Studienbedingungen und Berufserfolg - FAQ

Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB)

                  
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FAQ

Frequently Asked Questions


1. In den Informationsmaterialien zum Kooperationsprojekt Absolventenstudien heißt es, INCHER "berät die Hochschulen bei der Entwicklung der ... Fragen sowie der Durchführung der Erhebungen". Wie findet diese Beratung in der Praxis statt (Betreuung vor Ort durch INCHER-Personal, Workshops, Korrektur von Fragebogenentwürfen durch INCHER in Kassel und... oder...)?
Die notwendigen Tätigkeiten zur Befragung eines Absachlussjahrgangs gliedern sich in vier Phasen (Fragebogenanpassung, Vorbereitung der Befragung, Durchführung der Befragung, Datenauswertung und Ergebnisdarstellung). Zu Beginn einer jeden Phase werden durch das INCHER Workshops angeboten, die die einzelnen Phasen und die darin enthaltenen Arbeitsschritte detailliert erlätern. Außerdem wird in diesen Workshops viel Know-How zur Beältigung der anstehenden Aufgaben vermittelt. Darüber hinaus wird den am Kooperationsprojekt teilnehmnden Hochschulen individuelle Beratung bei allen projektrelevanten Fragen angeboten.

2. Wie sollen die Absolvent/innen befragt werden?
Die Befragung der Absolvent/innen kann mit einem Onlinefragebogen und/oder einem Papierfragebogen erfolgen. Die Entscheidung darüber ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

3. Können Sie Angaben zum personellen und sächlichen Aufwand machen, der unserer Universität bei der Beteiligung an einem der Teilprojekte entstehen würde?
Das ist kaum möglich, weil es von vielen Faktoren abhängt: wer macht mit? welche Studiengänge? welche Fragestellungen? wie gut sind die Adressen der Absolventen bei Ihnen? Eine erste Einschätzung ist in den Informationsmaterialien zum Projekt enthalten. Das Projekt soll dazu dienen die Absolventenstudien an den Hochschulen effizient durchzuführen, der Ausfwand ist deshalb in jedem Fall deutlich geringer als bei einem EIGENPROJEKT und die Qualität wird durch unser Zentrum sichergestellt.

4. Kann ich EVASYS für die Absolventenbefragung verwenden?
Ja, aber die Verwendbarkeit hängt von dem Umfang Ihres EVASYS Vertrages ab. Welche Komponenten haben Sie? Welche Versionen haben Sie?
a) Fragebogenlayout
Falls Sie EVASYS mit TELEFORM verwenden, haben Sie die Möglichkeit Ihrem Fragebogen ein Aussehen zu geben, dass dem üblichen Standard der anderen Hochschulen entspricht (bestehende Formulare werden in TELEFORM mit Lesezonen/Feldern überlagert (das grafische Layout ist damit vorgegeben). Vividforms reicht zur Gestaltung der Fragebogen nicht aus.
b) Datenerfassung mit Scanner
Falls TELEFORM vorhanden ist, kann es verwendet werden. Offene Fragen können bei EVAS möglicherweise nur als Bilder gespeichert werden und nach dem Scannen nicht mehr einzelnen Personen zugeordnet werden. Da die Daten der einzelnen Hochschulen in einen Gesamtdatensatz integriert werden sollen, ist eine ausführliche Dokumentation der Datenerfassung notwendig (Codebuch). Die Daten sollten als SPSS SAV File exportiert werden. Das SPSS Datenfile sollte Labels für Variabelnamen und Werte enthalten.
c) Online-Befragung
Vividforms reicht bislang zur Gestaltung der Fragebogen nicht aus. Die Daten müssen als SPSS SAV File exportiert werden, da die Daten der einzelnen Hochschulen in einen Gesamtdatensatz integriert werden sollen und die Datenauswertung mit SPSS erfolgt. Das SPSS Datenfile sollte Labels für Variabelnamen und Werte enthalten. INCHER-Kassel bietet kostenlos das Programm Online.QTAFI an, womit die Online-Befragung realisiert werden kann. Darüber hinaus gibt es am Markt weitere Software-Lösungen, die eine adäquate Durchgeführung der Online-Befragung ermöglichen.
d) Datenbereinigung
Die Datenbereinigung erfolgt am INCHER-Kassel um eine einheitliche Vorgehensweise zu gewährleisten und damit die Vergleichbarkeit zu sichern. Wenn die Hochschule die Datenerfassung selbst übernimmt, muss der Datensatz als .sav-File an das INCHER-Kassel übermittelt werden.
e) Datenauswertung
Die Datenauswertung erfolgt mit SPSS (inzwischen umbenannt in PASW). Die Standardauswertungen von EVASYS reichen nicht aus. Für die Datenauswertung sind u.a. umfangreiche Recodierungen notwendig, die sich nicht standardisieren lassen.

5. Läuft die Datenauswertung über INCHER oder in der Hochschule?
Am INCHER wird eine Grundauszählung für die Hochschulen erstellt. Zusätzlich erstellt das INCHER eine Auszählung nach fünf frei bestimmbaren Aspekten (sogenannte "Breaks" - z.B. Geschlecht, Studienfach usw.). Der "nationale Datensatz" in dem die Daten aller Hochschulen (in anonymisierter Form) vereint sind, verbleibt am INCHER. Die Hochschulen erhalten einen Datensatz mit den Angaben ihrer eigenen Absolvent/innen. Wenn die Hochschule diesen Datensatz an die Fachbereich weitergeben will, hat die Hochschule sich vorher unbedingt über sämtliche Datenschutzbedingungen zu informieren und diese einzuhalten.

