chain Management, Innovationsmanagement und Postwachstumsökonomik.
Im Jahre 2006 wurde ihm für seine im Vorjahr publizierte Habilitationsschrift zum Thema Nachhaltiges Wirtschaften jenseits von Innovationsorientierung und Wachstum – Eine unternehmensbezogene Transformationstheorie der Kapp-Forschungspreis für Ökologische Ökonomie verliehen.[9] 2014 wurde er mit dem Zeit Wissen-Preis Mut zur Nachhaltigkeit ausgezeichnet.[10] Die Jury bezeichnete ihn als „weltweit eine der Lichtgestalten in der Postwachstumsdiskussion“. (wikipedia)

Witzenhäuser Gartentour, 11. Juni 2017

Witzenhäuser Gartentour Plakat

Gemüseworkshop "Frische Ernte-das ganze Jahr!" Sonntag, 7.Mai 2017

 

Sonntag,7.Mai 2017 14 Uhr

 

 

 

 

 

Lehr-und Lerngarten/Tropengewächshaus Witzenhausen

„Welche Gemüsearten und Kräuter kann ich auch im Winter ernten? Lohnt sich eine eigene Anzucht von Jungpflanzen? Für welche Sorte sollte ich mich entscheiden und wo finde ich sie?“ Und: „Wie kann ich meinen Garten trotz intensiver Nutzung fruchtbar erhalten?“ Solche Fragen bewegen die Hobbygärtner/innen, die ihren Bedarf an frischem Gemüse und Kräutern zum großen Teil aus dem eigenen Garten decken möchten. Unser kleiner Workshop im Lehr- und Lerngarten am Tropengewächshaus, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen, hilft bei der Klärung dieser und anderer Fragen. Am Sonntag, 7. Mai 2017 von 14 bis 16 Uhr finden Sie Gleichgesinnte zum Erfahrungsaustausch rund um Ihre Gemüsevielfalt.
Dass Hausgärten das Potenzial haben, eine Familie rund um das Jahr mit frischem Gemüse zu versorgen, ist in den letzten Jahrzehnten durch das immer verfügbare Angebot in Supermärkten fast in Vergessenheit geraten. Dabei hat ein eigener Nutzgarten neben dem Umweltaspekt, nämlich dem Verzicht auf Importe von Gemüse, einige weitere Vorteile: Der eigene Anbau spart Geld, bietet für viele einen guten Ausgleich zur Berufstätigkeit und nicht zuletzt: Frischer (und daher oft gesünder) als aus dem eigenen Garten geht es nicht!
Da der industrielle Gartenbau vor allem auf Hochertragssorten setzt, liegt es auf der Hand, dass dabei viele der früher gängigen Sorten in Vergessenheit geraten, darunter auch oft solche mit regionaler Bedeutung was Sortennamen wie 'Kasseler Strünkchen', 'Erfurter Zwerg' oder 'Ostfriesische Palme' erkennen lassen. So bekommt man seine Lieblingssorte eben manchmal nur, wenn man sie selbst anbaut. Und dank des Engagements von Saatgutinitiativen steht immer noch eine beeindruckende Sortenvielfalt zur Verfügung, die vor allem den Ansprüchen von HausgärtnerInnen gerecht wird.
Die Gäste bekommen eine Einführung in die Anbauplanung mit praktischer Übung, erhalten Tipps zur Sortenwahl und Pflanzenanzucht und lernen bei einem Rundgang einige besonders für den Hausgarten geeignete Gemüsearten wie die Gartenmelde oder die Pastinake kennen. Dabei soll es genug Zeit geben für einen Erfahrungsaustausch zum Anbau, zur Verwendung und der Erhaltung von „Lieblingssorten“.
Mit der Gärtnerin und Agraringenieurin Catherina Merx.
Voranmeldung bis 2.5.17 unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de oder 05542-98 1231
Eintritt: 5€/ Person
Universität Kassel/Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen Steinstraße 19 - 37213 Witzenhausen

Pflanzenmarkt am Sonntag, 30.April 2017 10-17 Uhr (Fotos: Archiv und Heidrun Traeger )

KinderFerienUni: Upcycling 03.04.-05.04.2017

Upcycling - aus Alt wird Anders
Ferien-Kinder-Uni im Tropengewächshaus Witzenhausen

in Kooperation mit dem Bündnis für Familie Witzenhausen und WeltGarten Witzenhausen

 

Montag, 3. April bis Mittwoch, 5. April 2017 jeweils 9-13 Uhr

Pflanzen liefern die Grundstoffe für viele Produkte unseres Alltags. Dafür säen, pflegen, düngen wir sie über Monate oder Jahre, dann ernten wir, nutzen die Rohstoffe, stellen etwas daraus her. Und dann, manchmal schon nach kurzer Verwendungsdauer: ab in den Müll damit! Oft ist das gar nicht nötig, Upcyceln lautet die Devise! Beim Upcycling werden Abfallprodukte oder scheinbar nutzlose Stoffe ganz individuell in neuwertige Produkte umgewandelt. In der Kinder-Ferien-Uni wollen wir aus Weggeworfenem Kreatives und Praktisches erschaffen.

Drei Vormittage beschäftigen sich junge Forscherinnen und Forscher mit pflanzlichen Rohstoffquellen. Am Montag schlüpfen wir in die Rolle von Kautschuksammlern, Fahrradfahrern und Waldschützern! Die Kinder erforschen, woher ihr Fahrrad-schlauch kommt, durchleuchten den „tropischen Regenwald“ nach möglichen Rohstoffquellen und finden heraus, was das mit Brasilien und Waldschutz zu tun hat. Auch handwerklich gibt es viel zu tun: alte Schläuche warten darauf, in Gebrauchsgegenstände wie Etuis, praktische Ordnungssysteme oder anderes Brauchbares umgewandelt zu werden. Kreativität ist hier gefragt!

Am Dienstag schauen wir uns den Plastikmüll einmal näher an. Was hat Plastik mit Pflanzen zu tun? Woraus stellen wir eigentlich Plastik her und was passiert, wenn wir es nicht mehr brauchen? Im Völkerkundlichen Museum erleben die kleinen Forscher und Forscherinnen Menschen, die Konzerte auf oder aus Müll entstehen lassen - Upcycle-Sound – also hörbarer Müll? Im Tropengewächshaus untersuchen die Kinder den Zusammenhang zwischen Plastik und Pflanzen. Gibt es Plastik aus Pflanzen? Sie entwerfen und bauen Nützliches für Pflanzen aus Müll – vielleicht eine Bewässerungsanlage oder lieber ein bepflanztes Müllauto?

Der Mittwoch steht im Zeichen der Urwälder, Bücher und Papiere. Aus welchen Pflanzen kann man eigentlich Papier herstellen? Die Kinder machen ihren Papierverbrauch sichtbar und erforschen, ob in unserem Schreibpapier vielleicht Urwald aus Sibirien oder Indonesien stecken könnte. Wir machen einen „Buchspaziergang“, fertigen eigenes Blütenpapier oder „pflanzbares Papier“, und nutzen Altpapier um Perlen, Schatzkisten, Karten oder Schalen herzustellen. Ein selbst hergestelltes Forscher-Notizbuch begleitet uns diese Tage und alles Wichtige halten wir darin fest. Damit die Jungstudierenden für diese anstrengenden Arbeiten Energie haben, gibt es zur Stärkung täglich passende Snacks.

 

Alter:             8 – 12 Jahre

Anzahl:         mind. 10 bis max. 16 Kinder

Zeit:               Mo., 3.4. – Mi., 5.4.2017 täglich von 9– 13 Uhr

Ort:                Tropengewächshaus der Universität Kassel, Steinstraße 19,
37213 Witzenhausen

Anmeldung  verbindlich bis 24.3. 2017
Ines Fehrmann, Universität Kassel,
Tel: 05542-72812, tropengewaechshaus@uni-kassel.de

 

Kosten:         50 €/Kind incl. Snacks und Material

Die Kinder sollten strapazierfähige Kleidung tragen.

 

Mit freundlicher Unterstützung:

Bündnis für Familien Witzenhausen, Katja Eggert-Kondi, Am Markt1 -37213 Witzenhausen

Vortrag: Herausforderungen für die globale Landwirtschaft" Sonntag, 29.1.2017

Sonntag, 29. Januar, 14 – 16 Uhr

Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Andreas Bürkert,  Universität Kassel

„Herausforderungen für die Landwirtschaft aus agrar-ökologischer Sicht“

Wie können wir eine stetig wachsende Menschheit ernähren, wie einem sich verändernden Klima und wie schwindenden Ressourcen begegnen? Eintritt frei

Vortrag "Die alten Neuen oder die neuen Alten?" Sonntag,20.11. 14 -15:30 Uhr

Dr. Martin Wiehle, Universität Kassel, präsentiert Früchte aus aller Welt: solche, die lange Zeit kaum eine Rolle spielten, deren Nutzen in Vergessenheit geriet oder die derzeit einen Boom erleben. Fotos, Lebendiges und wissenschaftlich-botanische Fakten veranschaulichen die Ähnlichkeiten von Formen, Farben und Nutzen der Wildfrüchte.  Eintritt: 5 €.

KinderFerienUni: Forschertage Regenwald 17.10.-19.10.2016

in Kooperation mit dem Bündnis für Familie Witzenhausen und WeltGarten Witzenhausen

Montag, 17. Oktober bis Mittwoch, 19. Oktober 2016

Im Regenwald auf Forschertour gehen: ein buntes Programm wartet auf experimentierfreudige Kinder.  Dschungel oder Grüne Lunge – was ist eigentlich Regenwald und worin unterscheidet er sich von unserem Wald? Drei Tage haben junge Forscherinnen und Forscher  Gelegenheit, sich theoretisch und praktisch mit spannenden Höchstleistungen und der Bedrohung der tropischen Pflanzenvielfalt auseinanderzusetzen.

Am Montag erforschen die Kinder, ausgestattet mit Lupen und anderem Forschermaterial, mit allen Sinnen das System Regenwald. Mit kleinen Experimenten versuchen wir Besonderheiten zu verstehen und spielerisch seine Bedeutung für das Klima zu erfassen. Wir bauen ein eigenes kleines „Regenwaldsystem“ und beschäftigen uns mit der Frage, was haben Papiertaschentücher, leckerer Hamburger oder  Schokocreme mit dem Regenwald zu tun haben?

Am Dienstag steht die Zerstörung der Regenwälder im Zentrum des Seminars, es geht zum Beispiel um Holz, Papier, Aluminium, Fleisch und Energie. Gemeinsam wollen wir Zusammenhänge verstehen und Lösungen suchen. Die Kinder erkennen die vielen Verknüpfungen zwischen ihrem Alltag und dem fernen Regenwald und entwickeln Handlungsmöglichkeiten- auch zum Mitnehmen und gleich Umsetzen. Wir stellen regenwaldfreundliche Schokocreme her und lernen das Leben einiger Kinder aus Regenwäldern kennen - ob sie wohl ähnliche Dinge wie wir tun und wünschen?

Was machen wir, wenn wir im Wald sind, und was machen Menschen, die im Regenwald zuhause sind oder die dort hin gezogen sind? Am Mittwoch geht es um  Menschen(kinder), ihre Vielfalt, um das, was wir gemeinsam haben und was uns unterscheidet. Wir erkunden das Museum für Völkerkunde, üben uns spielerisch in ungewohnten Spielen und Musik und stellen Kunsthandwerkliches zum Thema her.

Damit die Jungstudierenden für diese anstrengenden Arbeiten Energie haben, gibt es zur Stärkung täglich passende Regenwald- Snacks.

 Alter:                  8 – 12 Jahre

Anzahl:       mind. 10 bis max. 16 Kinder

Zeit:           Mo., 17.10. – Mi.,19.10.2016 täglich von 9–13 Uhr

Ort:                    Tropengewächshaus der Universität Kassel, Steinstraße 19,
37213 Witzenhausen

Anmeldung  verbindlich bis 7.10.2016:
Ines Fehrmann, Universität Kassel,
Tel: 05542-72812, tropengewaechshaus@uni-kassel.de

 Kosten:       50 €/Kind incl. Tropensnacks und Material
Die Kinder sollten strapazierfähige Kleidung tragen.

 Mit freundlicher Unterstützung: Bündnis für Familien Witzenhausen, Katja Eggert-Kondi, Am Markt1 -37213 Witzenhausen

Seminar: Reis - ein kleines Korn ernährt die Welt 14./15.10.2016

Von Freitag, 14.Oktober, 16:30 Uhr bis Samstag, 15.Oktober 2016 um 17:30 Uhr dreht sich im Tropengewächshaus alles um Reis, das Grundnahrungsmittel für Millionen Menschen, den Gestalter von Landschaften und die Grundlage kultureller Vielfalt. Nach einem theoretischen Einstieg lernen wir bei einer Führung den Reis und andere Stärkepflanzen kennen. Wir beschäftigen uns mit botanischen, landwirtschaftlichen, ökonomischen und sozialen/ethischen Aspekten der Pflanze, diskutieren Sortenvielfalt und ihre Verluste, Biopiraterie/Gentechnik und (fairen) Handel. Natürlich dürfen auch Verkostungen unterschiedlicher Sorten und Zubereitungsarten nicht fehlen!

 Reis ernährt heute gut die Hälfte der Weltbevölkerung und gilt als eine der ältesten Nutzpflanzen überhaupt. Gleichzeitig ist er für massive Treibhausgasemissionen verantwortlich. Obwohl Reis keine Wasserpflanze ist, kommt er nämlich durch ein speziell angepasstes Belüftungssystem mit höheren Wasserständen zurecht und etwa 80 % der weltweiten Reisernte kommt von bewässerten und überstauten Feldern. Wir kennen alle die typischen Bilder von überfluteten Reisterrassen in Asien; Forscher gehen davon aus, dass genau diese Anbaupraxis zum Klimawandel beiträgt. Viele Kleinbauern bauen Reis zur täglichen Nahrungsversorgung an, ein Großteil der Welt-Reisernte landet allerdings nicht auf dem Weltmarkt, sondern direkt auf den Tellern der Bauern und Bäuerinnen. Der größte Exporteur der Welt ist Thailand. Wie geht es den ProduzentInnen dort? Wir berichten von einer Thailändischen Kooperative, die sich für nachhaltige Landwirtschaft und die Schaffung eines fairen Absatzmarktes einsetzt.

Heute existieren (nur) noch mehrere Tausend Reissorten auf der Welt, die meisten durch Züchtung angepasst an verschiedenste Klima- und Kulturverhältnisse. Kennen Sie schon roten Reis? Schwarzen, goldenen oder grünen? Ist roter Reis von Natur aus rot, durch Fermentierung oder durch die Bodenverhältnisse? Was unterscheidet Lang- und Rundkornreis oder die beiden wiederum vom Kanadischen Wasserreis? Wie gesund ist Goldener Reis und wem gehört der Basmati? Aufgrund seiner hohen ökonomischen Bedeutung geriet Reis auch in den Blickwinkel der Genforschung und Patentanmeldungen. So wird schon seit Anfang der 1990er Jahre an einer genetisch veränderten Reispflanze geforscht, die eine Vorstufe des Vitamin A, das Betacarotin, enthält. Seine Färbung gab ihm den Namen "Goldener Reis".

Reis ist viel mehr als ein nur kleines Stärkekorn, er ist auch die Grundlage kultureller und sprachlicher Vielfalt. Das Wort Reis bedeutet in mehreren Sprachen auch Essen oder Mahlzeit, zum Beispiel in Thailand und Bali, dies weist so auf seine immense Wichtigkeit hin.  In China, Thailand, Nepal und Bangladesch ist/war es üblich, jemanden mit der Frage „Haben Sie heute schon Reis gegessen?“ zu begrüßen.

Und Sie ? Fahren Sie ein japanisches Auto? Dann stehen Sie dem Reis auch näher als Sie denken: angeblich bedeutet Honda übersetzt „Hauptreisfeld“ und Toyoda (Name des Firmengründers) heißt angeblich nichts anderes als  „Reiches Reisfeld“.

  Zeit: Das Seminar beginnt am Freitag, den 14. Oktober 2016 um 16:30 Uhr und endet am Samstag, den 15. Oktober 2016 um 17:30 Uhr.

Ort: Tropengewächshaus der Universität Kassel, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen

Übernachtung: DEULA, Am Sande 20, 37213 Witzenhausen

Referentinnen: Ines Fehrmann (Universität Kassel), Cristina Pflaum (Weltläden in Hessen e.V.)

Teilnahmegebühr (inklusive Unterkunft + Verpflegung): 45€/Person im Doppelzimmer, 55€/Person im Einzelzimmer. Ohne Übernachtung 35€. Ermäßigung auf Anfrage möglich.

Anmeldungen bis zum 07.10.2016 an: cpflaum@weltlaeden-hessen.de; Tel.: 06421/620127

Das Seminar ist eine Kooperation von Weltläden in Hessen e.V., Tropengewächshaus Witzenhausen/Universität Kassel und WeltGarten Witzenhausen.

Lassen sie sich fair-führen! Sonntag 18.9.2016

Sonntag 18.9.2016 um 14 Uhr

Wir reisen mit ihnen zu Kaffe, Tee, Kakao & Co. , wir diskutieren, wie die Früchte und Produkte aus den Tropen auf unseren Tisch gelangen ..... mehr

Dauer 2,5 Stunden  Eintritt frei

In Kooperation mit: WeltGarten, Weltladen Witzenhausen, Kampagne Fairtrade Towns

 

 

Ferien-Kinder-Uni "Forschertage Ernährung"- 18. Juli bis 20. Juli 2016 jeweils 9-13 Uhr

Woher kommt Popcorn und welche Pflanze steckt in meiner Nudel? Wie stelle ich eigentlich einen Lolli her und was hat die Erdnuss mit der Bratwurst gemeinsam? Diesen und anderen „leckeren“ Fragen rund um unser Essen können kleine Forscher und Forscherinnen selbst nachgehen. Unter fachlicher Anleitung gehen sie auf Erkundung nach heimischen Leckereien im sommerlichen Garten und entdecken exotisches (oder gut bekanntes?) im Tropengewächshaus. Ausgestattet mit Forschermaterial und allen Sinnen, mit Hilfe von kleinen Versuchen, praktischen Übungen, Geschichten und Spielen folgen wir den Spuren unsere Nahrungsmittel.

Am Montag erforschen wir unser Lieblingsessen. Wo kommt es her? Hat es etwas mit Pflanzen zu tun und wo sind die gewachsen? Was ist wohl das Leckerste für die Kinder anderswo? Wir verfolgen Lebensmittel auf ihrer Reise um die Welt, machen uns auf die Jagd nach regionalem und leckerem Essen der Saison und stellen bei Erfolg unsere eigenen Lollies her.

Wie wird unser Essen eigentlich angebaut und was braucht es zum Wachsen? Diese Frage steht am Dienstag im Mittelpunkt. Wie können wir das herausfinden? Was hat es eigentlich mit diesem „Bio“ auf sich und wie schmeckt Vielfalt? Wir gestalten unseren eigenen Mini-Traum-Garten, probieren auch einmal aus, wie aus einer Pflanze Popcorn wird und wie erkunden, wie viele Pflanzen in einer Pizza stecken.

Am Mittwoch schauen wir uns die Menschen hinter unserem Essen einmal genauer an. Wer hat es angebaut, wie leben sie und was essen sie? Auch wir selber kommen nicht zu kurz: Was passiert mit der Nahrung in unserem Körper, warum gilt Gemüse als gesund? Wir suchen unsere Bratwurst im Regenwald und versuchen den Gemeinsamkeiten von Fleisch und Erdnüssen auf die Spur zu kommen.

Um die anstrengende Forscherarbeit durchzuhalten, bereiten wir gemeinsam täglich passende kleine Snacks zu.

 Die Kinder erforschen ihre Nahrung von der Aussaat, Pflege, Ernte und Verarbeitung bis hin zu den Auswirkungen ihres Essverhaltens auf die eigene Gesundheit, andere Menschen und die Umwelt. Sie lernen mit Spaß die Folgen ihres Essens einzuschätzen.

Mit der Agraringenieurin Ines Fehrmann, in Kooperation mit dem Bündnis für Familie und Bildung trifft Entwicklung.

Alter: 8 – 12 Jahre

Anzahl: mind. 10 bis max. 20 Kinder

Zeit: täglich von 9.00 – 13.00 Uhr

Ort: Tropengewächshaus der Universität Kassel, Steinstraße 19,
37213 Witzenhausen

Anmeldung verbindlich bis .: 11.7.2016 Universität Kassel,
Tel: 05542-72812, tropengewaechshaus@uni-kassel.de

Kosten: 50 €/Kind incl. Snacks und Material

Die Kinder sollten strapazierfähige Kleidung tragen

Wir in den 50ern Vortrag im Tropengewächshaus Sonntag, 19. Juni 2016 14 Uhr

Wir in den 50ern  Leben an Werra und Meißner

Die erste Schokolade, Röhrenradios und Haushalte ohne Väter – wie war das noch
damals?

Von und mit Dr. T. Warneke, museum+mehr, Ahnatal

In Kooperation mit dem Museumsverbund Werra-Meißner

Eintritt frei

Wir in den 50ern - Ankündigung

Witzenhäuser Gartentour Sonntag 12. Juni 11 - 18 Uhr

WitzenhäuserGartenbesitzer öffnen in fast allen Ortsteilen sowie der Stadt ihre grünen Oasen. Garniert wird das Ganze mit ausgesuchter Kultur wie Lesungen und musikalischen Beiträgen.

Der Lehr und Lerngarten und das Tropengewächshaus sind geöffnet und bieten Führungen an.

In Kooperation mit der Pro Witzenhausen GmbH

Eintritt frei

Kabarett-Vortrag „Denken von Zwölf bis Mittag?!" Donnerstag, 19.Mai 2016 um 20:00 Uhr

von und mit Erwin Hägele alias Johannes Lutz

im Zeichensaal/Klostergebäude/Witzenhausen Steinstraße 19

Donnerstag, 19.Mai 2016 um 20:00 Uhr

Der Schwabe Erwin Hägele alias Johannes Lutz aus Licherode erklärt weshalb und wo zu kurz gedacht und wodurch zielgerichtet immer die falschen Entscheidungen getroffen werden. In seiner Lehrstunde zum vernetzten Denken bietet er komplexe Themen höchst bekömmlich dar und erklärt dem „Lineardenker“, dass die Gleichung „1 Ursache = 1 Wirkung“ nur für Reaktionen im Reagenzglas gilt.

So wird klar, weshalb Energiewende, Integration, Behandlung von ADS und Verbrechensbekämpfung auf die herkömmliche Weise nie zum Erfolg führen können. Und manchmal bedeutet Klugheit eben einfach nur „ebbes bleibe lassa“. Mit Hägele kommen die Zuhörer in den Genuss der Weltsprache Schwäbisch („Hochdeutsch ist nur eine vorübergehende Erscheinung“) und lernen die Grundlagen der höheren Philosophie des Straßenkehrens kennen.

Eintritt frei - ohne Anmeldung

Kontext: Dieser öffentliche Kabarett-Vortrag findet im Rahmen eines Qualifizierungsangebotes für Multiplikatoren an Botanischen Gärten.

Das sechste Seminar der Qualifizierung findet mit 25 Teilnehmern­/innen aus 19 Botanischen Gärten vom 19.5.-21.5.2016 im Tropengewächshaus der Universität Kassel/witzenhausen statt.

Vortrag: Kultupflanzenvielfalt in Italien am Sonntag, 17.April 2016 um 14 Uhr

 

Getreide, Gemüse, Obst,  Gewürze und vieles mehr: der Mittelmeerraum beherbergt eine große Mannigfaltigkeit an Kulturpflanzenarten und Sorten, die bedeutsam waren für die Entwicklung des Gartenbaus und der Landwirtschaft in Mitteleuropa. Allein Süditalien beherbergt hunderte von Kulturpflanzenarten: darunter Arten, die von dort stammen, aber auch solche, die vor langer Zeit dorthin gelangten. Auch innerhalb der Arten hat sich eine große Vielfalt entwickelt.   Diese Variabilität von  Landsorten ist bis heute eine wichtige Ressource für die Pflanzenzüchtung.  Der Anbau von „modernen“ Sorten führte allerdings schon oft zum Verlust vieler interessanter Sorten.

Wissenschaftler erkannten die Bedeutung der Vielfalt auf Arten- und Sortenebene und versuchten die Kulturpflanzenflora zu dokumentieren, zu beschreiben und Erhaltungskonzepte zu entwickeln.

Prof.(em.) Dr. Karl Hammer, ehemals Direktor des Tropengewächshauses in Witzenhausen, Gatersleben, berichtet von seinen Forschungsreisen, die ihn auf die zahlreichen italienischen Inseln und das Festland führten. Gemeinsam mit Mitarbeitern der italienischen Genbank sammelte er seit den 1980er Jahren in ganz Italien, in Sizilien, auf Sardinien und anderen kleinen Inseln Tausende von Landsorten. Als Anerkennung gab es  u.a. eine Verpflichtung an die Gastronomische Universität Pollenzo und die Ehrenbürgerschaft der Stadt Rotonda (Basilikata).

Eintritt 5 € 

 

 

Pflanzenmarkt am Sonntag, 1.Mai 2016 10-17 Uhr (Fotos: Archiv und Heidrun Traeger )

Das braune Gold - Kaffeeparcours Sonntag 13.3.2016 14 - 17 Uhr

Etwa 100 Liter Bier und gut 140 Liter Wasser trinken wir Deutschen pro Kopf und Jahr. Wissen Sie wie viel Liter Kaffee wir trinken?  Deutschland ist ein Kaffeeland, pro Kopf sind es über 160 Liter -  wen wundert es da noch, dass Kaffee eines der wichtigsten Güter auf dem Weltmarkt ist?

Wie unser liebstes Heißgetränk entsteht und welchen Weg die Bohnen von der Plantage bis in unsere Tassen nehmen, wissen wenige der Konsumenten.  Wir haben  einen Kaffeeparcours vorbereitet, an dessen Stationen unsere Gäste die Kaffeewelt erkunden können:  sie entdecken die Früchte an den Kaffeepflanzen im Tropengewächshaus, sortieren und transportieren Rohkaffee, handeln den Preis an der Börse aus und rösten Bohnen für „ihren“ persönlichen ökologisch erzeugten und fair gehandelten Kaffee. Dann genießen sie diese Röstung hoffentlich „heiß wie das Feuer, schwarz wie die Nacht und süß wie Liebe“ als perfekten Aufguss!

Die Geschichte des Kaffees beginnt vor tausenden von Jahren in Äthiopien. Von dort stammt die Pflanze, deren Blüten wie Jasmin duften und deren reife Früchte aussehen wie Kirschen. Wenn man sie schält und aufbereitet, findet man zwei Kaffeesamen. Es war eine echte Entdeckung, dass die graugrünen Rohkaffeesamen durch das Rösten ihre Größe, ihre Farbe und sogar ihren Geschmack verändern und  durch ihren Koffeingehalt zum „Muntermacher“ werden.  Die Legende wie dies geschah und andere Geschichten hören Sie Sonntag.

Was für die Einen das „Verwöhnaroma“  ist, bedeutet für andere schwere, oft unterbezahlte Arbeit. Die Grundidee des fair gehandelten Kaffees können Sie am Stand des Weltladens Witzenhausen diskutieren.

 Mit der Heilpraktikerin und Agraringenieurin Ines Fehrmann.

 Verbindliche Voranmeldung bis Mittwoch, 9.3.16  unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de  oder  05542-72812 (Ines Fehrmann)

 

 

Von Paranuss, Açaí und Kautschuk – Sammelwirtschaft im Regenwald: Vortrag am Sonntag, 14.Februar um 14 Uhr:

Paranüsse im Studentenfutter, AÇai als Powerfood und Kautschuk für Radiergummis – Regenwaldprodukte sind auch in unserem  Alltag gegenwärtig. Wo kommen sie genau her? Wer baut an oder erntet? Und was hat das alles mit Regenwaldschutz zu tun? Die Ethonologin Ursel Kegler hat von 2011 – 2014 in Brasilien gelebt und die Bevölkerung bei der Açaí-Ernte und deren Vermarktung unterstützt.  Sie berichtet uns von den Waldprodukten im brasilianischen Regenwald, die als Einkommensquelle der Waldbewohner begehrt sind und Alternativen bieten gegen den zunehmenden Abholzungsdruck durch Rinderzüchter und illegale Holzwirtschaft.

 

Paranüsse sind so nahrhaft, dass die Frauen daraus Milch herstellen und ihre Babys und Kleinkinder damit vollständig ernähren können. Açaí ist eine weitere „Powerfrucht“, von der man sich ernähren kann und die reichlich mit Vitaminen, Mineralien und Energie versorgt ist. Es ist eine kleine Erbsen große Palmfrucht, die auf dem brasilianischen Markt große Beliebtheit erfahren hat und in den letzten Jahren auch den internationalen Markt als Nahrungsergänzungsmittel oder „Powergetränk“ erobert hat. Und Kautschuk? Gummi ist zwar kein Nahrungsmittel,  aber ein wichtiger nachwachsender Rohstoff für Industrie und Technik. Die wachsende Nachfrage für Autoreifen war für den sogenannten „Kautschukboom“ in Brasiliens Regenwald verantwortlich.  Zur Ernte wurden im 19. Jh. tausende von Menschen aus dem „armen“ Nordosten Brasiliens in den Regenwald umgesiedelt, mit dem Versprechen, am Reichtum des „weißen Goldes“ teilzuhaben und dann später zu ihren Familien zurückzukehren. Und da fängt die Geschichte der Menschen aus dem  heutigen Sammler-Schutzgebietes „Chico Mendes“ an, mit denen Ursel Kegler gearbeitet hat. Zurückgekehrt in die Heimat ist nämlich keiner. Sie haben gelernt, im Regenwald zu leben und für den Erhalt des Waldes zu kämpfen. Heute wohnen die sogenannten „Gummizapfer“  in der 3. Generation in einem Schutzgebiet von ca. 1 Mio Hektar. Unter der Führung des Umweltaktivisten Chico Mendes haben sie sich das Gebiet in den 1980er Jahren erkämpft und sich gegen die Rinderzüchter und deren Flächenansprüche durchgesetzt. Wie es heute, 27 Jahre nach dem gewaltsamen Tod des Aktivisten Chico Mendes im Sammlerschutzgebiet aussieht, davon berichtet der Vortrag.

Der Weltladen Witzenhausen bietet an seinem Beratungs- und Verkaufsstand Regenwaldprodukte aus fairem Handel an.

mit der  Ethnologin Ursel Kegler,  WeltGarten Witzenhausen

Eintritt: 5€

 Universität Kassel/Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen
Steinstraße 19 - 37213 Witzenhausen



Von der Kaffeekirsche zum Genuss – der Kaffeeparcours Sonntag, 22.11.2015

Kaffeeparcours

Von der Kaffeekirsche zum Genuss – der Kaffeeparcours
Sonntag, 22.11.2015    Tropengewächshaus Witzenhausen
14-17 Uhr   nur mit Voranmeldung   Eintritt 10€

Voranmeldung bis Dienstag, 16.11.15  unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de  oder  05542-72812 (Ines Fehrmann)

Etwa 100 Liter Bier und gut 140 Liter Wasser trinken wir Deutschen pro Kopf und Jahr. Wissen Sie wie viel Liter Kaffee wir trinken?  Deutschland ist ein Kaffeeland, pro Kopf sind es über 160 Liter -  wen wundert es da noch, dass Kaffee eines der wichtigsten Güter auf dem Weltmarkt ist?

Wie unser liebstes Heißgetränk entsteht und welchen Weg die Bohnen von der Plantage bis in unsere Tassen nehmen, wissen wenige der Konsumenten.  Wir haben  einen Kaffeeparcours vorbereitet, an dessen Stationen unsere Gäste die Kaffeewelt erkunden können:  sie entdecken die Früchte an den Kaffeepflanzen im Tropengewächshaus, sortieren und transportieren Rohkaffee, handeln den Preis an der Börse aus und rösten Bohnen für „ihren“ persönlichen ökologisch erzeugten und fair gehandelten Kaffee. Dann genießen sie diese Röstung hoffentlich „heiß wie das Feuer, schwarz wie die Nacht und süß wie Liebe“ als perfekten Aufguss!

