Konzepte & Programme

Chancengleichheit für Frauen und Männer ist ein Qualitätsmerkmal der Universität Kassel. Die Einbindung von vielfältigen Perspektiven und Potenzialen erhöht die Qualität in Wissenschaft und Hochschule und steigert die Attraktivität der Studien- und Arbeitsbedingungen. Die Förderung der Chancengleichheit von Frauen in der Wissenschaft, eine Kultur der Wertschätzung von Diversität sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium für Frauen und Männer sind zentrale Themen der Universität Kassel.

Professorinnenprogramm

2007 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit den Ländern das Professorinnenprogramm gestartet mit dem Ziel, den Anteil der Professorinnen an den deutschen Hochschulen zu erhöhen. 2012 haben Bund und Länder die Fortsetzung des erfolgreichen Professorinnenprogramms für weitere fünf Jahre (2013-2017) beschlossen.  

Die Universität Kassel beteiligte sich an beiden Programmen und hat sich auch in der zweiten Runde des Professorinnenprogramms mit der Umsetzung ihres erfolgreichen Gleichstellungskonzeptes für eine Förderung qualifiziert. Die Universität Kassel hat fünf Professorinnen berufen. Die durch die Förderung von Bund und Land frei werdenden Mittel werden für gleichstellungsfördernde Maßnahmen eingesetzt.

Die Gemeinsame Wissenschaftskongerenz (GWK) hat beschlossen, das Professorinnenprogramm fortzusetzen. Weitere Informationen zur Fortsetzung des Professorinnenprogramms.

Dokumente

Gleichstellungskonzept (2008)

Dokumentation der Umsetzung des Gleichstellungskonzeptes (2013)

Pressmitteilungen

1,5 Millionen für die Berufung von Professorinnen (PM_18.02.2015)

Uni Kassel erhält Spitzenbewertung für Förderung von Professorinnen (PM_12.07.2013)

DFG - Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards

Die DFG hat 2008 Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards  verabschiedet, um das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen und zu sichern. Die Einhaltung der Gleichstellungsstandards ist ein entscheidungsrelevantes Kriterium bei der Bewilligung von Forschungsanträgen.

Abschlussbericht

Die Universität Kassel ist im Rahmen der Bewertung des Abschlussberichtes (2013) zur Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG in Stadium 3 eingestuft worden, da ein überzeugendes Gleichstellungskonzept überwiegend bereits implementiert ist.

Doppeltes Reporting-Verfahren

2013 beschloss die DFG zur weiteren Erhöhung der Frauenanteile ein doppeltes Reporting-Verfahren: Bei Förderanträgen sollen genaue Angaben darüber gemacht werden, wie viele Wissenschaftlerinnen auf welchen Qualifizierungsstufen beteiligt werden sollen. Darüber hinaus sollen die Mitgliedshochschulen künftig einmal jährlich über die Frauenanteile auf den verschiedenen wissenschaftlichen Karrierestufen berichten.

Fortführung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards

In der Mitgliederversammlung 2017 erneuerten die DFG-Mitglieder ihre Selbstverpflichtung auf die "Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards". Zukünftig berichtet die Universität alle zwei bis drei Jahre zu wechselnden Schwerpunktthemen. Die Entwicklungen in der Gleichstellung bleiben weiterhin relevant für die Begutachtung von Forschungsverbünden.

DFG Instrumentenkasten

Mit dem "Instrumentenkasten zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards" stellt die DFG ein Online-Informationssystem mit Recherchemöglichkeiten und Modellbeispielen zur Förderung der Chancengleichheit zur Verfügung.  Aktuell umfasst der Instrumentenkasten 200 Good Practice-Maßnahmen.

Englische Version:
www.instrumentenkasten.dfg.de/en

Als Modellbeispiel der Universität Kassel wurde das hessenweite Mentoringprogramm ProProfessur - Mentoring für Wissenschaftlerinnen in den Instrumentenkasten aufgenommen.