Bohrwiderstandsmessungen

Mit Hilfe von Bohrwiderstandsmessungen kann der innere Zustand von Hölzern und Holzverbindungen aufgezeigt werden und der, für eine statische Berechnung erforderliche, tragende Restquerschnitt bzw. die Restfestigkeit des Holzes angegeben werden.

Mit einem Bohrwiderstandsmessgerät wird ein kleines Loch (Durchmesser ca. 3 mm) mit einer speziellen Bohrnadel in das zu untersuchende Holz gebohrt. Anhand der Leistungsaufnahme des Bohrmotors wird der Eindringwiderstand gemessen und während des Bohrens maßstäblich aufgetragen. Auf diese Art und Weise wird ein so genanntes Bohrprofil erstellt.

Aus diesen Bohrprofilen können Rückschlüsse zum inneren Aufbau des Holzes gezogen werden. Die Anwendung des Verfahrens und die Interpretation der Bohrprofile setzen jedoch umfangreiche ingenieurtechnische Erfahrung voraus.

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Dipl.-Ing. Horst Ulrich
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