TRICKREICH 2012 im BALI-KINO

26. Januar 2012

Am 08. und 09. Februar 2012 ist es wieder soweit! Die Trickfilmklasse zeigt ihre neuesten Arbeiten, die sich wie gewohnt mit den elementaren Fragen des Lebens beschäftigen: Warum hasst jeder Autos? Mit welcher Entdeckung wird man als junger Henker an seinem ersten Arbeitstag konfrontiert? Was erfährt man in einer Audienz beim Baron der Raben? Und warum ist es manchmal gut, anders zu sein?

Das Publikum hat nun die zweimalige Gelegenheit, die Antworten auf diese Fragen zu erfahren und gleichzeitig einen unterhaltsamen Trickfilmabend zu erleben. Beginn ist jeweils um 22.15 Uhr im Großen Saal des Bali Kinos.

Bali-Kinos im KulturBahnhof Kassel
Bahnhofsplatz 1
34117 Kassel
Tel. 056
1 / 710550

Eintritt: 6,50 € / erm. 6,00 €

http://www.balikinos.de

Lobende Erwähnungen für LILITHS PET und TINY&BIG

20. Januar 2012

Vor wenigen Tagen wurden die ausgezeichneten Spiele des renommierten 14. Independent Games Festival in San Francisco bekannt gegeben. Darunter sind auch zwei Spiele von Studenten und ehemaligen Studenten der Trickfilmklasse, die jeweils mit einer “Hororable Mention” geehrt wurden.

“Lilith´s Pet”, ein Spiel von Daniel Van Westen (Trickfilmklasse), Alexander Gerb und Philipp Beau (Fachbereich Informatik) bekam eine Lobende Erwähnung in der Sektion “Student Showcase”. In dem für iPhone und Android entwickelten Spiel muss der Spieler eine Made (nämlich Lilith´s Geburtstagsgeschenk) vor den Gefahren retten, in welche das ausgebüxte Tier sich während seiner Reise in der Kanalisation begibt. Link: http://www.lilithspet.com/

“Tiny&Big”, das 3D-Adventure des Kasseler Game-Studios “Black Pants” gewann ebenso eine Lobende Erwähnung, allerdings für “Technical Excellence” im Hauptwettbewerb. Das Spiel war in einer früheren Fassung im vergangenen Jahr bereits Gewinner im “Student Showcase”. Link: http://www.tinyandbig.com/

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen und gratulieren!

Standbild aus “Lilith´s Pet”

JAHRESRÜCKBLICK 2011

4. Januar 2012
Standbild aus “Undoubtedly Light”
VERANSTALTUNGEN
Trickreich 2011

Am 08. und 09. Februar findet der jährliche Trickfilmabend mit den aktuellsten Produktionen im BALI Kino am Kulturbahnhof statt. Beide Termine sind sehr gut besucht.

Undoubtedly Light

Eine Präsentation des Semesterprojekts “Undoubtedly Light” findet bei der Finissage der Ausstellung “undoubtedly/unzweifelhaft: Slawomir Elsner und Martin Werthmann” am 27. Februar im Kasseler Kunstverein statt. Bei dem Projekt entstanden in einer Nacht in der Ausstellung kurze Lichtanimationen, die zu einem Film zusammengefügt wurden.

Werkschau in Brüssel

Das renommierte Festival ANIMA in Brüssel (4. bis 13. März 2011) widmet der Trickfilmklasse in diesem Jahr ein eigenes Programm. Die Werkschau wird von Prof. Thomas Meyer-Hermann präsentiert.

SPIELSALON - Festival der Autorenspiele

Angeregt durch die zunehmenden Spieleproduktionen von Studenten der Klasse organisiert die Trickfilmklasse den ersten SPIELSALON, das Festival der Autorenspiele. Es dauert 5 Tage (13.-17.07.2011) und bietet im Kasseler Kunstverein im barocken Ambiente eine Spieleausstellung mit Autorenspielen sowie Diskussionsrunden und Vorträge von renommierten Spielemachern und Künstlern.

www.spielsalonkassel.de

RUNDGANG

Die Jahresausstellung der Kunsthochschule ist parallel zum SPIELSALON. In der Trickfilmabteilung wird ein Filmprogramm und eine kleine Ausstellung mit dem Set von “FROM DAD TO SON” von Nils Knoblich gezeigt. Eine Performance mit Tanz und Projektionen von Dennis Stein-Schomburg, Maurice Quentin und David Voigt begeistert in den Abendstunden die Besucher. Es gibt abends eine warme Mahlzeit und in alter Tradition rauschende Parties im Trickfilmhof. Florian Maubach gewinnt einen Rundgangspreis mit seinem Film “Venedig”.

