Die Beziehungen zwischen der soziokulturellen, ökologischen und ökonomischen Dimension der Nachhaltigkeit von Ressourcenabbau und -verarbeitung am Beispiel von drei venezolanischen Regionen

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Stand der Forschung

In Europa wurde die Forschungs-Debatte um Ressourcensicherheit angesichts des überdurchschnittlich hohen und weltweit nicht verallgemeinerbaren Ressourcenverbrauchs der Länder des Nordens von der Debatte um Zukunftsfähigkeit abgelöst. Die Studie zur Verminderung des Ressourcenverbrauchs, "Faktor Vier" (Lovins/E.U. v. Weizsäcker) setzt sich mit der Möglichkeit einer gesteigerten Effizient der Ressourcennutzung auseinander. Entsprechende Debatten wurden am Wuppertaler Institut für Klima und Umwelt geführt - auch weitergehend zu "Faktor 10".

Die Enquete-Kommission des Bundestages "Mensch und Umwelt" sowie große Forschungsvorhaben u.a. in Jülich, am Umweltbundesamt und an der TH Aachen befaßten und befassen sich vordringlich mit Stoffströmen (Importen und Exporten) und der Möglichkeit, sie effizienter zu gestalten sowie ihre Auswirkungen zu bewerten.

Die wohl bekannteste Arbeit zur Zukunftsfähigkeit wurde in Deutschland vom BUND und Misereor beim Wuppertaler Institut in Auftrag gegeben. Im Beirat dieser Studie habe ich an dieser europäischen Debatte teilgenommen und ihre Begrenzung aus der Sicht der Nachhaltigkeitsdebatte in der Lateinamerikaforschung feststellen müssen.

Es ist bemerkenswert, daß alle diese Arbeiten blinde Flecken aufweisen und insofern noch nicht den Kriterien der Nachhaltigkeit - so wie sie in Rio und auch in der Enquete Kommission Mensch und Umwelt aufgestellt wurden - entsprechen. Sie sind nämlich:

1. noch immer nicht interdisziplinär, da die Dimension "Wirtschaft", "Gesellschaft" und "Ökologie" nebeneinander und nicht in Beziehung zueinander untersucht werden.

2. noch immer ethnozentrisch insofern als keine Auseinandersetzung mit der Ressourcennutzung der Anderen (andere Gesellschaften bzw. indigene Minderheiten vor Ort) einbezogen wird.

Eigene Vorarbeiten

Ich selbst führe seit 1984 Arbeiten zu Großprojekten des Ressourcenabbaus und der Energieerzeugung sowie ihren Auswirkungen in verschiedenen Ländern Amazoniens durch. Diese Arbeiten gingen in eine Reihe von Publikationen (Müller-Plantenberg 1988,1995,1996a,1996b, 1997, 1999a, 1999b) sowie Beratungstätigkeiten ein (Aluminium Dialog GKKE/ALZ, CDG, Klima-Bündnis). Da die soziale Dimension in den Großstudien überall weitgehend ausgeblendet oder nur unverbunden einbezogen wurde, habe ich meine Anstrengungen auf die Darstellung der soziokulturellen (d.h. auch der normativen und ethischen) Dimensionen der Abbau- bzw. Energiegewinnungsprozesse und ihrer Auswirkungen konzentriert allerdings dabei weniger im Detail die Beziehung zwischen den Einzeldisziplinen berücksichtigen können.

Da nach wie vor ein Nebeneinander der Disziplinen festzustellen ist und noch immer eine ethnozentrische Betrachtungsweise vorherrscht, ist diese Arbeit über die Zusammenhänge zwischen wirtschaftlicher, soziokultureller, ethischer und ökologischer Dimension jetzt besonders dringlich.

Inhalt und Ziele des Projektes

Ÿ Soziokulturelle, wirtschaftliche und ökologische Stabilisierung von Regionen

Ökologische Stabilisierung von Regionen des Tropischen Regenwaldes - in denen Ressourcenabbau ein sehr genaues Ressourcenmanagement erfordert - setzt voraus,

Ø daß die Nachhaltigkeit über die Kontrolle des Großprojektes (Gewässerbelastung, Staub- und andere Emissionen sowie Lärmentwicklung etc.) gesucht wird (so z.B. durch unabhängige Überprüfung der Grenzwerteinhaltung etc.)

