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AiF-FQS-Projekt "Traceability für KMU" gestartet

In Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet für Produktionsorganisation und Fabrikplanung sowie Industriepartnern aus dem Bereich der metallverarbeitenden Industrie wird zukünftig eine innovative Methodik entwickelt, welche die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit von KMU bei der Fertigung innovativer, kundenspezifischer Produkte signifikant steigert. Dabei liegt der Fokus im Rahmen des von der AIF geförderten Projektes auf der Gewährleistung einer optimalen Rückverfolgbarkeit und Nutzung der gewonnenen Informationen. Das zu entwickelnde Software-Tool gleicht hierzu die individuellen Produkt- und Prozesseigenschaften der KMU mit den Stärken unterschiedlicher am Markt verfügbarer Traceability-Lösungen ab. Auf dieser Basis wird KMU leicht verständlich und aufwandsarm die perfekte Traceability-Lösung für ihr Unternehmen aufgezeigt. Durch kontextspezifische Handlungsoptionen werden die Unternehmen zudem nicht nur bei der Einführung der optimalen Lösung unterstützt, sondern bekommen auch klar aufgezeigt, wie sie das entsprechende Traceability-System zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Produktions-, Logistik- und Dienstleistungsprozesse nutzen können.

Masterabsolvent erhält den Innovationspreis 2017 des QFD-ID

Während des nationalen QFD-Symposiums in Stuttgart wurde der diesjährige Innovationspreis des QFD-Instituts Deutschland an den Kasseler Masterabsolventen Valeri Miller verliehen. Er verfasste am Fachgebiet seine Masterarbeit zum Thema „Entwicklung und Verifizierung eines ReQFD Ansatzes für virtuelle Prototypen unter Zuhilfenahme von Eye Tracking bestimmten Merkmalen“ und überzeugte die hochkarätig besetzte Jury mit den Ergebnissen seiner Arbeit. Wir gratulieren unserem Absolventen zu dem Preis und freuen uns, dass unsere sehr gut ausgebildeten Studierenden mit den aktuellen Forschungsarbeiten diese Anerkennung erfahren.

AiF-FQS-Projekt „Manuelle Montage“

Im November 2016 fand die zweite Sitzung des Projektbegleitenden Ausschusses des Forschungsprojektes „Entwicklung einer rechnergestützten Methodik zur automatisierten Bewertung des menschlichen Fehlverhaltens in der manuellen Montage“ statt. Gastgeber der Sitzung war die Vaillant Deutschland GmbH in Remscheid. In der Sitzung wurden neben den bisher in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern erzielten Ergebnissen auch aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Zuverlässigkeitsprognose diskutiert sowie die Schwerpunkte der weiteren Forschungsaktivitäten festgelegt.

Überblick über das Forschungsvorhaben

Zielsetzung des Vorhabens ist es, ein in zwei DFG-geförderten Vorgängerprojekten erarbeitetes theoretisches Konzept zur prospektiven Analyse des menschlichen Fehlverhaltens in der manuellen Montage KMU-spezifisch umzusetzen und anwendbar zu machen. Hierzu werden in Zusammenarbeit mit den Unternehmen des Projektbegleitenden Ausschusses qualitätskritische Montageprofile unter Zeit- und Risikoaspekten analysiert und auf Grundlage der Ergebnisse ein intuitiv bedienbares, Excel-basiertes Analysetool zur automatisierten Bewertung des menschlichen Fehlverhaltens in der manuellen Montage entwickelt.

Bisher erreichte Ergebnisse

Auswahl, Aufgabenbeschreibung und Zeitanalyse: Erstellung detaillierter Arbeitsinhalts- und Zeitbedarfsanalysen für verschiedenartige manuelle Montagetätigkeiten, Unterscheidung nach Arbeitsinhalt, Zeitvorgabe, Hilfsmittel und Aufgabenkomplexität; Analyse leistungsbeeinflussender Umgebungs-, Personal- und Systemfaktoren

Fehler- und Risikobewertung: Anfertigung FMEA-gestützter Fehleranalysen; Durchführung mehrstufiger, montagespezifisch modifizierter ESAT-Analysen; iterative Prognose menschlich bedingter Fehlbehandlungswahrscheinlichkeiten

Digitalisierung der Analyseergebnisse: Exemplarische Definition standardisierter Analysebausteine, Konzeption der Excel-basierten Analysesoftware; Festlegung montagespezifischer Wertebereiche der Einflussgrößen

Zukünftig geplante Forschungsaktivitäten

Beurteilung der erzielten Prognosegüte durch Abgleich der Prognosewerte mit den tatsächlichen Fehlerraten; falls erforderlich: Ursachenforschung und iterative Optimierung
Extraktion der in den Risikoanalysen verwendeten Standardbegriffe; Selektion inhaltsgleicher Bausteine und Verdichtung zu montagespezifischen Analysebausteinen
Überführung der Aufgabenbeschreibungen der händisch erzeugten Risikoanalysen in eine Excel-basierte Analysesoftware und Beurteilung der Software-Ergonomie

Förderhinweis

„Das IGF-Vorhaben 18878N der Forschungsvereinigung Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. (FQS), August-Schanz-Straße 21A, 60433 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.“

GQW-Conference 2016 at the University of Kassel

In the year 2016 the annual conference of the Society for Quality Sience (GQW) took place at the University of Kassel.

On the topic

                Quality Management 4.0 - Status Quo! - Quo vadis?

numerous experts discussed over two days current issues in science and practice and "live" experienced in attending companies visits .

Best Paper Award for the department of Quality and Process Management

On 24 and 25 February 2015, the annual meeting of the Society for Quality Science e. V. (GQW) in cooperation with the 11th Bergische Quality Forum on "Quality methods in the dialogue between science and practice" took place. Corresponding to the subject, the event was held at the company Schaeffler Technologies AG & Co. KG in Wuppertal.

More than 120 participants from science and industry had come to present and to discuss their results of researchand practical experience in the field of quality science.

Besides the professional exchange on the GQW conference for several years all lectures in the spirit of good quality are subjected to an evaluation and the GQW Best Paper Award is granted.

This year, for the contribution "Tolerance management in body construction" of the Department of Quality and Process Management at the University of Kassel in cooperation with the BMW Group was awarded this prize.