www.rundgang-kassel.de

PREISE & PRÄDIKATE 2011
Der Präzise Peter von Martin Schmidt

• “Telebruxelles Award for Best Animated” beim Anima Brussels Animation Festival
• “Int. Award of Le Puy en Velay” beim Court mais Bon Film Festival
• 2. Preis im Studentenwettbewerb beim goEast Filmfestival
• “Silberner Nagel” vom Art Directors Club Germany, Junior Competition
• “Prix du Public, Prix de la classe Jury, Mention speciale du Jury professionnel” beim Plein La Bobine Children’s Film Festival
• “Best International Film” beim Canterbury Anifest
• “National Short Film Award” beim Schlingel Int. Children’s Film Festival

Andersartig von Dennis Stein-Schomburg

• Jurypreis der Haydauer Filmtage
• Goldener Herkules beim Kasseler Dokumentarfilm und Videofestival
• Deutscher Nachwuchsfilmpreis beim Up-and-coming Festival in Hannover

Der Baron der Raben von Django Aerport

• Publikumspreis des “Young Collection Wettbewerb als Forum junger Filme” in Bremen

The day I turned into a ghost von Ines Christine Geisser und Kirsten Carina Geisser

• “Lobende Erwähnung” beim KURZSUECHTIG Festival in Leipzig
• Streberprämie von ARTE creative
• 3. Platz bei “Premierenwald”, einem Kurzfilmwettbewerb der Kampagne “Wir sind Wald”

Die Gedanken sind frei von Urte Zintler

• “Besondere Erwähnung” beim Tricky Women Festival in Wien

Tiny & Big (Spiel) von Black Pants Game Studio

• “Bestes Konzept aus Nachwuchswetbewerb” beim Deutschen Computerspielpreis
• Student Showcase Winner beim Independent Games Festival in San Francisco
• 1. Preis beim Businessplanwettbewerb Promotion Nordhessen

“UTE” (Spiel) von Lea Schönfelder

• “Honorary Mention” beim Student Showcase des Independent Games Festival in San Francisco
• Bronzene Nadel beim Art Directors Club Junior Award
• Streberprämie von ARTE creative

PRÄDIKAT BESONDERS WERTVOLL von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden

• “About Love, Hate and the Other Ones” von Tobias Bilgeri
• “Die Flaschenpost” von Florian Grolig
• “Henker” von Baoying Bilgeri.

EXKURSIONEN
CARTOON MOVIE

Eine Gruppe von Studenten fährt im März zum “Cartoon Movie” nach Lyon. Im Rahmen des Branchentreffens der europäischen Animationsindustrie werden sie in einem Workshop auf die Veranstaltung vorbereitet und können in den folgenden Tagen einen guten Einblick in die professionelle Trickfilmwelt bekommen.

BRISTOL ENCOUNTERS FESTIVAL

Mit einem Reisebus fährt die Trickfilmklasse im November nach England zum Bristol Encounters Festival. Das Festival zeigt in zwei Kinos internationale Realfilme und Animationsfilme. Durch Prof. Martina Bramkamp wird Kontakt zu Studenten der Kingston University hergestellt. Highlights: Animationsfilme beim Animated Encounters, spannende Vorträge, ein Ausflug ans Meer, Pubs, Konzerte, eine schöne Jugendherberge am Wasser…

Der SPIELSALON, das Festival der Autorenspiele, findet im Juli 2011 erstmalig statt
Fotos: Markus Kämmerer

Prädikat für HENKER von Baoying Bilgeri

22. Dezember 2011

Der Abschlussfilm “Henker” von Baoying Bilgeri hat von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden das Prädikat “besonders wertvoll” bekommen. In 3D Animation erzählt der rund 7-minütige Film die Geschichte eines Henkersohns, der den Beruf des Vaters ergreift und sich an seinem ersten Arbeitstag mit einer schweren Entscheidung konfrontiert sieht.

Die Filmbewertungsstelle bewertet Filme mit “besonders wertvoll”, die innerhalb ihrer Gattung bzw. ihres Genres besonders herausragen. Die Auszeichnung hat - auch in Kombination mit Festivalteilnahmen - eine finanzielle Förderung für neue Projekte zur Folge (FFA Referenzförderung).