Ø daß die naturnah wirtschaftenden gesellschaftlichen Gruppen ihren Landbesitz und ihre Wirtschaftsweise neu verankern, ihre Kenntnisse festigen und neue Kenntnisse und Informationen über das Großprojekt, sein technisches Funktionieren, seine Verwaltung und regionale Perspektive suchen und erhalten und eine Transparenz der eigenen Situation entsteht.

Denn in der Regel sind sich die gesellschaftlichen Gruppen, die ganz unterschiedliche Bewirtschaftungsweisen einer Region betreiben, fremd. Einer der grundlegenden Unterschiede ist die unterschiedliche gesellschaftliche Beziehung zu den Ökosystemen der Region.

ð Für die einen ist es eine Subjekt - Objekt Beziehung: es geht ihnen um möglichst schnelle und umfangreiche Ressourcennutzung unabhängig von zeitlichen und räumlichen Grenzen von Böden, Gewässern, Flora und Fauna, um private Akkumulation zu maximieren unabhängig auch von langfristigem Eigeninteresse und ethischen Maximen.

ð Für die anderen ist es eine Subjekt - Subjekt Beziehung: es geht ihnen um eine Optimierung der Anpassung an den Raum und die jahreszeitlichen Bedingungen, um den langfristigen, gemeinschaftlichen Erhalt, die Stabilisierung und Mehrung der Biodiversität zur Sicherung des Lebens ihrer Familien und der Aufrechterhaltung ihrer kulturellen religiösen Werte.

Die Begriffe von Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Beziehung zu der Natur der verschiedenen gesellschaftlichen Akteure ganz unterschiedlich sind. Dies ist auch einer der Gründe der Inkommunikation zwischen den verschiedenen Akteuren. Der brasilianische Ökonom und Sozialwissenschaftler, Marcos Arruda, spricht von der Sozioökonomie und der solidarischen Ökonomie, wenn er von den Herausforderungen einer wissenschaftlichen Bearbeitung der Marginalisierten bzw. der kulturellen Minderheiten berichtet.

Eine für beide Seiten verbindliche Analyse, die es versteht, die gesellschaftlichen Formen der Regelung zentraler wirtschaftlicher Fragen und der jeweiligen Kenntnisse von Flora und Fauna kritisch zu bearbeiten, muß daher empirisch vor Ort die Elemente und Methoden verschiedener Disziplinen bündeln und zusammenführen.

Ÿ Information, Transparenz, Partizipation

Im Rahmen der Nachhaltigen Entwicklungsplanung wird die Forderung nach mehr Information - gerade für die potentiell Betroffenen - laut. Mit anderen Worten ein "mehr" an Transparenz wird als die Voraussetzung für "mehr" Partizipation erkannt. Das heißt mehr öffentlich zugängliches Wissen über die aktuelle Situation sowie die Planung muß gemeinsam erhoben werden.

Die fehlende Transparenz betrifft sowohl die absehbaren Auswirkungen der geplanten oder schon implantierten Großprojekte der Ressourcennutzung potentiell bzw. de facto Betroffener als auch deren eigenen Rechte. Angesichts des Eindringens mächtiger Interessen tritt fast immer eine Schwächung der kleinen Produzenten und Minderheiten im Wald ein sowie ihrer gesellschaftlichen und normativen Strukturen. Das Machtungleichgewicht im Lande bewirkt das Gefühl der Machtlosigkeit und Rechtlosigkeit der potentiell oder de facto betroffenen Fischer, Sammler, Waldbauern und anderen Kulturen.

Demgegenüber ist es die Aufgabe einer partizipatorischen Forschung die regionale Gesellschaft und ihre Wirtschaftsweise zu untersuchen, um Anhaltspunkte für ihre Projektion in die Zukunft und das heißt auch ihre mögliche Behauptung neben neuen Wirtschaftsweisen im Regenwald zu gewinnen. Vielfältige Bewirtschaftung und Nutzung des Ökosystems muß erhoben werden, um zu wissen wie sich diese angesichts einer neu entstehenden Beziehung zu Märkten behaupten können wird.