Die Geschichte des Kaffees beginnt vor tausenden von Jahren in Äthiopien. Von dort stammt die Pflanze, deren Blüten wie Jasmin duften und deren reife Früchte aussehen wie Kirschen. Wenn man sie schält und aufbereitet, findet man zwei Kaffeesamen. Es war eine echte Entdeckung, dass die graugrünen Rohkaffeesamen durch das Rösten ihre Größe, ihre Farbe und sogar ihren Geschmack verändern und  durch ihren Koffeingehalt zum „Muntermacher“ werden.  Die Legende wie dies geschah  und andere Geschichten hören Sie Sonntag.

Was für die Einen das „Verwöhnaroma“  ist, bedeutet für andere schwere, oft unterbezahlte Arbeit. Die Grundidee des fair gehandelten Kaffees können Sie am Stand des Weltladens Witzenhausen diskutieren.

Mit der Heilpraktikerin und Agraringenieurin Ines Fehrmann.

Universität Kassel/Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen
Steinstraße 19 - 37213 Witzenhausen
 

 

 

Das große Krabbeln und Fliegen - eine Herbstwerkstatt Ferien-Kinder-Uni 19.10.-21.10.15

Montag, 19. Oktober bis Mittwoch, 21. Oktober 2015
jeweils 9-13 Uhr

„Können Blattlauslöwen brüllen?“, „Gilt auf Ameisenstraßen „rechts vor links“? und „Warum sehen Vögel rot“? Diesen und anderen „tierischen“ Fragen rund um Insekten, Vögel und kleine Säugetiere können kleinen Forscher und Forscherinnen selbst nachgehen.  Unter fachlicher Anleitung gehen sie auf „Kleintier-Safari“ und erleben Tierisches im und um das Tropengewächshaus.Mit Hilfe von Lupen und Anleitungen zum Fährtenlesen sowie unterstützt durch Geschichten, Spiele und Informationen der „Safari-Leitung“ können die Kinder sich in die Welt der kleinen Lebewesen versetzen, lernen sie zu unterscheiden und deren Lebensweisen und Bedeutung für uns Menschen kennen. Sie erforschen,  wie unser Verhalten das Leben der Tiere beeinflusst und wie wir bestimmte Tierarten gezielt fördern können. Wir wollen unter anderem ein Winterquartier für Ohrwürmer bauen, einen Reisighaufen für Igel anlegen und Vogelhäuschen aus Flaschenkürbissen gestalten.

Auch wenn man sie oft erst auf den zweiten Blick wahrnimmt - Insekten haben eine große Bedeutung: Sie bestäuben z.B. Orangen- und Apfelbäume und sorgen so für leckeres Obst, sind verantwortlich für die Verbreitung vieler Pflanzen und arbeiten als „Müllabfuhr“. Aber auch das Leben von Vögeln, Igeln, Fledermäusen und andere Tieren ist eng mit dem der Pflanzen  verbunden. Pflanzen bieten sich den Tieren mit Duft, Formen und Farben an. Warum tun sie das eigentlich und was springt für die Tiere dabei heraus?Am ersten Seminartag geht es um die Frage: Brauchen Pflanzen Tiere? Wir wollen beobachten, forschen und überlegen: welche Tiere oder Tierspuren  finden wir an den Pflanzen, und ob sie einander helfen oder gar „Feinde“ sind. Wie wichtig ist Zusammenarbeit für Tiere und Pflanzen und wie können wir das herausbekommen? Gibt es auch Betrüger in der Tier- und Pflanzenwelt, die nur so tun, als würden sie sich gegenseitig helfen?

Nützliches oder schädliches Tier für die Pflanze:  wer knabbert an Banane und Kohl? Diese Frage steht am Dienstag im Mittelpunkt. Wie können wir das herausfinden? Und was können wir tun, um die einen anzulocken und die anderen auf Abstand zu halten?  Wie sollte ein Garten aussehen, in dem sich kleine und große Tiere ebenso wie  Pflanzen wohlfühlen und gut zusammenarbeiten? Haben wir Menschen auch etwas davon?

Am Mittwoch wagen wir uns hinaus in die weite Welt: Welche Tiere sind in tropischen Ländern die  Partner der Pflanzen? Und wie geht es all unseren tierischen Helfern heute? Was hat der Honig aus Südamerika mit Witzenhäuser Kirschen und deutschen Bienen zu tun?

Um die anstrengende Forscherarbeit durchzuhalten gibt es täglich passende kleine tierische und pflanzliche Snacks. Lasst Euch überraschen!

Mit den Agraringenieurinnen Ines Fehrmann und Cathrin Merx, in Kooperation mit dem Bündnis für Familie.

Alter:     8 – 12 Jahre

Anzahl:  mind. 10 bis max. 20 Kinder

Zeit:      täglich von 9.00 – 13.00 Uhr

Ort:     Tropengewächshaus der Universität Kassel, Steinstraße 19,
37213 Witzenhausen

Anmeldung  verbindlich bis  13.10.2015 Cathrin Merx, Universität Kassel,
Tel: 05542-999310, tropengewaechshaus@uni-kassel.de

 

Kosten:         50 €/Kind incl. Snacks und Material

Die Kinder sollten strapazierfähige Kleidung tragen.

 

Mit freundlicher Unterstützung:

Bündnis für Familie Witzenhausen, Katja Eggert, Am Markt 1 -37213 Witzenhausen

Hingehen, wo der Pfeffer wächst – Gewürze aus aller Welt Seminar: Freitag 9.Oktober & Samstag, 10. Oktober 2015

Hingehen, wo der Pfeffer wächst  – Gewürze aus aller WeltEin Seminar für alle, die die Welt von Pfeffer, Vanille, Chili und Curry entdecken wollen!

Im Rahmen dieses 2-tägigen Seminares (Programm) dreht sich alles um die Pflanzen und Pflanzenteile, die Geschmack und Geruch in unser Essen bringen. Was wären ein Gulasch ohne Paprika oder ein Apfelstrudel ohne Zimt? Die tropischen Gewürze brachten aber nicht nur Geschmack ins Essen, sondern auch Bewegung in die Weltgeschichte. Die Suche nach Pfeffer und anderen Handelswaren führte zu Kolonialkriegen, Eroberungen und zur „Entdeckung“ Amerikas.

Was macht eine Pflanze/einen Pflanzenteil  zu einem heiß begehrten Gewürz? Wie baut man biologisch  an? Wie werden Gewürze gehandelt und zertifiziert? Wir wollen uns mit ausgewählten Pflanzenarten auseinandersetzen, den Fairen Handel mit Gewürzen kennen lernen und uns den Produkten mit allen Sinnen nähern – also verkosten, riechen, schmecken.

Ein ideales Seminar für MitarbeiterInnen von Weltläden, aber auch für alle Interessierten, die in die Welt der Gewürze hineinschnuppern möchten! Das Seminar beginnt am Freitag, den 9. Oktober um 16:30 Uhr und endet am Samstag, den 10. Oktober um 17:30 Uhr.

Ort: Tropengewächshaus Witzenhausen, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen

Übernachtung: DEULA, Am Sande 20, 37213 Witzenhausen im Doppel- oder Einzelzimmer

ReferentInnen: Birgitt Boor (bioherb), Ines Fehrmann (Tropengewächshaus Witzenhausen), Cristina Pflaum (Weltläden in Hessen),  Thilo Rau (el puente)

Veranstalter: Weltläden in Hessen e.V. und Tropengewächshaus Witzenhausen/Bildungsinitiative WeltGarten

Teilnahmegebühr ohne Übernachtung 35€. Inklusive Unterkunft + Verpflegung: 50€/Person im Doppelzimmer, 60€/Person im Einzelzimmer. Ermäßigung auf Anfrage möglich.

Anmeldungen bis zum 25. September 2015 an: info@weltlaeden-hessen.de, 06421/620127

Aus der Luft gegriffen - ein Treffen mit (Soja)bohne, Erdnuss & Co. - Führung am 20.9.2015 um 4 Uhr

Sonntag, 20.9.2015    Tropengewächshaus Witzenhausen  14:00 Uhr  
nur mit Voranmeldung   Eintritt 5€

Hülsenfrüchte sind pflanzliche Multitalente: Sie liefern Eiweiß für Mensch und Tier, haben als Stickstoffsammler eine wichtige Funktion sowohl im Ökosystem als auch in der Landwirtschaft, können aber auch Öl, Farbstoffe, Verdickungsmittel und vieles andere mehr liefern. Wie nützlich diese vielfältige Pflanzenfamilie für uns ist, erkennen Sie am Sonntag, 20. September 2015 in einer zweistündigen Veranstaltung am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen. Im Tropengewächshaus und im angrenzenden Lehr- und Lerngarten, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen können Sie für 5 €/P. von 14 bis 16 Uhr  so manche Besonderheit über die Leguminosen erfahren.

Beim Rundgang hören Sie Wissenswertes und Kurioses zu den Verwendungsmöglichkeiten, über Stickstoffkreisläufe, Ökologie und Herkunft oder auch über den Anbau im eigenen Garten und auf großen Plantagen, über die  Ernte und die Verarbeitung. Wir klären, wie das Eiweiß in die Pflanzen kommt, warum kleine Bakterien als große Helfer  gelten und warum Leguminosen geimpft werden. Im Anschluss laden wir zu kleinen Kostproben ein.

Ob als "Milch",  Tofu, Miso oder Sojasauce: die Sojabohne gewinnt in Europa immer mehr Fans. Sojabohnen enthalten etwa 20 % Öl und 37 % Eiweiß. Die Eiweißqualität ist mit der von tierischem Eiweiß vergleichbar, doch den größten Teil des angebauten Soja verzehren wir in Form von Schnitzeln, Bratwurst und Co, denn Sojaschrot ist billig und beliebt als Mastfutter in der Massentierhaltung. Umweltschützer kritisieren, dass z.B. in Brasilien große Flächen Regenwald abgeholzt werden, um die Anbauflächen für Soja zu vergrößern.

Bei uns  ist sie geröstet und gesalzen die klassische „Vor-dem Fernseher-Knabberei“ für zwischendurch, in vielen anderen Ländern ist sie aber wichtiger Bestandteil der täglichen Ernährung oder sogar Energiespender bei Unterernährung in der humanitären Hilfe. Es geht um die Erdnuss, die ihrem Namen alle Ehre macht.

 Lupinen schmücken nicht nur unseren Garten: Während wir die Sojabohnen zur Proteinversorgung aus tropischen Regionen importieren müssen, ist der Anbau von bitterstofffreien Lupinensorten in Deutschland problemlos möglich. Ihre Samen ähneln in der Zusammensetzung den Sojabohnen. Lupinen-Mehl ist als Zusatz für Backwaren beliebt und gesund, auch Lupinen-Tofu ist schon auf dem Markt.

Die Vielfalt der Leguminosen und ihrer Nutzung ist erstaunlich: der äußerst hitze- und trockentolerante Johannisbrotbaum liefert das leckere Carobpulver, welches beispielsweise Kakaopulver in Brotaufstrichen ersetzen kann, und auch das häufig als Verdickungsmittel eingesetzte Johannisbrotkernmehl. Wir finden es im Speiseeis genauso wieder wie in Suppen oder Soßen.

Die Blaue Klitorie oder die Schamblume ist als kletternde Zierpflanze beliebt, besonders in Asien färbt sie Lebensmittel wunderschön blau, gilt als Gedächtnisverstärker und hilft die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten.

Mit der Heilpraktikerin und Agraringenieurin Ines Fehrmann.

Voranmeldung bis Dienstag, 15.9.  unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de  oder  05542-72812 (Ines Fehrmann)

Bloody Mary – die singende und plaudernde Walk-Act-Tomate 30.08.2015 am Tropengewächshaus 12.30 Uhr und 14.45 Uhr

Obwohl mit Kartoffel und Tollkirsche verwandt, ist diese Tomate weder dröge oder gar giftig, sondern lebensgroß und quicklebendig. Bloody Mary verzaubert das Publikum auf ganzer Staude. Mit unterhaltsamen und skurrilen Anekdoten über das Tomaten-Dasein, rührt und begeistert sie sowohl Klein- als auch Großgärtner und solche, die es werden wollen. Ob aus Frankreich, Japan, Amerika oder Deutschland - Bloody Mary kennt sie alle, diese Lieder über Tomaten, die bisweilen einer Liebeserklärung gleichen. Mit Charme versteht sie es, sie vorzutragen und die Ukulele ist stets ihre treue Begleiterin.

 

"Elisa Salamanca als „Bloody Mary“ ist nicht einfach nur wildgewordenes Gemüse, Elisa Salamanca ist Spielfreude pur, gentechnik- und langeweilefrei; gesalzen und bissfest. Ihre unbefangene, kecke Interaktion verbreitet Freude und ist ein Genuss - nicht nur für Vegetarier, sondern für alle Zuschauer. Eigentlich möchte man sie ganz doll drücken, aber wer weiß, ob sie dann nicht noch zu Ketchup wird?"
Thomas Greef - Sparkasse Bodenwerder - Münchhausenpreis 2012 über Bloody Mary 2012

 

Erleben Sie Bloody Mary live und in Farbe – am 30.08. 2015 im Rahmen des Thementages „Tomate/Chili/Paprika: Die tollen Roten aus der weiten Welt“ des Tropengewächshauses der Universität Kassel in Witzenhausen in der Steinstraße 19.

 

Mehr Informationen über Bloody Mary und diese Veranstaltung erhalten Sie unter:

 

www.salamanca.de

www.facebook.com/ElisaSalamancaEntertainerin

www.uni-kassel.de/agrar/tropengewaechshaus

Tomate/ Chili/ Paprika: Die tollen Roten aus der weiten Welt Sonntag, 30.08.2015 10-17 Uhr 5€

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Tropengewächshaus Witzenhausen in Kooperation mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. (VEN), Lila Tomate, dem Inselhof und Dreschflegel e.V. wieder einen Thementag (Das Programm finden Sie hier) rund um das beliebteste Gemüse Deutschlands: die Tomate. Doch diesmal stehen neben der Tomate noch zwei weitere Vertreter aus der Familie der Nachtschattengewächse im Mittelpunkt: Chili und Paprika – Gemüse des Jahres im VEN. Erfahren Sie also einen Tag lang alles über die Vielfalt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie über Besonderheiten der drei tollen Roten aus der weiten Welt. Dazu stellen das Tropengewächshaus, der Lehr- und Lerngarten, der VEN und Lila Tomate zahlreiche verschiedene Tomaten-, Chili- und Paprikasorten aus und beraten Sie gern zu den einzelnen Sorten. Es besteht die Möglichkeit, Saatgut zu erwerben und Experten-Vorträge von Prof. Finckh, Quirin Wember und Alexander Artmann bieten Ihnen Hintergründe und wissenschaftliche Details über Pflanzenkrankheiten, Resistenzen und Sortenvielfalt bei Tomaten, Chili und Paprika.

Durch Verkostungen lernen Sie verschiedene neue und altbekannte Sorten selbst kennen und lieben. Kaffee, Gebäck und ein warmes Mittagessen aus Tomate, Chili und Paprika sowie eine musikalische Untermalung durch die singende Tomate „Bloody Mary“ runden das Programm ab. Auf der Hüpfburg und in der Kinderschminkecke finden kleine Tomatenfans eine spannende Abwechslung zum Erwachsenenprogramm.

Die Tomate (Lycopersicon esculentum Mill.) hat als eines der feinsten Fruchtgemüse die Welt erobert. Sie bereichert Sorte für Sorte, ob pur genossen oder in zubereiteter Form, den Speisezettel. Bei ihrer Beliebtheit ist es nicht verwunderlich, dass sie den Weg aus Südamerika in alle Welt gefunden hat, sich überall Gärtnerinnen und Gärtner als Züchter dieser begehrten Frucht annahmen und so eine schier unermessliche Vielfalt hervorbrachten. Man spricht von 10.000 und mehr Sorten! Salattomaten, Saucentomaten, Fleischtomaten, Cocktailtomaten, Fülltomaten…- die Vielfalt des Sortenspektrums versetzt auch die Sammler immer wieder in Erstaunen. Die Farbpalette der Früchte reicht von rot über gelb und orange bis zu violett, braun und fast schwarz. Ebenso gibt es grüne, weiße oder auch zweifarbig geflammte Sorten. Auch das Aroma ist deutlich unterschiedlich und reicht von ausgeprägt süß bis zu eher säuerlich, doch stets mit einer Note des typischen Tomatengeschmacks. Das Fruchtfleisch mancher Sorten ist eher mehlig und deshalb gut zum Verkochen in Suppen oder Saucen, besonders schnittfeste eignen sich als Salattomate. Die für den Weltmarkt produzierten, ertragreichen und transportfähigen Tomatensorten sind meist rund und rot. Die anderen, verschiedenfarbigen, gefurchten oder spitzfrüchtigen, geschmacksvariablen Liebhabersorten führen oft nur ein Schattendasein und sind nur schwer zu finden. Damit diese Schätze nicht verschwinden, bemüht sich der VEN um den Erhalt und die Nutzung zahlreicher wieder- und neu entdeckter samenfester Sorten. Die Frühgeschichte der Tomate ist sehr verwickelt. Sicher scheint nur, dass ihre Urform aus Südamerika kommt, und dass sie in Mexiko zur Kulturpflanze wurde. Mit den Seefahrern gelangte sie nach Europa und weckte hier als fremdartige Neuheit und Kuriosität das Interesse der Botaniker. Für Italien gibt es bereits im 16. Jahrhundert erste Zeugnisse für eine Nutzung in der Küche, doch erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts hielt sie Einzug in die deutschen Gemüsegärten.

Die Menschen haben die Vielfalt von über 2000 Paprika und Chili-Sorten aus nur fünf Arten gezüchtet. Die daraus entstandene genetischer Vielfalt ist wiederum die Grundlage kultureller Vielfalt, die in den vielen verschiedenen kulinarischen Verwendungen ihren Ausdruck findet. Chilis und Paprika bereichern unsere Küche durch ihre bunte Farbenpracht und fruchtigem, teils scharfen Geschmack und ihren sehr hohen Vitamin-Gehalt. Dieses Kulturgut muss bewahrt aber auch behutsam weiterentwickelt werden. Um dieses Kulturgut zu würdigen und in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, wurden Chili und Paprika vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt zum Gemüse des Jahres 2015/16 auserkoren. Allen Arten (auch C. annuum L.) ist gemeinsam, dass es sich im tropischen Klima ihrer Herkunftsregionen um mehrjährige Sträucher handelt. In gemäßigten Breiten werden sie aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit jedoch meist einjährig kultiviert. Während einige Kultursorten kaum über 20 cm groß werden und damit ideal für die Fensterbank sind, können andere im ausgewachsenen Zustand bis über 3 Meter hoch werden. Die Blüten sind sternförmig, mit in der Regel fünf weißen, grünlichweißen, violetten oder gelblichen Blütenblättern. Die Frucht ist eine Trockenbeere, d.h. die Fruchtwand trocknet bei Reife ein. Die Samen sitzen an den etwas helleren Scheidewänden, die die Fruchtkammern unterteilen. Der für die Schärfe verantwortliche Inhaltsstoff Capsaicin wird hauptsächlich an diesen Scheidewänden gebildet, die damit oft die schärfsten Teile der Frucht sind. Nachdem Christoph Kolumbus die Gattung Capsicum im 15. Jahrhundert nach Spanien brachte, stand in den frühen Jahrhunderten der europäischen Züchtung und Nutzung vor allem die Gewürzpaprika im Vordergrund. Die großen, süßen und dickfleischigen Gemüsepaprika erlangten dagegen erst im 20. Jahrhundert ihre große wirtschaftliche Bedeutung.

Ob nun Tomate, Chili oder Paprika - lassen Sie sich von der bunten Vielfalt dieser Pflanzen verzaubern! Kommen Sie zum Thementag ins Tropengewächshaus und den Lehr- und Lerngarten Witzenhausen und kehren Sie danach mit neuer Inspiration in Ihren eigenen Garten und Ihre Küche zurück!

 

Öffnungszeiten und Preise:

30.08.2015, 10-17 Uhr im Tropengewächshaus und im Lehr- und Lerngarten Witzenhausen

Eintritt: 5 €

Gesundheit aus dem Gemüsegarten - die Heilkraft von Gemüse Sonntag, 5.7.15 14 - 16 Uhr

Lehr-und Lerngarten am Tropengewächshaus Witzenhausen

Gemüse ist gesund – so lernen es schon unsere Kinder – aber was heißt das genau? Welches Gemüse hilft bei welchen Beschwerden? Am Sonntag, den 5. Juli 2015 wollen wir den heilenden Kräften aus dem Gemüsegarten in einer zweistündigen Veranstaltung im Lehr-und Lerngarten des Tropengewächshauses, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen nachgehen.  Von 14 bis 16 Uhr können Sie für 8 €/Person so manche neue Seite an ihrem täglichen Essen entdecken. In einem Gartenrundgang zu  einigen bekannten und anderen nicht so alltäglichen Gemüsen wollen wir uns ihre oft verborgenen Potenziale anschauen, alte Anwendungen mit neuen Forschungsergebnissen vergleichen und vielleicht in Zukunft so manche Küchenzutat vielseitiger und bewusster einsetzten. Zwischendrin gibt es eine kleine Gemüse- Stärkung aus dem Gemüsegarten.

Kennen Sie hiesige Volksweisheiten wie „Spinat macht stark“ und „Möhren sind gut für die Augen“? Auch in China heißt es: Drei Zehntel heilt Medizin, sieben Zehntel heilt Diät. Hier kommen die Gemüse ins Spiel, denn viele ihrer wertvollen Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass wir gesund bleiben oder werden. Was steckt aber nun alles in dem Gemüse auf unserem Teller?  Kohl gilt beispielsweise als Allheilmittel bereits seit der Antike, Brokkoli finden wir heute in der Krebstherapie und –vorbeugung, Linsen stecken in Energie-Sport-Riegeln, Lauch gilt als Darmpolizist und  Rettich als potenter Bakterienjäger. Tomaten mögen es sonnig und schützen unsere Haut vor Sonnenbrand! Sie unterstützen den Körper, die UV-Strahlung der Sonne abzuwehren und somit Hautschäden sowie die Auswirkungen des Alterns aufzuschieben. Und dabei gilt: gekocht sind sie wirksamer als roh! Anders die Rote Bete, die am besten roh verzehrt wird: sie gilt als Jungbrunnen für die Schönheit und als „Glücklichmacher“ aus dem Garten. Trotz Nitratwarnungen kann  auch der Spinat gesund sein. Durch einen Übertragungsfehler eines Wissenschaftlers wurde er als guter Eisenlieferant bekannt, doch die Berechnungen bezogen sich auf Trockenspinat. Er enthält also längst nicht so viel Eisen wie einst angenommen – trotzdem ist er gerade auch für Sportler zur Muskelstärkung ein wichtiges Nahrungsmittel. Fenchelsamen gegen Bauchweh kennen wir alle, aber auch der Gemüsefenchel hat es in sich: sein Gehalt an Vitamin C ist doppelt so hoch wie der von Orangen! Nach der Mahlzeit roh gegessen reinigt er zudem die Zähne vortrefflich und fördert die Darmgesundheit.

 

Mit der Heilpraktikerin und Agraringenieurin Ines Fehrmann.

Nur mit Voranmeldung bis 29.6.2015     

unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de oder  05542-98 1231

Vortrag: Ackerwildkrautschutz in Deutschland 21.Juni 2015 um 14:00 Uhr

Dr. Thomas van Elsen, Universität Kassel, berichtet über Bemühungen zum Schutz und zur Wiederansiedlung gefährdeter Ackerwildkräuter. 

Eintritt 5 €

Im Rahmen der Woche der Botanischen Gärten zur Ausstellung „Die letzten ihrer Art“ , Samstag 13.6. bis Sonntag 21.6., Ausstellung im Lehr-und Lerngarten, täglich 14-16 Uhr

Ausstellung: Die letzten ihrer Art! 13.-21.6.2015 jeweils 14-16 Uhr

Im Rahmen der 12. „Woche der Botanischen Gärten“ zeigt das Tropengewächshaus Witzenhausen vom 13.-21. Juni 2015 die Ausstellung „Die letzten ihrer Art – Gefährdete Wildpflanzen in Botanischen Gärten“. Dabei können Besucher täglich von 14-16 Uhr im Lehr- und Lerngarten auf 12 Informationstafeln alles Wichtige rund um den Wildpflanzenschutz in Deutschland erfahren: über die Bedeutung der Pflanzen-Arten-Vielfalt und Hintergründe über deren Verlust, über einzelne mehr oder weniger bekannte und gefährdete Wildpflanzen und über nationale und internationale Bemühungen zum Schutz der Wildpflanzen. Außerdem finden sie Informationen über die Rolle, Potenziale und die Verantwortung der Botanischen Gärten und Saatgutbanken bei der Pflege von Erhaltungskulturen und der Sicherung der genetischen Vielfalt sowie in Bezug auf die Bereiche Forschung und Bildung. Am 21. Juni um 14 Uhr findet zudem der Vortrag „Ackerwildkrautschutz in Deutschland“ statt, bei dem Dr. Thomas van Elsen über Bemühungen zum Schutz und zur Wiederansiedlung gefährdeter Ackerwildkräuter in Deutschland berichtet.

Pflanzen leben in vielfältigen Ökosystemen, in denen sie mit anderen Arten vergesellschaftet sind. Da jede Art in einem solchen Netzwerk wichtige Funktionen erfüllt, stellt das Artensterben für die Gesunderhaltung der Ökosysteme eine große Bedrohung dar. Eine Bedrohung, die auch uns direkt betrifft, da sowohl unsere Nahrung als auch unser Wasser und die Bodenfruchtbarkeit auf ein gesundes Ökosystem angewiesen sind. Mittlerweile sind jedoch zwei Drittel unserer Ökosysteme geschädigt, wodurch der Verlust der Artenvielfalt voranschreitet. Dabei stellen der Lebensraumverlust und Umweltverschmutzung die zwei wichtigsten Bedrohungsfaktoren der Artenvielfalt dar. Auch in der Bundesrepublik Deutschland sind die Lebensräume von Pflanzen zunehmend gefährdet. Bereits 26-30% der einheimischen Farn- und Blütenpflanzen sind laut Roter Liste gefährdet und fast 4 % verschollen oder ausgestorben Innerhalb Europas erreicht Deutschland mit diesen Gefährdungsraten einen der höchsten Werte. Das Aussterben einer Art ist unumkehrbar.

Um die biologische Vielfalt zu schützen und zu erhalten, müssen gemeinsame internationale und nationale Anstrengungen unternommen und verbindliche politische Rahmenbedingungen vereinbart werden. Vor diesem Hintergrund hat der internationale Verband der Botanischen Gärten gemeinsam mit anderen Akteuren im Rahmen des „Übereinkommen über die biologische Vielfalt“ (CBD; 1992; Rio de Janeiro) eine „Globalen Strategie zum Schutz der Pflanzenwelt“ (GSPC) erarbeitet. Ziel dieser Strategie ist es, den Verlust pflanzlicher Vielfalt aufzuhalten. Wichtige Elemente der Strategie bilden die Dokumentation der Pflanzenvielfalt, die Verbesserung der Bildung und Ausbildung im botanischen Artenschutz, der Schutz der Pflanzenvielfalt in Schutzgebieten, eine nachhaltige Landwirtschaft und den Schutz von gefährdeten Arten am natürlichen Standort (in situ) sowie in menschlicher Obhut (ex situ).

Vor diesem Hintergrund entstand das Projekt „Aufbau eines nationalen Netzwerkes zum Schutz gefährdeter Wildpflanzenarten in besonderer Verantwortung Deutschlands – WIPs – De“. Diesem Projekt gehören die Botanischen Gärten Berlin-Dahlem, Karlsruhe, Osnabrück, Potsdam und Regensburg sowie die pädagogische Hochschule Karlsruhe an. Ziel von WIPs-De ist der Aufbau eines Schutzprogramms für 15 Wildpflanzenarten, für die Deutschland eine besondere Verantwortung trägt. Dabei werden drei bisher meist isolierte Erhaltungsstrategien miteinander verknüpft: 1. Deutschlandweite Sammlung von Samen und Sporen in Saatgutbanken, 2. Erhaltungs- und Vermehrungskulturen in Botanischen Gärten und 3. Wiederansiedelungen oder Stärkung der Populationen an natürlichen Standorten. Denn Botanische Gärten können durch die Kombination von wissenschaftlicher Kenntnis und der gärtnerischen Fähigkeit viele Wildpflanzen zu kultivieren, einen besonderen Beitrag zum Schutz und Erhalt dieser leisten. Durch die lange Erfahrung in der Kultivierung von vielen Pflanzenarten ist es Botanischen Gärten möglich, sie zur Unterstützung von Schutzmaßnahmen in Erhaltungskultur zu nehmen oder in modernen Saatgutbanken über Jahrzehnte zu erhalten. Allerdings birgt diese Erhaltung auch Gefahren, denn Arten passen sich nicht mehr an die sich ändernden Bedingungen in ihren eigentlichen Lebensräumen an. Außerdem löst sich dadurch nicht das Problem der schwindenden Artenvielfalt in unseren monotonen Agrar-Landschaften. Angesichts des derzeitigen Artensterbens sind Saatgutbanken und Erhaltungskulturen für die Erhaltung der pflanzlichen Vielfalt trotz dieser Probleme jedoch unverzichtbar geworden.

Das Tropengewächshaus als Botanischer Garten ist Mitglied im Verband der Botanischen Gärten und legt seit vielen Jahren besonderen Wert auf die Erhaltung der Arten- und Sortenvielfalt von Nutzpflanzen. Auch der Wildpflanzenschutz liegt dem Tropengewächshaus am Herzen, vor allem auch, weil viele der heutigen Nutzpflanzen aus ihren wilden Vorfahren heraus entstanden sind. Somit lädt das Tropengewächshaus Witzenhausen sehr gern alle Interessierten zur Ausstellung „Die letzten ihrer Art – Gefährdete Wildpflanzen in Botanischen Gärten“ und dem Vortrag „Ackerwildkrautschutz in Deutschland“ ein.

 Öffnungszeiten und Preise:

Ausstellung im Lehr- und Lerngarten, 13.-21 Juni 2015, täglich 14-16 Uhr, Eintritt frei

Vortrag im Tropengewächshaus, 21. Juni 14 Uhr; 5 Euro

Seminar: Stolperfallen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, 5./6.Juni 2015

Mögliche Stolperfallen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit – ein postkolonialer Blick auf die eigene Bildungsarbeit. Das Koloniale ist ein bis ins heutige postkoloniale Zeitalter nachwirkender Diskurs, ein Setting an Mentalitäten und Phantasiewelten, das sich in Medien, Alltagsgesprächen, Schulbuch und Straßenbild niederschlägt, nicht zuletzt auch im globalen Lernen und der Entwicklungspolitik.
Bildungsarbeit im Kontext von BNE/Globalen Lernen kann somit nicht losgelöst von der kolonialen Vergangenheit Deutschlands gesehen werden.
Was weiß ich über den (Post-)Kolonialismus, den „globalen Süden“, die „westliche Welt“? Woher kommt mein Bild von, bzw. Wissen über Afrika, Lateinamerika, Asien? Wer definiert Entwicklung, wie? Welche Vorstellungen, Bilder und Vorannahmen beeinflussen meine Bildungsarbeit?
Der geschärfte Blick auf Kolonialismus und seine Echos, Aus- und Rückwirkungen ermöglicht uns, Stolperfallen erkennen zu können und die eigene Bildungsarbeit zu überprüfen. Hierzu wollen wir in einen gemeinsamen und kollegialen Austausch treten. In einem kooperativen Prozess stellen wir uns gegenseitig eigene (Bildungs-)Konzepte vor und überprüfen Ziele, Inhalte
und Aufbau, sowie Material. Hierfür wäre es hilfreich wenn eigene Bildungsangebote und Materialienmitgebracht würden – es ist jedoch keine Voraussetzung zur Teilnahme an dem Workshop.
Wann: Freitag, 5.6. 2015 von 14:00-19:00 Uhr und Samstag, 6.6. 2015 von 10:00 bis 17:00 Uhr
Wo: Tropengewächshaus der Universität Kassel, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen
Wieviel: Selbstkostenbeitrag: 10€
Die Teilnehmer_innenzahl ist auf 16 Personen beschränkt.
Zu den Referentinnen:
Annette Kübler, Dipl Pädagogin und Anti-Bias-Trainerin, seit 1994 im Globalen Lernen und der diversitätsbewussten Bildung aktiv.
Beate Flechtker, Referentin für politische Bildungsarbeit mit dem Schwerpunkt Macht- und Rassismuskritik, DaF-Dozentin sowie Verfasserin rassismuskritischer Artikel.Zum Workshopkonzept:
Mit dem zugrunde liegenden Konzept der kollegialen/kooperativen Entwicklung und Überarbeitung von Bildungsangeboten arbeiten die beiden Referentinnen seit Jahren im Zuge des BNE-Projekes „Berliner entwicklungspolitisches Bildungsprogramm“ (kurz: BENBI) mit über 20, teils internationalen NGOs.