Aus der Jurybegründung: “Mit einfachen, aber überzeugenden Mitteln der Animation wird in diesem Kurzfilm eine schöne und stimmige Atmosphäre erzielt. Mit ausgefeilter Dramaturgie erzählt der Film seine Geschichte, die Spannung erzeugt und zugleich emotional berührt. Eine Reflexion über Schuld und Unschuld und das ewige Spiel um Ideale wie Gerechtigkeit und Ehrverständnis.”

Wir freuen uns und gratulieren zum Prädikat!

Standbild aus “Henker”

THE DAY I TURNED INTO A GHOST auf Tour

10. Dezember 2011

Das animierte Musikvideo “The day I turned into a ghost” (Musik: The good morning diary) von Ines Christine Geisser und Kirsten Carina Geisser war im November auf zwei Festivals und gewann zudem den 3. Platz bei “Premierenwald”, einem Kurzfilmwettbewerb des Deutschen Filminstitut (DIF), der Kampagne “Wir sind Wald” und ŠKODA AUTO Deutschland.

Bei der Preisverleihung am 05.11.2011 im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt wurde den Schwestern das Preisgeld von 1000 € und eine Traubeneiche überreicht. Der Film lief im November weiterhin bei den Flensburger Kurzfilmtagen vom 09.-12. november 2011) und beim 11. up-and-coming Int. Film Festival Hannover, das vom 24.-27. November 2011 stattfand.

Wir gratulieren und hoffen, dass die Traubeneiche ihren Platz im Hof der Trickfilmklasse findet!

Link zum Film auf VIMEO

www.wir-sind-wald.de/
www.up-and-coming.de
www.flensburger-kurzfilmtage.de

Kirsten Carina Geisser mit der gewonnenen Traubeneiche

DEUTSCHER NACHWUCHSFILMPREIS für Dennis Stein-Schomburg

30. November 2011

Vor rund zwei Wochen gewann er den “Goldenen Herkules” beim 28. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest, jetzt wurde der Kurzfilm “Andersartig” von Dennis Stein-Schomburg erneut ausgezeichnet. Beim 11. up-and-coming Int. Filmfestival in Hannover erhielt der Film den renommierten “Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2011″.

Der Preis wird bei dem im zweijährigen Turnus stattfindenden Festival “up-and-coming” in Hannover in drei Altersklassen verliehen und beinhaltet neben einem Preisgeld eine zweijährige Produzenten-Patenschaft durch Profis aus der Filmbranche, welche die Preisträger bei einem neuen Projekt begleiten.

Dennis Stein-Schomburg, der seit 2007 an der Kunsthochschule Kassel studiert, fand den Stoff zu “Andersartig” noch während der Schulzeit, als er bei einem Besuch mit seiner Klasse in der Psychiatrie die betagte Hildegard Wolgemuth kennenlernte, die im Krieg als Waisenkind als einzige einen Bombenangriff überlebte, weil sie nicht wie die anderen Kinder in den Luftschutzkeller ging. Inspiriert durch diese Geschichte entwickelte er “Andersartig”, in Anna Magdalena Becker aus Kassel fand er dabei eine großartige Sprecherin für seinen Film. Rund 9 Monate arbeitete Dennis Stein-Schomburg an “Andersartig”, es ist nach “Schattengewächs” sein zweiter Animationsfilm.

Die Kasseler Kunsthochschule ist unter den Preisträgern in den letzten Jahren gut vertreten: Vor vier Jahren gewann Jan Riesenbeck, Student der Filmklasse, den Nachwuchsfilmpreis mit seinem Film “Kopfgeburtenkontrolle”. Im Jahr 2009 und in diesem Jahr ging eine “Lobende Erwähnung” der Jury an Nico Sommer (2009 für “Stiller Frühling”, 2011 für “Schwarz Weiss Deutsch”), der in diesem Jahr in der Filmklasse der Kunsthochschule Abschluss gemacht hat.

Wir freuen uns über den Preis und gratulieren herzlich!

Link zum Film auf www.vimeo.com

Website des Deutschen Nachwuchsfilmpreises
www.up-and-coming.de
www.stein-schomburg.de
Website von Nico Sommer

PUBLIKUMSPREIS für “Der Baron der Raben”

21. November 2011

Mit seinem Erstlingswerk “Der Baron der Raben” hat Django Aerport, Student der Trickfilmklasse, im vergangenen Monat bei der 45. Auflage des “Young Collection Wettbewerb als Forum junger Filme” des Filmbüro Bremen e.V. den Publikumspreis gewonnen.