6. In welchem Format wird der Datensatz vom INCHER an die Hochschulen geliefert?
In SPSS.

7.Können auch sehr spezifische, „exotische“ Studiengänge vergleichbar erhoben werden?
Dies ist im Wesentlichen eine Frage der Fallzahl. Ist diese nicht ausreichend, sollten sehr schwach besetzte Studiengänge /-fächer in Absprache mit den Hochschulen bzw. entsprechend der Aggregatebene des Statistischen Bundesamtes zusammengefasst werden. Darüber hinaus ist in diesem Zusammenhang anzumerken, dass Studiengänge mit aktuell noch sehr geringen Absolventenzahlen (vor allem Bachelor- bzw. Masterstudiengänge), in den nächsten Jahren steigen werden. Insofern ist es qualitativ und für die Betrachtung im Zeitverlauf durchaus sinnvoll, auch jetzt schon die ersten Absolventen dieser Studiengänge zu befragen.

8. Der Fragebogen ist sehr lang. Kann er (drastisch) gekürzt werden?
Vergleichende Betrachtungen zwischen Hochschulen können nur für vergleichbar erhobene Daten vorgenommen werden. Der Inhalt dieses Kernteils wird noch verhandelt, er sollte aber ein Mindestmaß an für die Themenstellung relevanten Faktoren beinhalten. Eine Möglichkeit, den Fragebogen der Absolventenbefragung zu kürzen, wäre die Durchführung einer Studienabschlussbefragung. In dieser Befragung könnte dann schon ein Teil der Fragen aus der Absolventenbefragung gestellt werden, womit sich die Länge des Fragebogens der Absolventenstudie verkürzen würde. Die Studienabschlussbefragung ist allerdings nicht Teil des BMBF-Projektes. Das INCHER Kassel kann Sie dennoch auch hier in einigen Punkten beraten und ist generell sehr interessiert an den Erfahrungen in der Organisation und Durchführung einer solchen Studienabschlussbefragung an anderen Hochschulen.

9. Wie wird der Fragebogen an die Gegebenheiten der Hochschulen und Fachbereiche angepasst?
Der Fragebogen enthält einen festen Teil, den ausnahmslos alle Hochschulen verwenden sollen und einen Hochschul- bzw. Fachbereichsspezifischen Teil. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass der allgemeine Kernteil noch entwickelt wird bzw. werden kann, also noch nicht völlig fixiert ist. Das INCHER steht mit EINER/M Mitarbeiter/in der Hochschule in Kontakt. Diese muss die hochschulinterne Abstimmung des Fragebogens koordinieren. Anschließend übermittelt der/die Ansprechpartner/in den/die Fragebogenvorschläg(e) an das INCHER. Je mehr Fragebogenvarianten entstehen, desto teurer wird der Fragebogendruck.

10. Ein Fachbereich plant eigene Befragungen.
Wenn eigene Befragungen stattfinden, sollte dies in Abstimmung mit dem INCHER erfolgen, um eine Doppelbefragung zu vermeiden. Personen, die bereits durch den Fachbereich befragt wurden, können nicht etwas später erneut durch das INCHER zu einem ähnlichen Thema befragt werden, um Befragungsmüdigkeit zu vermeiden. Im Idealfall beziehen sich beide Befragungen auf unterschiedliche Abschlussjahrgänge.

11. Was passiert mit den Adressen der Absolvent/innen?
Da der Versand der Fragebögen durch die Hochschule geschieht, besteht keinerlei Notwendigkeit, dem INCHER die Adressen zu übermitteln.

12. Was passiert mit den Absolvent/innen, die nach dem Hochschulstudium eine weitere, fest definierte Ausbildungsphase durchlaufen (Referendariat, Anerkennungsjahr etc.)?
Dem INCHER ist diese Problematik bewusst. Für die Befragung des Abschlussjahrgangs 2008 im Wintersemester 2009/10 werden zur Befragung der entsprechenenden Absolvent/innen erstmals speziell an diese Gegebenheiten angepasste Fragebögen verwendet. Sollten sich diese Vorgehensweise bewähren, werden die Fragebögen auch in Zukunft verwendet und weiterentwickelt. Eine einheitliche Regelung, die für alle teilnehmenden Hochschulen verbindlich ist, wird angestrebt. Kann diese Einigung nicht erzielt werden, wird über Einzelfallstrategien diskutiert.

13. Kann die Feldphase schon eher beginnen?
Nachdem der Inhalt des Fragebogens (Frist: Frühsommer) geklärt ist, sind noch umfangreiche Vorarbeiten zur technischen Umsetzung notwendig. Darüber hinaus müssen Änderungen bzw. Anpassungen mit den Anpassungen bzw. Änderungen der anderen am Kooperationsprojekt teilnehmenden Hochschulen erfolgen. Aus diesem Grund ist ein Start der Datenerhebung vor dem Wintersemester nicht möglich.

14. Steht der Hochschule nach der Befragung die entsprechende Software zur Verfügung?
Den Hochschulen stehen die Programme Online.QTAFI und QTAFI für die Online- und Papierbefragung als OpenSource-Software zur Verfügung. Des weiteren wurde ein Programm zur Erfassung von Papierfragebögen entwickelt, welches den Hochschulen ebenfalls als OpenSource-Software zur Verfügung gestellt werden kann. Da es sich bei diesen Programmen ausdrücklich nicht um einen Verkauf handelt, übernimmt das INCHER auch keinerlei Garantien.

 

 

 

 

Stand: 18.12.2009


  
 
Impressum

Last modification: 22.02.2008
Lutz Heidemann

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