Anmeldung über Marina Hethke: tropengewaechshaus@uni-kassel.de; Tel.: 05542-981232
Organisation/Koordination: Benjamin Matof

Fressen und gefressen werden - dem Blattlauslöwen auf der Spur Themenstunde Sonntag, 10.Mai 2015 14:00 -15:30 Uhr

Themenstunde zum Biologischen Pflanzenschutz im Tropengewächshaus /Witzenhausen  Sonntag, 10. Mai  2015    14  –  15:30 Uhr

Mit Lupen und offenen Sinnen erkunden wir die Welt der Pflanzenschädlinge und ihrer Gegenspieler und vertiefen uns in den Mikrokosmos des biologischen Pflanzenschutzes. Der Referent Ansgar Bergau arbeitet seit drei Jahren als studentischer Mitarbeiter  im Tropenhaus und hat sein Herz und seine Leidenschaft für den biologischen Pflanzenschutz entdeckt. Gemeinsam mit ihm beobachten Sie Läuse, Schlupfwesepen und Milben mit der Lupe und lernen Schädlinge, deren Fraßspuren und Bekämpfung kennen. Außerdem erfahren Sie, welcher Nützling welchen Schädling frisst oder parasitiert und wie man Nützlinge fördern kann.

Anmeldung bis 4.Mai; Eintritt 5 €

 

Pflanzenmarkt am Sonntag, 26.4.2015 von 10-17 Uhr

Bild mit Kundschaft auf dem Pflanzenmarkt

13. Pflanzenmarkt am Tropengewächshaus

Am Sonntag, 26.4.2015 von 10-17 Uhr herrscht zum 13. Mal buntes Treiben im und um das Tropengewächshaus der Universität. Kenner und Enthusiasten besuchen den Pflanzenmarkt auf der Suche nach Alltäglichem und nach Raritäten. Ob Gemüse, Stauden, Bäume oder Kräuter – für jede(n) findet sich hier etwas Neues für Balkon, Garten oder Fensterbank. Selbstverständlich gibt es wieder Bio-Saatgut, Zwiebelpflanzen wie Wildtulpen oder Narzissen, alte und neue Rosen sowie Balkonpflanzen und Raritäten. Hinzu kommen Produkte wie Stevia-Dentalkosmetik – bei Kennern als Süßkraut bekannt - oder schöne Töpferwaren für den Garten.

Selbstverständlich kommen auch die Beratungsgespräche nicht zu kurz. Führungen durch das Tropenhaus und natürlich eine Bewirtung von Schachtelhalm Naturkost sowie leckere Biobratwürstchen und Getränke runden das Angebot ab.

Es nehmen etwa 25 Aussteller/Mitwirkende am Markt teil: Antiquariat Trüffelschwein, Aktion Grüner Bote Hübenthal, Bäckerei Henner, Baumschule Walsetal, Humus und Erden Kontor Eichenberg, Demeterbetrieb Lichtenborner Kräuter, GrönlooF Stauden & Rosen, Inselhof Dietzenrode, Kakteenfreunde Göttingen, Naturgartenoase Werner, Schafsmilchhof Lutterhausen, Saaten und Taten Dreschflegel/Schaugarten Schönhagen, Staudenfreunde Kassel, Töpferei Wolff, Wellandseifen, Wildwuchs, Waldgärtnerei Wiedmann u.a. warten auf die Besucherinnen und Besucher. Neu dabei ist ein Händler mit fleischfressenden Pflanzen. Für die Kleinen gibt es ein Angebot zum Kinderschminken und Pflanzentopfen. Der Studierendengarten an der Fährgasse ist ebenfalls geöffnet.

Außerdem lädt der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften im Klostergelände dazu ein, beim Tag der offenen Tür aktuelle Forschung hautnah und spielerisch zu entdecken. Hier warten Informationen und Aktionen, Musik, Spiele und Kulinarisches rund um das Thema Ökologische Landwirtschaft auf Groß und Klein.

 

 

Kübelpflanzen - Gärtnern in der Stadt, Seminar am Sonntag, 22.März 2015

Bild von Kräutern im Kübel

 

Kübelpflanzenseminar /Gärtnern in der Stadt
Sonntag, 22. März 2015, 14:00– 17:00 Uhr
im Tropengewächshaus der Universität Kassel Witzenhausen

Wer interessiert ist, auch auf kleinster Fläche Nutzpflanzen anzubauen, erfährt am Sonntag den 22. März in einem dreistündigen Kübelpflanzenseminar am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen alles Wichtige darüber. Im Tropengewächshaus, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen können Sie für 8€/P. von der Pflanzenwahl, der Anzucht und Pflege der Pflanzen, über die Auswahl der geeigneten Erde und des Pflanzgefäßes bis hin zur Ernte alles Wesentliche lernen, das dazu befähigt, zum „Balkongärtner“ zu werden oder Teil der essbaren Stadt „UnvergEssbar Witzenhausen[1]“ zu sein.

Kartoffeln aus dem Erd-Sack und Kohlrabi aus der Kiste?! Um sich selbst mit frischem
Gemüse und Kräutern zu versorgen, braucht man nicht unbedingt einen Garten. Auch im städtischen Raum gibt es viele kreative Ideen, Nutzpflanzen in verschiedensten Gefäßen sinnvoll und ökologisch anzubauen. Gleichzeitig können derartige Anpflanzungen dekorativen Charakter auf Balkonen, Plätzen und an Fassaden haben und die Wohnqualität insgesamt erhöhen.  Der Anbau im Kübel unterscheidet sich allerdings deutlich vom Anbau im Garten, weshalb es ein paar Grundregeln zu beachten gibt, die dieses Seminar in einem Vortrag und in einer Praxiseinheit vermittelt. Dabei werden beispielhafte Bepflanzungen sowie geeignete Topferden auf Kompostbasis und deren Vorteile vorgestellt und gleich vor Ort ausprobiert: Unter fachkundiger Anleitung darf gesät, pikiert und getopft werden, können das Stecklinge Schneiden geübt und Kübel gefüllt werden. Neben Erläuterungen zu Mischkulturen, ökologischem Pflanzenschutz und Besonderheiten einzelner Kulturen soll Platz sein für einen Erfahrungsaustausch.

Mit der Umweltingenieurin Marion Bieker (Humus- und Erden-Kontor) und der  Gärtnerin/Agraringenieurin Catherina Merx. In Kooperation mit transition town Witzenhausen.

Nur mit Anmeldung bis 18.3.15 unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de oder 05542-98 1231

Universität Kassel/ Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen Steinstraße 19, 37213 Witzenhau


[1] UnvergEssbar ist ein Mitmach-Projekt, das die Grenze zwischen Stadt und Land, Mensch und Natur, Nahrungsanbau und Ästhetik, Geld und Glück neu zu definieren bestrebt ist. Es geht darum, uns unserer Lebensmittel wieder selbst zu ermächtigen und für einen regionalen Anbau zu sorgen. Das Projekt will unseren Ort in eine essbare Stadt verwandeln, was bedeutet, Gärten anzulegen und zu vermitteln, Zierpflanzen durch schöne nützliche Gewächse zu ersetzen, alte Obstbestände zu kartieren, Lebensmittel haltbar zu machen, Bäume zu pflanzen, und vieles mehr. Ganz wesentlich ist es zu ernten, die Ernte zu teilen, sie gemeinsam zuzubereiten  und zu genießen. 

Mord und Totschlag im Pflanzenreich: Vortrag Sonntag 1.2.15 um 14 Uhr

Bild einer fleischfressenden Kobralilie

Mord und Totschlag im Pflanzenreich
Niederträchtiges und Gemeines, Kriminelles und Originelles aus der grünen weiten Welt, von der griechischen Mythologie über Paracelsus und die Giftküchen der Hexen bis zum gepflegten Gattenmord. Alles über Täuschung, Parasitismus und Betrug im Pflanzenreich erläutert am Sonntag, 1. Februar 2015 um 14 Uhr Dr. Michael Schwerdtfeger. Er ist Kustos des Alten Botanischen Gartens der Universität Göttingen und als Vollblutbiologe teilt er nach eigenen Worten „seine Brombeeren mit Gespenstschrecken, seinen Kompost mit den Rosenkäfern und seine Geschichten aus der Grünen weiten Welt mit Studierenden, Freunden und allen, die sie hören wollen".
Eintritt 5 €

Plantagen - ein Lebensraum für Orchideen? Sonntag, 18.Januar 2015 um 14 Uhr

Vortrag im Tropengewächshaus /Witzenhausen
Die Umwandlung der tropischen Wälder in Plantagen für Kaffee, Kakao, Guarana oder Ölpalme verringert die Artenvielfalt schlagartig und dramatisch. Eine nachhaltige Form der Bewirtschaftung kann jedoch einen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten schaffen, beispielsweise auch für epiphytische (aufsitzende) Orchideen. Seit Konsumenten sich für ökologisch erzeugte Produkte interessieren wie beispielsweise den „Vogel freundlichen Kaffee“,  gibt es eine Chance für Mischkulturen und mehr  biologische Vielfalt in den Plantagen.  Auf diese Weise können Brücken zu natürlichen Lebensrämen geschaffen werden.
Viele Orchideenarten sind selbst von der Ausrottung bedroht, weil sie ihren natürlichen Lebensraum verlieren oder als Zier- und Arzneipflanzen gesammelt werden.  Es gibt derzeit etwa 30 000 bekannte Orchideenarten und diese sehen so unterschiedlich aus, daβ man viele nicht als Orchidee erkennen würde. Viele duften, manche stinken, es gibt Miniaturen und Riesen. Was haben sie gemeinsam? Was macht sie so faszinierend?
Der Tropenökologe und  Agrarwissenschaftler Dr. C. Steiner (Universität Kassel) zeigt Bilder von tropischen Lebensräumen und erklärt dieWelt der Orchideen.


Vortrag: Cha, Chay, Tea, Tee: eine Reise um die Welt! Sonntag,16.11.2014 14 Uhr Tropengewächshaus Witzenhausen

Ein chinesisches Sprichwort aus dem 8. Jhdt. besagt: „ Ist dir kalt, wärmt dich der Tee, ist dir zu heiß, wird Tee dich erfrischen, bist du niedergedrückt, Tee wird dich ermuntern, bist du erregt, Tee wird dich beruhigen.“  Seine Wirkung auf Körper und Geist und  der vergleichsweise geringe Preis machen Schwarz- und Grüntee zu einem der beliebtesten Getränke weltweit. Doch wo kommt der Tee eigentlich her? Wer hat ihn verbreitet? Welche Anbaubedingungen braucht er?  Wer pflückt und verarbeitet ihn?

Marina Hethke erzählt in diesem Vortrag von Flüssen, Bergen und blutiger Geschichte, von Schmuggel, Drogenhandel, Politik, Imperialismus, Spionage und  von Hingabe und Genuss. Wir reisen (virtuell) von Argentinien und China über Indien und Kenia bis Vietnam und Zimbabwe, besuchen die Länder, in denen Tee getrunken und die, in denen er angebaut wird. Und Sie haben selbstverständlich Gelegenheit, die Teehecken im Tropengewächshaus zu besuchen.

Der Weltladen bietet unterschiedliche Tees aus Fairem Handel zur Verkostung und zum Kauf an.

Vortrag, 5 € Eintritt (inkl. Kostproben), in Kooperation mit dem Weltladen Witzenhausen

Kleine Saatgutwerkstatt: Vielfalt erhalten Sonntag,12.10.2014 14 Uhr Tropengewächshaus Witzenhausen

Sie haben eine großartige Bohnensorte im Garten und würden sie gerne nächstes Jahr wieder aussäen oder an Ihre Nachbarin weitergeben? Oder wollten Sie schon immer einmal wissen, wie man aus Tomaten Saatgut gewinnt, reinigt, aufbewahrt?

Um diese und weitere Fragen rund um Saatguternte, -aufbereitung und –lagerung dreht sich am Sonntag, 12. Oktober 2014 die zweistündige Veranstaltung am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen. Im Lehr- und Lerngarten am Tropengewächshaus, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen können Sie für 5€/P. von 14 bis 16 Uhr die Grundlagen der Saatgutgewinnung aus dem eigenen Garten kennenlernen und selbst Hand anlegen.

Gemüse- und Blumensaatgut beziehen die meisten Hausgärtner jedes Jahr neu aus dem dem Handel. Bei vielen Arten wie Bohnen oder Salat ist es aber relativ leicht, Samen für die Aussaaten der kommenden Jahre zu gewinnen und auch zweijährige Kulturen wie Möhren und Mangold lassen sich mit etwas Übung gut vermehren. Neben der Kostenersparnis ergeben sich weitere Vorteile: die jeweilige Sorte passt sich nach und nach an die regionalen Gegebenheiten an und kann so widerstandsfähiger gegen manche Krankheiten werden und der Erhalt der Sorte wird auf diese Weise gesichert. Zudem bereichern die blühenden Gemüsepflanzen den Garten oft mit hohem Zierwert.

Als Botanischer Garten hat sich das Tropengewächshaus der Aufgabe der Arten- und damit Vielfaltserhaltung verschrieben. Auch im Lehr- und Lerngarten sind daher jedes Jahr samentragende Gemüse- und Kräuterkulturen zu sehen, die im Herbst gereinigt und eingelagert werden. Unser Wissen über die Saatgutaufbereitung möchten wir in diesem Workshop weitergeben und Einblicke in den Umgang mit zweijährigen Kulturen geben.

Nach einer Einführung in das Thema werden wir gemeinsam Bohnen austreten, Salatsamen auspusten und Kohlsamen abrollen. Außerdem führen wir die nasse Aufbereitung bei Tomaten und Gurken durch. Wurzelgemüse und andere zweijährige Kulturen aus dem Garten werden wir für die Einlagerung über den Winter vorbereiten, um sie im nächsten Frühjahr zur Saatgutgewinnung wieder auspflanzen zu können.

Von dem gereinigten Saatgut kann etwas für den eigenen Garten mitgenommen werden.

Mit der Gärtnerin und Agraringenieurin Catherina Merx.

Voranmeldung bis 8.10.14 unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de oder  05542-98 1231

Faszination Zitrus: Vortrag Sonntag 14.9.2014 um 14 Uhr

Pampelmusenfrucht

Veranstaltungsankündigung
Kumquat, Zitrone, Pomeranze, Orange: Blühende Zitruspflanzen haben schon Fürsten und Könige bezaubert! Gärtnermeister R. Braukmann spricht am Sonntag, 14.September 2014 um 14 Uhr über Düngen, Gießen &  das Überwintern der beliebten Kübelpflanzen. Er zeigt die Zitrussammlung im Tropengewächshaus und beantwortet Fragen zur Pflege der Zöglinge auf der eigenen Fensterbank.
Nur mit Voranmeldung bis 10.9.14;  Eintritt 5 €
Ein Beitrag zu „Treppen, Keller, Hinterhöfe: Rund ums Mittelmeer“

Tagesseminar: Farbwerkstatt am Sonntag, 17.8.2014 von 10 Uhr bis 17 Uhr

Blüten von Färberkamille

Vom Blaumachen und Rotsehen –
eine Farbwerkstatt für Erwachsene!
 

Sonntag, 17.8.2014    10.00 - 17.00 Uhr im Tropengewächshaus Witzenhausen

Am Sonntag, 17. August 2014 geht es in einem Tagesseminar um Farbstoffpflanzen und Pflanzenfarbstoffe. Im Tropengewächshaus und dem angrenzenden Lehr- und Lerngarten der Universität, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen, können die Teilnehmer Färbepflanzen kennenlernen und ihre Anwendung auch selbst ausprobieren. Das Seminar kostet 30 €/P. und dauert inkl. Pause 7 Stunden.

Die Veranstaltung möchte dazu anregen, kreativ und umweltbewusst mit Pflanzenfarben zu experimentieren, sie soll das nötige Hintergrundwissen vermitteln und sensibilisieren für den Einfluss von Farben auf unseren Alltag.

Schon seit Jahrtausenden verschönern die Menschen Körper, Kleidung und Wohnstatt mit Farben. Zu Anfang waren es wahrscheinlich nur Flecken, die aus dem Saft von Früchten und Blüten oder Abkochungen von Blättern und Wurzeln entstanden. Durch Experimente mit Erde, die Eisen oder andere Mineralien enthielt, lernte man, diese Farbflecken dauerhafter zu machen. Vor allem die Textilfärberei stellt (und stellte) hohe Ansprüche an Wasch- und Lichtechtheit, denn schließlich sollen bunte Stoffe mehr als eine Wäsche überstehen. Durch spezielle Behandlung mit stark riechenden Beizen und Küpen ist dies möglich. Eine Quelle übelster Luft- und Wasserverpestung stellte deshalb bereits im Mittelalter vor allem die Indigofärberei dar und die Färbergassen gehörten nach draußen, vor die Stadtmauer. So ist es in manchen Ländern noch heute.

Bis zum 19. Jahrhundert wurden zum Anfärben von Fasern nur „Natur“farben aus tierischen, pflanzlichen oder mineralischen Grundstoffen verwendet. Heute färbt man vor allem mit synthetischen Farbstoffen. Die chemische Färbeindustrie hat einen hohen Wasserverbrauch und erzeugt dementsprechend viel belastetes Abwasser. Die chemisch erzeugten Farben sind schwerer abbaubar als die natürlichen. Daher ist es sinnvoll, wieder über eine vermehrte Nutzung von Farbstoffpflanzen nachzudenken.

Ein vielseitiges Programm wartet auf experimentierfreudige Gäste: sie lernen typische Farbstoffpflanzen und deren Geschichte(n) kennen, sie stellen selbst verschiedene Malfarben aus Pflanzen her und gestalten damit kleine Grußkarten, sie färben Seidentücher in selbst angesetzten Farbbädern und klären in kleinen Versuchen Farbphänomene unseres Alltags, z. B. den Unterschied zwischen Rotkraut und Blaukraut. In der Pause gibt es farblich passende Getränke und Snacks, dies führt auch gleich zum Thema Farbe in Lebensmitteln. Am Nachmittag geht es dann um "Botschaften" von Lieblingsfarben und deren Symbolik, es geht also um Rotsehen, Grün-Ärgern und rosa Wolken. Zum Seminarende entsteht ein gemeinsames Farbkunstwerk.

Kosten: 30 € inkl. Material, mit der Heilpraktikerin und Agraringenieurin Ines Fehrmann

Nur mit Voranmeldung bis zum 11.8.2014 unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de oder  05542 - 72812

Zum Essen schön - Essbare Blüten im Hausgarten am 20.7.2014 um 14 Uhr

Unsere Sommerblumen schmücken nicht nur Gärten und Vasen, sondern können auch in vielen Gerichten zu einer gesunden, schmackhaften Zutat werden. Wie aus dem Augen- auch ein Gaumenschmaus werden kann, erfahren Sie am Sonntag, 20. Juli 2014 in einer zweistündigen Veranstaltung am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen. Im neu angelegten Lehr- und Lerngarten am Tropengewächshaus, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen, können Sie für 8€/P. von 14 bis 16 Uhr Blüten von Gartenblumen, Kräutern und Gemüsepflanzen von einer eher unbekannten Seite kennen lernen. Neben der schmückenden und Appetit anregenden Eigenschaft in Speisen – „das Auge isst mit“ - können Blüten noch viel mehr: Die Farbstoffe, die den Blüten ihr buntes Aussehen geben und die unter anderem der Kommunikation mit Bestäubern dienen, sind sekundäre Pflanzenstoffe wie z.B. die gelben Flavone und roten Anthocyane, die im Körper eine vielfältige Schutzwirkung entfalten. So senken unter anderem die Farbstoffe von Sonnenblumen, Zucchiniblüten und Borretschblüten das Krebsrisiko, stärken das Immunsystem und schützen vor Infektionen. Wieder andere Farbstoffe wie Carotinoide in Ringelblumen sind für die Erhaltung der Sehfähigkeit wichtig.

Beim Rundgang durch den Garten erfahren Sie neben den Verwendungsmöglichkeiten von Blüten auch Wissenswertes über die Heilkraft und Herkunft sowie über den Umgang mit den einzelnen Kulturpflanzen beim Anbau, bei der Ernte und der Verarbeitung. Im Anschluss laden wir Sie ein, selbst kleine Kostproben zu erstellen!

Mit der Heilpraktikerin und Agraringenieurin Ines Fehrmann und der Gärtnerin und Agraringenieurin Catherina Merx.

Voranmeldung bis 17.7.14 unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de oder 05542-98 1231

Pflanzen der Liebe am Sonntag, 11.Mai 2014 um 14 Uhr

Pflanzen der Liebe!? Sonntag, 11.5.2014    14 – 16 UhrTropengewächshaus Witzenhausen

Pflanzen für sinnliche Stunden stehen am Sonntag, 11.5.2014 im Zentrum des Interesses. Sie können sich von 14 bis 16 Uhr im Tropengewächshaus, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen in Aphrodites (Pflanzen)Welten entführen lassen.

Vortrag und Rundgang mit der Heilpraktikerin und Agraringenieurin Ines Fehrmann und Marcus Ender. Eintritt 5 €. Nur mit Voranmeldung (max. 40 Personen) bis 8.5.:  tropengewaechshaus@uni-kassel.de oder 05542-98 1231
Universität Kassel/Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen - Steinstraße 19 - 37213 Witzenhausen

Aphrodite, die Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde, war die Namensgeberin für die Aphrodisiaka, also für jene Substanzen, die angeblich der Liebe förderlich sein sollen und die es seit Jahrhunderten weltweit und in jeder Kultur gibt. Unsere Veranstaltung spannt den pflanzlichen Bogen von sinnlichen Wohlgerüchen über „scharfmachende“ Gewürze im Liebesmahl bis hin zu Liebe fördernden Getränken.

Im Pflanzenreich werben die Blüten mit ihren Wohlgerüchen um Bestäuber und auch wir Menschen nehmen viele Düfte als verführerisch und unwiderstehlich wahr. „Gerne spiele ich mit meiner Frau, wenn ihr Duft Vanille ist“, bekannten schon die betörten Männer vom Volk der Lakandonen in Mexiko. Kein Wunder, ist doch der Duftstoff der Vanille chemisch verwandt mit den Gerüchen, die wir Menschen bei sexueller Erregung verströmen. Anscheinend ahnten dies auch unsere Vorfahren, die schon vor Jahrhunderten sexuelle Erschöpfung mit Vanille bekämpften!

Auch das alte Sprichwort "Liebe geht durch den Magen" beruht auf jahrtausendalter Erfahrung, denn Essen und Sinnlichkeit haben viel miteinander zu tun. Wir sprechen über Rezepte mit (Männer)stärkenden Zutaten wie Kokosnuss, Tequila (nur der mit dem Wurm) und mit „heißen“ und „scharfen“ Gewürzen. Viele Liebespflanzen steigern die sexuellen Empfindungen dadurch, dass sie die Durchblutung fördern, die Blutzirkulation beschleunigen, die Hirntätigkeit anregen oder die Harnwege reizen.

Manch einer kennt den Granatapfel, dessen purpurne Fruchtschale ein Sinnbild der feurigen Liebe ist. Sein Samenreichtum symbolisiert Fruchtbarkeit, sein köstlicher roter Saft ist der Nektar der Liebenden. Schon das Hohe Lied Salomos vergleicht seine Form mit der Schönheit einer Frau.

In vergangenen Zeiten wurde geraten, Aphrodisiaka einzunehmen, um die Glut wieder zu entfachen, wenn das erste Liebesfeuer erloschen war – und heute? Wie wär´s mit Schokolade? Wir begegnen auf dem Rundgang dem Kakao. Er enthält Phenyläthylamin, einen Stoff, der vom Gehirn produziert wird, wenn man frisch verliebt ist, Schokolade macht also wirklich glücklich! Vielleicht benötigen wir aber auch nur ein vitalisierendes Verjüngungsmittel aus der Wurzelrinde der Baumwolle? Oder ausreichend Entspannung nach einem anstrengenden Arbeitstag? Doch ob der Liebeszauber aus Kolanuss, heißem Ingwer mit stärkendem Kokos entsprechend wirkt, wenn die Atmosphäre nicht stimmt?

Eine kleine aphrodisische Kostprobe erwartet Sie nach dem Rundgang in die tropische Pflanzenwelt – lassen Sie sich verführen. Doch betrachten Sie bitte diese Informationen nicht als ärztliche Hinweise –wir verweigern jede Gewähr!

12.Pflanzenmarkt am Sonntag, 27.April 2014 von 10 - 17 Uhr

am Sonntag, 27.4.2014 von 10-17 Uhr herrscht zum 12. Mal buntes Treiben im und um das Tropengewächshaus der Universität. Kenner und Enthusiasten besuchen den Pflanzenmarkt auf der Suche nach Alltäglichem und nach Raritäten. Ob Gemüse, Stauden, Bäume oder Kräuter – für jede(n) findet sich hier etwas Neues für Balkon, Garten oder Fensterbank. Selbstverständlich gibt es wieder Bio-Saatgut, Zwiebelpflanzen wie Wildtulpen oder Narzissen, alte und neue Rosen sowie Balkonpflanzen und Raritäten. Hinzu kommen Produkte wie Stevia-Dentalkosmetik –bei Kennern als Süßkraut bekannt - oder schöne Töpferwaren für den Garten.

Selbstverständlich kommen auch die Beratungsgespräche nicht zu kurz. Führungen durch das Tropenhaus und natürlich eine Bewirtung von Schachtelhalm Naturkost sowie leckere Biobratwürstchen und Getränke runden das Angebot ab.

Es nehmen etwa 25 Aussteller/Mitwirkende am Markt teil: Antiquariat Trüffelschwein, Aktion Grüner Bote Hübenthal, Bäckerei Henner, Baumschule Walsetal, Humus und Erden Kontor Eichenberg, Demeterbetrieb Lichtenborner Kräuter, GrönlooF Stauden & Rosen, Inselhof, Kakteenfreunde Göttingen, Naturgartenoase Werner, Schafsmilchhof Lutterhausen, Neuer Botanischer Garten Göttingen, Saaten und Taten Dreschflegel/Schaugarten Schönhagen, Staudenfreunde Kassel, Töpferei Wolff, Wellandseifen, Wildwuchs u.a. warten auf die Besucherinnen und Besucher. Neu dabei ist die Waldgärtnerei Wiedmann. Für die Kleinen gibt es ein Angebot zum Kinderschminken. Der Studierendengarten an der Fährgasse ist ebenfalls geöffnet.

Ferien-Kinder-Uni: Das bunte Wunder - Farbwerkstatt

Farbwerkstatt „Das bunte Wunder“ –
Ferien-Kinder-Uni im Tropengewächshaus Witzenhausen

in Kooperation mit dem Bündnis für Familien Witzenhausen

 Montag, 14. April bis Mittwoch, 16. April 2014

Ein buntes Wunder erleben mit Pflanzenfarben - drei Tage haben junge Forscher und Forscherinnen Gelegenheit, sich theoretisch und praktisch mit allen Facetten der pflanzlichen Farbenvielfalt auseinanderzusetzen.

Der Montag steht im Zeichen der Farbenlehre: Warum ist der Himmel blau und was hat es mit dem Regenbogen auf sich? Kleine Versuche erklären Spektralfarben und Prismen. Die Kinder lernen im Gewächshaus typische Farbstoffpflanzen und deren Geschichte(n) kennen, stellen selber verschiedene Malfarben aus Pflanzenher und probieren sie natürlich auch gleich aus! Wir erforschen, warum Pflanzen ihre Farben haben und was das auch mit Tieren zu tun hat. Wer mag, darf sich wie ein Mensch aus dem Regenwald an der Herstellung von Naturschminke versuchen oder Henna-Tatoos ausprobieren. Bunte Zaubersäfte für den Magen ergänzen die Experimente in der Pause.

Am Dienstag beschäftigen sich die jungen Studierenden ganz praktisch mit den „Botschaften“ ihrer Lieblingsfarben und mit deren Symbolik. Sie färben und verzieren Ostereier und Seidentücher in selbst angesetzten Farbbädern mit verschiedenen Techniken. Damit sie für diese anstrengenden Arbeiten Energie haben, gibt es zur Stärkung die farblich passenden Snacks.

Das Auge isst mit: Farben in Lebensmitteln sind unser Forscherthema am Mittwoch. Es geht um rote Gummibärchen, gelbe Currywurst, blauen Rotkohl und um Farbzaubereien. Zum Ende darf jede/r noch ein farbiges Kunstwerk gestalten und erhält das „Kinder-Ferien-Uni-Diplom“.

 

Alter:                    8 – 12 Jahre

Anzahl:        mind. 10 bis max. 20 Kinder

Zeit:            täglich von 9.00 – 13.00

Ort:                      Tropengewächshaus der Universität Kassel, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen

Anmeldung verbindlich bis 4.April.2014:
Ines Fehrmann, Tel: 05542-72812 oder tropengewaechshaus@uni-kassel.de

 

Kosten:       50 €/Kind incl. Farbsnacks, Imbiss und Material
Die Kinder sollten strapazierfähige Kleidung tragen.

 

Mit freundlicher Unterstützung:

Bündnis für Familien Witzenhausen, Katja Eggert-Kondi, Am Markt1 -37213 Witzenhausen

 

 

Einsteigerseminar Sortenpatenschaften am Samstag, 15.März 2014 11-17 Uhr

Sortenpatenschaften beim Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt – Einsteigerseminar am Samstag, 15.März 2014 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Tropengewächshaus

Wollten Sie schon immer mal aktiv werden, um eine vom Aussterben bedrohte Gemüsesorte zu retten? Haben Sie vielleicht sogar einen eigenen oder gepachteten Garten? Und Sie sind außerdem ein geduldiger Mensch, der gut beobachten kann? Dann möchten Sie ja vielleicht Pate für eine gefährdete, aus dem Handel verschwundene, Gemüsesorte werden und durch Vermehrung und Weitergabe des eigenen Saatguts zur langfristigen Erhaltung beitragen!?

Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) widmet sich seit mehr als 25 Jahren dem Erhalt vergessener und vernachlässigter Gemüsesorten. Dabei helfen die „Sortenpaten“. Sie vermehren, beobachten und beschreiben „Ihre“ Sorte. Aller Anfang ist schwer, besonders im Samenbau und der Sortenkunde. Deshalb sollen "Neupaten" durch dieses Einstiegseminar wichtige Grundlagen erlernen und die Patenarbeit in ihren Aufgaben und Zielen begreifen, bevor sie eine Sorte in Obhut nehmen. Am Samstag, 15.3.2014 kommt Ursula Reinhard vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) von 11 bis 17 Uhr ins Tropengewächshaus nach Witzenhausen, um dort alles dafür Notwendige zu zeigen und zu erklären. Das Seminar richtet sich in erster Linie an Menschen, die erstmals Pate/in werden wollen, dient aber auch dem Austausch zwischen erfahrenen Paten.

In dem Einsteigerseminar erwerben Sie die notwendigen gärtnerischen und samenbaulichen Kenntnisse für die Vermehrung und Beschreibung. In erster Linie geht es in der Patenschaft um die Erhaltung von Selbstbefruchtern wie Bohnen, Erbsen, Salate, Tomaten. Diese haben den Vorteil, dass keine großen Sicherheitsabstände zur Verhinderung von Einkreuzungen zu anderen Sorten derselben Gemüseart notwendig sind und sie daher auch im kleinen Hausgarten erhalten werden können. Das Saatgut kommt zum Teil aus den Kühllagern von Genbanken und ist unter Umständen lange Zeit nicht angebaut worden. Daher kann es etwas dauern, bis die eigene Vermehrung zufriedenstellend gelingt. In einigen Fällen ist es notwendig, die Sorte durch stärkere Auslese (Selektion) zum vorgegebenen oder einem eigenen Sortenbild hin zu entwickeln. Dies ist ein interessanter Prozess, der von den Vereinsmitgliedern fachlich begleitet und mit anderen Paten diskutiert wird. Sie erhalten eine Einführung in das Führen eines Beobachtungsprotokolls, das eine grundlegende Beschreibung der Sortenmerkmale erlaubt und die Sorte dadurch eindeutig identifizierbar macht. Sie bekommen im Seminar und bei der Erhaltungsarbeit quasi „nebenbei“ auch einen Einstieg in die eigene Vermehrung von Bohnen, Erbsen, Salaten und Tomaten. Sie können sich (müssen aber nicht!) während des Seminars für „Ihre“ Sorte(n) entscheiden und von uns direkt die Saat samt der nötigen Unterlagen erhalten.

