Antike Konstruktionen

Lehrender:

Prof. Dr.-Ing. Uwe E. Dorka

SWS:

2 (3 Credits)

Typ:

Wahlpflichtmodul

Form:

1/2 Seminar, 1/2 Vortrag

Prüfung:

Vortrag

Angestrebte Lernergebnisse:

Durch die Anwendung moderner Tragwerksanalysen auf antike Konstruktionen werden Möglichkeiten und Grenzen solcher Methoden schnell erfahren und so ein kritisches Verständnis dazu entwickelt. Die eigenständige Ausarbeitung eines mit vielen Unbekannten versehenen Themas in einem ungewöhnlichen Umfeld fördert wissenschaftliches Vorgehen, aber auch ingenieurmäßiges Denken. Weiterhin wird der Blick für die Bedeutung unseres konstruktiven Welterbes geschärft.
Die Anwendung ganzheitlicher, antiker Konstruktionsprinzipien auf moderne Bauwerke relativiert den Sinn der heute weit verbreiteten Trennung zwischen architektonischer Planung und statischer Analyse. 
Durch Zusammenarbeit mit Archäologen (z.B. DAI-Kairo, Universität Heidelberg) wird die Kommunikationsfähigkeit mit anderen Fachkulturen erhöht.

Inhalt: 

Je Semester wechselnde Themenschwerpunkte:
Ägyptische Bauwerke, mesopotamische Bauwerke, griechisch- römische Bauwerke, präkolumbianische Bauwerke etc. Anwendung moderner Analysemethoden zur Abschätzung der Tragfähigkeit antiker Bauwerke (z.B. Tragfähigkeitsanalyse ägyptischer Transportrampen, römischer Aquädukte etc.). Anwendung antiker Planungsgrundsätze auf moderne Tragwerke (z.B. das aus Naturbeobachtung abgeleitete Harmonieprinzip griechischer Bauwerke).
Antike Bauablaufplanung, Herstellungsprozesse, Materialien. Raum für eigene Themenwahl (z.B. die konstruktiv- architektonische Auseinandersetzung mit einem bestimmten antiken Bauwerk) ist vorhanden.

Studien- und Prüfungsleistungen:

Ca. 20-minütiger Seminarvortrag zu einem ausgewählten Thema mit anschließender Diskussion.