Vorpraxis

Damit von Beginn des Studiums an die Studierenden Praxiskenntnisse in der Landwirtschaft verfügen, ist zur Einschreibung ein Vorpraktikum von mindestens 13 Wochen Dauer erforderlich. Dieses Praktikum kann bis zum Studienbeginn beendet werden.

Zur Anerkennung des Praktikums gehört eine Dokumentation (s. u.).

Die Hochschule empfiehlt insbesondere Studieninteressierten, die nicht aus der Landwirtschaft kommen, ein ganzes Jahr als Vorpraktikum durchzuführen, um alle jahreszeitlichen Besonderheiten auf einem landwirtschaftlichen Betrieb kennen zu lernen.


Dauer

mindestens 13 Wochen, in der Regel nach Erlangung der Hochschulreife


Nachweis/Dokumentation

Der Nachweis erfolgt durch ein Zeugnis der Ausbildungsstelle über Beginn, Ende und Inhalte des Praktikums und einem Bericht. Das Zeugnis ist nach Möglichkeit auf einem Briefkopf des Betriebes geschrieben und/oder mit einem Stempel versehen. Der Betrieb wird kurz vorgestellt, die absolvierte Zeit und Tätigkeiten dargestellt.

Ein Vertrag ist kein Ersatz für ein Zeugnis oder eine Bescheinigung. Er kann hilfreich sein, wenn es darum geht, nachzuweisen, dass ein Praktikum beabsichtigt oder im Gang ist.

Der Bericht umfasst die Teile:

  • Betriebsbeschreibung (Formblatt),
  • eine zusammenfassende Tätigkeitsbeschreibung (ca. eine Seite)
  • und die Ausführung zu einem speziellen Thema des Betriebes (z.B. Melken, Bodenbearbeitung, Heuernte..., Umfang ca. drei Seiten).

Diese Unterlagen bitte mit den anderen Einschreibeunterlagen nach Kassel senden. Nachträgliche Einreichungen von Zeugnissen und/oder Berichten bitte an Oliver Jungwirth (Kontaktdaten oben rechts).


Sonderregelungen:

  • Ausbildung als Landwirt oder Tierwirt (nicht Imkerei o. Teichwirtschaft), Praktikantenprüfung: Befreiung vom Vorpraktikum
  • Ausbildung als Gärtner, LTA oder Forstwirt: zusätzlich 1 Monat Erfahrung auf einem viehhaltenden Betrieb
  • Elterlicher landwirtschaftlicher Haupterwerbsbetrieb: Bestätigung der Eltern über die Vorpraxiszeit sowie zusätzlich 1 Monat auf einem externen Betrieb
  • FÖJ: Wird anerkannt, wenn es auf einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsbetrieb stattfand und die Tätigkeit in der Landwirtschaft erfolgte. Dies muss aus dem Nachweis hervorgehen.
  • Auslandspraktikum: Wird anerkannt, wenn es auf einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Ackerbau und Tierhaltung stattfand und nachgewiesen werden kann, dass der Betrieb Kriterien wie ein Haupterwerbs- bzw. Ausbildungsbetrieb erfüllt.


Bafög

Für die 13 Wochen des Vorpraktikums kann bereits Bafög gewährt werden. Hierzu können Sie bei Zusendung eines Praktikumsvertrag an die Hochschule, eine Bestätigung über die Anerkennung erhalten und diese an die zuständige Bafög-Stelle (Studentenwerk Witzenhausen) einreichen.

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Fragen

Bitte wenden Sie sich an Oliver Jungwirth (Kontaktdaten oben rechts).