Im Rahmen des Seminars lernen Sie auch einige Wintergemüse und Winterkräuter im Lehr- und Lerngarten an der Fährgasse kennen. Die Agraringenieurin Catherina Merx ist hier für den Gemüsebau und die Saatgutproduktion verantwortlich.

Eintritt frei.

Anmeldung notwendig!

bei Ursula Reinhard , Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN), Schandelah, 05306 - 932945 oder ven.nutz@gmx.de

Zauberpflanzen- die geheimnisvollen Unbekannten Sonntag, 9.3.2014 14 Uhr

Sonntag, 9.3.2014    14 Uhr – 16 Uhr
Tropengewächshaus Witzenhausen

Zauberpflanzen stehen am Sonntag, 9.3.2014 im Zentrum des Interesses: eine zweistündige Veranstaltung befasst sich mit Pflanzen zwischen Glauben und Aberglauben, Magie und Kulturgeschichte. Im Tropengewächshaus, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen können Sie sich von 14 bis 16 Uhr in zauberhafte Welten versetzen lassen.

Pflanzen wehren das  Böse ab, richten Schaden an, sagen die Zukunft voraus?  Oder bewahren gar ihre Besitzer vor allen Sünden? Pflanzen haben die Phantasie der Menschen schon immer beschäftigt und sich oft im Aber- und Zauberglauben manifestiert. Der aztekische Regengott erzeugte Regenwolken mit dem Tabak aus seiner Pfeife – so diente dann der Tabak auch für Wetter- und Regenzauber. Die Überzeugung, dass eine Beziehung zwischen Pflanze und göttlichen Wesen bestehe, führte in allen Kulturen dazu, dass bei rituellen Handlungen Pflanzen eine bedeutende Rolle zukam. Die Guarani glaubten z.B., dass der Pflanzengeist des Matetee maßlose Ausbeuter bestrafe, respektvolle und arbeitssame Menschen aber beschütze. Auch in einer indischen Sage heißt es: „In den Kräutern ist die ganze Kraft der Welt. Derjenige, der ihre geheimen Fähigkeiten kennt, der ist allmächtig!“ Es stellt sich die Frage, was eine Pflanze haben muss, damit sie in den Ruf kommt, Zauberkräfte zu haben? Muss sie ungewöhnlich aussehen? Auf Bäumen wachsen statt auf der Erde? Geheimnisvolle Gerüche entfalten? Oder heilende Wirkung haben?

In einem Rundgang zu den tropischen Zauberpflanzen aus allen Kontinenten begegnen wir der heiligen Aloe. Die stacheligen Pflanzen stehen in ganz Peru in dem Ruf, den bösen Blick und Verwünschungen abzuwehren, wenn man sie hinter der Tür verkehrt herum aufhängt. Teilweise werden die Aloepflanzen vorher getauft und mit Weihwasser begossen. Hier begegnen sich Glaube und Aberglaube. Die Guarana –Liane entstand nach einer Legend der Maues aus den Augen eines Wunderknaben, um als Nahrung und Trost zu dienen und ihnen Wachsamkeit und ständige Aufmerksamkeit zu bringen. Wir zeigen Ihnen den Betelpfeffer, dessen Blätter zum Ritual des Betelbissens in Südostasien gehören und begegnen der Pflanze, die den afrikanischen Sufis ihre anstrengenden mystischen Rituale ermöglicht. Lassen sie sich verzaubern…

Vortrag und Rundgang mit der Heilpraktikerin und Agraringenieurin Ines Fehrmann. Eintritt 5 €

tropengewaechshaus@uni-kassel.de oder  05542-98 1231

 

Universität Kassel/Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen
Steinstraße 19 - 37213 Witzenhausen

Kübelpflanzenseminar - Gärtnern in der Stadt 15.2.2014 15:00 Uhr

Witzenhausen/Kassel

Kübelpflanzenseminar Urbanes Gärtnern (Gärtnern in der Stadt)
Samstag, 15. Februar, 15 – 17:30 Uhr im Tropengewächshaus der Uni-Kassel Witzenhausen

Wer interessiert ist, auch auf kleinster Fläche Nutzpflanzen anzubauen, erfährt im Kübelpflanzenseminar alles Wichtige darüber. Von der Pflanzen- und Substratauswahl über ökologische  Düngung und Pflege bis zur Ernte wird nützliches Wissen vermittelt, das die Teilnehmer/innen dazu befähigt, Teil der essbaren Stadt – „UnvergEssbar Witzenhausen“ zu sein.

Große Teile unseres Mutterbodens sind in Deutschland versiegelt. Straßen, Parkplätze, Häuser, Garagen und Industriegebiete lassen wenig Platz für Grünflächen. Dabei ist das Grün sehr wichtig für das menschliche Wohlbefinden! Eine einfache Methode, dem Grün in unseren versiegelten Ortschaften wieder mehr Platz zu widmen, ist, geeignete Gefäße zu bepflanzen und in den Städten aufzustellen. Die Vorteile von Kübelpflanzen sind vielfältig: auch ohne eigenen Garten kann man auf kleinstem Raum Blumen, Gemüse, Kräuter oder Beerenobst produzieren, was gleichzeitig schön aussieht, das Herz erfreut und vielleicht noch essbar ist. Ein Kübel ist im Vergleich zum Garten transportabel. Wählt man die „richtigen“ Pflanzen aus, kann man sie sogar draußen überwintern. Zudem braucht man sich bei der Pflege und der Ernte nicht zu bücken, Schnecken und andere Fraßkonkurrenten sind selten und ein Stück Natur kommt zurück in die Stadt.

Die Fachfrauen Marion Bieker, Spezialistin für Blumenerden vom Humus- und Erden Kontor  und Gärtnerin Cathrin Merx vom Tropengewächshaus der Universität Kassel in Witzenhausen zeigen in dem Kurs, dass die richtige Pflanzenwahl, eine ausgewogene  Blumenerde  und günstige Anzuchtbedingungen die Basis für gesunde, schöne und ertragreiche Gewächse sind. Sie erklären, welche Pflegemaßnahmen erforderlich werden, wenn das Pflänzchen mal die Blätter hängen lässt oder von einer Raupe angeknabbert wird. Das Geheimnis eines grünen Daumes wird dem/ der TeilnehmerIn nach der Absolvierung dieses Kurses nicht länger verschlossen bleiben!
Der Eintritt ist frei! Wer aktiv an dem Projekt „Essbare Stadt“ teilnehmen wird oder teilgenommen hat, erhält bei der Platzvergabe Vorrang.

Eine Kooperation der Universität Kassel/Tropengewächshaus, Humus-und Erden Kontor GmbH und Transition Town Witzenhausen.

Anmeldung: info@ttwitzenhausen.de oder 05542-6170347

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Unvergessbar Essbar Witzenhausen – die essbare Stadt

UnvergEssbar ist ein Mitmach-Projekt, das die Grenze zwischen Stadt und Land, Mensch und Natur, Nahrungsanbau und Ästhetik, Geld und Glück neu zu definieren bestrebt ist. Es geht darum, uns unserer Lebensmittel, die seit einigen Jahrzehnten zunehmend von überall in der Welt zu uns gekarrt werden und dadurch in einem komplexen Wirkmechanismus vielfältige Probleme bereiten, wieder selbst zu ermächtigen, und für einen regionalen Anbau zu sorgen. In spielerischer und ernster Art und Weise will das Projekt unseren Ort in eine essbare Stadt verwandeln, was bedeutet, Gärten anzulegen und zu vermitteln, Zierpflanzen durch schöne nützliche Gewächse zu ersetzen, alte Obstbestände zu kartieren, Lebensmittel haltbar zu machen, Bäume zu pflanzen, und vieles mehr. Ganz wesentlich ist es zu ernten, die Ernte zu teilen, sie gemeinsam zuzubereiten  und zu genießen. 

Warum soll unsere Nahrung in der Stadt angebaut werden?

- Weil es schön ist und Spaß macht!

- Man weiß, dass nützliche Pflanzen in der Stadt die Lebensqualität der darin lebenden Menschen in vielerlei Hinsicht erhöhen können.

- Weil das unsere Vorfahren vor dem Zeitalter billigen Erdöls immer schon taten, und erst dieser Treibstoff es erlaubt, Lebensmittel in großen Mengen jenseits des Ortes, wo sie verzehrt werden, anzubauen.

- Weil es sinnvoll ist, bereits jetzt für eine Zeit nach billigen Energieträgern, die uns wahrscheinlich in absehbarer Zukunft bevor stehen wird, einen anderen Lebensstil einzuüben.

-  Weil es aus energetischer Sicht ineffizient ist, unsere Nahrung woanders zu produzieren.  

- Selbst wenn die Energie auf absehbare Zeit bezahlbar bleibt, löst eine essbare Stadt eine große Menge an Problemen, die aufzuzählen die örtliche Transition-Initiative gerne bereit ist.

Einflüssen von außen wie Energie-, Finanzkrisen oder Klimawandel vorbereitet gegenüberzustehen nennt man Resilienz. Pflanzkübel, Gemüserabatten oder Hochbeete sind einfache Mittel, um nützliches  Grün in den innerstädtischen Bereich zu holen, und Resilienz im kleinen Rahmen zu praktizieren, was Bestandteil dieses Seminarangebotes ist.

Wer seine oder ihre Ernte mit anderen Menschen teilen möchte, erhält ein „UnvergEssbar“-Schild mit der Aufschrift „Pflücken erlaubt“.



Räucherwerk und Wohlgerüche - Sonntag, 8.12.2013 14 Uhr

Weihrauch, Myrrhe, Zitrusduft…14 Uhr 

Schon seit Jahrtausenden verbrennt der Mensch aromatische Substanzen zu Ehren von Gott und Göttern, als Schutz vor Krankheit und Tod oder zum täglichen Wohlbefinden, Vortrag und Rundgang mit Ines Fehrmann, nur mit Voranmeldung, Eintritt 5 €

In Koopüeration mit dem Weltladen Witzenhausen

Kunstausstellung Plants Talk - Africa 23.11.- 8.12. 14 -18 Uhr

Malerei, Plastik, Video, Installation

Eröffnung:  22. Nov. 2013, 18.00 Uhr im Tropengewächshaus der Universität Kassel

Öffnungszeiten: Sa. 23. Nov. – 8. Dez. 2013    Mo – So 14.00 - 18.00 Uhr

Ort: Tropengewächshaus der Universität Kassel und Völkerkundliches Museum
des Deutschen Instituts für tropische und subtropische Landwirtschaft,
37213 Witzenhausen, Klostergelände Steinstraße 19

Eintritt: 2€/P.

Veranstalter: Kulturgemeinschaft Witzenhausen in Kooperation mit dem Tropengewächshaus der Universität Kassel und der DITSL GmbH.

Künstler: Aboudramane (Kamerun), Antoine Renard (F), Liz Crossley (Südafrika)
Goddy Leye (Kamerun), Myriam Mihindou (Gabun), Clemence De la Tour du Pin (F)
Rosmarie Weinlich (D)

Kurator: Jörg Hasheider in Kooperation mit der Galerie Peter Herrmann,
Berlin – Lomé

 

Pressetext:

Nachdem die Ausstellung „Plants Talk“ im Jahr 2011 bei Besuchern und Veranstaltern großen Anklang gefunden hat, erfährt die Konzeption, Kunst in den Gewächshäusern der Universität Kassel und dem Völkerkundlichen Museum der DITSL GmbH zu präsentieren, in diesem Jahr eine Fortsetzung. 2013 legt sie einen besonderen Schwerpunkt auf die Präsentation afrikanischer Positionen.

In der Ausstellung treten die europäischen und afrikanischen Künstler in Dialog. Thema des Dialogs ist der kulturelle, ethische und (bio)politische Umgang mit den pflanzlichen Grundlagen unserer Existenz. In diesem Dialog werden unterschiedliche Standpunkte, unterschiedliche Hintergründe  und Erfahrungen deutlich.

Einerseits agieren die afrikanischen Künstler in Reaktion auf eine Situation existenzieller Bedrohung und global-ökonomischer Ausbeutung, andererseits suchen europäische Künstler nach Möglichkeiten der Wahrnehmung und Vermittlung ökologischer Zustände und ethischer Werte. In der Zusammenschau vereinen sich die Arbeiten in ihrem Bestreben ein Bewusstsein für die Notwendigkeit nachhaltiger Entwicklung zu schaffen zu einem gemeinsamen Appell.  

Mit Aboudramane und Goddy Leye sind zwei Künstler vertreten, die zu den Pionieren zeitgenössischer afrikanischer Kunst zählen und den Weg in das internationale Ausstellungsgeschehen gefunden haben. Mit der jungen Künstlerin Myriam Mihindou geben sie im Völkerkundlichen Museum ironisch pointierte Kommentare zur Entwickelung afrikanischer Identität im Konflikt mit westlicher – und zunehmend chinesischer – Hegemonie und agrarindustrieller Ausbeutung. Die Präsentation wird abgerundet mit großformatigen Landschaftsgemälden der Südafrikanerin Liz Crossley, die die Zerstörung der Landschaft um Kimberley (Kalahari) durch den Diamantenrausch von 1869 ins Bild setzten.

Die Gewächshäuser werden von jungen europäischen Künstlern mit Installationen bespielt.

In Kooperation verwandeln die Franzosen Antoine Renard und Clemence De la Tour du Pin die Pflanzensammlung in eine Projektionsfläche für Werbe-„Pop-Ups“ der Green-Industries. Die Künstlerin Rosmarie Weinlich zeigt ihre Installation „Habitat“, in Glühbirnen abgekapselte Biotope in unterschiedlichen Phasen des Wachstums und des Vergehens.

Die Ausstellung wird gefördert von:

 Hessisches Ministerium für Wissenscahft und Kunst

Werra-Meißner-Kreis    

Stadt Witzenhausen   

 

Kontakt:

Jörg Hasheider – Kurator 030 – 262 28 17

 

 

 

 

Mit Lauch gehts auch - von Knoblauch , Zwiebeln und anderen Läuchen am Sonntag, 20.10.2013

14-16:30 Uhr mit Verkostung; 8 €/Person
Anmeldung: 05542-981231

Vortrag von Dr. Thomas Gladis, Stiftung Kaiserstühler Garten, Eichstetten am Kaiserstuhl
Praxisberatung/Gartenführung mit Ursula Reinhard Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt

Es gibt kaum herzhafte Gerichte, an denen Zwiebeln und ihre Verwandten fehlen dürfen, ob als Gemüse oder Gewürz, ob als Brotaufstrichen, ob in Käse oder Kuchen. Kaum zu glauben, welche Vielfalt sich in dieser Gattung finden lässt, ja sogar innerhalb der zahlreichen Arten!

Allein die Küchenzwiebel hat an Formen und Farben weit mehr zu bieten als landläufig bekannt ist: von der zierlichen, nur wenige Gramm auf die Waage bringenden Perlzwiebel-Fälschung bis zur 4 kg schweren Rekordhalterin ist so ziemlich alles drin. Nur, warum kann man sich beim Schälen bestimmter Sorten kaum der Tränen erwehren? Und warum sind andere so mild? Welche Unterschiede bestehen zwischen Kartoffel- und Küchenzwiebel, welche zwischen Schalotte und Eschlauch? Und was ist Pferde-Knoblauch? Wie werden Lauch und Zwiebeln denn andernorts genutzt?

Und dann gibt’s da ja noch die besonderen Interessensvertreter aus der Gattung Allium für den Vorgarten: teils sehr ansehnliche bis stattliche Ziergewächse mit imposanten Blütenständen in weiß, gelb, grün, rosa, violett, blau oder rot bis fast schwarz. Nicht wenige davon sind als Trockenblumen und deren Imitate im Handel, andere eignen sich trotz – oder wegen? – ihres Dufts sogar für die Vase. Natürlich sind auch Unkräuter in der Gattung zu finden, und die Aufzählung wäre unvollständig, würden nicht auch die Heil- und Zauberpflanzen unter den Läuchen Erwähnung finden.

Nicht wenige Wissenschaftler sind an dieser Vielfalt verzweifelt, beim Grübeln über die Taxonomie und Nomenklatur der Zwiebelarten ergraut. Manchen Züchter hat der Lauch auf der Suche nach dem Ideal- oder Leitbild der betreffenden Sorte ein Leben lang genarrt: Genetisch identisch, sehen Abkömmlinge der gleichen Pflanzen andernorts völlig verschieden aus. Doch in einigen Regionen nehmen Bauern die Züchtung wieder selbst in die Hand und leisten dabei Erstaunliches.

Ein Lauch jedoch ist etwas ganz Besonderes, der schwer kultivierbare und kaum ausrottbare Bärlauch: Das Sammeln ist zu einem regelrechten Volkssport geworden, im Frühjahr unter den noch unbelaubten Bäumen ein Vergnügen für die ganze Familie.

Tee - von der Pflanze bis zum Geschmackserlebnis - Seminar 11./12.10.2013

11. - 12. Oktober 2013, Witzenhausen

Tee – Von der Pflanze bis zum Geschmackserlebnis

Ein Seminar für alle Teeliebhaber und solche, die es werden wollen!

Im Rahmen dieses 2-tägigen Seminares, das wieder in Kooperation mit dem Tropengewächshaus in Witzenhausen und dem Projekt WeltGarten stattfindet, dreht sich alles um Tee: Welche Geschichte hat Tee? Wie wurde und wie wird er gehandelt? Welche Beispiele für Tee gibt es im Fairen Handel? Welche tropischen Pflanzen werden sonst noch für Aufgussgetränke verwendet? Anna Ritgen von der Importorganisation EL PUENTE wird uns aus der Praxis des fair gehandelten Tees berichten. Beschlossen wird das Seminar mit einer Teeverkostung mit dem Tee-Experten Bert Frieder Boege (www.ziehzeit.de), der unterschiedliche Tees aus Fairem Handel mit uns vergleicht. Ein ideales Seminar, um sich thematisch auf das Weihnachtsgeschäft vorzubereiten. Wir beginnen am Freitag, den 11. Oktober um 16:30 Uhr und enden am Samstag, den 12. Oktober um 17:30 Uhr

Ort: DEULA, Am Sande 20, 37213 Witzenhausen (FR) und Tropengewächshaus Witzenhausen (Sa)

ReferentInnen: Marina Hethke, Bert Frieder Boege, Alex Csik, Anna Ritgen, Cristina Pflaum

Teilnahmegebühr (inklusive Unterkunft + Verpflegung): 40€ pro Person im Doppelzimmer, Einzelzimmerzuschlag 20€

Anmeldungen bis zum 30. September 2013 an: cpflaum@weltlaeden-hessen.de oder 06421/620127

Öko und Fair ernährt mehr?! Sonntag, 22.9.2013 14 Uhr

Welchen Beitrag leisten die Konzepte von ökologischer Landwirtschaft und Fairem Handel zur nachhaltigen Entwicklung und zur Welternährung? Woran erkennt man biologisch erzeugte Produkte? Oder fair gehandelten Kaffee? Ein Rundgang zu den wichtigsten Weltwirtschaftspflanzen tropischer Regionen beschäftigt sich mit diesen und anderen Fragen. Eine abschließende Diskussionsrunde soll die Aspekte der globalen Herausforderung „Welternährung“ erörtern. Die Veranstaltung findet als Beitrag zur Fairen Woche 2013 statt und ist eine Kooperation der Bildungsinitiative WeltGarten, dem Weltladen und Fairtrade Town (alle Witzenhausen).

 

Mit Alex Csik und Anna Siekmann, Witzenhausen)

 

Eintritt frei!

Querbeet durch die Gemüsereihen II - Vielfalt für den Hausgarten entdecken Sonntag,8.9.2013 14 Uhr

Welche Bohnensorten sind für den Hausgarten geeignet? Wann ist der beste Erntezeitpunkt für Pastinaken? Muss ich Topinambur auch düngen? Solche Fragen bewegen die Hobbygärtner/innne vor, während und nach der Gartensaison. Unsere Praxisführung im Lehr- und Lerngarten am Tropengewächshaus, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen, hilft bei der Klärung dieser und anderer Fragen. Am Sonntag, 8.September 2013 von 14 bis 16 Uhr finden Sie Gleichgesinnte zum Erfahrungsaustausch rund um Ihre Gemüsevielfalt. Aus unterschiedlichen Gründen sind von den in den vergangenen Jahrtausenden entstandenen Gemüsearten in den letzten 100 Jahren bei uns viele wieder in Vergessenheit geraten und werden nur noch von kleinen Saatgutinitiativen und in Privatgärten erhalten. Dabei gibt es darunter gerade für den Hausgartenbereich viele leckere und spannende Gemüse. Die Gemüsevielfalt, die in unseren Hausgärten angebaut werden kann, geht weit hinaus über das gängige Sortiment von Salat, Radieschen und Tomate. Der Rundgang durch den Garten führt wie an einem Zeitstrang an den typischen Gemüsekulturen bestimmter Zeitepochen entlang. So lernen dieGäste, angefangen von der Jungsteinzeit über die Römische Kaiserzeit und das Mittelalter bis in die Neuzeit, die Gemüsearten kennen, die in den jeweiligen Epochen ihren Weg nach Mitteleuropa gefunden haben und vielleicht auch wieder verschwanden. Zudem gibt es Gemüse zu entdecken, welche ihren Weg in unsere Gärten und Märkte noch finden könnten. Neben Anekdoten zu einzelnen Gemüsearten bekommen die Besucher Tipps zum Anbau im eigenen Garten sowie zur Verwendung wenig bekannter Gemüse in der Küche. Mit der Gärtnerin  und Agraringenieurin Catherina Merx. Voranmeldung bitte bis 5.9.2013 unter tropengewaechshaus@uni-kassel.de oder 05542-981231
Eintritt 5 €/Person

Tomatentag am Sonntag, 25.8.2013 11-17 Uhr

Witzenhausen/Kassel

Rote Zoras, orange Fredis, grüne Zebras… – ein Tag rund um die Tomate

Sonntag, 25.8.2013 von 11- 17 Uhr im Tropengewächshaus und im Lehr-/und Lerngarten der Universität Kassel

Eintritt 5 € ohne Voranmeldung

Was Tomaten und Kürbisse gemeinsam haben? Beide sind Beeren, so unglaublich das klingt. Beide kommen aus Südamerika, beide haben eine große Fülle an Sorten hervorgebracht – und beide sind aus unserer Küche und unseren Hausgärten kaum noch wegzudenken!

Mehr als 100 Tomatensorten für den Hausgarten können Interessierte am Sonntag, 25.August von 11-17 Uhr im Tropengewächshaus der Universität Kassel/Witzenhausen in einer Fruchtausstellung kennen lernen. Ursula Reinhard vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) und die Buchautorin Melanie Grabner von lilatomate.de berichten dazu aus ihren Erfahrungen mit dem Tomatenanbau im eigenen Garten – sie haben immerhin 300 Sorten im „Selbsttest“ und kennen die entsprechenden Ansprüche und Verwendungsmöglichkeiten genau. Im Lehr-und Lerngarten des Tropengewächshauses warten etwa 40 Tomatensorten, darunter einige gut für den Freilandanbau geeignete.

An den Ständen vom Inselhof Dietzenrode, von Dreschflegel e.V. und dem ökologischen Freiland-Tomatenprojekt der Universität Göttingen gibt es die Tipps zum Anbau und die Früchte für die eigene Küche. Eine Verkostung erleichtert dann Ihre Entscheidung beim Saatgutkauf für den eigenen Garten!

Wenn Sie aus diesem Verteiler gestrichen werden wollen, genügt eine kurze Email. Danke!

Sonntag, 7.7.2013, 14 Uhr: Zum Essen schön! Gartenblumen als Gaumenschmaus

Sonntag, 7.7.2013, 14 Uhr im Tropengewächshaus

Unsere Sommerblumen schmücken nicht nur Gärten und Vasen, sondern können auch in vielen Gerichten zu einer gesunden, schmackhaften Zutat werden. Wie aus dem Augen- auch ein Gaumenschmaus werden kann, erfahren Sie am Sonntag, 7. Juli 2013 in einer zweistündigen Veranstaltung am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen. Im neu angelegten Lehr- und Lerngarten am Tropengewächshaus, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen können Sie für 5¤/P. zzgl. Materialumlage 3 ¤ von 14 bis 16 Uhr  Blüten von Kräutern und Gemüsepflanzen von einer eher unbekannten Seite kennen lernen.

Neben der schmückenden und appetitanregenden Eigenschaft in Speisen – „das Auge isst mit“ -  können Blüten noch viel mehr. Die Farbstoffe, die den Blüten ihr buntes Aussehen geben und die unter anderem der Kommunikation mit Bestäubern dienen, sind sekundäre Pflanzenstoffe. Diese entfalten die im Körper eine vielfältige Schutzwirkung. So senken unter anderem die Farbstoffe von Sonnenblumen, Zucchiniblüten und Borretschblüten das Krebsrisiko, stärken das Immunsystem und schützen vor Infektionen. Wieder andere Farbstoffe wie Carotinoide in Ringelblumen sind für die Erhaltung der Sehfähigkeit wichtig.

Beim Rundgang durch den Lehr-und Lerngarten erfahren Sie neben den Verwendungsmöglichkeiten von Blüten auch wissenswertes über die Heilkraft der Pflanzenarten, ihre Entstehungsgeschichte und Herkunft sowie über den Umgang mit den einzelnen Kulturpflanzen beim Anbau und bei der Ernte. Im Anschluss laden wir zur Herstellung und zum Probieren kleiner Blütensnacks ein.

Mit  Ines Fehrmann (Heilpraktikerin und Agraringenieurin) Catherina Merx (Gärtnerin und Agraringenieurin).

Voranmeldung bis 4.7.13 notwendig unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de oder  05542-98 1231

Vortrag Mittwoch, 19.6. 18:00 Uhr: Agrarpädagogik als Berufsfeld - Perspektive Lehramt? Bauernhof? …

Mittwoch, 19.6.13 um 18:00 Uhr im TGH:

Jens Hepper, Forst- und Agrarwissen-schaftler, Berufsschullehrer, zertifi-zierter Umweltpädagoge und Referent für Wald- und Bauernhofpädagogik  zeigt mögliche Ausbildungswege und Tätigkeitsfelder für Agrarstudierende auf. Er berichtet aus der eigenen  schulischen und außerschulischen Praxis und diskutiert erste Ergebnisse seiner Dissertation zu Bildung auf dem Bauernhof.

Themenstunde Sonntag, 16.6. 14 Uhr: Querbeet durch die Gemüsereihen - Vielfalt für den Hausgarten entdecken

Sonntag,16.6.2013    14 Uhr
Tropengewächshaus Witzenhausen

Mangold, Linsen und Kasseler Strünkchen sind Gemüse, die Oma noch gut kannte! Unter dem Motto „Gemüsevielfalt für den Hausgarten“ öffnet der Lehr- und Lerngarten am Tropengewächshaus, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen, das erste Mal seine Pforten. Von 14 bis 16 Uhr können Sie am Sonntag, 16. Juni 2013 für 5€/ Person neben verschiedenen Sorten bekannter Gemüsearten auch in Vergessenheit geratene Arten wie Guter Heinrich oder „neue“ Arten wie Spargelsalat kennen lernen. Treffpunkt ist am Tropengewächshaus, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen.

Kann ich Linsen auch in meinem Garten anbauen?  Was ist denn Spargelsalat? Und warum finde ich Haferwurzel nicht im Supermarkt? Die breite Gemüsevielfalt, die in unseren Hausgärten angebaut werden könnte geht weit hinaus über das gängige Sortiment von Salat, Radieschen und Tomate.
Aus unterschiedlichen Gründen sind von den in den vergangenen Jahrtausenden entstandenen Gemüsearten in den letzten 100 Jahren bei uns viele wieder in Vergessenheit geraten und werden nur noch von kleinen Saatgutinitiativen und in Privatgärten erhalten. Dabei gibt es darunter gerade für den Hausgartenbereich viele leckere und spannende Gemüse.

Der Rundgang durch den Garten führt wie an einem Zeitstrang an den typischen Gemüsekulturen bestimmter Zeitepochen entlang. So lernen die Besucher, angefangen von der Jungsteinzeit über die Römische Kaiserzeit und das Mittelalter bis in die Neuzeit, die Gemüsearten kennen, die in den jeweiligen Epochen ihren Weg nach Mitteleuropa gefunden haben und vielleicht auch wieder verschwanden. Zudem gibt es Gemüse zu entdecken, welche ihren Weg in unsere Gärten und Märkte noch finden könnten.

Neben Anekdoten zu einzelnen Gemüsearten bekommen die Besucher Tipps zum Anbau im eigenen Garten sowie zur Verwendung wenig bekannter Gemüse in der Küche.
Im Anschluss an den Rundgang werden Fragen zur Pflanzenanzucht geklärt und eine Alternative zu Kunststofftöpfchen erprobt.


Mit der Gärtnerin  und Agraringenieurin Catherina Merx.

Voranmeldung bis 13.6.13 unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de oder  05542-98 1231

Heilpflanze oder Gewürz? Themenstunde am Sonntag, 26.5.2013 um 14 Uhr

Um die Frage „Gewürz oder Heilpflanze?“, dreht sich am Sonntag, 26. Mai 2013 die zweistündige Veranstaltung am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen. Im Tropengewächshaus, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen können Sie für 5€/P. von 14 bis 16 Uhr so manches Küchenkraut und Gewürz von neuen Seiten kennenlernen.

Ist Chilli „nur“ ein scharfes Gewürz oder vielleicht doch ein wärmendes Rheumamittel? Und gehört Salbei nur auf das Kalbsschnitzel oder doch besser in den Erkältungstee? Viele bekannte Heilpflanzen sind gleichzeitig auch Küchenkräuter und Gewürze. Man könnte es natürlich auch umgekehrt sagen: nämlich dass viele Gewürze auch Heilwirkungen haben. Curcuma ist Bestandteil jeder Currymischung – zudem hat man festgestellt, dass in Ländern mit hohem Curcuma- Gebrauch weniger Leber-Galle Erkrankungen vorkommen.
Fette Speisen werden mit Hilfe von Küchenkräutern bekömmlicher und leichter verdaulich, der Kümmel in der Kohlsuppe verhindert „das Schlimmste“, zudem besitzen viele klassische Küchenkräuter antibakterielle Eigenschaften. Petersilie ist in der Küche als Gewürz allseits bekannt und vielseitig einsetzbar  - aber warum heißt es wohl:  „Petersilie hilft den Männern auf`s Pferd, den Frauen unter die Erd`“? Rosmarin wirkt anregend, stärkt die Nerven und „öffnet das Herz“ – wünschenswerte Fähigkeiten für den Koch/die Köchin für ein gemütliches Mittagessen mit quirligen Schulkindern: Rosmarinkartoffeln.
In einem Rundgang zu den tropischen Gewürzen und einheimischen „Küchenkräutern“ aus dem Garten wollen wir uns den verborgenen Kräften bekannter Kräuter und Gewürze nähern und vielleicht in Zukunft so manche Küchenzutat vielseitiger und bewusster einsetzten. Zwischendrin stärken wir uns mit einem erfrischenden Kräuterdrink, erproben unseren Geruchsinn bei einem Dufträtsel und bereiten ein kleines Kräuter-Gewürz zu.
Für die praktische Umsetzung zu Hause können Sie am Stand des Weltladens Witzenhausen fair gehandelte, biologisch angebaute Gewürze erstehen.

Mit der Heilpraktikerin und Agraringenieurin Ines Fehrmann, in Kooperation mit dem Weltladen Witzenhausen.

