Aktuelles

Promotion von Dipl.-Ing. Jan-Christoph Zarges

v. l. n. r. Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Middendorf, Prof. Dr.-Ing. habil. Berthold Scholtes, Prof. Dr. habil. Hans-Peter Fink, Dipl.-Ing. Jan-Christoph Zarges, Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Heim

Als Abschluss des Promotionsverfahrens von Dipl.-Ing. Jan-Christoph Zarges fand am 03.07.2018 die Disputation statt. Die Dissertation trägt den Titel "Charakterisierung des Bruchverhaltens von Polypropylen-Celluloseregeneratfaser-Verbunden“ und entstand im Rahmen des LOEWE-Forschungsschwerpunktes Safer Materials. Herr Zarges wird nach seiner Promotion neuen Herausforderungen am Institut für Werkstofftechnik – Kunststofftechnik entgegentreten.


Promotion von Dipl.-Ing. Johannes Fuchs zum Thema Stärkeblends

v. l. n. r. Prof. Dr.-Ing. Jens Hesselbach, Prof. Dr.-Ing. habil. Berthold Scholtes, Dipl.-Ing. Johannes Fuchs, Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Heim, Herrn Prof. Dr. habil. Hans-Peter Fink

Herr Dipl.-Ing. Johannes Fuchs schloss am Montag, den 25.06.2018, sein Promotionsverfahren mit der Disputation ab. Der Titel seiner Arbeit lautet “Blends aus Stärke und PLA – Prozessintegrierte Trocknung und Vernetzung - Spritzguss - Eigenschaften“. Die Arbeit entstand im Rahmen seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Werkstofftechnik – Kunststofftechnik. Herr Fuchs bleibt dem Institut für Werkstofftechnik – Kunststofftechnik auch nach der Promotion in einer neuen Position erhalten.


Auszeichnung für das Fachgebiet Kunststofftechnik mit dem PPS Best Poster Award

Verleihung des Poster-Awards durch den Präsidenten der PPS Professor M. Cengiz Altan (links) an Philipp Sälzer (rechts)

Claudia von Boyneburgk M.Sc. zeigte bei der 34. Konferenz der Polymer Processing Society, dass es nicht immer ein Vortrag sein muss, um ein wissenschaftliches Thema nachhaltig zu präsentieren. Ihr Posterbeitrag mit dem Titel “Characteristics of Self-Reinforced Polymer-Veneer-Composites under Impact Stress” überzeugte das Komitee der PPS und erhielt einen der begehrten Best Poster Awards.

Das Poster stellt die Kombination zweier im Fachgebiet Kunststofftechnik relevanter Themenbereiche dar, nämlich das Verpressen eigenverstärkter Kunststoffgewebe mit Furnierholz. Dadurch ergeben sich vielfältige neue Anwendungsmöglichkeiten für die beiden Werkstoffe bei gleichzeitig sehr guten mechanischen Eigenschaften. Insbesondere die Impact-Eigenschaften konnten im Vergleich zu herkömmlichen Furnierprodukten signifikant verbessert werden.

Nach einer sehr gut besuchten Poster-Session, die von fachlichen Diskussionen und interessanten Gesprächen geprägt war, wurden in der Abschlusszeremonie am letzten Tag der Konferenz die besten Poster ausgezeichnet. Der Präsident der PPS, Professor M. Cengiz Altan, überreichte den Best Poster Award, der stellvertretend von Philipp Sälzer entgegengenommen wurde.


Messeauftritt ein voller Erfolg

Messeauftritt des Anwendungszentrums UNIpace auf der DKT 2018 in Nürnberg

Das Anwendungszentrum Kunststoffverarbeitung UNIpace und das Netzwerk Kunststoff Cluster Nordhessen, KCN, waren auf der diesjährigen Deutschen Kautschuk-Tagung mit einem eigenen Messestand vertreten.

Auf dem Messegelände in Nürnberg trifft sich alle drei Jahre das „Who is Who“ der Kautschuk-Branche. Als Schwerpunkte des diesjährigen Tagungsprogramms, welches parallel zur Fachausstellung stattfindet, waren unter anderem die Themen Nachhaltigkeit, Neue Technologien und Märkte, die Simulation sowie die Verarbeitung von Kautschuk und Elastomeren. Hier steuerte UNIpace ein Poster zum Thema „Analyse des Mischprozess von Festsilikonkautschuk“ bei.

