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18.05.2017 11:50

FG Siedlungswasserwirtschaft forscht zur Phosphorreduzierung auf dem Klärwerk Kassel

Das FG Siedlungswasserwirtschaft betreibt seit Februar dieses Jahres im Auftrag von KASSELWASSER eine Versuchsanlage, um die weitergehende Phorphorreduzierung aus Kasseler Abwasser zu testen. Bei der Anlage handelt es sich um einen Zweibettfilter, gefüllt mit Anthrazit und Quarzsand. Verschiedene Betriebsbedingungen sollen zeigen, ob mit diesem Verfahren die zukünftig geforderten sehr niedrigen Phosphorkonzentrationen im Ablauf der Kläranlage eingehalten werden können. Der Betrieb entspricht dem einer großtechnischen Anlage. Die Säule selber ist aus durchsichtigem PVC und damit einsehbar; über die Höhe ist sie zudem mit Probeentnahmestellen und Drucksensoren versehen, so dass sich die Vorgänge im Filterbett durch chemische Analysen und Druckprofile entschlüsseln lassen.
Hintergrund: Im hessischen Maßnahmeprogramm 2015 – 2021 zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wird dargelegt, dass die Phosphorkonzentrationen in der Fulda deutlich verringert werden  müssen, um den sog. guten ökologischen Zustand zu erreichen.