Voranmeldung bis 23.5.13 erwünscht unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de oder  05542-98 1231

Universität Kassel/Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen
Steinstraße 19 - 37213 Witzenhausen

Pflanzenmarkt am Sonntag,28.4.2013 ab 10:00 Uhr (Kopie 1)

Kassel/Witzenhausen

11. Pflanzenmarkt am Tropengewächshaus in Witzenhausen

am Sonntag, 28.4.2013 von 10-17 Uhr herrscht zum 11. Mal buntes Treiben im und um das Tropengewächshaus der Universität. Kenner und Enthusiasten besuchen den Pflanzenmarkt auf der Suche nach Alltäglichem und nach Raritäten. Ob Gemüse, Stauden, Bäume oder Kräuter – für jede(n) findet sich hier etwas Neues für Balkon, Garten oder Fensterbank. Selbstverständlich gibt es auch wieder Produkte wie Stevia-Dentalkosmetik –bei Kennern als Süßkraut bekannt -, oder  schöne Töpferwaren für den Garten. Hinzu kommen Bio-Saatgut, Zwiebelpflanzen wie Wildtulpen oder Narzissen, alte und neue Rosen sowie Balkonpflanzen und Raritäten. Erstmals sind etwa 30 Erdbeersorten und Waldpflanzen im Angebot! Selbstverständlich kommen auch die Beratungsgespräche nicht zu kurz. Führungen durch das Tropenhaus und natürlich eine Bewirtung von Schachtelhalm Naturkost sowie wie leckere Biobratwürstchen und Getränke runden das Angebot ab.
Mittlerweile nehmen etwa 25 Aussteller/Mitwirkende am Markt teil: Antiquariat Trüffelschwein, Aktion Grüner Bote Hübenthal, Bäckerei Henner, Baumschule Walsetal, Neuer Botanischer Garten Göttingen, Humus und Erden Kontor Eichenberg, Demeterbetrieb Lichtenborner Kräuter, GrönlooF Stauden & Rosen, Kakteenfreunde Göttingen, Inselhof, Naturgartenoase, Schafsmilchhof Lutterhausen, Saaten und Taten Dreschflegel/Schaugarten Schönhagen, Staudenfreunde Kassel, Streuobstinitiative Werra-Meißner, Töpferei Wolff, Wellandseifen, Wildwuchs u.a. warten auf die Besucherinnen und Besucher. Für die Kleinen gibt es ein Angebot zum Kinderschminken. Der Studierendengarten an der Fährgasse ist ebenfalls geöffnet.

Schoki, Eier & Co. - eine Osterwerkstatt für Kinder vom 25.3.-27.3.13

„Osterwerkstatt“ für Kinder
Montag 25.3. bis Mittwoch 27.3.2013 jeweils von 9-13 Uhr
Ein buntes Programm wartet auf kleine Forscher: sie werkeln, spielen und erkunden die pflanzlichen Zutaten in Osterbräuchen und Basteleien.

Kinder von 8 -12 Jahren, 50€/Kind
Nur mit verbindlicher Voranmeldung bis 20. März unter: 05542-72812 oder tropengewaechshaus@uni-kassel.de
mit Ines Fehrmann 

Freude an Kübelpflanzen: Sonntag, 17.März 2012 um 14 Uhr

Wer kennt das nicht: das Zitrusbäumchen hat den Winter gut überstanden – aber nun stellt sich die Frage, was zu tun ist, damit es im Sommer schön blüht und vielleicht sogar Früchte trägt!? Sollte man nun mehr oder weniger schneiden? Mehr oder weniger Wasser geben? Und was ist bei den Fuchsientöpfen zu beachten?
Am Sonntag 17.3. haben unsere Gäste Gelegenheit, all diese Fragen mit einem Praktiker zu besprechen. Gärtnermeister Rainer Braukmann gibt Pflegetipps zu bekannten Kübelpflanzen, zu den wichtigsten Wachstumsfaktoren wie Temperatur, Licht, Wasser- und Nährstoffversorgung und zum geeigneten Handwerkszeug für alle Kulturmaßnahmen.

Voranmeldung bis 14.3. erwünscht unter: tropengewaechshaus@uni-kassel.de oder 05542-981234
Eintritt 5 €
Dauer 2 Stunden

"Sauber"pflanzen in Reinigungsmitteln und Körperpflege am 24.2.2013 um 14 Uhr

Den Fasern auf der Spur- Sonntag, 27.1.2013 um 14 Uhr

Wie wird Baumwolle zu (m)einer Jeans? Wer baut sie an? Und was bedeuten die Siegel auf den Textilien? Wir laden herzlich ein zu einem Vortrag und einer Führung mit Alex Csik im Tropengewächshaus.  Jeans legen viele tausend Kilometer zurück, ehe sie in unserem Kleiderschrank ankommen. Diese Weltreise der Jeans vom Anbauort der Baumwolle bis zur Ladentheke  können die Gäste ganz interaktiv mit dem Arbeitskreis Eine Welt/Weltladen Witzenhausen nachvollziehen. Er beteiligt sich mit einem Informations-und Verkaufsstand. Der Eintritt beträgt   5 €.



Von Anis bis Zimt - Adventliche Familienführung Sonntag 2.12. um 14 Uhr

Plakat und Information

 

Vortrag Systemisches Denken und der Umgang mit Komplexität" am 22.11.12 um 17 Uhr

Vortrag "Systemisches Denken und der Umgang mit Komplexität"  22.11.12

Workshop "Globales Lernen in Botanischen Gärten" 22.-24.11.2012

Nach zweieinhalb Jahren vielfältiger und spannender gemeinsamer Arbeit im Projekt „Globales Lernen an lokalen Lernorten in Botanischen Gärten“ möchten wir alle, die sich mit uns auf den Weg zum Globalen Lernen begeben haben oder dies künftig tun möchten, zum dritten und letzten Projekt-Workshop nach Witzenhausen einladen. Wir werden  
-    Projektergebnisse anwendungsorientiert vorstellen,
-    Wege zum Globalen Lernen aufzeigen,
-    vielfältige Bildungsmethoden zum Globalen Lernen vorstellen und erproben,
-    mit Experten aus Schule und Wissenschaft über die Zukunft Globalen Lernens diskutieren.
In diesem Rahmen haben Pädagogische MitarbeiterInnen der Botanischen Gärten und andere Interessierte die Möglichkeit, ihr Fachwissen und ihre Ideen einzubringen. Wie auf den vergangenen beiden Workshops besteht das Programm wieder aus interessanten Vorträgen, aber auch aktiven Arbeitsphasen.

Termin:    Donnerstag, 22. November 12:00 Uhr bis Samstag, 24. November 2012, 15:00 Uhr
Ort:    Tropengewächshaus der Universität Kassel, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen
Kosten:    Teilnahme sowie Unterkunft und Mittagessen sind kostenlos, Fahrtkosten werden bis zu einer Höhe von 80,00 € erstattet.
Zielgruppe:     (Pädagogische) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Botanischen Gärten und ähnlichen Bildungseinrichtungen, max. 50 Personen

Wir wünschen allen Teilnehmenden eine anregende Tagung!

Ihr Organisationsteam

Zurück zu den Wurzeln - Pastinaken und mehr! (Sonntag 11.11.)

Kräuterwerkstatt für Kinder (02.-04.07.2012)

(mit Ines Fehrmann)

Montag, 02.07. bis Mittwoch, 04.07.2012, jeweils von 09.00 bis 13.00 Uhr

Den Geheimnissen der Heil- und Zauberkräuter auf der Spur: kleine Forscher entdecken tropische und einheimische Kräuter durch viele Experimente, Aktionen und Geschichten. Sie lernen faszinierende Pflanzen kennen, bereiten Blütenbalsame, Hustenbonbons und Kräuterdrinks.

Am Montag stehen die Heil- und Gewürzkräuter in Mittelpunkt - die Jungstudierenden erforschen Kräuter und ihre Heilwirkungen, suchen und unterscheiden, sammeln und verarbeiten Grünes, Blühendes und tief Wurzelndes. Sie bauen eine eigene Pflanzenpresse und bereiten heilende Blütenbalsame oder leckere Kräutersalze zu.

Um Wellness, Wut und Klassenarbeiten geht es am Dienstag: Rosenblüten gegen Wut, Zitronen-Duft zur Konzentration und faszinierende Kräuterkreationen für einen guten Nachtschlaf. Wir "stecken unsere Nasen" tief in die Düfte, erfinden unsere eigenen Wellness-Produkte und stellen individuelle Mischungen her.

Zauberer oder Kräuterhexe? Der Mittwoch steht im Zeichen der Zauberkräuter, Zauberstäbe und Zaubertränke - wir erforschen das geheime Pflanzenwissen, tauchen ein in die Welt der Hexenkräuter und Zaubersprüche, bereiten Tränke und stellen Hustenbonbons her.

Damit die Kinder für diese anstrengenden Arbeiten ausreichend Energie haben, gibt es zur Stärkung die passenden Schlemmereien aus der Kräuterküche. Zum Ende erhält jeder das "Kinder-Ferien-Uni-Diplom".

Kinder von 8 - 12 Jahren, nur mit verbindlicher Voranmeldung bis 25. Juni (bei Ines Fehrmann, Tel.: 05542/72812, tropengewaechshaus@uni-kassel.de) , 50 Euro/Kind incl. Kräutersnacks und Material 

In Kooperation mit dem Bündnis für Familie, Witzenhausen

Nachwachsende Rohstoffe (17.06.2012)

Abbildung: Veranstaltungsplakat Nachwachsende Rohstoffe

Sonntag, 17.06.2012, 14.00 Uhr

Eine Führung im Tropengewächshaus/ Witzenhausen stellt am Sonntag, 17.Juni 2012 um 14 Uhr die Nachwachsenden Rohstoffe in den Mittelpunkt. Das Pflanzenreich nährt uns und unsere Tiere, doch es leistet noch viel mehr: ob Heilmittel, Farbstoff, Duft, Kosmetik, Faser, Baustoff oder Stärke und Energie - all dies lässt sich aus pflanzlichen Rohstoffen gewinnen. Entdecken Sie diese bedeutenden, oft üb ersehenen Nutzpflanzen unter dem Motto : Pflanzen - Produkte - Perspektiven. Ines Fehrmann führt die Gäste zu Bambus, Henna, Ölpalmen und anderen Rohstofflieferanten.


Die Führung ist Teil des bundesweiten Angebots zur Woche der Botanischen Gärten (http://www.verband-botanischer-gaerten.de/).

10. Pflanzenmarkt (29.04.2012)

Abbildung: Veranstaltungsplakat Pflanzenmarkt 2012

Sonntag, 29.4.2012 10-17 Uhr

Stauden, Gemüse, Samen und Raritäten

Beratung und Information · Bücher · Führungen im Gewächshaus · Besuch im Studentengarten · Ökoessen · Gartenzubehör ...und mehr

zeitgleich: Tag der Offenen Tür Ökologische Agrarwissenschaften zur Grünen Woche der Stadt Witzenhausen und Ausstellung „Runter vom Holzweg”

Runter vom Holzweg - eine Ausstellung (13.04.-15.05.2012)

Abbildung: Veranstaltungsplakat "Runter vom Holzweg"

13.04. – 03.05.2012

Führungen – Filmreihe – Podiumsdiskussion – Schulklassenprogramm – Seminartag – Seniorennachmittag

im Zeichensaal/Kloster, Steinstr. 19,
geöffnet 16–18 Uhr (Mo–Fr)
14 – 18 Uhr (Sa/So)
Eintritt 2€

Koordination/Anmeldungen:

für das Schulklassenprogramm und die Führungen unter 0 55 42 - 98 12 31(Mo. – Do. 8 – 13 Uhr oder Anrufbeantworter), E-Mail: tropengewaechshaus(at)uni-kassel.de

  • Führungen und Programme für Schulkklassen nach Voranmeldung.
  • Seminartag am 14.04.2012 rund um das Thema Holz gemeinsam mit der Volkshochschule www.vhs-witzenhausen.de
  • Podiumsdiskussion und Filmabend am Mittwoch, 18.4. um 19:30 Uhr im Capitol Kino Witzenhausen
    Wald im Zeichen des Klimawandels, im Spannungsfeld zwischen Nutzung und Naturschutz – Produktereservoir? Lebensraum? Methanschleuder?
    Mit: Matthias Dumm, Hessen Forst; Martin Kaiser, Greenpeace; Dr. Ulrich Pietzarka, Forstbotanik TU Dresden; Dr. Susanne Reiner, Regenwaldinstitut Freiburg. Ausfürliche Informationen
    Eintritt 3 €
  • Vortrag zu „Landgrabbing” am Mittwoch, 25.4. um 19:30 Uhr im Tropengewächshaus
    Wir wollen nicht als Sklaven auf unserem eigenen Land leben! - Anspruch und Wirklichkeit von Agrarinvestitionen in Entwicklungsländern/Sierra Leone
    WeltGartenpartner Oekumenische Werkstatt Kassel der Ev. Kirche von Kurhessen Waldeck und Bildung trifft Entwicklung-Bildungsstelle Nord,
    Eintritt frei

Ausführliche Informationen:

Teestunde im Tropengewächshaus (12.2./26.02.2012)


Plants Talk (19.11.-04.12.2011)

Klangkunst - Video - Installation

19. November bis 04. Dezember 2011

Eröffnung: 18. November 2011, 18.00 Uhr im Völkerkundlichen Museum
Öffnungszeiten: 19. Nov. - 4. Dez. Mo - So 14.00 - 18.00 Uhr
Ort: Tropengewächshaus der Universität Kassel, Gewölbekeller und Völkerkundliches Museum des Deutschen Instituts für tropische und subtropische Landwirtschaft (DITSL), 37213 Witzenhausen, Klostergelände, Steinstraße 19
Veranstalter: Kulturgemeinschaft Witzenhausen in Kooperation mit dem Tropengewächshaus der Universität Kassel und der DITSL GmbH
Künstler: Jean-Hugues Berrou (F), Paula Doepfner (D), Olaf Hochherz (D), Michael Northam (USA, Berlin)
Kurator: Jörg Hasheider

Pressetext:
Die Ausstellung bietet internationale Kunst in Gewächshäusern, einem Gewölbe der unter dem Gebäude des Deutschen Instituts für tropische und subtropische Landwirtschaft noch vorhandenen romanischen Klosteranlage und in einem ethnografischen Musem.

In diese Abfolge von Laboratorium, Institut und Museum setzten die Künstler ihre Werke. Werke, die sich mit der Wahrnehmung von Natur und dem Umgang mit Natur beschäftigen. Sie ergänzen, sie erweitern und sie machen die vor Ort geleistete Arbeit ästhetisch und intellektuell neu erfahrbar.

Im Zentrum der Ausstellung stehen zwei akusmatische, über Lautsprecher abgespielte Werke der Klangkünstler und Komponisten Michael Northam und Olaf Hochherz. Die Kompositionen werden für die unterschiedlichen in den Gewächshäusern präsentierten Vegetationen erstellt und anläßlich der Ausstellungseröffnung uraufgeführt.

Reflexive Werke über den Umgang des Menschen mit Natur und "Natürlichkeit" tragen die Künstlerin Paula Doepfner und der Dokumentarfilmer Jean-Hugues Berrou bei:
In ihrer Eisskulptur "Ohne Mich" thematisiert Paula Doepfner das Aufscheinen und Vergehen utopischer Denkansätze im Verhältnis zu zeitlichen und natürlichen Prozessen. Ihre Arbeit wird im Gewölbekeller des Instituts präsentiert.
Jean-Hugues Berrou dokumentiert seit vielen Jahren im Auftrag von NGOs die weltweiten Veränderungen und Verluste von Kulturtechniken im Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Sein Videowerk wird im Völkerkundlichen Museum gezeigt.

Die Ausstellung wurde von Jörg Hasheider kuratiert. Hasheider hat zahlreiche Projekte, unter anderem für die Kulturstiftung des Bundes, realisiert. Eines seiner Projekte in Nordhessen war die Ausstellung AltStadtNeu in Spangenberg.

Das blaue Wunder - Farbwerkstatt für Große (29. Oktober 2011)

Illustration: Farbbecher

Samstag, 29. Oktober 2011, 10:00 -17:00 Uhr

Das blaue Wunder erleben mit Pflanzenfarben: Ein Programm, so bunt wie die Blätter im Herbst, wartet auf Experimentierfreudige! Wir lernen im Gewächshaus typische Farbstoffpflanzen und deren Geschichte(n) kennen. Im Anschluss färben wir Seidentücher in selbst angesetzten Pflanzen-Farbbädern mit verschiedenen Techniken. Das Auge isst mit: In der gemeinsamen Pause leiten uns farblich passende Getränke und Snacks zum Thema (Pflanzen)Farben in Lebensmitteln hin. Kleine Versuche erklären Farbphänomene unseres Alltags, z. B. den Unterschied zwischen Rotkraut und Blaukraut. Am Nachmittag geht es um "Botschaften" von Lieblingsfarben und deren Symbolik. Wir stellen selber verschiedene Pflanzen-Malfarben her und probieren sie natürlich auch gleich aus. Zum Seminarende entsteht ein gemeinsames "Farbkunstwerk". Das Seminar soll dazu anregen, künstlerisch und umweltbewusst mit Pflanzenfarben zu experimentieren, das dazu nötige Hintergrundwissen vermitteln und sensibilisieren für den Einfluss von Farben auf unseren Alltag.

Eine Kooperation der Volkhochschule Witzenhausen mit dem Tropengewächshaus der Universität Kassel.

Anmeldung bis 21.10. und Informationen:
Volkshochschule Witzenhausen , Tel. 05542-93360
Kursnummer: 257503, Gebühr: 35,40 €
Informationen: Ines Fehrmann, 05542-72812

Rote Zoras, organge Fredis, grüne Zebras- ein Tag rund um die Tomate (28. August 2011)

Abbildung: Veranstaltungsplakat Tomatentag

Sonntag, 28.8.2011 von 11- 17 Uhr

Eintritt 5 € ohne Voranmeldung

Achtung: Am 28.8. findet um 14 Uhr das Erntefest mit dem traditionellem Festumzug  statt - die Innenstadt ist gesperrt.

Parkplätze stehen eingeschränkt am Stadtrand zur Verfügung. Die Zufahrt zu den Parkplätzen "Am Sande" (in Schwimmbad-/Bürgerhausnähe) erfolgt über Eschenbornrasen/ Südbahnhofstraße. Von dort sind es 10 Minuten Fußweg zum Tropenhaus!

Was Tomaten und Kürbisse gemeinsam haben? Beide sind Beeren, so unglaublich das klingt. Beide kommen aus Südamerika, beide haben eine große Fülle an Sorten hervorgebracht – und beide sind aus unserer Küche und unseren Hausgärten kaum noch wegzudenken!

Mehr als 100 Tomatensorten für den Hausgarten können Interessierte am Sonntag, 28.August von 11-17 Uhr im Tropengewächshaus der Universität Kassel/Witzenhausen in einer Fruchtausstellung kennen lernen. Ursula Reinhard vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) und die Buchautorin Melanie Grabner von lilatomate.de berichten dazu aus ihren Erfahrungen mit dem Tomatenanbau im eigenen Garten – sie haben immerhin 300 Sorten im „Selbsttest“ und kennen die entsprechenden Ansprüche und Verwendungsmöglichkeiten genau. An den Ständen vom Inselhof  Dietzenrode, von Dreschflegel e.V. und dem ökologischen Freiland-Tomatenprojekt der Uni Göttingen gibt es die Tipps zum Anbau und die Früchte für die eigene Küche. Eine Verkostung erleichtert dann Ihre Entscheidung beim Saatgutkauf für den eigenen Garten!

Ab 11:30 Uhr findet ein Vortrags-und Filmprogramm statt. Quirin Wember/Dreschflegel regt zur Sortenentwicklung im eigenen Garten an, Dr. Bernd Horneburg (Universität Göttingen) und Dr. Andreas Butz/Rainer Wedemeyer (Universität Kassel) erläutern die Forschungsbeiträge zur Resistenzzüchtung, bei Freilandtomaten und erklären, wie die berüchtigte Kraut- und Braunfäule „funktioniert“.

In Kooperation mit:

  • Universität Göttingen
  • Inselhof
  • Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN)
  • Dreschflegel e.V.
  • Lila Tomate

25 Jahre VEN - Vielfalt bewahren, Sorten erhalten (26. Juni 2011)

Veranstaltungsplakat

25 Jahre VEN (Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V.)

Vielfalt bewahren - Sorten erhalten

am 26. Juni 2011 von 14 bis 19 Uhr
im Bürgerhaus Am Sande, Witzenhausen

Ausstellungen, Informationsstände und Vorträge

Was Technik von Pflanzen lernen kann - Bionik in Botanischen Gärten (11.-19.06.2011)

Veranstaltungsplakat

Zur Woche der Botanischen Gärten:

Was die Technik von Pflanzen lernen kann - Bionik in Botanischen Gärten

von Samstag, d. 11.06.2011 bis Sonntag, den 19.06.2001, täglich von 10 bis 17 Uhr - Eintritt frei, Spende erwünscht

Pflanzen sind die Vorbilder für den Klettverschluß, den Stacheldraht und selbtsreinigende Flächen. Lernen Sie Pflanzen kennen, deren Tricks und Baupläne pfiffige Wissenschaftler und Ingenieure nachgebildet haben.

9. Pflanzenmarkt (01.05.2011)

Veranstaltungsplakat

Von Akelei bis Zucchini und Zauberkraut

9. Pflanzenmarkt am Tropengewächshaus Witzenhausen
am 01. Mai 2011 von 10 bis 17 Uhr

Weitere Informationen

Ferien-Kinderuni (18.-20.04.2011)

3 Tage als Regenwalddetektive - eine 'Tropenwerkstatt' für Kinder

Montag, den 18.04. bis Mittwoch, den 20.04.2011, jeweils von 9 - 13 Uhr (mit Ines Fehrmann)

Kleine Forscher arbeiten mit allen Sinnen: sie hören, schmecken und fühlen den Regenwald, erforschen die Vielfalt der Regenwaldpflanzen mit Experimenten und Spielen.

Kinder von 8 -12 Jahren, nur mit verbindlicher Voranmeldung bis 4.April, 50 Euro/Kind

in Kooperation mit dem Bündnis Familie in Witzenhausen

Weitere Informationen

Bananen (06.03.2011)

Veranstaltungsplakat

Ausgerechnet Bananen - von schnellwüchsigen Riesen und goldgelben Vitaminbomben

Sonntag, den 06.03.2011, 14 Uhr/ Führung und Verkostung / Eintritt 5 Euro, ohne Voranmeldung

Wollten Sie schon immer wissen, was Bananen und Poree gemeinsam haben? Was man aus Bananen herstellen kann? und natürlich, warum die Banane krumm ist?

Kennen Sie schon Apfelbananen? Rotschalige oder Babybananen? Die Bananenvielfalt ist groß: mehrere tausend Sorten allein von Essbananen soll es geben. Größe, Farbe, Form und Geschmack der Früchte variieren sehr stark. Es gibt Babybananen, von denen man ein Dutzend essen muss, um satt zu werden und große Früchte bis zu 50 cm Länge, von denen mehrere Personen auf einmal satt werden. Nicht alle Bananen sind gelb. Es gibt rote, braune, rosafarbene und gestreifte Bananensorten. Manche sind hocharomatisch und fruchtig süß, andere mehlig, fest und stärkereich. Diese Vielfalt ermöglicht die Nutzung von Bananen als Grundnahrungsmittel ähnlich unseren Kartoffeln genauso wie als Obst. In Deutschland ist nur ein Bruchteil dieser Vielfalt erhältlich und meist bevorzugen wir die allseits beliebte, große, gelbe Obstbanane der Sortengruppe Cavendish, die im Vergleich zu anderen Sorten zwar eher wässrig schmeckt. Bananen sind gesund und leicht verdaulich, enthalten viel Vitamin B6, Folsäure und die Mineralstoffe Kalium und Magnesium. Zudem stimmt es, dass sie glücklich machen: sie enthalten Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Die überall in den Tropen verbreiteten und dort für die Ernährung so bedeutenden und beliebten stärkehaltigen Kochbananen, bzw. Mehlbananen (englisch "plantains") sind Grundlage für Bier, Mehl oder Chips. Stärkebananen wachsen auf der ganzen Welt, vor allem aber in Uganda, Kolumbien und Ghana. Bananen gehören neben den Zitrusfrüchten zu den wichtigsten Früchten auf dem Weltmarkt, und dies, obwohl nur etwa jede 7. Banane überhaupt in den Handel gelangt! 85% aller Bananen werden direkt in den mehr als 120 Anbauländern verspeist. Deshalb gehören Indien und China trotz hoher Produktionsmengen nicht zu den größten Exporteuren. Für viele Staaten in Mittel- und Südamerika ist das anders: dort sind, wie in Ecuador, über 30 % der Arbeitsplätze vom Bananenanbau und -handel abhängig. Weltweit leben viele Millionen Menschen davon. Ausgerechnet Bananen? Im Tropengewächshaus lernen Sie etwa 15 verschiedene Bananensorten kennen, Sie können biologisch angebaute, fair gehandelte oder getrocknete Bananen kosten und Bananenchips probieren, unter 9 Meter hohen Pflanzen mit Fachleuten diskutieren aber auch Geschichten und Gedichte rund um die deutsche Lieblingsfrucht hören und auch einen Schal aus Bananenseide anprobieren!

In Kooperation mit dem Weltladen Witzenhausen

Schokolade (16.02.2011)

Veranstaltungsplakat

Vom bittersüssen Wohlgeschmack - eine sinnliche Schokoladenverkostung

am Mittwoch, den 16.02.2011 um 20 Uhr (Eintritt 8 Euro, nur mit Voranmeldung)

Bewusst genießen, alle 5.000 Geschmacks-knospen beschäftigen und die zart schmelzende Versuchung entdecken - gewürzt mit Geschichten und Bildern rund um den Kakaobaum.

In Kooperation mit dem Weltladen Witzenhausen

Reis unlimited? (16.01.2011)

Veranstaltungsplakat

Chancen und Grenzen einer Kulturpflanze

Vortrag von Dr. Thomas Gladis, Stiftung Kaiserstühler Garten, Eichstetten am Kaiserstuhl
am Sonntag, den 16.01.2011 um 14 Uhr (Eintritt 5 Euro, ohne Voranmeldung)

Verkostung mit dem Weltladen Witzenhausen

Kennen Sie schon roten Reis? Schwarzen Reis? Lang- und Rundkornreis? Was unterscheidet den asiatischen vom afrikanischen und was diese beiden vom kanadischen Indianerreis? Warum kann man in Deutschland keinen Reis anbauen – oder geht das vielleicht doch, zum Beispiel in Eichstetten am Kaiserstuhl?

Reis ist mehr als ein kleines Stärkekorn – er ist Gestalter von Landschaften, Grundlage kultureller und sprachlicher Vielfalt, aber auch eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel der Menschheit, denn mehr als drei Milliarden von uns essen täglich Reis.

Mais, Weizen und Reis konkurrieren um die Vorherrschaft bei der Weltproduktion an Getreide. Derzeit hat der Mais die Nase vorn, doch der Reis das größte Potential zur Ertragssteigerung. 600.000.000 t werden jährlich geerntet. Angebaut wird er aber nicht nur in Asien und Europa, sondern auch in Amerika, Afrika und Australien gibt es ausgedehnte Reisfelder.

Reis unlimited? Der Vortrag im Tropengewächshaus hilft Ihnen, die Reisarten und -sorten zu unterscheiden; er erzählt von den Wanderungen der weltweit verbreiteten Getreideart, ihrer Biologie, ihren Ansprüchen und ihren Verwendungsmöglichkeiten. Dr. Gladis berichtet außerdem von seinen Anbauversuchen im warmen Südwesten der Bundesrepublik, denn ihn beschäftigt die Frage, wie variabel bzw. wie anpassungsfähig der Reis ist und wo seine Anbaugrenzen liegen.

Im Anschluss an den Vortrag zeigen wir Ihnen den Reisanbau im Tropengewächshaus. Sie können fünf verschiedene Reissorten kosten, ein spezielles asiatisches Reisgewürz kennen lernen und über ihr Lieblingsrezept diskutieren.

in Kooperation mit dem Weltladen Witzenhausen

Bericht in HR 4/Vera John


Theorie trifft Praxis: die Zusammenarbeit von Schule und Nicht-Regierungsorganisationen / Tagung zum globalen Lernen und BNE (25./26.11.2010)

Tagung zum globalen Lernen und BNE am 25. und 26. November 2010

Informationsblatt und Anmeldeformular zur Veranstaltung

Als Entdecker auf kolonialen Spuren (01./02.10.2010)

Das Thema Kolonialismus im globalen Lernen - Methoden und Ideen für BildungspraktikerInnen, politisch Engagierte und Interessierte am 01. und 02. Oktober 2010

Informationsblatt zur Veranstaltung

 

Sortenausstellung Tomaten (29.08.2010)

Von Ochsenherzen und grünen Zebras – Themenstunde/Sortenausstellung zur Tomate am 29.08.2010 um 14.00 h im Tropengewächshaus (Eintritt 5,00 Euro - ohne Voranmeldung)

Was Tomaten und Kürbisse gemeinsam haben? Beide sind Beeren, so unglaublich das klingt. Beide kommen aus Südamerika, beide haben eine unglaubliche Fülle an Sorten hervorgebracht – und beide sind aus unserer Küche und unseren Hausgärten kaum noch wegzudenken! Mehr als 50 Tomatensorten für den Hausgarten können Interessierte am Sonntag, 29.August um 14 Uhr im Tropengewächshaus der Universität Kassel/Witzenhausen kennen lernen. Tipps zum Anbau und zur Verwertung gibt Ursula Reinhard vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN). Zudem erläutern Andreas Butz und Rainer Wedemeyer aus dem Fachgebiet Ökologischer Pflanzenschutz die Forschungsbeiträge der Universität Kassel zur Resistenzzüchtung und wie die berüchtigte Kraut- und Braunfäule „funktioniert“. Zum Abschluss findet eine Verkostung der Sortenvielfalt statt.

Die Tomate (Lycopersicon esculentum MILL.) hat als eines der feinsten Fruchtgemüse die Welt erobert. Sie bereichert Sorte für Sorte, ob pur genossen oder in zubereiteter Form, den Speisezettel. Bei ihrer Beliebtheit ist es nicht verwunderlich, dass sie den Weg aus Südamerika in alle Welt gefunden hat, sich überall Gärtnerinnen und Gärtner als Züchter dieser begehrten Frucht annahmen und so eine schier unermessliche Vielfalt hervorbrachten. Man spricht von 10.000 und mehr Sorten! Salattomaten, Saucentomaten, Fleischtomaten, Cocktailtomaten, Fülltomaten…- die Vielfalt des Sortenspektrums versetzt auch die Sammler immer wieder in Erstaunen. Die Farbpalette der Früchte reicht von rot über gelb und orange bis zu violett, braun und fast schwarz. Ebenso gibt es grüne, weiße oder auch zweifarbig geflammte Sorten. Auch das Aroma ist deutlich unterschiedlich und reicht von ausgeprägt süß bis zu eher säuerlich, doch stets mit einer Note des typischen Tomatengeschmacks. Das Fruchtfleisch mancher Sorten ist eher mehlig und deshalb gut zum Verkochen in Suppen oder Saucen, besonders schnittfeste eignen sich als Salattomate. Oder möchten Sie eine der hohlfrüchtigen Sorten zum Füllen kennen lernen? Nichts ist unmöglich!

Die für den Weltmarkt produzierten, ertragreichen und transportfähigen Tomatensorten sind meist rund und rot. Die anderen, verschiedenfarbigen, gefurchten oder spitz früchtigen, geschmacksvariablen Liebhabersorten führen oft nur ein Schattendasein und sind nur schwer zu finden. Damit diese Schätze nicht verschwinden, bemüht sich der VEN um den Erhalt und die Nutzung zahlreicher wieder- und neu entdeckter samenfester Sorten.

Die Frühgeschichte der Tomate ist sehr verwickelt. Sicher scheint nur, dass ihre Urform aus Südamerika kommt, und dass sie in Mexiko zur Kulturpflanze wurde. Mit den Seefahrern gelangte sie nach Europa und weckte hier als fremdartige Neuheit und Kuriosität das Interesse der Botaniker. Wegen des strengen und ungewöhnlichen Geruchs der grünen Teile galt sie in Mitteleuropa lange als ungenießbar und sogar giftig. Davon zeugt noch heute der Gattungsname Lycopersicon (dt. Wolfspfirsich). Der Artname mildert jedoch die Gefährlichkeit wieder ab und preist die Frucht als esculentus = essbar an. Sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).

