Antidiskriminierung

Seit April 2019 neue Richtlinie zum Schutz vor Diskriminierungen und sexualisierter Gewalt an der Universität Kassel

Illustration: Janne Marie Dauer

Diskriminierungen und sexualisierte Gewalt stellen nach wie vor ein gesellschaftliches Problem dar, von dem auch die Hochschulen als Studien- und Arbeitsorte nicht ausgenommen sind.

Die Universität Kassel hat zum Schutz ihrer Beschäftigten, Studierenden und Promovierenden eine Richtlinie zum Schutz vor Diskriminierungen und sexualisierter Gewalt an der Universität Kassel erlassen. 

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Für Beschäftigte der Universität Kassel gilt außerdem das Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Ziel des AGG ist es, Diskriminierungen aus ethnischen Gründen, Gründen der Religion oder Weltanschauung, aufgrund einer Behinderung, des Alters, des Geschlechts oder der sexuellen Identität zu verhindern und zu beseitigen.

Auf der Internetseite der Personalabteilung finden Sie weitere Informationen.


Was ist Diskrimierung?

"Die Universität Kassel setzt sich dafür ein, dass innerhalb des Universitätslebens keine Person insbesondere aufgrund des Geschlechts, der ethnischen oder sozialen Herkunft, des Aussehens, des Alters, einer Behinderung oder Erkrankung, der sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität, der Religion oder Weltanschauung oder des Familienstandes benachteiligt wird."

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sowie Richtlinie zum Schutz vor Diskriminierungen und sexualisierter Gewalt an der Universtiät Kassel sprechen nicht nur von Diskriminierung, sondern auch von Benachteiligung, da nicht jede unterschiedliche Behandlung, die einen Nachteil zur Folge hat, diskriminierend sein muss.

Unzulässig sind Benachteiligungen aufgrund einer (oder mehrerer) Diskriminierungskategorien, wenn kein Rechtfertigungsgrund vorhanden ist. Rechtfertigungsgründe, das heißt Umstände, unter denen eine Ungleichbehandlung in Bezug auf das Berufsleben und Alltagsgeschäfte ausnahmsweise zulässig ist (Nachteilsausgleich).


Beratung der Universität Kassel

Wenn Sie Diskriminierung beobachtet oder erlebt haben, wenden Sie sich gerne an die Beratung zum Schutz vor Diskriminierung im Frauen- und Gleichstellungsbüro:

Katarzyna Friedrich-Fil
Koordinatorin Diversity
Frauen- und Gleichstellungsbüro
Mönchebergstr. 19
34109 Kassel
Raum 1130a
Telefon: +49 561 804-7797
E-Mail: antidiskriminierungsberatung@uni-kassel.de