Das Anwendungszentrum UNIpace zeigte als Messeanwendung ein geschäumtes Bauteil aus Flüssigsilikonkautschuk: Mit Hilfe von thermoplastischen Mikrosphären der Firma Akzo Nobel konnte das Silastic LTC 9400-50 von Dow Silicones mit nahezu 50 % Gewichtseinsparung realisiert werden. Der Ohrstopfen wurde auf einer Babyplast-Spritzgießmaschine mit Hilfe eines selbstentwickelten Werkzeuges verarbeitet.


Erste Promotion zum Thema Silikonkautschuk

Von links nach rechts: Prof. Dr.-Ing. Angela Ries, Prof. Dr.-Ing. Daniel Paßmann (FH Bielefeld), Herr Dipl.-Ing. Christof Schlitt, Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Heim und Prof. Dr.-Ing. Michael Fister

Herr Dipl.-Ing. Christof Schlitt schloss am Montag, den 18.06.2018, sein Promotionsverfahren mit der Disputation ab. Er fertigte seine Doktorarbeit neben seiner Tätigkeit als Projektingenieur bei der B.Braun Melsungen AG an. Sein Thema lautet: „Verbunde aus Thermoplasten und Flüssigsilikonen mit unterschiedlichen Mechanismen zur Initiierung der Vernetzung hergestellt im Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren“.

Wir gratulieren dir auf diesem Weg sehr herzlich und wünschen dir für deine berufliche Zukunft viel Erfolg.


Wissenschaftlicher Arbeitskreis Kunststofftechnik (WAK) - Nachwuchstreffen an der TU Clausthal

Mitglieder des wissenschaftlichen Arbeitskreises Kunststofftechnik

„Glück Auf“ war das inoffizielle Motto des letzten WAK-Nachwuchstreffens am 21. und 22.6. an der TU Clausthal, das durch den Oberingenieur des dortigen Institutes (PuK) Dr. Leif Steuernagel sowie seinen Mitarbeiter Alexej Kusmin organisiert wurde. Das Institut für Werkstofftechnik der Universität Kassel war durch Dr. Maik Feldmann vertreten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. D. Meiners war ein Fachvortrag über den Einfluss von nanoskaligen Additiven bei der Fasertränkung angesetzt. Nach anschließender Diskussion erfuhren die neun Vertreter des WAKs Geschichtliches über den Bergbau in der Harzregion (siehe Foto). Traditionell wurde am zweiten Tag ein regionales Unternahmen besucht. Im Hinblick auf Metall-Kunststoff-Hybride werden auch zunehmend klassische Metallfügeverfahren interessant für die Kunststofftechnik. Das Unternehmen Eckold bot den Wissenschaftlern einen interessanten Einblick in die Umform- und Fügeverfahren sowie deren Anlagenfertigung. Motiviert durch die Gespräche am Vorabend wurde neben dem Austausch von Neuigkeiten an den Instituten in der Abschlussdiskussion intensiv über die Themen Datensicherung und -speicherung sowie Urheberrecht diskutiert. Diese Diskussion soll beim nächsten Treffen fortgesetzt werden, da diese Themen im Wissenschaftsmanagement in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden.


Treffen des Arbeitskreises Naturfaserverstärkte Kunststoffe der AVK e. V. mit einem Vortrag über Bioverbundwerkstoffe im Fachgebiet Kunststofftechnik

 „Naturfaserverstärkte Kunststoffe nehmen auch im Sichtbereich des automobilen Innenraums zunehmend Einzug (Stichwort: Visible Nature)“, so die Aussage eines Industrievertreters beim Arbeitskreistreffen. Der Arbeitskreis „Naturfaserverstärkte Kunststoffe“ der AVK (Industrievereinigung faserverstärkte Kunststoffe), der sich in den vergangenen Jahren vornehmlich mit Automobilanwendungen beschäftigt hat, trifft sich zweimal jährlich, tauscht Wissen aus und diskutiert über aktuelle Entwicklungen. Dr. Maik Feldmann berichtete den ca. 25 Teilnehmern in seinem Vortrag über vergangene und aktuelle Themen im Bereich der Naturfaserverbundwerkstoffe im Fachgebiet. Neben diesem Vortrag gab es zwei weitere Vorträge von Industrievertretern zur Anlagentechnik und zur Bewertung der ganzheitlichen Nachhaltigkeit von kenaffaserverstärkten Kunststoffen.


