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Rhetorik für Wissenschaftlerin/innen In Kassel:
Zu den Formen des darbietenden Lehrens gehören Lehr- und Kurzvorträge in Vorlesungen und Seminaren. Ziel dieses Sachvortrags ist die Informationsvermittlung - auf Seiten der Zuhörer/innen soll Lernen stattfinden. Damit dies gelingt, sind einige Kriterien zu beachten, wie z.B. eine klar strukturierte Gliederung, die sich nicht nur am Inhalt, sondern auch am Lernprozess der Zuhörer/innen orientiert und somit diese instruktiv zum Thema hinführt. Auch auf Kongressen und Tagungen gilt es mit einem Vortrag zu beeindrucken. Weitere Themen, die im Workshop erarbeitet werden sind: Verständlichkeit eines Vortrags, Körpersprache und Sprechausdruck, Empfehlungen zum Umgang mit Redeangst. Vortragen lernt man nicht theoretisch, deshalb bilden Videofeedback und gemeinsame Analyse eines Kurzvortrags den Abschluss des Workshops. Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass Sie zu einem frei gewählten Thema einen Kurzvortrag (3-5 Minuten) halten. Inhalte in Marburg: Sich an Diskussionen beteiligen und Diskussionen leiten – das sind zwei grundverschiedene Seiten der Medaille namens Kommunikation. Auf der einen Seite geht es ums treffsichere Argumentieren, das die Perspektive des Gegenübers kennt und berücksichtigt. Hier ist gefragt, fachspezifische Kenntnisse konsensfähig zu transformieren und dabei die situationsbezogene Überzeugungskraft der Argumente realistisch einzuschätzen. Auf der anderen Seite geht es darum, die verschiedensten Perspektiven so zusammen zu bringen, dass Potenziale für Synergien und tragfähige Kompromisse für alle Beteiligten ersichtlich werden. Gerade in den unterschiedlichen Interessen oder gar strittigen Positionen liegt die Energie, gemeinsames konstruktives Handeln zu ermöglichen. Beiden Seiten zu eigen sind die grundlegenden kommunikativen Fähigkeiten, authentischen Kontakt zum Gegenüber aufzubauen und die verbalen und nonverbalen Mittel so einzusetzen, dass die persönliche Wirkung nicht geschmälert, sondern angemessen zum Ausdruck und „zum Strahlen“ kommt. In diesem zweitätigen Workshop widmen Sie sich individuell und intensiv dem Grundlegendem, wie auch den beiden Seiten des Diskutierens. Methoden Der Lernprozess findet statt über kurze Trainer-Inputs, Erfahrungsaustausch, Trainings-Einheiten, Fall-Simulationen, Fall-Besprechungen, Beobachtung, Reflexion, Feedback. Zur Unterstützung der Beobachtungs- und Feedback-Phasen steht eine Video-Kamera zur Verfügung. Ziele - Sie schätzen die Wirkung Ihres Argumentationsplans realistisch ein. - Sie erkennen die Verantwortung, die der Diskussions-Leitung zukommt und füllen diese Rolle situationsangemessen aus. - Sie kennen die Möglichkeiten Ihrer kommunikativen Ausdrucksmittel und setzen diese authentisch ein. Bedingung Bitte bringen Sie Mut zum Ausprobieren, Freude am Experimentieren und Offenheit für die anderen Workshop-Teilnehmenden mit! Dann wird dieser Workshop für alle Beteiligten ein Erfolgserlebnis und eine gewinnbringende Erfahrung! |
Veranstaltungstermine:
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