Für Italien gibt es bereits im 16. Jahrhundert erste Zeugnisse für eine Nutzung in der Küche, doch erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts hielt sie Einzug in die deutschen Gemüsegärten. Mit Sorten wie "König Humbert" oder "Purpurviolette Ponderosa" wurden Tomaten zu einem geschätzten Genuss.

Als Früchte des Südens lieben Tomaten Trockenheit und Wärme. Trotz großer züchterischer Anstrengung, ist es bis heute nicht gelungen, sie an andere Lebensbedingungen vollständig anzupassen. Krankheiten haben in klimatisch abweichenden Gebieten leichteres Spiel. So ist die Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans), die neben der Tomate auch die Kartoffel befällt, in regenreichen Sommern ein Problem im Freilandanbau. Völlig resistente Sorten gibt es nicht, so dass die Gärtner immer mit Ausfällen rechnen müssen. Lediglich etwa ein Dutzend der Kultursorten, vor allem aber einige kleine Wildtomatenarten zeigen eine beachtenswerte Resistenz. An den zu Grund liegenden Mechanismen forscht das Fachgebiet Ökologischer Pflanzenschutz an der Universität Kassel in Witzenhausen.

Fachgebiet Ökologischer Pflanzenschutz und
Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen
in Kooperation mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN)

Pflanzenmarkt 2010

  • Veranstaltungsplakat
  • Foto: Marktbesucher
  • Foto: Marktbesucher

Von Akelei bis Zucchini und Zauberkraut -
8. Pflanzenmarkt am Tropengewächshaus in Witzenhausen am Sonntag, den 02.05.2010

Zum 8. Mal herrscht buntes Treiben am Sonntag, 2.5.2010 von 10-17 Uhr im und um das Tropengewächshaus der Universität. Kenner und Enthusiasten besuchen den 8. Pflanzenmarkt auf der Suche nach Alltäglichem und Raritäten. Ob Gemüse, Stauden, Bäume oder Kräuter, spezielle Kartoffelsorten oder Papayapflänzchen - für jede(n) findet sich hier etwas Neues für Balkon, Garten oder Fensterbank. Selbstverständlich gibt es auch wieder Produkte wie Stevia-Dentalkosmetik - bei Kennern als Süßkraut bekannt - oder schöne Töpferwaren für den Garten. Neu im Angebot sind dieses Jahr Nisthilfen und Gräser für den Naturgarten. Führungen durch das Tropenhaus, Musik von "TonfürTon" und natürlich Speisen und Getränke runden das Angebot ab.

Mittlerweile nehmen etwa 25 Aussteller/Mitwirkende am Markt teil: Aktion Grüner Bote Hübenthal, Bäckerei Henner, Baumschule Walsetal, Botanischer Garten Göttingen, Humus und Erden Kontor Eichenberg, Demeterbetrieb Lichtenborner Kräuter, GrönlooF Stauden &Rosen, Kakteenfreunde Göttingen, Saaten und Taten Dreschflegel/Schaugarten Schönhagen, Staudenfreunde Kassel, Streuobstinitiative Werra-Meißner, Töpferei Wolff Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt u.a.) auf unsere Gäste.

Im Rahmen der Witzenhäuser Grünen Woche gibt der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften zum Tag der offenen Tür Einblicke in Lehre und Forschung (siehe www.uni-kassel.de/agrar/. Das Tropengewächshaus ist für einen Besuch geöffnet und die Verköstigung erfolgt selbstverständlich mit Produkten aus ökologischem Anbau.

Farbwerkstatt "Das blaue Wunder"

Veranstaltungsplakat

Ferien-Kinder-Uni im Tropengewächshaus Witzenhausen

in Kooperation mit dem Bündnis für Familien Witzenhausen

30. März (Dienstag) bis 1.April 2010 (Donnerstag)

Das blaue Wunder erleben mit Pflanzenfarben: Ein buntes Programm wartet auf Experimentierfreudig - drei Tage haben junge Forscher Gelegenheit, sich theoretisch und praktisch mit allen Facetten der pflanzlichen Farbenvielfalt auseinanderzusetzen:

Der Dienstag steht im Zeichen der Farbenlehre: Warum ist der Himmel blau und was hat es mit dem Regenbogen auf sich? Kleine Versuche erklären Spektralfarben und Prismen. Die Kinder lernen im Gewächshaus typische Farbstoffpflanzen und deren Geschichte(n) kennen, stellen selber verschiedene Pflanzen- Malfarben her und probieren sie natürlich auch gleich aus! Wer mag, darf sich wie ein Mensch aus dem Regenwald an der Herstellung von Naturschminke versuchen oder Henna-Tatoos ausprobieren. Bunte Zaubersäfte für den Magen ergänzen die Experimente in der Pause.

Am Mittwoch beschäftigen sich die jungen Studierenden ganz praktisch mit den "Botschaften" ihrer Lieblingsfarben und mit deren Symbolik. Sie färben und verzieren Ostereier und Seidentücher in selbst angesetzten Farbbädern mit verschiedenen Techniken. Damit sie für diese anstrengenden Arbeiten Energie haben, gibt es zur Stärkung die farblich passenden Snacks.

Das Auge isst mit: Farben in Lebensmitteln sind unser Forscherthema am Donnerstag. Es geht um rote Gummibärchen, gelbe Currywurst und blaue Bananen und um Farbzaubereien. Zum Ende darf jede noch ein farbiges Kunstwerk gestalten und erhält das "Kinder-Ferien-Uni-Diplom".

  • Alter: 8 - 12 Jahre
  • Anzahl: mind. 10 bis max. 20 Kinder
  • Zeit: täglich von 9.00 - 13.00
  • Ort: Tropengewächshaus der Universität Kassel, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen
  • Anmeldung: verbindlich bis 15.3.2010:
    Ines Fehrmann, Universität Kassel,
    Tel: 05542-72812, tropengewaechshaus(at)uni-kassel.de
  • Kosten: 50 €/Kind incl. Farbsnacks, Imbiss und Material
    Die Kinder sollten strapazierfähige Kleidung tragen.

Mit freundlicher Unterstützung:
Bündnis für Familien Witzenhausen, Katja Eggert-Kondi, Am Markt1 -37213 Witzenhausen

 

Die Tropen bei Nacht (Januar 2010)

Veranstaltungsplakat

Die Tropen bei Nacht - eine literarisch-kulinarische Reise durch das Tropengewächshaus der Universität Kassel

Erleben Sie Kokospalmen und Bananen einmal anders: bei Kerzenschein hören Sie Texte aus der Welt der tropischen Nutzpflanzen von Heinz Erhard bis hin zu Miguel Angel Asturias.

Kleine kulinarische Überraschungen, die Geräusche des Regenwaldes und biblische Düfte warten auf unsere Gäste.

  • Termine: Di. 26. / Mi. 27. / Fr. 29. / Sa. 30. Januar 2010 - jeweils 19.30 -21.00 Uhr
  • Preis: 13 Euro/P. - keine Abendkasse, Anmeldung unter 05542 981231


Von Pfefferkuchen und Pfeffersäcken(18.12.2009)

Veranstaltungsplakat

Zum Weihnachtsmarkt der Stadt: Von Pfefferkuchen und Pfeffersäcken - Gewürze für Kids

Gewürze raten und ertasten, Nelkenorangen basteln, Pflanzengeschichten hören und Weihnachtsdüfte unter Palmen schnuppern. Nur mit Voranmeldung für Kinder von 7-12 Jahren (3 Euro/Person).

Freitag,18.12.2009, 14.30 bis 16.30 Uhr

Von Anis bis Zimt - Adventliche Familienführung (06.12.2009)

Veranstaltungsplakat

Eltern und Kinder (6 - 12 J.) „erleben“ die Plätzchen und Kekse aus der Vorweihnachtszeit einmal anders: sie tasten und erraten Gewürze von Anis bis Zimt, schnuppern die charakteristischen Bestandteile der Weihnachtsplätzchen und erleben die Gewürzpflanzen in tropischem Klima. (5 Euro/Person / bitte Voranmeldung).

Sonntag, 06.12.2009, 14.00 bis 16.00 Uhr

Himmel und Erde - Kartoffeltag in Witzenhausen (25.10.2009)

Kassel/Witzenhausen. „Himmel und Erde“ stehen am 25.Oktober im Zentrum des Interesses. Rund um den Erdapfel dreht sich die Veranstaltung am Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen und Äpfel sind das zentrale Thema in der Baumschule Walsetal in Dietzenrode. Ein „Sortenshuttle“ (3 €/Person) verbindet die beiden Veranstaltungsorte.
Im Tropengewächshaus, Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen können Interessierte für 1€/P. am Sonntag von 10 bis 17 Uhr eine Sortenausstellung zur Kartoffel besuchen. Violett, blau, rosa oder weiß - Kartoffeln blühen in unterschiedlichen Farben. Aber auch die Knolle muss nicht immer gelb sein. Es gibt Sorten, die blaue Knollen hervorbringen, rosafarbene oder dunkelrote. Manche eignen sich mehr für Salat und andere wieder für Pralinen. Auch die Knollenformen sind sehr unterschiedlich. Die 'Bamberger Hörnchen' sind klein und länglich, 'Sieglinde' ist groß und rund. Weltweit gibt es mehr als 10.000 Kartoffelsorten und diese sind längst nicht alle als Sorten amtlich registriert. Knollen von rund 50 alten und neuen „Sorten“ zeigt die Universität Kassel in Witzenhausen. Das Besondere: Experten geben Tipps zum ökologischen Anbau der einzelnen Sorten im eigenen Garten und zur jeweiligen Verwertung in der Küche. Vom Nutzen und vom Geschmack dieser Vielfalt können sich die Gäste bei Verkostungen überzeugen oder aber kleine Sortenproben samt Rezeptheft zum selber Kochen käuflich erwerben.
Um 14:00 Uhr beleuchtet ein Vortrag die Kulturgeschichte der südamerikanischen Knollen. Führungen im Tropengewächshaus um 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr stellen weitere weltweit bedeutende Stärkepflanzen wie Süßkartoffeln, Reis oder Maniok vor.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V., dem Betrieb Weymann, Breuna, dem Fachgebiet Ökologischer Land- und Pflanzenbau (Versuchsbetrieb Frankenhausen/Universität Kassel) und der Baumschule Walsetal.

Von Baroness bis Zuckerfee - Erbsen als Gemüse des Jahres 2009 (13.09.2009)

Veranstaltungsplakat

"Von Baroness bis Zuckerfee" - Erbsen als Gemüse des Jahres 2009 am Sonntag, 13.9.2009 um 14 Uhr im Tropengewächshaus der Universität Kassel/Witzenhausen.

Erbsen kommen grün oder gelb, glatt oder runzelig vor. Sie sind weltweit das 4. wichtigste Gemüse und bei uns als Tiefkühlkost, als Trockenerbse, als Dosengemüse und - seltener und nur kurzzeitig - als Frischgemüse zu haben. Entdecken Sie mit uns die Erbsenvielfalt (Pisum sativum L.) neu: Ackererbsen, Markerbsen, Palerbsen und Zuckererbsen sind am Sonntag, 13.9.2009 von 14 - 16 Uhr Thema im Tropengewächshaus der Universität Kassel in Witzenhausen. Gemeinsam mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN e.V.) laden wir ein zu einer Erbsenverkostung sowie einem Vortrag mit Tipps zum Anbau und zur Verwendung. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Eine telefonische oder elektronische Anmeldung ist erwünscht.

Erbsen dienen seit der Frühzeit des Ackerbaus als Nahrungsquelle. Ihre wahre Herkunft liegt noch im Dunkeln, aber wahrscheinlich sind alle einstigen und heutigen Kulturformen auf die Wilderbse Pisum elatius zurückzuführen, die schon vor etwa 8.000 Jahren in Asien genutzt wurde. Etwa 1.000 Jahre später, in der Jungsteinzeit, ist die Erbse in Mitteleuropa angekommen und bereits Nahrungsmittel für die ältesten Ackerbauerkulturen. Über die Domestikation der ersten Kulturformen, der Acker- oder Felderbsen, wissen wir allerdings ebenso wenig wie über deren schrittweise Verbreitung. Etwa seit der Bronzezeit tauchen auch erste Palerbesen auf. Die sind als Trockenerbsen bis heute in der Nutzung und uns aus dem Volksmärchen "Prinzessin auf der Erbse" ebenso wohlbekannt wie als Ausrutscher für Heinzelmännchen!

Kennen Sie noch Erbswurst? Erbsenmus? Erbsenpistolen? Auch wenn Erbsensuppe auf dem alltäglichen Speiseplan steht, die gewerbliche Produktion von grünen Erbsen angestiegen ist und die weltweite Produktion derzeit fast 20 Millionen Tonnen beträgt: die Sortenvielfalt, das Wissen um den Anbau und die Verwendung der alten Sorten geht Stück für Stück verloren. Deshalb möchte der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) e.V. die Werbetrommel für die Erbsen rühren und hat sie zum "Gemüse des Jahres 2009" gekürt. Unsere alten Erbsensorten, insbesondere die Regional- und Landsorten, stellen ein Stück erhaltenswerte Kulturgeschichte dar. 1886 zählte der hessische Wissenschaftler F. Alefeld noch 102 verschiedene Varietäten! Die intensive Beschäftigung mit dieser alten Nutzpflanze und der Wiederanbau von fast vergessenen Sorten sollen zur Erhaltung und Erweiterung der biologischen Vielfalt beitragen. Unter dem Motto "Essen was man retten will" können auch Sie zu Hause diese Erhaltungsarbeit unterstützen!

Zum Weiterlesen:

Alles Banane (21.09.2009)

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"Alles Banane" - Besuch von Bananenbauern aus Ecuador im Tropengewächshaus Witzenhausen, Montag, 21.9. um 19 Uhr

"Perspektiven schaffen - Fair handeln" Unter diesem Motto findet vom 14. bis 27.September unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin H. Wieczorek-Zeul die bundesweite Faire Woche statt. Zum achten Mal werden Weltläden, Aktionsgruppen, kirchliche Initiativen, Supermärkte, Agenda-Gruppen und viele weitere Akteure mit mehreren tausend Veranstaltungen den Fairen Handel mit den Ländern des Südens in den Blickpunkt der Öffentlichkeit stellen.

Mit dem diesjährigen Motto wird auf die positiven Auswirkungen des Fairen Handels für 1,5 Mio. Kleinbäuerinnen und - bauern sowie abhängig Beschäftigte in den Ländern des Südens aufmerksam gemacht. Zum Beispiel Bananen: Das lukrative Geschäft mit den krummen Früchten wird weltweit von fünf Großkonzernen beherrscht. Kleinbäuerliche Erzeuger haben normalerweise wenig Chancen, dem Konkurrenz- und Preisdruck stand zu halten. Durch den Fairen Handel entstehen regelmäßige Einkommen und Investitionen in die Gesundheitsversorgung, in den Bildungsbereich und den Umweltschutz.

Auch der Weltladen in Witzenhausen und das Tropengewächshaus Witzenhausen beteiligen sich an den diesjährigen Aktionen. Auf Einladung von Banafair befinden sich der Bananenbauer Juan Quezada und die Bananenbäuerin Ana Elizabeth Fierro Armijos auf einer Rundreise in Deutschland. Sie berichten von ihrer Kooperative UROCAL in der südlichen Küstenregion Ecuadors. Am Montag, d. 21. 9. um 19.00 Uhr werden sie in Witzenhausen zu Gast sein. Im Seminarraum des Tropengewächshauses haben wir Gelegenheit, mit den beiden ins Gespräch zu kommen. Sie berichten von ihren Lebensbedingungen, dem biologischen Anbau und der fairen Vermarktung ihrer Bananen. Dazu bietet der Weltladen Bananenmilch und Bananen-Fingerfood an. Natürlich aus ökologischer Produktion und fair gehandelt!

Am Freitag, d. 18.9. kann man sich an einem Stand des Weltladens auf dem Marktplatz in Witzenhausen bereits über diese Veranstaltung und weitere Aktionen zur Fairen Woche informieren.

Informationen:

Anna Siekmann, Arbeitskreis Eine-Welt e.V., Witzenhausen, 05542-71658
oder Marina Hethke, Tropengewächshaus Universität Kassel, 05542-981231

in Zusammenarbeit mit:

Arbeitskreis Eine-Welt e.V., Witzenhausen, WeltGarten Witzenhausen

Huertas Protegidas (17.06.2009)

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Die Stadtgärten in Patagonien 

Film, Vortrag und Diskussion im Tropengewächshaus /Witzenhausen Mittwoch, 17.6.2009 um 19 Uhr

Argentinische Stadtgärten stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung am Mittwoch, 17.6.2009 um 19:00 Uhr im Tropengewächshaus der Universität Kassel.

Die Organisation PRODA initiiert, konzipiert und betreut urbane (Gemüse-)Gärten in Neuquen, der größten Stadt Patagoniens. Geboren als Kind der Wirtschaftskrise ist das Projekt heute nicht nur ein Weg zur materiellen Subsistenz, sondern vielmehr ein Ansatz zu mehr sozialer Unabhängigkeit und Eigeninitiative in Vierteln, die häufig von prekären Lebensbedingungen geprägt sind.

Studierende der Universität Kassel haben eine Weile vor Ort gelebt, gearbeitet und recherchiert. In ihrem Film stellen die ASA-Stipendiaten Anne Mahlmann und Nicolai Koebernick die Organisation PRODA und ihren Ansatz vor. Moritz Brandt berichtet von Ergebnissen seiner Abschlussarbeit zur sozialen Bedeutung und Biodiversität der PRODA-Gärten

Der Eintritt ist frei.

Rückfragen: Anne Mahlmann, Tel: 05542-503291

Darwin (09.06.2009)

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Darwin und die (Kultur)pflanzenwelt

Vortrag im Tropengewächshaus am Dienstag, den 09.06.2009 um 19.30 Uhr

Über "Darwin und die (Kultur)pflanzenwelt" berichtet im Tropengewächshaus der Kulturpflanzenforscher Prof. Dr. Karl Hammer aus Gatersleben.

Darwin war 50 Jahre alt, als 1895 sein Hauptwerk "Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl" erschien. Nach seiner universitären Ausbildung zum Theologen und der fünfjährigen Weltumsegelung auf der Beagle verließ er England nicht mehr. Als Privatgelehrter beschäftigte er sich mit der Frage nach der Entstehung der Arten. Er hatte erkannt, dass die Arten nicht, wie man damals allgemein hin annahm, konstant sind, sondern sich im Laufe der Zeit verändern.

Darwin forschte "vor der Haustür", im Gewächshaus und in seinem Garten. Hierfür hatte er eigens einen Gärten angestellt. Sein Interesse war umfassend - es galt Steinen, Haustieren oder Regenwürmern gleichermaßen wie der Pflanzenwelt. So entdeckte Darwin beispielsweise, dass es Pflanzenarten mit "tierischen" Eigenschaften gibt oder einige Arten nachts "schlafen".

Der Vortrag soll Zugang zu seinen Ideen und seinem Lebenswerk bezogen auf die Pflanzen verschaffen. Er findet statt anlässlich der "Woche der Botanischen Gärten". Der Eintritt ist frei.

Farbstoffpflanzen (1.-3.06.2009)

Bekennen Sie Farbe: Führung zu Farbstoffpflanzen

am 01., 02. und 03. Mai, jeweils um 15.00 h

Blaue Jeans und gelbe Currywurst, rote Haare und Dottergelb, ob als Lebensmittel oder als Teppichfarbe: Pflanzen liefern die Substanz!

Flyer

Pflanzenmarkt 2009 (26.04.2009)

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Stauden, Gemüse, Samen und Raritäten

So., 26.04.2009, 10.00 bis 17.00 h

Beratung - Information - Ökoessen - Besuch im Gewächshaus und Studentengarten - Musik - Töpferwaren - Bücher und mehr...

Ananas, Papaya und Co. (15.03.2008)

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Ananas, Papaya Co. - Nutzpflanzen selber ziehen

So., 15.03.2009, 14.00 h (Dauer ca. zwei Stunden)

Hier können Sie unter fachmännischer Anleitung ihren "grünen Daumen" erproben. Gärtnermeister Rainre Braukmann zeigt Ihnen, wie Sie aus Supermarktfrüchten echte Prachtexemplare für Wintergarten und Fensterbank ziehen können.

Kartoffelwelt (02.-09.11.2008)

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Der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel zeigt vom 02. - 09.11.2008 die Wanderausstellung "Kartoffelwelt. Karriere einer Knolle." - rund um die tolle Knolle mit 80 alten und neuen Sorten, Beratung zum ökologischen Anbau, Testessen, Vorträgen und Schulprogramm.

Besucher aller Altersklassen sind eingeladen, die altbekannte Kartoffel mit allen Sinnen neu zu entdecken. Eine ganze Woche lang gibt es jede Menge Wissenswertes zu erfahren über Sortenvielfalt, Kartoffelzüchtung, Kartoffelkrankheiten, Kartoffelanbau, über Traditionen und Bräuche in der Heimat der Kartoffel, den südamerikanischen Anden, und auch darüber, mit welchem Trick der Alte Fritz für die Verbreitung der Knolle hierzulande sorgte. Es gibt Informationen über Schnaps und Kunststoff aus Kartoffeln, über Kriege um Kartoffeln, über Mord und Totschlag und über die Situation der alten Sorte Linda - kurz, jede Menge Kartoffelgeschichte und Kartoffelgeschichten warten auf unsere Gäste.

Violett, blau, rosa oder weiß - Kartoffeln blühen in unterschiedlichen Farben. Aber auch die Knolle muss nicht immer gelb sein. Es gibt Sorten, die blaue Knollen hervorbringen, rosafarbene oder dunkelrote. Manche eignen sich mehr für Salat und andere wieder für Pralinen. Auch die Knollenformen sind sehr unterschiedlich. Die 'Bamberger Hörnchen' sind klein und länglich, 'Sieglinde' ist groß und rund. Weltweit gibt es mehr als 10.000 Kartoffelsorten und diese sind längst nicht alle als Sorten amtlich registriert. Knollen von rund 80 alten und neuen "Sorten" zeigt die Universität Kassel im November in Witzenhausen. Das Besondere: an den Sonntagen geben die Experten Tipps zum ökologischen Anbau der einzelnen Sorten im eigenen Garten und zur jeweiligen Verwertung in der Küche. Vom Nutzen und vom Geschmack dieser Vielfalt können sich die Gäste bei Verkostungen von süßen Kartoffelschlemmereien oder in einer Sortenverkostung am literarischen Kartoffel- und Weinabend überzeugen oder aber kleine Proben zum selber kochen käuflich erwerben. Im Begleitprogramm gibt es zusätzlich einen Filmabend "Das grüne Gold der Inkas" mit Diskussion sowie einen Krimiabend mit Kartoffelbuffet. Von Montag bis Freitag bieten wir jeweils vormittags Rallyes, Erkundungen und den interaktiven "Chat der Welten" für Schulklassen an. Und selbstverständlich bewirtet die Mensa in dieser Woche mit Kartoffelgerichten aus aller Welt.

Die Wanderausstellung "Kartoffelwelt. Karriere einer Knolle." informiert auf 19 Stellwänden und mit 6 Vitrinen von A wie Anbau über Ernährung, Krankheiten und Produkten bis Z wie Züchtung. Zum Internationalen Jahr der Kartoffel 2008 will die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Kartoffel und ihre Bedeutung für die Entwicklungsländer ein Jahr lang in den Blick der Öffentlichkeit rücken. Denn in Sachen Nährwert ist die Kartoffel dem Getreide haushoch überlegen: Sie erzeugt mehr Kohlenhydrate auf kleinster Fläche, sie wächst schneller, benötigt weniger Wasser, gedeiht auch unter extremen klimatischen Bedingungen und liefert der Industrie begehrte Rohstoffe beispielsweise zur Herstellung von Kosmetika oder von Bau- und Kunststoffen. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Weltbevölkerung, klimatischer Veränderungen und knapper werdender Ackerböden erscheint der Erdapfel als die ideale Feldfrucht, um die Nahrungssicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten und Armut und Hunger erfolgreich zu bekämpfen.

Kooperationspartner in Witzenhausen:

  • Bildungsprojekt WeltGarten Witzenhausen, DITSL GmbH
  • Domäne Frankenhausen/Universität Kassel
  • Eine Welt Laden
  • Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften/Universität Kassel
  • Hessen Rohstoffe, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen
  • Sammelsurium Arends
  • Stadt Witzenhausen
  • Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V.

Medienpartner:

  • Hess. Niedersächsische Allgemeine/Witzenhausen

Informationen und Anmeldung:

Marina Hethke, Universität Kassel - Fachgebiet Agrarbiodiversität
Steinstraße 19, 37213 Witzenhausen
Tel. 05542 - 981231, Email: tropengewaechshaus@uni-kassel.de

La Patata: Wein und Literatur – Verkostung am 6.11.

Kartoffeln und Wein sind zwei Gewächse, die mit einem besonderen Segen wachsen müssen: Beide benötigen große Sorgfalt in der Behandlung und Pflege und werden wie kaum ein anderes Nahrungs- oder Genussmittel von der Witterung beeinflusst. Während die Kartoffel fast immer nur als Beilage mit Soße bei uns auf den Tellern landet und so kaum ihren eigenen Geschmack entwickeln kann, legen wir beim Wein großen Wert auf einen Geschmacksausdruck, der durch die Rebsorte und den Standort geprägt wird. Passen nun diese beiden Gewächse auch zueinander und wie deutlich lassen sich Geschmacksunterschiede feststellen? Haben beide einen nachhaltigen „ Abgang“ oder wird der Geschmack auf der Zunge oder erst im Gaumen gebildet? In diese Geschmacksgeheimnisse wollen Sie an diesem Abend Christian Schüler und Günther Völkel einführen. Am Donnerstag den 6.11. treffen sich aus diesem Grund im Kellergewölbe in der Steinstrasse Fräulein Salome mit Herrn Riesling, Frau Laura mit Herrn Grauburgunder und noch viele andere Pärchen. Gewürzt wird dieses „ Kulinarische Zusammentreffen“ mit literarischen Schmankerln. Anmeldung ist erforderlich, der Kostenbeitrag beträgt 10 Euro.

Informationen und Anmeldung:

Universität Kassel - Fachgebiet Agrarbiodiversität
Steinstraße 19
37213 Witzenhausen
Tel. 05542 - 981231
Email: tropengewaechshaus@uni-kassel.de

Früchte aus aller Welt (05.10.2008)

  • Veranstaltungsplakat
  • Foto: Papayafrüchte

Themenstunde zum Erntedankfest am Sonntag, 5.10.2008 von 14 - 16 Uhr

Weitgereiste Tropenfrüchte wie Ananas und Banane sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie bereichern die Speisezettel als Frischobst oder in Marmeladen, Säften, Alkohol und Konserven. Viele andere kennen wir aber höchstens dem Namen nach. Haben Sie schon einmal einen Javaapfel probiert? Oder gar gesehen, wie er am Baum wächst? Kennen Sie schon Sternfrüchte und Papayas? Wir laden Sie ein zu einem Rundgang durch die Tropen mit vielen Geschichten und Informationen zum ökologischen Anbau, zu Verwendung, Fairem Handel bis zur medizinischen Verwendung von Früchten aus aller Welt. Und wenn Sie Geschmack an den gesalzenen Papayas gefunden haben, zeigen wir Ihnen, wie Sie die Pflanzen zu Hause selbst ziehen können. Versuchen Sie sich also bei uns als Gärtner und lernen Sie die Vielfalt der tropischen Früchte aus unserer Gewächshausernte und aus dem Supermarkt kennen. Probieren erwünscht! erforderlich.

Der Eintritt beträgt mit Verkostung 5 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Salat (14.09.2008)

  • Veranstaltungsplakat
  • Foto: Salatpflanze

„Da haben wir den Salat!“ -

Themenstunde zum Gemüse des Jahres am Sonntag, 14.9.2008 von 14 – 16 Uhr

Kennen Sie schon den 'Gelben Winterkönig'? Oder gar den 'Winter-Eisenkopf'? Beides sind alte Salatsorten, die erst im Herbst angebaut werden und weitgehend aus unseren Gemüsegärten verschwunden sind. Beide „Lattiche“ können Sie am Sonntag, 14.9.2008 von 14 – 16 Uhr im Tropengewächshaus in Witzenhausen wiederentdecken. Das Fachgebiet Agrarbiodiversität der Universität Kassel und der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN e.V.) laden ein zu einem Vortrag mit Tipps zum Anbau und zur Verwendung sowie zu einem köstlichen Salatsüppchen.

Der Gartensalat (Lactuca sativa L.) kommt zu ganz besonderen Ehren: der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) e.V. kürte ihn für die Jahre 2007/08 zum „Gemüse des Jahres“. Salat wird zwar fast in jedem Gemüsegarten kultiviert, das traditionelle Sortenspektrum unserer Großeltern ist dort jedoch kaum vorhanden und auch von den aktuell etwa 1.200 in der EU zugelassenen Sorten finden nur wenige den Weg auf unsere Beete. Noch vor mehr als 100 Jahren gab es für jede Gartenlage und jede Jahreszeit geeignete Salate. Diese alten Salatsorten, insbesondere die Regional- und Landsorten, stellen ein Stück Kulturgeschichte dar, das nach und nach verloren geht. Die intensive Beschäftigung mit dieser alten Nutzpflanze und der Wiederanbau von fast vergessenen Sorten sollen zur Erhaltung und Erweiterung der biologischen Vielfalt beitragen. Denn auch in modernen Gärten oder im Balkonkasten lassen sich die alten Sorten verwenden und können Garten und Speisezettel bereichern.

Als „Salat“ bezeichnen die meisten Menschen die frischen Blätter von diversen Pflanzenarten unterschiedlicher Familien. Der grüne Salat oder der Garten-Lattich gehört zur Familie der Korbblütler. Die Familie ist an den im zweiten Jahr entstehenden Früchten, den typischen „Pusteblumen“, zu erkennen. Zu den Gartensalaten gehören vier Varietäten: die Kopfsalate, die Schnitt- und Pflücksalate, die Römersalate und die Spargelsalate, von denen vor allem die gekochten Stängel bekannt sind. Salatblätter werden üblicherweise roh gegessen, sie können aber auch gekocht auf den Tisch kommen. Endivien, Chicorée und Feldsalat gehören übrigens botanisch nicht zur Gattung Lactuca - auch wenn die Verwendung gleich ist.

Als ältester Nachweis des Kultur-Lattichs gelten ägyptische Darstellungen ab 2.500 vor Christus. Mit dem Salat widmen sich die Universität Kassel und der VEN e.V. also einem Gemüse mit langer Geschichte. Die alten Ägypter verzehrten den Lattich allerdings nicht nur als Salat, sondern auch als Gemüse. Außerdem galt er ihnen als Aphrodisiakum, als kühlend und als appetitanregend. Von Ägypten aus breitete sich der Salat über die ganze griechische und römische antike Welt aus. Die römische Bezeichnung lactuca (lat.: Milch) gab auch der Gattung ihren Namen. Sie bezieht sich auf den weißen Milchsaft, der z.B. bei Verletzung des Stängels austritt und bis heute berauschende Bitterstoffe enthält, die durch Züchtung weitgehend verringert wurden.

Obwohl archäologische Nachweise fehlen, ist anzunehmen, dass der Lattich mit den Römern nach Deutschland kam. Noch bis weit ins Mittelalter hinein wurde Lattich sowohl als Speise wie zu medizinischen Zwecken verwendet. Außerdem hat der Volksglauben dem Lattich allerlei Unsinn zugeschrieben: "Der Salat oder Lattich …vermehrt die Milch der Säugenden und mindert das Feuer der Liebe. Der Adler soll sein scharfes Auge dadurch erhalten, daß er von Zeit zu Zeit Lattich ißt".

Leonhard Fuchs (1543) beschreibt in seinem Kräuterbuch drei Lattich-Sorten, eine davon "gewindt grosse breyte bletter, thüt sich gegen dem hertzen zusammen". Das ist die erste Erwähnung des Kopfsalats, der offensichtlich erst im Mittelalter in Deutschland gezüchtet wurde. Die für unseren Salat typische Kopfbildung entstand vermutlich erst, als der Salat in kühlerem Klima gezogen wurde. Dies ist ein Beispiel dafür, dass die Verbreitung der Kulturpflanzen in verschiedene Klimazonen auf die Entwicklung ihrer Eigenschaften und damit auf die Sortenvielfalt großen Einfluss hat.