PPS 2018 in Taipeh, Taiwan

Ralf-Urs Giesen (links) und Philipp Sälzer (rechts)

Die jährliche internationale Konferenz der Polymer Processing Society, die in diesem Jahr zum 34. Mal stattfand, wurde von der Chang Gung University vom 21.-25. Mai in Taipeh ausgerichtet. Die etwa 500 Teilnehmer aus aller Welt präsentieren über 320 Vorträge sowie weitere 160 Poster in insgesamt 23 verschiedenen Themengebieten.

Das Fachgebiet Kunststofftechnik wurde dabei von Dr.-Ing. Ralf-Urs Giesen und Dipl.-Ing. Philipp Sälzer vertreten. Herr Giesen hielt im Symposium “Rubber and elastomers“ einen Vortrag mit dem Titel “Injection Moulding of Liquid Silicone Rubber Foams“ und Herr Sälzer war im Symposium “Polymer composites” mit einem Vortrag zum Thema “Correlation between Processing and Mechanical Properties of Composites with Organic Fillers“ vertreten.

Ergänzt wurden die Vorträge außerdem durch einen Posterbeitrag von Claudia von Boyneburgk (M.Sc.) mit dem Thema “Characteristics of Self-Reinforced Polymer-Veneer-Composites under Impact Stress“. Ebenso wie die Vorträge war auch die Poster-Session sehr gut besucht, sodass es zu vielen interessanten Diskussionen und fachlichen Gesprächen kam. Umso mehr freut es uns, dass der Posterbeitrag von Frau von Boyneburgk von der Jury der Polymer Processing Society mit einem der begehrten Best Poster Awards ausgezeichnet wurde.


Antec 2018 in Orlando, Florida

Christian Kahl (links) und Jan-Christoph Zarges (rechts)

In diesem Jahr fand vom 07.05. – 10.05.2018 mit der „Antec“ eine der größten Kunststofftagungen weltweit im Orange County Convention Center in Orlando, Florida, parallel zur Kunststoffmesse NPE statt. Im Rahmen der Tagung wurden über 600 Vorträge aus Industrie und Forschung gehalten. Unter den Teilnehmern befanden sich Herr Dipl.-Ing. Jan-Christoph Zarges und Dipl.-Ing. Christian Kahl vom Fachgebiet Kunststofftechnik des Institutes für Werkstofftechnik. Herr Zarges hielt einen Vortrag zum Thema „Influence of the Fiber-Matrix-Interaction on the Fracture Behavior of Regenerated Cellulose Fiber reinforced Polypropylene” und Herr Kahl einen Vortrag zum Thema “Inline UV Light Irradiation of Cellulose and Glass Fibers in Pultrusion of Thermoplastic Composites”.


Erfolgreiche Hochschulkooperation: Fünf Jahre Kunststoffzentrum UNIpace

Die Stimmung war bestens, bei allen Beteiligten. Und das war auch kein Wunder. Vor fünf Jahren haben B. Braun und die Universität Kassel gemeinsam das Kunststoffanwendungszentrum UNIpace ins Leben gerufen. Am Donnerstag, 26. April 2018, wurde beim 54. Management Jour Fixe eine Zwischenbilanz gezogen – und die fiel rundum positiv aus. Eine „Win-win-win-Situation“ sei die Kooperation, sagte Dr. Oliver Grönlund, Vice President Development Center CoE IV Systems, der die Veranstaltung mit rund 130 Teilnehmern in der Melsunger Kulturfabrik moderierte. B. Braun habe Zugang zu einer richtungweisenden Technologie bekommen, die Hochschule ein neues Fachgebiet und die Studierenden die Möglichkeit, praxisorientiert zu lernen.

