Pflanzen als Nahrung, Energie und Rohstoff

Das Fachgebiet Grünlandwissenschaft und Nachwachsende Rohstoffe beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum an Themen. In Forschung und Lehre werden zum einen die komplexen Beziehungen zwischen Grünlandvegetation, Standort, Futterqualität und deren Bedeutung für Landwirtschaft und Umwelt vermittelt. Die Pflanzengruppe der Leguminosen (z.B. Weißklee) spielt dabei eine bedeutende Rolle, da sie den Stickstoffeintrag aus der Luft in den Boden ermöglicht. Dadurch wird ein hochwertiges Futter ohne den Zusatz mineralischer Düngemittel produziert. Zum anderen beschäftigt sich das Fachgebiet mit der Entwicklung neuer Anbauverfahren, um Pflanzen als Nachwachsende Rohstoffe z.B. zur Energiegewinnung als Biogas zu nutzen. Zur schnellen und genauen Erfassung und Beurteilung der Pflanzenbestände werden neue, so genannte sensorische Methoden erprobt, die zukünftig als Entscheidungshilfe für eine optimierte Bewirtschaftung der Bestände in der Praxis dienen sollen. Diese zukunftsorientierten Sektoren eröffnen der Landwirtschaft neue Einkommensquellen und bringen wichtige Impulse für die Diskussion um die nachhaltige Nutzung von Ressourcen.