Die Erhebung der eigenen Institutionen und Entscheidungsverläufe ist von Bedeutung, um die Wirkung endogene Synergien zu erhalten, auszubauen und an die neuen Erfordernisse anzupassen. Die Kenntnisnahme der Beziehung zu staatlichen Institutionen und Unternehmen ist die Voraussetzung für eine Organisation und Interessenvertretung sowie eine Wahrnehmung eigener Rechte

Die partizipatorische Erhebung der Biodiversität ist eine wissenschaftliche Grundlage. Ihre Stabilisierung und Vermehrung durch Züchtungs- und Tauschpraktiken vor allem aber auch ihre Einbindung in ethisch religiöse Vorstellungen war über Jahrtausende ein bewährtes Regulativ für das Respektieren der je spezifischer Regenerationsgrenzen einzelner Arten, für die Belastbarkeit der Böden und Gewässer. Bei vielen Gruppen hat sich die neue erarbeitete Kenntnis unter geänderten Bedingungen als die Voraussetzung für ihre Verteidigung durch Erstellung eigener regionaler Bewirtschaftungspläne erwiesen.

Regionale Universitäten in Entwicklungsländern haben die Möglichkeit, derartige partizipativer Studien in Funktion der Stärkung der Subjekte der Regionen durchzuführen, die z.B. bei Umwelt- bzw. Sozialverträglichkeitsprüfungen sowie bei regionalen Wirtschaftsplanungsprozessen als notwendige Voraussetzung zum Tragen kommen können. Eine Internationale Beteiligung an diesen Studien ermöglicht es auch international nicht an den Subjekten der Regionen vorbei zu forschen und eine Forschungsqualität zu entwickeln, die Nachhaltigkeit im Sinne einer Zukunftsfähigkeit integrativ unterstützt. Auf diese Weise können grenzübergreifende Erkenntnisse über die Möglichkeit einer Nachhaltigkeit des Rohstoffabbaus in bestimmten Weltregionen gefördert werden. Durch eine so ausgerichtete Forschung kann dem vorgebaut werden, daß nach wie vor- das Nachhaltigkeitsziel außer Acht lassend - letztlich im alten einseitigen nur unwesentlich erweiterten Interesse der ausschließlich eigenen Ressourcensicherung weitergeforscht wird.

Ÿ Demokratisierung durch "Empowerment" zur Beteiligung

Es gibt eine Reihe von Instrumenten die potentiell zur gesellschaftlichen Kontrolle und Planung von Nachhaltigkeit wie geschaffen sind, zweifellos spielt hier die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eine hervorragende Rolle insofern als sie die Sicht auf eine Region lenkt und somit über innerbetriebliche Auswirkungen hinaus, den Blick auf die Auswirkungen von Wirtschaftsprojekten auf ihre Umwelt untersucht und zwar theoretisch bevor über die Realisierung des Projektes entschieden wird.

Heute haben sehr viele Länder bereits ein UVP-Gesetz. Einige Länder - wie Australien - haben zusätzlich eine Sozialverträglichkeitsprüfung eingeführt. Internationale Finanzinstitutionen - wie die Weltbank - haben zur Überprüfung ihrer Kreditvergabe neben der UVP (Environmental Impact Assessment, EIA) eine Sozialverträglichkeitsprüfung (SVP) (Social Impact Assessment, SIA) eingeführt. Darüber hinaus propagieren sie eine Regional- und eine Sektorverträglichkeitsprüfung.

Wie allgemein bekannt werden jedoch noch nicht einmal die normalen Umweltverträglichkeitsprüfungen im Sinne einer Nachhaltigen Entwicklungsplanung umfassend realisiert. Oft werden sie zu spät fertiggestellt, da Entscheidungen über die Projektrealisierung längst gefallen sind. Außerdem ist die Unabhängigkeit der UVP nicht immer gegeben bzw. sie bleibt - angesichts der Interessen der Consultants erneut Aufträge zu erhalten - undurchsichtig. Die Finanzierung der UVPs durch den Vorhabensträger und das Fehlen einer unabhängigen staatlichen UVP-Behörde - in fast allen Ländern, Canada ist hier eine erfreuliche Ausnahme - beläßt die de facto Entscheidungsmacht oft genug bei dem Vorhabensträger.

Indem partizipative Forschung über die eigene Situation in den Regenwaldregionen verantwortlich durchgeführt wird kann die Kopplung von sozialer Struktur und soziokultureller Organisation relevante allzuoft ausgeblendete Kriterien in den Blick treten lassen, deren Vernachlässigung oft genug zur irreversiblen Erosion ganzer Weltregionen geführt hat.