Aus diesem Anlass spricht der Filmemacher in einem Kurzinterview über seinen Film, seine Herkunft und seine Gefühlswelt.

Der Filmemacher
Django Aerport

Django, kannst du kurz beschreiben, worum es in “Der Baron der Raben” geht, was dein Film im Wesentlichen erzählt?

Wie der Titel des Filmes bereits verrät, geht es in “Der Baron der Raben” um einen Baron, der in der Abgeschiedenheit seines Schlosses ein Leben mit seinen Raben fristet. Um seiner Position als sanftmütiger und edler “Baron der Raben” gerecht zu werden nimmt er größte Entbehrungen auf sich. Dann aber erfährt der Zuschauer Dinge, die das Weltbild des “Baron der Raben” in seinen Grundfesten zu erschüttern drohen…

Wir haben gehört, du hast adelige Vorfahren. Ist denn an diesem Gerücht ein Körnchen Wahrheit zu finden? Und falls ja, hat das Einfluss auf dein künstlerisches Schaffen?

Ja, es ist wahr. Man nimmt an, dass ich aus einem fernöstlichen Adelsgeschlecht entstamme. Die Krone auf meinem Kopf und die Juwelen in den unzähligen Schubladen meiner weitläufigen Gemächer lassen selbiges ebenso vermuten.
Bei “Der Baron der Raben” nehme ich zu diesem autobiografischen Thema explizit Stellung. Das Ergebnis wird im Film “Der Baron der Raben” klar und deutlich erklärt.

Man sagt ja, die Gunst des Publikums zu gewinnen, ist die große Kunst des Filmemachens. Wie hat es sich denn angefühlt, mit dem ersten Film gleich einen Publikumspreis zu gewinnen? Was ging in dir vor, als du den Preis in Bremen entgegennahmst?

Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut und war ebenso davon berührt. Schließlich zeigt die Reaktion des Publikums doch nur, dass uns das Thema von “Der Baron der Raben” alle angeht oder zumindest bekannt ist und das, obwohl “Der Baron der Raben” - abgeschieden vom Treiben der Welt - an einem Ort lebt den die meisten wohl nur, wenn überhaupt, vom “Hörensagen” kennen dürften.

Django, wir danken dir für das Gespräch!

(Das Gespräch führten Lukas Thiele und Daniel von Bothmer. Bildnachweis: Filmbüro Bremen: http://www.filmbuero-bremen.de)

GOLDENER HERKULES für Dennis Stein-Schomburg

17. November 2011

Mit seinem Film “Andersartig” hat Dennis Stein-Schomburg beim 28. Dokumentarfilm- und Videofest Kassel (Dokfest) den mit 2500 Euro dotierten Preis “Goldener Herkules” gewonnen. Der Film erzählt die Geschichte des Waisenmädchens Hildegard Wolgemuth, das im Zweiten Weltkrieg einen Bombenangriff nur dadurch überlebt, dass es “anders artig” ist.

Freudestrahlend nahm Dennis Stein-Schomburg den Preis beim Finale des Dokfest entgegen. Es ist in diesem Jahr bereits die zweite Auszeichnung für den Film: im August gewann er bereits den “Haydauer Stein” bei den Haydauer Filmtagen.

Aus der Jurybegründung:

„Aus Mathebuchzahlen wird ein fliegender Fisch, aus Pusteblumen werden Bomber, dann Bomben und schließlich ein schreckliches Kriegserlebnis. Dennis Stein-Schomburg erzählt in Andersartig in bewegenden vier Minuten das Leben von Hildegard Wohlgemuth vor dem Krieg und im Krieg. (…) Die authentische Sprecherstimme der alten Frau und die beeindruckenden Bilder fügen sich zusammen zu einem kleinen und gleichzeitig großen Meisterwerk.“

Der “Goldene Schlüssel” ging in diesem Jahr an “Work Hard-Play Hard” von Carmen Losmann (Lobende Erwähnung: Půlnoc von Klára Tasovská). Den “Golden Cube” für die beste Medieninstallation bei der Ausstellung Monitoring gewann Anu Penannen mit “Le ruine de regard” (Lobende Erwähnung: “The Tenth Sentiment” von Ryota Kuwakubo).

Der Hessische Rundfunk (hr) hat in seiner HR2 Kultur am 14.11. über den Preisträger berichtet (Link zur Sendung)

Website von Dennis Stein-Schomburg: www.stein-schomburg.de
Website des Dokfest Kassel: www.filmladen.de/dokfest

Bildnachweis: Dokfest Kassel / Sven Heine