Während medizinische und magische Anwendungen in Vergessenheit gerieten, wurden immer mehr Salatsorten für die Küche gezüchtet. 1866 gibt der Botaniker Alefeld für Mitteleuropa 65 verschiedene Zuchtsorten an, davon alleine 44 verschiedene Kopfsalate, unter anderem sogar zweifarbige, rotfleckige oder gelbe. Heute werden die Gartensalate in fast allen Ländern der gemäßigten Klimazonen kultiviert.

Salatblätter bestehen zum Großteil aus Wasser. Der Nährwert ist sehr gering und wird nur noch von Spargel und Gurken unterboten. Seinen erfrischenden Geschmack verdankt der Salat dem Gehalt an organischen Säuren.

Der Eintritt beträgt mit Verkostung 5 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zum Weiterlesen:

2. Kirschentag (06.06.2008)

Abbildung: Kirschen

UNI Kassel - Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften organisiert 2. Kirschentag in Witzenhausen: 100 Sorten, Bestimmungen, Informationen und Produkte rund um die Süßkirsche

Wollten Sie schon immer wissen, wie die leckere Kirschensorte in Ihrem Garten heißt, welche Sorte platzfest ist oder bestens für 'Spuckekuchen' geeignet? Am Sonntag, 6.Juli 2008 von 10-17 Uhr können Sie im Tropengewächshaus der Universität Kassel die Vielfalt von etwa 100 Kirschensorten kennen lernen und - wenn Sie etwa 20 Früchte mitbringen - Ihre unbekannte Lieblingssorte von den Obstkundlern bestimmen lassen.

Um 10.00 Uhr eröffnet die Kirschkönigin die Veranstaltung. Es erwarten Sie eine Posterausstellung zu den Kirschen, deren Produkte und Früchte zum Verkauf, Beratung rund um den Anbau sowie Bücher zum Thema Obstbau. Sie können einen Baum einer alten Sorte für Ihren Garten erstehen, um 15.00 Uhr den Kirschenerlebnispfad unter sachkundiger Führung abwandern und natürlich frischen Kirschkuchen probieren.

Kirschbäume in und um Witzenhausen prägen seit Jahrhunderten das Landschaftsbild, doch die 'Baumriesen' sind oft krank und bringen seit Jahren keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr. Kaum noch gepflegt, werden sie schließlich gerodet. Nachgepflanzt wird spärlich. Der Erwerbsobstbau benötigt zudem nur einige wenige Hochleistungssorten. Der Verlust der alten Kirschsorten scheint unausweichlich. Die Universität Kassel, der Pomologen-Verein, der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, der Verein für Regionalentwicklung und die Stadt Witzenhausen haben gemeinsam mit der Stadt Hagen a.T.w. in einem Modellprojekt an der Erfassung und Erhaltung alter Süßkirschsorten gearbeitet. Die Stadt Witzenhausen mit ihrem Erlebnispfad und der Versuchsbetrieb Wendershausen sind heute Teil der 'Deutschen Genbank Kirsche' und tragen so zur Erhaltung der genetischen Vielfalt bei.

Der Eintritt incl. einer Bestimmung beträgt 2 Euro.

Pflanzenmarkt 2008 (01.05.2008)

01.05.2008, 10 -17 h: Von Akelei bis Zucchini und Zauberkraut - 6. Pflanzenmarkt am Tropengewächshaus in Witzenhausen

Buntes Treiben herrscht am Donnerstag, 1.5.2008 von 10-17 Uhr im und um das Tropengewächshaus der Universität. Kenner und Enthusiasten besuchen den 6. Pflanzenmarkt auf der Suche nach Alltäglichem und Raritäten. Ob Gemüse, Stauden, Bäume oder Kräuter, spezielle Kartoffelsorten oder Erdnuss- und Papayapflänzchen - für jede(n) findet sich hier etwas Neues für Balkon, Garten oder Fensterbank. Führungen durch das Tropenhaus, Musik, eine Hüpfburg und natürlich Speisen und Getränke runden das Angebot ab.

Etwa 20 Aussteller warten auf unsere Gäste (Aktion Grüner Bote Hübenthal, Antiquariat Jestadt, Baumschule Walsetal, Humus-und Erdenkontor Eichenberg, Immengarten Jaesch Springe, Kräterfrau Brede, Lichtenborner Kräuter Hardegsen, Naturkost Schachtelhalm, Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, Saaten und Taten Dreschflegel/Schaugarten Schönhagen, Staudenfreunde Kassel, Streuobstinitiative Werra-Meißner, Töpferei Wolff u.a.) auf unsere Gäste.

Das Tropengewächshaus ist für einen Besuch geöffnet und die Verköstigung erfolgt selbstverständlich mit Produkten aus ökologischem Anbau.

Die Tropen bei Nacht (Januar 2008)

Veranstaltungsplakat

Eine literarisch-kulinarische Reise durch das Tropengewächshaus

Kuebelpflanzen (13.04.2008)

13.04.2008, 14 -16 h: Alles rund um Kübelpflanzen

Dem Gärtnermeister in den Topf geschaut

Wie erwecke ich meine Fuchsien aus dem Winterschlaf? Welcher Topf passt zu meinem Zitronenbäumchen? Und wie oft sollte man düngen? Gärtnermeister Rainer Braukmann klärt diese Fragen und gibt Pflegetipps

Eintritt 3,00 Euro, ohne Voranmeldung

Bibelpflanzen (07.10.07)

Veranstaltungsplakat

 09.12.2007, 14 -16 h:

Bibelpflanzen: Weihrauch, Gold und Myrrhe - Bibelpflanzen und Räucherwerk

mit Claudia Kraft und Ingrid Wendt

Folgen wir den Drei Weisen aus dem Morgenland und entdecken die wertvollsten Pflanzen-Gaben jener Zeit: Weihrauch und Myrrhe. Diese Geschenke der Sterndeuter an das Jesuskind sowie andere Räucher- oder Gewürzpflanzen aus der Bibel stehen im Mittelpunkt der adventlichen Themenstunde.

Hessen fairändert: Eine Ausstellung rund um den fairen Handel (12.-23.11.2007)

Veranstaltungsplakat

 12.-23.11.2007: "Hessen fairändert" - eine Ausstellung rund um den fairen Handel

Salat - Gemüse des Jahres 2007 (07.10.07)

Foto: Salatkopf

„Da haben wir den Salat!“ -

Themenstunde zum Gemüse des Jahres am Sonntag, 14.9.2008 von 14 – 16 Uhr

Kennen Sie schon den 'Gelben Winterkönig'? Oder gar den 'Winter-Eisenkopf'? Beides sind alte Salatsorten, die erst im Herbst angebaut werden und weitgehend aus unseren Gemüsegärten verschwunden sind. Beide „Lattiche“ können Sie am Sonntag, 14.9.2008 von 14 – 16 Uhr im Tropengewächshaus in Witzenhausen wiederentdecken. Das Fachgebiet Agrarbiodiversität der Universität Kassel und der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN e.V.) laden ein zu einem Vortrag mit Tipps zum Anbau und zur Verwendung sowie zu einem köstlichen Salatsüppchen.

Der Gartensalat (Lactuca sativa L.) kommt zu ganz besonderen Ehren: der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) e.V. kürte ihn für die Jahre 2007/08 zum „Gemüse des Jahres“. Salat wird zwar fast in jedem Gemüsegarten kultiviert, das traditionelle Sortenspektrum unserer Großeltern ist dort jedoch kaum vorhanden und auch von den aktuell etwa 1.200 in der EU zugelassenen Sorten finden nur wenige den Weg auf unsere Beete. Noch vor mehr als 100 Jahren gab es für jede Gartenlage und jede Jahreszeit geeignete Salate. Diese alten Salatsorten, insbesondere die Regional- und Landsorten, stellen ein Stück Kulturgeschichte dar, das nach und nach verloren geht. Die intensive Beschäftigung mit dieser alten Nutzpflanze und der Wiederanbau von fast vergessenen Sorten sollen zur Erhaltung und Erweiterung der biologischen Vielfalt beitragen. Denn auch in modernen Gärten oder im Balkonkasten lassen sich die alten Sorten verwenden und können Garten und Speisezettel bereichern.

Als „Salat“ bezeichnen die meisten Menschen die frischen Blätter von diversen Pflanzenarten unterschiedlicher Familien. Der grüne Salat oder der Garten-Lattich gehört zur Familie der Korbblütler. Die Familie ist an den im zweiten Jahr entstehenden Früchten, den typischen „Pusteblumen“, zu erkennen. Zu den Gartensalaten gehören vier Varietäten: die Kopfsalate, die Schnitt- und Pflücksalate, die Römersalate und die Spargelsalate, von denen vor allem die gekochten Stängel bekannt sind. Salatblätter werden üblicherweise roh gegessen, sie können aber auch gekocht auf den Tisch kommen. Endivien, Chicorée und Feldsalat gehören übrigens botanisch nicht zur Gattung Lactuca - auch wenn die Verwendung gleich ist.

Als ältester Nachweis des Kultur-Lattichs gelten ägyptische Darstellungen ab 2.500 vor Christus. Mit dem Salat widmen sich die Universität Kassel und der VEN e.V. also einem Gemüse mit langer Geschichte. Die alten Ägypter verzehrten den Lattich allerdings nicht nur als Salat, sondern auch als Gemüse. Außerdem galt er ihnen als Aphrodisiakum, als kühlend und als appetitanregend. Von Ägypten aus breitete sich der Salat über die ganze griechische und römische antike Welt aus. Die römische Bezeichnung lactuca (lat.: Milch) gab auch der Gattung ihren Namen. Sie bezieht sich auf den weißen Milchsaft, der z.B. bei Verletzung des Stängels austritt und bis heute berauschende Bitterstoffe enthält, die durch Züchtung weitgehend verringert wurden.

Obwohl archäologische Nachweise fehlen, ist anzunehmen, dass der Lattich mit den Römern nach Deutschland kam. Noch bis weit ins Mittelalter hinein wurde Lattich sowohl als Speise wie zu medizinischen Zwecken verwendet. Außerdem hat der Volksglauben dem Lattich allerlei Unsinn zugeschrieben: "Der Salat oder Lattich …vermehrt die Milch der Säugenden und mindert das Feuer der Liebe. Der Adler soll sein scharfes Auge dadurch erhalten, daß er von Zeit zu Zeit Lattich ißt".

Leonhard Fuchs (1543) beschreibt in seinem Kräuterbuch drei Lattich-Sorten, eine davon "gewindt grosse breyte bletter, thüt sich gegen dem hertzen zusammen". Das ist die erste Erwähnung des Kopfsalats, der offensichtlich erst im Mittelalter in Deutschland gezüchtet wurde. Die für unseren Salat typische Kopfbildung entstand vermutlich erst, als der Salat in kühlerem Klima gezogen wurde. Dies ist ein Beispiel dafür, dass die Verbreitung der Kulturpflanzen in verschiedene Klimazonen auf die Entwicklung ihrer Eigenschaften und damit auf die Sortenvielfalt großen Einfluss hat.

Während medizinische und magische Anwendungen in Vergessenheit gerieten, wurden immer mehr Salatsorten für die Küche gezüchtet. 1866 gibt der Botaniker Alefeld für Mitteleuropa 65 verschiedene Zuchtsorten an, davon alleine 44 verschiedene Kopfsalate, unter anderem sogar zweifarbige, rotfleckige oder gelbe. Heute werden die Gartensalate in fast allen Ländern der gemäßigten Klimazonen kultiviert.

Salatblätter bestehen zum Großteil aus Wasser. Der Nährwert ist sehr gering und wird nur noch von Spargel und Gurken unterboten. Seinen erfrischenden Geschmack verdankt der Salat dem Gehalt an organischen Säuren.

Der Eintritt beträgt mit Verkostung 5 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zum Weiterlesen:

Bundesgartenschau Gera 2007: Ehrenpreis für Afrikanischen Hausgarten

  • Foto: Besucher im Gewächshaus
  • Foto: Besucher im Gewächshaus

Universität Kassel/Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften erhält Ehrenpreis des Thüringer Ministers für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt für Afrikanischen Hausgarten auf der Bundesgartenschau in Gera

Für die Präsentation eines tropischen Hausgartens erhielt das Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen aus Witzenhausen eine ganz besondere Auszeichnung: den Ehrenpreis des Landwirtschaftsministers aus Thüringen.

Auf 70 qm wachsen in der Blumenhalle im Ausstellungsteil Hofwiesenpark vom 23.06. bis 01.07 Chili, Hirse, Mais, Kürbisgewächse und Süßkartoffeln. Das Kooperationsprojekt des Eine Welt Netzwerkes Thüringen mit den Regionalen Bildungsstellen des Deutschen Entwicklungsdienstes in Göttingen und Weimar sowie der Universität Kassel/Tropengewächshaus stößt auf großes Interesses. Tausende von Besuchern bestaunen die Früchte von Kaffee und Kakao und erleben einen Hausgarten hautnah. Auf der Aktionsfläche innerhalb des Hausgartens finden im Rahmen des 'Grünen Klassenzimmers' der BUGA Veranstaltungen für Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen statt. Die Tagesbesucher werden durch fundierte Informationen, Aktionen und Spiele zum Thema angesprochen. Hausgärten sind Lebensräume für Pflanze, Mensch und Tier. Während hiesige Gärten mehr und mehr Orte für Freizeit und Erholung sind, erfüllen sie in vielen Ländern wie z.B. in Äthiopien noch eine Vielzahl verschiedener Funktionen. Sie liefern den Familien Nahrung, Heilmittel und Gewürze, Viehfutter, Holz zum Kochen, Heizen oder Bauen und Rohstoffe wie Fasern oder Farbstoff. Hausgärten umfassen also einen ungeheuren Reichtum an Nutzpflanzenarten und -sorten. Zudem dienen ihre organischen Abfälle als Mulch und Kompost zur Bodenverbesserung. Die sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Verhältnisse vor Ort beeinflussen die Hausgärten stark - manche Pflanze für Feste und Rituale kommt aus dem eigenen Garten. Das Bargeld aus dem Verkauf von Überschüssen kann auch maßgeblich zum Einkommen einer Familie und somit zur Armutsbekämpfung beitragen. Eine Schlüsselrolle in der Bewirtschaftung haben im Hausgarten die Frauen. Selbstversorgung aus dem Garten ist nicht auf tropisches Klima beschränkt. Auch bei uns hier hatten Gärten einmal Bedeutung als vielseitige und gesunde Nahrungsquelle. Heute sind solche Gärten fast verschwunden - und mit ihnen die Pflanzenvielfalt und das Wissen über ihren Anbau und Nutzen.

Besuchen sie die Tropischen Hausgärten ganzjährig mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 14-16 Uhr in Witzenhausen.

Kontakt und Informationen:

Dipl.-Ing. agr. Marina Hethke
Fachbereich Ökol. Agrarwissenschaften
Tropengwächshaus
Universität Kassel
Steinstraße 19
37213 Witzenhausen

Tel: 05542 / 98-1231
E-Mail: tropengewaechshaus(at)uni-kassel.de

Heilpflanzen (01.07.07)

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01.07. , 14 - 16 h:

Heilpflanzen im Tropengewächshaus

(mit Ines Fehrmann)

Was hat Pfeilgift mit Herzmedikamenten zu tun und aus welcher Pflanze entwickelte man die erste Anti-Baby-Pille? Wir folgen den spannende Wegen ausgesuchte tropischer Heilpflanzen von den Ursprüngen über alternative Heilweisen bis zur modernen Pharmakologie und lassen uns von wohltuenden Düften und mit Kräutertee verwöhnen

Multiplikatoren-Seminar: Der globalisierte Einkaufskorb (04./05.05.07)

Der globalisierte Einkaufskorb - Lernen mit tropischen Nutzpflanzen

Multiplikatoren-Seminar am 4. und 5. Mai 2007 in Kooperation mit "Arbeit und Leben Hessen" und "Weltläden Hessen

Biologischer Pflanzenschutz (03.06.07)

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03.06.07, 14-16 h:

Fressen und gefressen werden - dem Blattlauslöwen auf der Spur

Themenstunden zum biologischen Pflanzenschutz im Tropengewächshaus mit Catherina Merx

Wer löchert meine Zimmerlinde? Was saugt an dem Zitronenblatt? Diese und andere Fragen zu Schädlingen auf der Fensterbank und unter Glas in Gewächshäusern klärt Dipl.Ing.agr. Cathrin Merx mit Ihnen. Frau Merx arbeitet als Gärtnerin im Tropenhaus und ist hier für den biologischen Pflanzenschutz verantwortlich. Gemeinsam mit ihr beobachten Sie Läuse, Schlupfwesepen und Milben mit der Lupe und lernen Schädlinge und deren Fraßspuren kennen. Außerdem erfahren Sie, welcher Nützling welchen Schädling frisst oder parasitiert und wie man Nützlinge fördern kann.

Eintritt: 5 Euro incl. Material

Hennarot und Käsegelb – Farbstoffpflanzen im Tropengewächshaus (13.05.2007)

Wissen Sie, von welcher Pflanze die Jeans ihre blaue Farbe bekam, was die Currywurst gelb färbt und warum wir montags gerne „blaumachen“? Wenn nicht, dann lassen Sie sich am Sonntag, 13. Mai von 14 -16 Uhr n die faszinierende Welt der Färbepflanzen entführen. Bei einem Rundgang durch die tropische Nutzpflanzensammlung erfahren Sie von uraltem und modernstem Gebrauch pflanzlicher Farben; wir erklären einige geheimnisvolle E- Nummern auf Lebensmitteln wie die schönen Henna – Tatoos entstehen. Außerdem können Sie sich von der pflanzlichen Farbpalette und ihrer Symbolik zu einem eigenen kleinen Farb-Kunstwerk inspirieren lassen.
Auf Ihrer Entdeckungstour begleitet Sie Ines Fehrmann.
Der Eintritt beträgt 5 € (incl. Material).

Von Akelei bis Zucchini und Zauberkraut - 5. Pflanzenmarkt am Tropengewächshaus in Witzenhausen (29.04.07)

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29.04. Von Akelei bis Zucchini und Zauberkraut -

5. Pflanzenmarkt am Tropengewächshaus in Witzenhausen

Am Sonntag, 29.4.2007 findet Rahmen der Witzenhäuser Woche am Tropengewächshaus ein Pflanzenmarkt statt. Von 10.00 bis 17.00 Uhr warten etwa 15 Aussteller (Aktion Grüner Bote Hübenthal, Baumschule Walsetal, Buchhandlung Vaternahm Kassel, Humus-und Erdenkontor Eichenberg, Immengarten Jaesch Springe, Lichtenborner Kräuter Hardegsen, Naturkost Schachtelhalm, Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, Saaten und Taten Dreschflegel/Schaugarten Schönhagen, Staudenfreunde Kassel, Streuobstinitiative Werra-Meißner, Töpferei Wolff u.a.) auf unsere Gäste. Informieren Sie sich auf dem Gelände und in den Räumen des Gewächshauses in der Steinstraße 19 über seltene Gemüsearten und -sorten, stöbern Sie in Fachliteratur, kaufen Sie für Ihren Nutz- und Ziergartengarten Obstbäume, Staudenraritäten, spezielle Tomatensorten und Gemüsepflanzen aus biologischem Anbau. Bienenfreundliche Pflanzen sind ebenso im Angebot wie Mittelmeerkräuter und Duftpflanzen. Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg.

Das Tropengewächshaus ist für einen Besuch geöffnet und die Verköstigung erfolgt selbstverständlich mit Produkten aus ökologischem Anbau.

Granatapfel und Feigenblatt - die Pflanzen der Heiligen Schrift (01.04.07)

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01.04. Granatapfel und Feigenblatt - die Pflanzen der Heiligen Schrift

Bibelpflanzen im Tropengewächshaus mit Claudia Kraft und Ingrid Wendt

"Aber auch Nikodemus, der das erste Mal bei Nacht zu ihm gekommen war, kam und brachte eine Mischung von Myrrhe und Aloe, ungefähr hundert Pfund. Da nahmen sie den Leib Jesu und banden ihn samt der Gewürze in leinene Binden, wie es bei den Juden Sitte ist, zu begraben." Johannes 19, 39-40

Kennen Sie das erste Kleidungsstück der Biblischen Geschichte? Wissen Sie, mit welchen Früchten schöne Frauen vergleichbar sind und welches Öl Könige salbt? Lassen Sie sich am Palmsonntag, 1. April von 14 -16 Uhr entführen in die faszinierende Welt der biblischen Nutzpflanzen. Mit botanischen Steckbriefen und der Heiligen Schrift im Gepäck entdecken Sie Aloe, Olive, Lorbeer, Papyrus und andere Pflanzen aus dem Buch der Bücher. Sie lernen den Ökoanbau der Israeliten ebenso kennen wie die Zusammenhänge von Pflanzen, Brauchtum, Riten und Festen in biblischer Zeit. Kulinarischer Reiseproviant wird gereicht. Der Eintritt beträgt 3 Euro plus 2 Euro Verkostung.

Ritual und Weltanschauung - Teestunde im Tropengewächshaus (11.02.07)

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11.2., 14 - 16 Uhr:

Ritual und Weltanschauung - Teestunde im Tropengewächshaus

mit Ines Fehrmann, in Kooperation mit dem Eine Welt - Laden

Wollten sie schon immer einmal wissen, was die geheimnisvollen Buchstaben FOP auf den Teepackungen bedeuten? Wieso Teeblätter grün oder schwarz sein können und wie sich unterscheiden? In Kooperation mit dem Eine-Welt-Laden Witzenhausen unternehmen Sie mit Dipl.-Ing.agr. Frau Ines Fehrmann eine entspannende und doch anregende Rundreise von China über Japan, Indien bis Ostfriesland. Dias und Teegenuss runden die Teestunde ab. Der Eintritt beträgt 3 Euro plus 2 Euro für die Verkostung.

Gewuerzfuehrung - Zimtsterne, Pfeffernüsse und mehr (17.12.06)

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17.12.06: Gewürzführung - Zimtsterne, Pfeffernüsse und mehr

Was steckt eigentlich im Lebkuchen? Entdecken Sie die Plätzchen aus der Vorweihnachtszeit einmal anders: Ertasten und erschnuppern Sie Gewürze von Anis bis Zimt und erleben Sie die Gewürzpflanzen in tropischem Klima.

Schokostunde - von goldenen Früchten und bitteren Samen (03.12.06)

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03.12.06:

Schokostunde - von goldenen Früchten und bitteren Samen

Liebe "Schokoholiker" und andere Interessierte: am Sonntag, 3.12. laden das Tropengewächshaus und der Eine Welt Laden von 14-16 hr zur Themenstunde "Schokolade" ein. Ein Vortrag unter den fruchtenden Bäumen, selbstgerührte "Schokolade" , Geschichten und Geschmackstest informieren mit allen Sinnen rund ums Thema. Der Eintritt beträgt 3 Euro, Geschmackstest /Kostproben 2 Euro. Es begleiten Ines Fehrmann und Julia Herr.

Mit der UniK "Auf dem Weg zu Picasso" - Lichterparcours und Kulturnacht in Witzenhausen (28.10.06)

Das Tropengewächshaus der Universität Kassel öffnet am 28. Oktober in der Zeit von 20 Uhr bis 2 Uhr zur Kulturnacht seine Türen. Anlass und Namensgeber der Veranstaltung ist die Ausstellung von Werken des spanischen Künstlers Pablo Picasso auf dem Witzenhausener Uni-Campus in der "Alten Molkerei" / DITSL in der Steinstraße 19, die die lokale Kulturszene zu verschiedensten Aktionen inspiriert.

Zur Kulturnacht sind an verschiedenen Orten u. a. Tango und Flamencovorführungen, spanische Gitarrenmusik, Jazz, Feuershows, Lesungen (u. a. mit Sabine Wackernagel) und ein Konzert der Nachwuchsband "Die Freigänger" geplant.

Besucher können einem mit etwa 2.000 Kerzen illuminierten Weg durch die Innenstadt folgen, zwischen einzelnen Veranstaltungsorten pendeln und so einen belebten Kulturpfad schaffen. Der Lichterparcours führt vom Tropengewächshaus über das Völkerkundemuseum, die Picasso-Ausstellung, das Sammelsurium Arends, Farbtupferl Meil, den Diebesturm, die Liebfrauenkirche und die Erlöserkirche wieder zurück zum Marktplatz. Wer sich zu den einzelnen Stationen führen lassen will, vertraut sich den historisch gewandeten Weggefährtinnen an.

Eintrittsplaketten sind für fünf Euro im Vorverkauf bei der Tourist-Information oder an der Abendkasse im Sammelsurium Arends, im Tropengewächshaus, bei Farbtupferl oder im Kulturkeller des Rathauses erhältlich. Zusatzinformationen im Veranstaltungsflyer. Die Picassoausstellung mit ca. 150 Arbeiten aus dem graphischen / lithographischen Werk des Künstlers ist noch bis zum 26. November 2006 zu sehen. Öffnungszeiten: Täglich (außer Montags) von 11:00 bis 19:00 Uhr. (http://www.extramax.de/ausstellung_picasso_witzenhausen.php)

Kappes & Co.: Vorträge, Poster und Kulinarisches zum Gemüse des Jahres 2006: Kopfkohl (22.10.06)

Wissenswertes rund um den Kopfkohl Weißkohl, Rotkohl und Wirsing vermittelt eine Veranstaltung am Sonntag, 22.10.06 von 14 - 16 Uhr im Tropengewächshaus der Universität Kassel. Der Eintritt beträgt 3 Euro

Veranstalter: Universität Kassel, FB Ökologische Agrarwissenschaften, FG Agrarbiodiversität, Steinstr. 19, 37213 Witzenhausen, Tel.: 05542/98 1257, mit dem Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen und dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) e.V.

Kohl wird seit etwa 1.000 Jahren für die menschliche und tierische Ernährung genutzt. Ob-wohl wir Deutschen als Krautesser berühmt sind, stammt der heutige Gemüse-Kohl nicht aus unseren Gefilden, sondern von Wildformen, die an den Küsten des Mittelmeers und des At-lantiks zuhause sind. Wurden im antiken Griechenland und von den Römern zunächst Blatt- und Stängelkohl genutzt, bildete sich im Mittelalter der erste Kopfkohl heraus.

Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) e.V. hat den Kopfkohl zum „Gemüse des Jahres 2006“ ausgewählt, da es um dessen Sortenvielfalt und das Wissen um den An-bau und die Verwendung verschiedener Kohlspezialitäten nicht mehr allzu gut bestellt ist. Christiane Schreck, Mitarbeiterin im Fachgebiet Agrarbiodiversität, präsentiert nun eine Ver-anstaltung zum Thema:

Anhand historischer Abbildungen gibt Prof. Dr. Karl Hammer einen kurzen Einblick in die Kulturgeschichte des Kopfkohls. Ein Diavortrag von Dr. Thomas Gladis beleuchtet die Vielfalt des Garten-Kohls und stellt spannende Verwandte des Kopfkohls, beispielsweise den Feder-Kohl und den Tronchuda-Kohl vor. Was ein Kohlrabi mit einem Rotkohl zu tun hat, welche wirtschaftliche Bedeutung dem Weißkohl zu kommt, woher der zart schmelzende Butterkohl stammt und Vieles mehr demonstriert Christiane Schreck, Mitarbeiterin im Fachgebiet Agrarbiodiversität, anhand von sechs Postern zum „Gemüse des Jahres 2006“.

Dass Krautwickel nicht nur ein Gaumenschmaus sind, beweist die Heilpraktikerin Ines Fehrmann. Sie erklärt warum Kohl sowohl Lebens- als auch Arzneimittel ist und zeigt, wie Kohlwickel und Umschläge aus Weißkohl oder Wirsing hergestellt werden. In der Naturheilkunde gelten diese Verfahren als intensiv wirkend: Die Inhaltsstoffe des Kohls fördern, auch in tiefe-ren Gewebsschichten, die Durchblutung der Haut und helfen bei entzündlichen Prozessen Giftstoffe auszuleiten.

Ein kulinarischer Imbiss (gegen Spende) aus Zutaten des ökologischen Landbaus, rundet die Veranstaltung ab. Der Partyservices „Primavera“ aus Reiffenhausen präsentiert kleine Portionen aus großen Ideen:

  • Kohlsuppe mit roter Beete
  • Wirsing- und Rotkohlroulädchen mit Kartoffelschnee
  • Wirsingmuffins mit Sesam
  • Rot- und Weißkohlsticks mit Dip

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens berichtet der Verein zur Erhaltung der Nutzpflan-zenvielfalt (VEN e.V.) nach der Veranstaltung über seine Geschichte und Tätigkeit. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Von Kespern, Kirschen, Königinnen - Vielfalt nutzen und bewahren (08./09.06.2006)

Universität Kassel - Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften organisiert Ausstellung rund um die Süßkirschen: Von Kirschen, Kespern, Königinnen - Vielfalt nutzen und bewahren

Wollten Sie schon immer wissen, wer Lukullus war, was ein Kirschen-Kern-Kraftwerk ist oder warum manche Menschen die Kirschsteine nicht wegspucken? Antworten auf diese Fragen verspricht eine Frucht- und Fotoausstellung über Süßkirschen am Wochenende des 8. und 9. Juli 2006 in Witzenhausen.

Die Ausstellung wird vom Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften (Fachgebiet Agrarbiodiversität) der Universität Kassel zusammen mit der Stadt Witzenhausen, dem Pomologen-Verein und dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen organisiert. Gleichzeitig findet die 40. Kesperkirmes statt, eine städtische Veranstaltung rund um die Kirschenkönigin.

Man könnte meinen, die Welt der Kirschen sei in Ordnung, wenn im Frühjahr in Witzenhausen tausende von Kirschbäumen blühen. Aber der Schein trügt: Kirschbäume in und um Witzenhausen prägen zwar seit Jahrhunderten das Landschaftsbild, doch die "Baumriesen" sind oft krank und bringen seit Jahren keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr. Kaum noch gepflegt, werden sie schließlich gerodet. Nachgepflanzt wird spärlich. Der Erwerbsobstbau benötigt zudem nur einige wenige Hochleistungssorten. Der Verlust der alten Kirschsorten scheint unausweichlich.

Die Universität Kassel, der Pomologen-Verein, der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, der Verein für Regionalentwicklung und die Stadt Witzenhausen wollen deshalb gemeinsam erste Schritte tun, um alte Süßkirschsorten zu erfassen, sie zu charakterisieren und als genetische Ressourcen zu erhalten. Es geht um die Erhaltung der Sortenvielfalt und nicht zuletzt um die Bewahrung des kulturellen Erbes. Zwei Tage rund um die Kirschen mit Früchten von mehr als 100 alten und neuen Sorten, mit Verkaufsständen, Geschmackstests und Bestimmung mitgebrachter Früchte sollen dabei unterstützen (bitte mindestens 20 Früchte mitbringen!). Und wem das alles nicht genug ist, der kann am verkaufsoffenen Sonntag in Witzenhausen bummeln, bei der Krönung der Kirschenkönigin dabei sein oder ganz sportlich bei den Deutschen Meisterschaften im Kirschstein-Spucken mitmachen.

Kontakt:

Dipl.-Ing. agr. Marina Hethke
Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften, Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen
Universität Kassel, Steinstraße 19, 37213 WitzenhausenTel: 05542 / 98-1231 -  E-Mail: tropengewaechshaus(at)uni-kassel.de  

Themenstunde: Mit der Kräuterhexe unterwegs (11.06.2006)

(im Rahmen der "Woche der Botanischen Gärten 11. Juni 2006)

Pflanzenmarkt 2006 (30.04./01.05.06)

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30.04 und 01.05: Witzenhäuser Grüne Woche

Pflanzenmarkt 2006

Pflanzenmarkt mit Informationen, Verkauf, Verköstigung
Aussteller: Grüner Bote, Humus-und Erdenkontor, Immengarten Jaensch, Lichtenborner Kräuter, Staudenfreunde Kassel, Dreschflegel Saatgut, Baumschule Walsetal, Schachtelhalm Naturkost, Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt u.a.

Äthiopienstunde - Kaffeezeremonie (19.02.06)

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19.02.06: Äthiopienstunde - Kaffeezeremonie

Vorstellung eines Lernkoffers und des Afrikanischen Hausgartens in Zusammenarbeit mit der Regionalen Bildungsstelle des Deutschen Entwicklungsdienstes (ded), Göttingen

Apfeltag 2005 (23.10.05)

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3. Apfeltag in Witzenhausen

23.10.05, 10-17 h

mit dem Pomologenverein, Volkshochschule Witzenhausen und Hess. Dienstleistungszentrum Kassel u.a

Eintritt 1 Euro, Bestimmung pro Sorte 1 Euro

Viele Sorten in der Ausstellung sehen, riechen und schmecken, unter 40 seltenen Obstsorten die besten Bäume für den eigenen Garten auswählen, frisch gepresste Säfte und köstlichen Apfelkuchen probieren, sich die eigenen Apfelsorten bestimmen und über den Anbau von Fachleuten beraten lassen...