Ausarbeitung einer wissenschaftlich interdisziplinären Methodik zur Erarbeitung der Definition von regionalspezifischer - nicht ethnozentrischer - Nachhaltigkeit

Für diese Analyse der Umwelt- und Sozialverträglichkeit des Ressourcenabbaus ist eine Kopplung der Disziplinen und eine noch nicht erfolgte Systematisierung der sozialen Auswirkungen gefragt. Die Enquete Kommission Mensch und Umwelt charakterisiert die Aufgaben der Umweltverträglichkeitsprüfung etwa folgendermaßen:

Nachhaltigkeit: das Drei-Säulen-Modell

Ökologische Nachhaltigkeit

Ökonomische Nachhaltigkeit

Soziale

Nachhaltigkeit

Ø Definition von Grenzen der Belastbarkeit der Natur (gesellschaftliche Diskussion welche Folgen als tragbar angesehen werden und welche nicht)

Ø Differenzierte Bestimmung, welche Bestandteile des Systems erhalten bleiben sollen und welche nicht

- in bezug auf die Volkswirtschaft

- in bezug auf einzelne Branchen

Die Anpassungsfähigkeit des Systems ist die Voraussetzung für Nachhaltigkeit.

Ø Das soziale System muß sich im Zeitablauf als flexibel erweisen - es geht um die Anpassungsfähigkeit damit sich z.B. Regionen an die veränderten wirtschaftlichen und Umweltbedingungen anpassen können

Quelle: nach Petschow u.a.: Nachhaltigkeit und Globalisierung, Berlin , Heidelberg u.a. 1998, S. 25/6

Hiermit wird die Notwendigkeit gesellschaftichen Bewertung der Nutzungspräferenzen als ein unumgängliches Ziel der Nachhaltigkeitsfrage postuliert (U. Petschow u.a.1998; vgl. auch G.Runge 1998). Über diese - unsere Argumentation stützende - Feststellung hinaus wäre zu fragen, inwieweit die Charakterisierungen der sozialen, ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeitsdimensionen in anderen Gesellschaften bzw. Kulturen eine Ergänzung bzw. Korrektur dieses Modells benötigt?

Ein konkretes Ziel der hier beantragten Forschung ist es ethnozentrische Nachhaltigkeitsstudien dadurch zu überwinden, daß die soziokulturellen und ethischen sowie wirtschaftlichen und ökologischen Bezüge der Anderen (Gesellschaften, Kulturen), die dem Ressourcenraubbau ausgesetzt sind, mit in die Analyse aufgenommen werden. Dies erscheint nur über partizipative Studien in Unterstützung der Organisationen gesichert.

Besonderes Interesse

Zur Zeit befinde ich mich in einer interkulturellen Kooperation, die die Ausgangsbasis für eine solche Forschung gewährleisten kann. Meine Tätigkeit in dem Postgraduierten Programm ist auf eine derartige Forschung angewiesen, da ich auf der Basis dieses Projektes einen umfassenderen Antrag ausarbeiten möchte. Die interdisziplinäre Kooperation besteht mit Herrn Prof. Dr. Robert Mayer (Landschaftsökologie) und Herrn Prof. Dr. Jürgen Freimann (Betriebliche Umweltpolitik), mit denen ich auch in der Vergangenheit gemeinsam eine Reihe von Arbeiten fortgeschrittener Studenten betreut habe. Der Zertifikatsstudiengang zur Umwelt- und sozialverträglichen, nachhaltigen Technikentwicklung ist ebenfalls in dieser inhaltlichen Richtung entwickelt worden und würde zweifelsohne durch die Möglichkeit, diese Forschung durchzuführen und ein größeres Forschungsprojekt angehen zu können, profitieren. Auch die Situation in Venezuela gibt Anlaß für besondere Motivation, diese Forschung zu realisieren. Das Land ist politisch, kulturell, potentiell ökonomisch in einer Umbruchssituation:

- Der ehemaliger Putschist, Hugo Chavez, der Ende letzten Jahres über Wahlen an die Macht kam, will die Strukturen seines Landes grundlegend verändern. Das Parlament wurde zeitweilig von der Verfassungsgebenden Versammlung außer Kraft gesetzt, ist jetzt jedoch für die nächsten drei Monate wieder zu seiner Arbeit zugelassen bis die neue Verfassung geschrieben sein und eine allgemeine Wahl durchgeführt wird. Die Kandidaten des Präsidenten haben die absolute Mehrheit in der Verfassunggebenden Versammlung. Es sind die Vertreter vieler gesellschaftlicher Gruppen so auch der ethnischen Minderheit des Landes durch drei von insgesamt 131 Vertretern einbezogen. Dies steht im krassen Unterschied zu den vorherigen Regierungen, die die Existenz dieser Ethnien nicht zur Kenntnis nehmen wollten und bei denen eine schnelle in Wert Setzung der Tropischen Regenwaldregion des Landes eine hohe Priorität genoß.

