Sicherung der Tragwirkung von Mauerwerkswänden mit Faserverbundwerstoffen

Die Ergebnisse der Arbeit finden sich auf den Seiten der "kassel university press" unter dem Titel "Experimentell theoretische Untersuchungen zum Klebeverbund zwischen Mauerwerk und Faserverbundwerkstoffen"

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Klebetechnik für extern mit Stahllaschen und Faserverbundwerkstoffen nachträglich verstärkte Bauteile stetig weiterentwickelt. So stellt die Verstärkung von Betonbauteilen mit aufgeklebten oder eingeschlitzten Kohlefaserlamellen den derzeitigen Stand der Sanierungstechnik dar.

 

Bei Mauerwerkskonstruktionen wurden Faserverbundwerkstoffe oft nur großflächig auf Wandstrukturen appliziert. Das hier im Rahmen einer DFG-Förderung (Deutsche Forschungsgemeinschaft) durchgeführte Forschungsvorhaben befasst sich mit der Fragestellung der örtlichen Verstärkung von Mauerwerksbauten mit Faserverbundwerkstoffen. Von Interesse sind vor allem der Lastabtrag nachträglich verstärkter Wandstrukturen, das Strukturverhalten am Wandknoten, sowie das Verbundverhalten zwischen Faserverbundwerkstoff und Mauerstein. Hierfür sind experimentelle Untersuchungen an normalformatigen Steinen, an Mauerwerkswandknoten sowie Bauteilen geplant.

 

Ziel der theoretischen und experimentellen Untersuchungen ist die Entwicklung eines dreistufigen Bemessungskonzeptes für extern mit Glasfaserverbundwerkstoffen ertüchtigte Mauerwerksstrukturen.

 

Förderung durch Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), (SE 741/8)

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Prof. Dr.-Ing. Uwe Pfeiffer
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Professor Dr.-Ing. Werner Seim
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