Am Sonntag, 23.10.2005 laden das Fachgebiet Agrarbiodiversität vom Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel, der Pomologen-Verein e.V. und der Landesbetrieb Landwirtschaft, Kassel mit der Volkshochschule Witzenhausen zum 3. Apfeltag ein.

Im Tropengewächshaus in der Steinstr. 19 in Witzenhausen werden zwischen 10 und 17 Uhr ca. 100 verschiedene Apfelsorten ausgestellt. Zu sehen und zu verkosten gibt es altbewährte wie auch neu gezüchtete, bekannte und fast verschollene T afel-, Most- und Wirtschaftsäpfel aus allen Regionen Deutschlands. Sie haben die Möglichkeit ihre eigenen Früchte durch einen Sortenkenner vom Pomologen-Verein bestimmen zu lassen (Dazu bringen Sie bitte 3-5 madenfreie Äpfel von Ihrem Baum mit!). Des weiteren stehen die "Streuobstinitiative Werra-Meißner e.V.", die Baumschule Walsetal und der Landesbetrieb Landwirtschaft für Fragen zu nachhaltiger Pflanzung, Pflege und Sortenwahl von obstbäumen zur Verfügung. Verköstigung und Verkauf von frisch gepresstem Saft und Apfelkuchen übernehmen die Bio- und Lohnmosterei Lupus und der Naturkostladen Schachtelhalm.

Wer kennt sie noch, die alten Sorten?

Der Schöne aus Nordhausen, die Große Kasseler Renette, die Kirkespflaume oder die Muskatellerbirne sind in den letzten Jahrzehnten fast unmerklich aus den Gärten, von den Wegrändern und Wiesen unserer heimischen Landschaft verschwunden. Und mit ihnen verschwindet das Kulturgut vieler alter Sorten, die unsere Vorfahren über Jahrhunderte genutzt, sorgsam gehütet und vermehrt haben. Mit ihnen sind auch wertvolle Eigenschaften (z.B. Krankheits- und Schädlingsresistenzen, Klima- und Standortangepasstheit) unwiederbringlich verlorengegangen. Einige der alten Sorten sind uns nur noch aus Beschreibungen und Erzählungen unserer Eltern oder Großeltern bekannt.

Fortschreitende Spezialisierung auf wenige Standardsorten, verbunden mit der Entwicklung weg vom langlebigen Hochstamm-Baum hin zum kurzlebigen Busch- und Spindelbaum, dem allmählichen Verschwinden des selbstangebauten Obstes als Folge des Angebots ?vereinheitlichter? Supermarkt-Früchte und gezielten politischen Maßnahmen, wie Abholzungsprämien, bewirkten im Obstbau eine Gen-Erosion nie gekannten Ausmaßes.

Bei der Erhaltung alter Obstsorten geht es nicht allein um die Bewahrung eines Kulturgutes und um die Rettung genetischer Ressourcen, sondern auch um eine Vielfalt der Sinneserfahrung jenseits industrieller Massenproduktion. Wer einmal den Duft eines vollsaftigen Gravensteiners, den quittenähnlichen Geschmack eines Zuccalmaglio, das würzige Aroma eines frisch gepflückten Prinzenapfels oder den fruchtig-aromatischen Geschmack eines Berlepsch kennengelernt hat, der wird das immergleiche Angebot an Elstar-, Jonagold-, Delicious- und Gala-Äpfeln als eintönig und geschmacksarm empfinden. Wer gute Äpfel zum Kuchenbacken sucht, wird bei Riesenboiken oder Jakob Lebel fündig, alte Wirtschaftssorten, deren Früchte ebenso wenig im Laden erhältlich sind wie der Weiße Klarapfel und der Bismarckapfel, Äpfel für bestes Apfelmus. Guten Apfelsaft erhält man von Mostsorten wie dem Rheinischen Bohnapfel, der Grauen Herbstrenette oder auch Regionalsorten wie der Westfälischen Tiefblüte. Einigen Sorten wie dem wohlschmeckenden Finkenwerder fehlt nur das genormte, marktfähige ?outfit?, welches Großhandel und Verbraucher heute zumeist erwarten. Die kleinen leuchtenden Früchte der Roten Sternrenette – von manchen auch als Weihnachtsschmuck verwendet- können uns lehren, dass eine Vielfalt von Augen- und Gaumenfreuden auch außerhalb von EU-Normen über Mindestgrößen (noch!) existiert.

Sie können diese und neue Sorten am 23.10.2005 in Witzenhausen wiederentdecken und dort auch aus 40 alten Obstsorten die passende für ihren eigenen Garten auswählen!

Text: Torsten Siegmeier, Hans Joachim Bannier, Pomologen-Verein e.V. , Tel: 0521 - 121635

Zichorien und Endivien: Von Muckefuck bis Edelgemüse (09.10.05)

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Chicorée, Radicchio, Endivien, – die bitteren Genüsse stehen am Sonntag, 9.Oktober 2005 im Mittelpunkt der Themenstunde von 15 – 17 Uhr im Tropengewächshaus in Witzenhausen. Der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften und der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. laden ein zu einem Vortrag, bieten Sämereien für den eigenen Garten an, geben Tipps zum Anbau und verwöhnen Ihren Gaumen mit kleinen Kostproben vom "Muckefuck" bis zum Chicoreésalat.

Unter Zichorien und Endivien verstehen wir eine Reihe von Pflanzen, die entweder wild wachsen oder die der Mensch züchterisch bearbeitet hat und somit zu Kulturpflanzen machte. Wann diese Entwicklung begann, ist unbekannt und die Namens-Verwirrung zwischen wilden und kultivierten Zichorien und Endivien ist groß. Weltweit sind aus der Gattung Cichorium nur zwei Arten in Kultur: C. intybus L. und C. endivia L. Die wildwachsenden Wegwarten, die Vorfahrin von Endivien und Zichorien, sind schon lange als nützliches Heilmittel und Zauberpflanze in Gebrauch. Sie blühen leuchtend blau am Wegesrand von Juli bis September. Ihre Wurzeln heilten Haut-, Augen-, Magen-. und Lebererkrankungen, färbten Bier und lieferten Fruchtzucker. Frisch, getrocknet und siliert fanden die Blätter den Weg in den Futtertrog von Schwein, Hammel und Milchvieh. Noch heute sind Zubereitungen aus getrockneten Blättern und Wurzeln zur Anregung des Appetits und als Magenmittel in Gebrauch.

Lieben Sie Muckefuck? Dann trinken Sie gern Zichorienkaffee oder mocca faux (falschen Kaffee), auch Armeleute-, Blumen- oder Preußischer Kaffee genannt. Die Nutzung der gerösteten Wurzel als Kaffee-Ersatzstoff begann wahrscheinlich um 1600 in Oberitalien. Friedrich II. (1712-1786) verhängte 1780 ein Bohnenkaffeeverbot und förderte gleichzeitig die Produktion von Preußenkaffee. 1797 gab es in seinem Reich bereits 19 Fabriken. Der siebenjährige Krieg, Napoleons Kontinentalsperre und die starke Förderung durch Friedrich den Großen sorgten für eine steigende Nachfrage ab dem 18. Jahrhundert. Auch während der beiden Weltkriege erfreute sich Zichorienkaffee großer Beliebtheit. Noch heute greifen viele Menschen gerne zum Getreide- und Zichorienkaffee , schließlich ist er koffeinfrei, magenschonend und gesund.

Leider sind die Blattzichorien und Endivien Stiefkinder in unseren Gärten und auch im Supermarkt, obwohl sie eine gro&zslig;e Bereicherung für den Speisezettel darstellen. Im Winter auf den Tisch gebracht, helfen sie mit ihrem Wirkstoff Intybin die üppige Winterkost leichter zu verdauen. Die Fit- und Light-Welle hat die Bitterstoffe als Appetitanreger und Verdauungshelfer weitgehend verdrängt, doch er gehört immer zur Vollendung einer Geschmackskomposition dazu. Sind Endivien und Zichorien wirklich nur Gemüse für Notzeiten und einige wenige Feinschmecker oder vielleicht doch einen Anbauversuch wert? Um all die spannenden Nutzungsmöglichkeiten bekannter zu machen und so zur Erhaltung und Verbreitung in Garten und Küche beizutragen, bestimmte der VEN die Endivien und Zichorien zum 'Gemüse des Jahres 2005'.

09.10.05, 15-17 h

Eintritt 3 €(zzgl. Speisen gegen Spende), ohne Voranmeldung

Universität Kassel - Ökologische Agrarwissenschaften Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen Steinstraße 19 37213 Witzenhausen Tel: 05542- 981231 tropengewaechshaus(at)uni-kassel.de

Schatzkammer Regenwald (12.06.05)

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Schatzkammer Regenwald

Wunder der Natur oder Selbstbedienungsladen?

Wieso hat die Banane so große Blätter? Wie kommt der Frosch auf den Baum? Und was haben meine Zeitung und mein Haar-shampoo mit dem Regenwald zu tun? Unter Palmen und Kakaobäumen erklärt dies Dipl. Ing. agr. Alexandra Csik.

Die Veranstaltung ist Teil der Woche der Botanischen Gärten

Sonntag 12. Juni 2005, 15.00 – 16.30 Uhr, 2,-€

Pflanzenmarkt 2005 (01.05.05)

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Haben Sie noch Platz im Garten oder auf der Fensterbank? Stauden, Bäume, Saatgut-Raritäten, Gemüse- und Kaffee-pflänzchen warten auf neue Besitzer! .?Junggärtner" können basteln und Pflänzchen topfen.

Es stellen aus: Aktion Grüner Bote, Buchhandlung Vaternahm, Baumschule Walsetal, Dreschflegel Saaten und Taten, Gesellschaft der Staudenfreunde, Oberhessische Erden der Humus & Erden Kontor GmbH, Schachtelhalm Naturkost, Tropengewächshaus, Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt

Sonntag, 1. Mai 2005 von 10.00 - 17.00 Uhr

Abenteuer Regenwald (07.03.05)

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"Abenteuer Regenwald - beginnt bei uns zuhause schon beim Frühstück"

– Ausstellung und Vortrag

Die interaktive, sehr ansprechende Ausstellung ist vom 7.3.2005 bis zum 18.3.2005 an der Gesamtschule Witzenhausen, Geschwister Schollstr. 3, für Schulklassen zu sehen und mit allen Sinnen zu erfahren. Nach dem Motto "Denn nur was wir zu lieben gelernt haben, sind wir zu schützen bereit" verschafft die Ausstellung dem Besucher einen positiven, spannenden Zugang zum Thema Regenwald. Sie ist am Montag, den 14.3.2005 von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr für alle Interessierten und Neugierigen zugänglich.

Die Veranstalter freuen sich besonders, die engagierte Biologin und Macherin der Ausstellung, Frau Angelika Hofer, am 7.3.2005 um 14.00 Uhr in der Gesamtschule Witzenhausen zu einem Eröffnungsvortrag begrüßen zu dürfen. Er entführt die Zuhörer in die wunderbare Welt der Regenwälder Asiens und Südamerikas. Dieser Vortrag ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Nach den Osterferien wandert die Ausstellung nach Göttingen an die Berufsbildenden Schulen B3 in Göttingen, sie ist also eine länderübergreifende Aktivität zwischen den Regionen Süd-Niedersachsen und Nord-Hessen. Mit dieser Ausstellung haben die Veranstalter und die beteiligten Schulen sowohl durch den pädagogischen Ansatz als auch durch die länderübergreifende Kooperation zukunftsorientiertes Neuland betreten.

Die Regionale Bildungsstelle des Deutscher Entwicklungsdienstes (DED), Göttingen finanziert Ausleihe und Betreuung, ihre MitarbeiterInnen betreuen die interaktive Ausstellung sowohl in Witzenhausen als auch in Göttingen mit dem Ziel, entwicklungspolitische Bildungsarbeit anhand von Praxiserfahrungen aus weltweiten Einsatzorten in den Schulen greifbar zu machen. Inhaltlicher Schwerpunkt ihrer Arbeit ist es, die Bedeutung des fairen Handels und des Schutzes des Regenwaldes, eines wichtigen Lebensraumes und Resourcenlieferantes, anhand eigener Erfahrungen an Schüler vieler Altersgruppen zu vermitteln. Sie kooperieren mit der Universität Kassel, Tropengewächshaus Witzenhausen, dessen MitarbeiterInnen bereits reichliche Erfahrungen in interaktiver, spannender Umweltbildung besitzen. Der Eine-Welt-Laden Witzenhausen unterstützt das Projekt vor Ort mit inhaltlicher Beratung zu den Produkten und mit Materialien, die einen interaktiven Lernprozess zum "Fairen Frühstück" ermöglichen. Die DITSL GmbH hat die Koordination der Veranstaltung übernommen. Die Veranstalter hoffen auf ein reges Interesse, natürlich vor allem der beteiligten und eingeladenen Schulen, der Schüler und Lehrer und der Öffentlichkeit.

Ute Dietrich, DITSL GmbH Witzenhausen, Steinstrasse 19, 37213 Witzenhausen Tel: 05542-60730 Fax: 05542 60739 Email: info@ditsl.de, web: www.ditsl.de

Kübelpflanzenpflege (13.03.05)

Veranstaltungsplakat

Dem Gärtnermeister in den Topf geschaut –
alles rund um Ihre Kübelpflanzen

Wie erwecke ich meine Fuchsien aus dem Winterschlaf? Welcher Topf passt zu meinem Zitronenbäumchen? Und wie oft sollte man düngen? Rainer Braukmann klärt diese Fragen und gibt Pflegetipps.

im Tropengewächshaus in Witzenhausen
Sonntag, 13.3.2005
15 – 16.30 Uhr

Farbenspiele (20.30.05)

Veranstaltungsplakat

Mit Hennarot & Grasgrün dem grauen Alltag entfliehen

Pünktlich zum diesjährigen Frühjahrsbeginn lädt der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften in Zusammenarbeit mit der Naturschule Freiburg e.V. am Sonntag, den 20.03.2005 ins Tropengewächshaus ein. Das Seminar: "Farbstoffpflanzen und Gestalten mit Naturmaterialien" findet in der Steinstr. 19 in Witzenhausen von 10:00 -16:30 Uhr statt.

Im Mittelpunkt stehen tropische Färbepflanzen im Gewächshaus und die Frühlingsfarben vor der Haustür.

Bei einem Rundgang durch die tropische Nutzpflanzensammlung erfahren Sie von welcher Pflanze die Jeans ihre blaue Farbe bekam, was die Currywurst gelb färbt und warum tropische Pflanzen in den prächtigsten Farben blühen. Wir berichten vom "blaumachen", Hennatatoos und den "red hot chili peppers". So können Sie sich von den Pflanzenfarben inspirieren lassen und im kreativen praktischen Teil passend zur Jahreszeit Ostereier und Papier gestalten.

Der zweite Teil findet unter freiem Himmel statt. Wir erleben den Farbenreichtum, der in der Natur zu finden ist, lernen "Grün" in allen Dimensionen kennen, beschäftigen uns mit den Farben des Regenbogens und gestalten mit Form und Farbe. Spielerisch und experimentell wird hier jeder Mensch zum Künstler!

Die Seminarleiterinnen Dipl. Ing. Catherina Merx und Dipl. Ing. Nicole Kapaun sind langjährige Mitarbeiterinnen des Tropengewächshauses. Die Veranstaltung findet als Abschluß ihrer Ausbildung zur Naturpädagogin statt.

Mindesalter: 16 Jahre. Anmeldung bis zum 15.03.2005 telefonisch unter 05542/981231 oder per e-mail unter tropengewaechshaus@uni-kassel.de, Kursgebühren 20 € + Materialkosten 5 €. (Bringen Sie, falls vorhanden, Pinsel Papier und Eier mit).

Auf Wunsch kann für einen Kostenbeitrag von 4 € ein farbenfrohes, vegetarisches Mittagsessen bestellt werden (bitte bei der Anmeldung angeben).

Gartenzwerg & Samowar (06.02.05)

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Hausgärten der Welt

Am Sonntag, 06.02.2005 von 14:00 bis 16:30 Uhr lädt das Fachgebiet Agrarbiodiversität der Universität Kassel ins Tropengewächshaus in die Steinstr. 19 nach Witzenhausen zur Eröffnung einer Fotoausstellung, einem Vortrag, Rundgang und Saatgut-Tausch ein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen "Gärten aus aller Welt" und deren Kulturpflanzen-Vielfalt. In ihrem Vortrag berichtet Dipl. Ing Nicole Kapaun davon, wie der afghanische Lauch, die längste Kalebasse und der pakistanische Koriander nach Witzenhausen oder Kassel kamen und wie eine sizilianische Weinlese im Kasseler Schrebergarten aussieht.

Im Anschluß an den Vortrag wird die Foto-Ausstellung "Gartenzwerg & Samowar" eröffnet. Diese ist im Raum Kassel und Witzenhausen im Rahmen einer Diplomarbeit entstanden und portraitiert Gärtner/innen und Pflanzen unterschiedlichster Nationalität und Herkunft.

Ein Rundgang durch die Hausgärten verschiedener Kontinente mit Dr. Thomas Gladis im Tropengewächshaus rundet diesen Nachmittag ab.

Damit die Vielfalt 2005 auch bei Ihnen in Haus und Garten gedeihen kann, findet im Rahmen der Veranstaltung ein Austausch von Wissen, Pflanzen und Saatgut statt. Bringen Sie Saatgut von Ihren Lieblingspflanzen mit.

Die Fotoausstellung ist für Gäste vom 6.2. bis zum 20.2. 2005 von Montag bis Freitag 10-12 und 14-16 Uhr zu besichtigen, Samstag und Sonntag jeweils von 14-16 Uhr.

Rote Kirschen - Braune Bohnen (23.01.05)

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- Kaffeestunde im Tropengewächshaus -

Sonntag, 23. Januar 2005, 15:00-16:30 Uhr

Kaffee in Witzenhausen erleben - Pflanzen mit Früchten entdecken - Geschichten hören - Bohnen selber rösten - und fairen Kaffe und Kuchen genießen.

Apfeltag 2004 (24.10.04)

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2. Apfeltag in Witzenhausen

So., 24.10.2004, 10-17 Uhr

Am 24.10.2004 laden das Fachgebiet Agrarbiodiversität vom Fachbereich "Ökologische Agrarwissenschaften" der Universität Kassel, der "Pomologen-Verein e.V." und das "Hessische Dienstleistungszentrum", Kassel mit der Volkshochschule Witzenhausen zum 2. Apfeltag ein.

Im Tropengewächshaus in der Steinstr. 19 in Witzenhausen werden zwischen 10 und 17 Uhr ca. 100 verschiedene Apfelsorten ausgestellt. Zu sehen und zu verkosten gibt es altbewährte wie auch neu gezüchtete, bekannte und fast verschollene Tafel-, Most- und Wirtschaftsäpfel aus allen Regionen Deutschlands. Sie haben die Möglichkeit ihre eigenen Früchte durch einen Sortenkenner vom Pomologen-Verein bestimmen zu lassen (Dazu bringen Sie bitte 3-5 madenfreie Äpfel von Ihrem Baum mit!). Des weiteren stehen die "Streuobstinitiative Werra-Meißner e.V.", die Baumschule Walsetal und das Hess. Dienstleistungszentrum für Fragen zu nachhaltiger Pflanzung, Pflege und Sortenwahl von Obstbäumen zur Verfügung. Verköstigung und Verkauf von frisch gepresstem Saft und Apfelkuchen übernehmen die Bio- und Lohnmosterei Lupus und der Naturkostladen Schachtelhalm.

Wer kennt sie noch, die alten Sorten?

Der Schöne aus Nordhausen, die Große Kasseler Renette, die Kirkespflaume oder die Muskatellerbirne sind in den letzten Jahrzehnten fast unmerklich aus den Gärten, von den Wegrändern und Wiesen unserer heimischen Landschaft verschwunden. Und mit ihnen verschwindet das Kulturgut vieler alter Sorten, die unsere Vorfahren über Jahrhunderte genutzt, sorgsam gehütet und vermehrt haben. Mit ihnen sind auch wertvolle Eigenschaften (z.B. Krankheits- und Schädlingsresistenzen, Klima- und Standortangepasstheit) unwiederbringlich verlorengegangen. Einige der alten Sorten sind uns nur noch aus Beschreibungen und Erzählungen unserer Eltern oder Großeltern bekannt.

Fortschreitende Spezialisierung auf wenige Standardsorten, verbunden mit der Entwicklung weg vom langlebigen Hochstamm-Baum hin zum kurzlebigen Busch- und Spindelbaum, dem allmählichen Verschwinden des selbstangebauten Obstes als Folge des Angebots "ver-einheitlichter" Supermarkt-Früchte und gezielten politischen Maßnahmen, wie Abholzungs-prämien, bewirkten im Obstbau eine Gen-Erosion nie gekannten Ausmaßes.

Bei der Erhaltung alter Obstsorten geht es nicht allein um die Bewahrung eines Kulzurgutes und um die Rettung genetischer Resscourcen, sondern auch um eine Vielfalt der Sinneser-fahrung jenseits industrieller Massenproduktion. Wer einmal den Duft eines vollsaftigen Gravensteiners, den quittenähnlichen Geschmack eines Zuccalmaglio, das würzige Aroma eines frisch gepflückten Prinzenapfels oder den fruchtig-aromatischen Geschmack eines Berlepsch kennengelernt hat, der wird das immergleiche Angebot an Elstar-, Jonagold-, Delicious- und Gala-Äpfeln als eintönig und geschmacksarm empfinden. Wer gute Äpfel zum Kuchenbacken sucht, wird bei Riesenboiken oder Jakob Lebel fündig, alte Wirtschaftssorten, deren Früchte ebenso wenig im Laden erhältlich sind wie der Weiße Klarapfel und der Bismarckapfel, Äpfel für bestes Apfelmus. Guten Apfelsaft erhält man von Mostsorten wie dem Rheinischen Bohnapfel, der Grauen Herbstrenette oder auch Regionalsorten wie der Westfälischen Tiefblüte. Einigen Sorten wie dem wohlschmeckenden Finkenwerder fehlt nur das genormte, marktfähige "Outfit", welches Großhandel und Verbraucher heute zumeist erwarten. Die kleinen leuchtenden Früchte der Roten Sternrenette -von manchen auch als Weihnachtsschmuck verwendet- können uns lehren, dass eine Vielfalt von Augen- und Gaumenfreuden auch außerhalb von EU-Normen über Mindestgrößen (noch!) existiert.

Sie können diese und neue Sorten am 24.10.2004 in Witzenhausen wiederentdecken und dort auch aus 40 alten Obstsorten die passende für ihren eigenen Garten auswählen!

Text: Torsten Siegmeier, Hans Joachim Bannier, Pomologen-Verein e.V. , Tel: 0521 - 121635

Bio-Zertifizierung und seine Sichtweisen!? (28.10.04)

Erfahrungen aus einer Kaffeegenossenschaft in Bolivien

Kaffee ist eines der wichtigsten landwirtschaftlichen Welthandelsprodukte. Auch für Eine-Welt-Gruppen spielt er seit Jahren eine sehr wichtige Rolle: erst durfte Solidaritätskaffee aus Nicaragua in keiner Wohngemeinschaftsküche der 80'er Jahre fehlen, später gehörte das Trinken von Biokaffee zum guten Ton und heute muss es fair gehandelter Biokaffee sein. Mittlerweile gibt es sogar vogelschutzgerechten Kaffee.

Das sind alles sehr löbliche und wohlwollende Versuche "gerecht" und "öko" dem Kaffeegenuss zu frönen. Gerade im Biobereich sind jedoch die Länder des Nordens die agierenden und die Entwicklungsländer die reagierenden Partner. Die EU-Verordnung 2092/91 definiert was "Bio" und was nicht "Bio" ist und legt auch die Kontroll- und Zertifizierungsverfahren fest. Hier ist eine eigene Bürokratie entstanden, die das Feld staatlicher Kontrollstellen und privatwirtschaftlicher Kontrollunternehmen ist. Wer verdient an diesen Kontrollmechanismen? Sind die europäischen Normen auf andere ökologische und soziokulturelle Gegebenheiten einfach übertragbar? Gibt es einen "Bio-Imperialismus"? Wie sähen die Bionormen wohl aus, wenn sie im Süden gemacht wären und der Norden sich nach ihnen richten sollte?

Diese Fragen werden in dem Vortrag am Beispiel einer indigenen Kleinbauerngenossenschaft im bolivianischen Tiefland angesprochen und diskutiert.

Referent: Manfred Bienert (8 Jahre Mitarbeiter des DED in Bolivien)
Veranstalter: Universität Kassel/Tropengewächshaus/Eine-Welt-Garten/Witzenhausen Deutscher Entwicklungsdienst (DED)/ Regionale Bildungsstelle Göttingen Arbeitskreis Eine Welt e.V. / Witzenhausen
 
Datum: Donnerstag, 28.10.2004 /19.30 Uhr
 
Ort: Tropengewächshaus, Steinstr. 19, 37213 Witzenhausen

Lassen Sie sich fair–führen (12.09.04)

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tropische Nutzpflanzen verändern die Welt

Lassen Sie sich fair-führen zu Kaffee, Tee, Kakao und anderen "Kolonialpflanzen". Kosten Sie Spezialitäten aus fairem Handel und begreifen Sie spielerisch, was die Tropen mit unserem Leben zu tun haben.

Sonntag, 12. September 2004, 15:00-16:30 Uhr
Dipl. ing. Hedwig Küppers und Dipl.ing. Alex Csik
Eine-Welt-Garten (WEGA)

Von roten, grünen und schwarzen Bohnen (13.06.04)

das Gemüse des Jahres 2004

Nichts besonderes? Interessiert Sie nicht die Bohne? Na, dann gucken und kosten Sie mal!

Am 13.Juni lädt das Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen um 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr zur sonntäglichen Themen­stunde ein. Dr. Thomas Gladis erklärt nach einem einführenden Vortrag die Bohnenpflanzen im Garten und im Gewächshaus, Frau Ursula Reinhard vom VEN zeigt eine Samensammlung und ein frischer Bohnensalat überzeugt Ihren Gaumen - hoffentlich - vom kulinarischen Nutzen der Vielfalt (Kostenbeitrag: 2,- ?/Person).

Körner- oder Trockenbohnen sind seit etwa 6.000 Jahren ein wichtiges Nahrungsmittel für Mensch und Tier. Die bekanntesten Vertreter der Gattung Phaseolus sind sicherlich die Garten- und die Feuerbohne. Als die Spanier Amerika eroberten, war die Gartenbohne dort schon lange ein beliebtes Gemüse. Von dort gelangten die Bohnen dann nach Europa, wo sie im 17. Jh. ihre heutige weite Verbreitung erfuhren.

Auffällige Farben und vielfältige Muster der Samenschale kennzeichnen die meisten Regionalsorten. Sie sind über die Jahrhunderte durch spontane Veränderungen und Neuordnungen des Erbgutes entstanden. Aufmerksame GärtnerInnen lasen besondere Formen aus, und trugen so zu einer enormen Vielfalt unter den Kultursippen bei. Interessanterweise bevorzugen die Menschen je nach Nationalität und Herkunft unterschiedliche Farben und Formen. Noch heute decken die Bewohner Südamerikas ihren Eiweißbedarf hauptsächlich mit den Körnern der vielen traditionellen schwarz- und rotsamigen Sorten, Nordamerika, Schweden, Holland und der Balkan lieben braune Bohnen und wir Mitteleuropäer stehen auf weiße. Unbestritten ist allerdings der ernährungsphysiologische Wert der Körnerbohnen wegen ihres Eiweißgehaltes. Der Nutzen der zahlreichen - teilweise auch essentiellen - Aminosäuren ist in der Vollwerternährung lange bekannt, aber die reifen Samen von Stangen- und Buschbohnen werden immer noch viel zu wenig genutzt. Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. (VEN) hat die Körnerbohne daher zum Gemüse des Jahres 2004 gekürt.

Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten "Woche der Botanischen Gärten".

Sonntag, 13. Juni, 15.00-16.30 Uhr, Eintritt 2,-€ inkl. Material

Regenwaldwoche (25.04.-01.05.04)

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Regenwald-Woche im Tropengewächshaus der Universität Kassel

Das Tropengewächshaus und der Arbeitskreis Eine -Welt e.V. führen vom 24. April bis zum 1. Mai 2004 eine Regenwaldwoche durch. Anlass für diese Veranstaltung ist das 25-jährige Bestehen des Eine-Welt-Ladens in Witzenhausen. Die Einrichtungen arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich zusammen und sind Projektpartner des entwicklungspolitischen Bildungsprojektes "Eine - Welt-Garten", Witzenhausen.

Die Ausstellung "Regenwälder - ein vielgenutzter Lebensraum" der Münchener Umweltorganisation Pro Regenwald behandelt Ökologie und Biodiversität tropischer Regenwälder, die traditionelle nachhaltige Nutzung durch Waldvölker aber auch Raubbau, Zerstörung und deren Folgen (http://www.pro-regenwald.de/)

"Agroforstwirtschaft - Wege aus der Krise" stammt von einer studentischen Gruppe der Universiät Hohenheim und richtet sich speziell an Kinder und Jugendliche. Die Ausstellung stellt eine nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung der Regenwaldgebiete den großflächigen Plantagenkulturen gegenüber und vermittelt u.a. durch interaktive Medien wie ein Nährstoffkreislauf funktioniert.

Für Einzelbesucher sind die Ausstellungen im Tropengewächshaus täglich von 10 - 17 Uhr zugänglich, täglich um 15 Uhr gibt es eine öffentliche Führung ( 2 €/P.).

Für Schulklassen gibt es ein handlungsorientiertes Besuchsprogramm (Dauer 2 Std., Kosten 2 €/P.); Gruppenbesucher melden Führungen (2 €/P.) bitte an unter: 05542 - 981231

Eine Vortragsreihe rundet die Veranstaltung ab. Es sprechen am Mo, 26.4. Ernst Heeskens vom Weltladen Dachverband zu Fairem Handel und Norbert Steiner als Rückkehrer aus Bolivien vom Deutschen Entwicklungsdienst zu Kaffeeanbau und nachhaltiger Waldbewirtschaftung; am Die, 27.4. referiert Prof. Michael Fremerey, Universität Kassel, über die Konflikte zwischen Waldnutzung und Waldschutz in Regenwaldrandzonen in Indonesien und Pfarrer Luis Sievers, Brasilien über Indigene Bevölkerung in Amazonien. Am Do, 29.4. spricht Dr. Rainer Putz, Regenwaldinstitut Freiburg, über die Ökologie des Regenwaldes und Nahrungsketten. Die öffentlichen Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr im S1 im Klostergebäude.

Eröffnet wird die Aktion im Rahmen der Witzenhäuser Woche mit einem Jubiläumsfest am 24. April ab 19 Uhr. Kulinarisches aus aller Welt verwöhnt den Gaumen und die "Alan Poteon Band, Trinidad" spielt unter Palmen (Eintritt 2 €).

Pflanzen-, Saatgut- und Kartoffelbörse (02.05.04)

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Pflanzen-, Saatgut- und Kartoffelbörse

Im Rahmen der Witzenhäuser Woche veranstaltet das Tropengewächshaus der Universität Kassel am Sonntag, 2.5.04 von 10.00 - 18.00 Uhr einen Pflanzenmarkt. Aussteller sind der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, die Baumschule Walsetal, Saaten und Taten Dreschflegel, das Gemüse-Selbsternteprojekt der Domäne Frankenhausen, die Gesellschaft der Staudenfreunde aus Kassel und die Aktion Grüner Bote Hübenthal.

Informieren Sie sich in den Räumen des Gewächshauses in der Steinstraße 19 über seltene Gemüsearten und -sorten, stöbern Sie in Fachliteratur, kaufen Sie für Ihren Nutz- und Ziergarten Obstbäume, Staudenraritäten und spezielle Bohnensorten und Gemüsepflanzen aus biologischem Anbau probieren Sie Produkte aus ökologischem Anbau.