Ohne eine Unterstützung der Organisationen wird eine selbstbewußte langfristige nachhaltige Entwicklungsstrategien nicht möglich sein. Sie kann auf der Basis eingehender je regional spezifischer partizipativer interdisziplinärer Studien ermöglicht werden.

Zeitplan

Jahr 2000

Ø Interdisziplinäre Untersuchung der erwarteten Auswirkungen von Ölerkundung und Bohrung vor Ort

2 Monate

Ø Bots- bzw. Busfahrten zu den Erkundungsregionen bzw. Ölfeldern sowie Aufenthaltskosten in den Hauptstädten während der Interviews der Konzernmanager und Regierungsstellen

Jahr 2001

Ø Interdisziplinäre Untersuchung der erwarteten bereits eingetretenen Auswirkungen des Bauxitabbaus bzw. des Wasserkraftwerksbaus/Stausees vor Ort

2 Monate

Ø Bots- bzw. Busfahrten zu dem Bergbaugebieten bzw. zu dem Stausee sowie Aufenthaltskosten in den Hauptstädten während der Interviews der Konzernmanager und Regierungsstellen

Quellen:

Müller-Plantenberg, Clarita (1988): Indianergebiete und Wasserkraftwerke in Brasilien, in: Dieselbe (Hrsg.): Indianergebiete und Großprojekte in Brasilien, Kassel.(Begleitband zum gleichnamigen Kartenwerk CIMI, CEDI, IBASE, GhK)

Müller-Plantenberg, Clarita (1994): Die Notwendigkeit der sozialen und globalen Umweltverträglichkeitsprüfung, in: Internationale Arbeitsgruppe Technik und Umwelt

Arbeitsgruppe Technik und Umwelt Ost, West, Süd (Hrsg.): Vorsorgen statt nur Schaden beseitigen, Sozial- und Umweltverträglichkeitsprüfung in Ost, West und Süd, Erfahrungen in Brasilien, Rußland und Deutschland, UVP Spezial 8, Dortmund. (Der Band erschien 1995 auf Portugiesisch an der Universität von Sao Paulo/Brasilien (edusp) und 1998 auf Russisch im Eurasia Verlag Moskau/Rußland).

Müller-Plantenberg, Clarita (1995): Territorios Indígenas y Hydroelectricas en Colombia, in: ONIC, CECOIN, GhK (eds.): Tierra Profanada, Grandes Proyectos y sus Impactos en Territorios Indígenas, Bogotá. (Begleitband zum gleichnamigen Kartenwerk) (Erschien 1996 auf Englisch in Kassel). (Der Band erschien 1996 an der Gesamthochschule Kassel auf Englisch).

Müller-Plantenberg, Clarita (1996): Nachhaltige Aluminiumproduktion - eine Utopie?, in: GhK/ELNI (Hrsg.): Wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte indigener Völker, Präventin gegen sozialen und ökologischen Schäden der Ressourcenausbeutung, Kassel.

- La producción sostenible de aluminio- una utopía realizable?, in: GhK/ELNI (eds.):Derechos Económicos, Sociales y Culturales de los Pueblos Indígenas, Prevención de los impactos sociale y ecológicos de la explotación de los recursos naturales, Ediciones Abya Yala, Quito 1999

Müller-Plantenberg, Clarita (1999): Was bedeutet Nachhaltige Entwicklung? Wirtschaftliche, Ökologische und Soziale Standards weltweit in der Bauxit-, Aluminat-, Energie- und Aluminiumproduktion, Bonn.

Müller-Plantenberg, Clarita (1999): Was bedeutet Sozialverträglichkeit - vor Ort und grenzübergreifend? Sozialstandards innerhalb von Betrieben, außerhalb von Betrieben und Sozialstandards staatlicher Leistungen, Bonn.