Beeinträchtigung

Schwerbehinderung
Schwerbehinderte werden durch das Schwerbehindertengesetz besonders geschützt, wenn sie infolge ihrer Behinderung in der Erwerbsfähigkeit um wenigstens 50 v.H. gemindert oder bei einer Erwerbsminderung von wenigstens 30 v.H. durch das Arbeitsamt als Gleichgestellte anerkannt worden sind. Das Vorliegen und den Grad einer Behinderung stellen die Versorgungsämter auf Antrag fest. Es ist in jedem Fall erforderlich, daß eine Kopie des Schwerbehindertenausweises und des Feststellungsbescheides vom Versorgungsamt der Personalabteilung vorgelegt wird, damit bestehende Rechte, Vergünstigungen, wie etwa ein zusätzl. Jahresurlaub von bis zu 5 Arbeitstagen, in Anspruch genommen werden können. (siehe Urlaub, Altersgrenze) (Die Art der Behinderung kann auf der Kopie des Bescheides geschwärzt werden!)


Zusatzurlaub bei Schwerbehinderung:
Bei einer Erwerbsminderung von 25 - 49 Prozent kann Zusatzurlaub bis zu 3 Arbeitstagen im Kalenderjahr gewährt werden (§ 13 Urlaubsverordnung). Anerkannte Schwerbehinderte (ab 50 v.H. MdE) erhalten einen Zusatzurlaub von jährlich 5 Arbeitstagen (§ 47 Schwerbehindertengesetz).
Bitte besonders beachten: Der Urlaubsantrag ist so rechtzeitig einzureichen, dass die Genehmigung vor Urlaubsbeginn vorliegt. Entsprechend der dienstlichen Notwendigkeit ist der Urlaub möglichst in der vorlesungsfreien Zeit zu nehmen und zum Jahresbeginn in den jeweiligen Arbeitsbereichen aufeinander abzustimmen, damit eine Urlaubsvertretung gewährleistet ist. Der verbleibende Resturlaub wird auf der Urlaubsgenehmigung ausgewiesen. Behinderten- und Schwerbehindertenurlaub darf nur bis zum 31.12. eines jeden Jahren genommen werden. Dieser ist also zuerst abzubauen. Der Urlaubsantrag ist grundsätzlich auf dem Dienstweg an die Personalabteilung zu richten.

Bei einer Änderung des Beschäftigungsumfangs (z.B. Übergang von Vollbeschäftigung auf halbtags) ist der anteilige Erholungsurlaub vorher abzuwickeln. Eine anteilige "Umrechnung" des zuvor nicht in Anspruch genommenen Erholungsurlaubs erfolgt nicht.

Professorinnen und Professoren sowie Dozentinnen und Dozenten haben den Erholungsurlaub in der vorlesungsfreien Zeit zu nehmen und das jeweilige Dekanat davon zu unterrichten.


Schwerbehinderten- vertretung