Bevorzugtes Einwahlverfahren

für Studierende mit eingeschränkter zeitlicher Flexibilität

 

NEU!!!! NEU!!!! NEU!!!! Ab SoSe 2017 bevorzugtes Einwahlverfahren auch im Lehramt!

 Das Einwahlverfahren berechtigt nicht automatisch zum Ablegen einer Prüfungsleistung. Die notwendigen Voraussetzungen zur Teilnahme am Modul bzw. zur Erbringung einer Prüfungsleistung stehen in den Fachprüfungsordnungen und müssen erfüllt sein. 

Gerade Studierende mit Kind, Studierende mit gesundheitlichen Einschränkungen (Behinderungen) und/oder Studierende mit familiärer Pflegeverantwortung sind oft darauf angewiesen, Seminare zu ganz bestimmten Zeiten zu besuchen. Die besondere Herausforderung, mit der sie sich neben ihres Studiums auseinandersetzen müssen, verlangt ihnen zusätzlichen Organisationsaufwand ab.

Um solche Studierenden zu unterstützen, führt die Universität Kassel in einigen Fachbereichen ein „bevorzugtes Einwahlverfahren“ durch.

Studierende teilnehmender Fachbereiche können dann einen Antrag auf bevorzugte Einwahl in Lehrveranstaltungen ihres Studiengangs stellen. Dieser gilt für ein Semester. Wird der Antrag bewilligt, erhalten die Studierenden einen Platz in den von ihnen gewählten Seminaren. Die Einwahl dieser Studierenden wird vom IT-System automatisch sichergestellt.

 Der Antrag kann aus folgenden Gründen gestellt werden:

  • chronische Erkrankung oder Behinderung im Sinne von § 2 Abs. 1 SGB IX (nachgewiesen durch ärztliches Attest - verlinkt auf den Homepages der Institute, siehe unten)
  • zu betreuendes Kind bis 12 Jahre (nachgewiesen durch Kopie der Geburtsurkunde)
  • Schwangerschaft mit voraussichtlichem Entbindungstermin in der Vorlesungszeit des Semesters (nachgewiesen durch ärztliche Bestätigung der Schwangerschaft mit Angabe des Entbindungstermins)
  • Pflege eines nahestehenden Angehörigen (nachgewiesen durch Kopie eines Belegs nach §§ 44, 44a SGB XI)

Die Antragsunterlagen können Sie auf den jeweiligen Homepages der Fachbereiche/Institute herunterladen. Der Antrag muss fristgerecht und vollständig mit allen Unterlagen bei der zuständigen Stelle abgegeben werden:

Bitte geben Sie die entsprechenden Anträge in den jeweiligen Fachbereichen/ Instituten ab.

Sofern Ihr Fachbereich noch nicht am „bevorzugten Einwahlverfahren“ teilnimmt und Sie dennoch aufgrund der hier geschilderten Situation Hilfe bei der Seminarbelegung benötigen, können Sie sich gerne an Frau Weber (Familie/Kinder) oder an die Servicestelle Studium und Behinderung (chronische Erkrankung/Behinderung) wenden. Wir bemühen uns dann, eine geeignete Lösung herbeizuführen.

 

Hintergrund: Zur Einführung des bevorzugten Einwahlverfahrens

Das Institut für Sozialwesen des FB 01 führt seit dem Wintersemester 2012/2013 das Pilotprojekt „bevorzugtes Einwahlverfahren für Studierende mit Kind(ern) und Studierende mit chronischer Erkrankung und/oder Behinderung" durch. Seit 1. Januar 2014 wird das Projekt im Frauen- und Gleichstellungsbüro koordiniert. Inzwischen konnte in engster Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen aus dem Fachbereich 01 das Verfahren weiterentwickelt und professionalisiert werden. Alle datenschutzrechtlichen Bedingungen sind berücksichtigt.