Prof. Dr. Hans-Peter Heim, Leiter des Fachgebiets Kunststofftechnik an der Uni Kassel, und UNIpace-Geschäftsführer Dr. Ralf-Urs Giesen stellten die Arbeit des Zentrums vor. Im Mittelpunkt stehe die Grundlagen- und Anwendungsforschung für einen Werkstoff, der wegen seiner Eigenschaften für die Medizintechnik besonders interessant ist: Flüssigsilikonkautschuk. Denn er ist weichmacherfrei, beständig gegen Hitze, Chemikalien und Umwelteinflüsse und nicht zuletzt: physiologisch unbedenklich. Und er mache es möglich, die aufwendige manuelle Montage von Bauteilen – etwa bei Infusionspumpen – durch ein automatisches Spritzverfahren zu ersetzen.

Rund 1,3 Millionen Euro wurden in das UNIpace bereits investiert. „Wir haben da Labore stehen, die weltweit einmalig sind in dieser Konzentration“, berichtete Prof. Heim. Zumindest in Deutschland gibt es keine vergleichbare Forschungseinrichtung. Genau das, sagte Juergen Stihl, Group Senior Vice President CoE IV Systems, sei auch der Grund gewesen, warum man die Silikon-Forschung zum Inhalt der strategischen Partnerschaft gemacht hat: „Wir wollten eine Exzellenzinitiative in diesem Bereich starten.“ Und man wollte nicht nur im eigenen Saft schmoren, sondern bewusst den Austausch mit anderen Unternehmen suchen, die ebenfalls mit UNIpace zusammenarbeiten. B. Braun-Vorstandsmitglied Markus Strotmann sprach von einer „Chance für B. Braun, anders an Dinge heranzugehen und Input von außen zu bekommen“. Das habe sich sehr bewährt.

Während B. Braun bei anderen Kunststoffbauteilen rund 90 Prozent selbst herstellt, stammt von den mehr als 80 derzeit verwendeten Silikonkomponenten erst ein einziges Teil aus eigener Produktion. Mithilfe der Forschung von UNIpace könnte sich das bald ändern. „Unser Ziel ist Insourcing“, sagte Michael Selk, Senior Vice President CoE Pain Control & CVC. „Die sehr erfolgreiche und sehr wertschöpfende Arbeit des Anwendungszentrums hat uns dabei einen Riesenschritt vorangebracht.“ So könnte bei der nächsten Generation der Infusionspumpe Easypump eine im UNIpace entwickelte Silikon-Spritzguss-Technologie zum Einsatz kommen, die die Zahl der Baugruppen massiv verringert. Und auch in anderen Bereichen könnten mit dieser Technik mehrere Funktionen in einem Bauteil verbunden werden – ein entscheidender Vorteil, wie Dr. Andreas Herold, Leiter des B. Braun Technology Center, betonte. „Das hilft uns, günstiger zu produzieren.“ Die erfolgreiche Kooperation mit UNIpace soll deshalb noch mindestens fünf Jahre weiterlaufen.


UNIpace & KCN auf der DKT 2018 in Nürnberg

Das Anwendungszentrum Kunststoffverarbeitung UNIpace und das Netzwerk Kunststoff Cluster Nordhessen, KCN, sind auf der diesjährigen Deutschen Kautschuk-Tagung vom 2. bis 5. Juli 2018 in Nürnberg präsent.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle 12 - Stand 356.


Workshop: Einführung in die Silikonverarbeitung

Am 08. Februar 2018 veranstalten das Netzwerk Kunststoff Cluster Nordhessen und das Anwendungszentrum UNIpace, einen Workshop zum Thema Einführung in die Silikonverarbeitung.

Herr Dr.-Ing. Ralf-Urs Giesen, der Geschäftsführer des UNIpace, und Kollegen werden innerhalb des Workshops über die Eigenschaften von Silikonen und deren Anwendungen, Verarbeitungstechniken-Spritzgießverfahren und Extrusionsverfahren - und über geeignete Prüfmethoden berichten. Das ausführliche Progamm finden Sie hier.

Eine Besichtigung der Labore und der vorhandenen technischen Ausstattung sowie ein Imbiss mit ausreichend Gelegenheit zum Informationsaustausch runden die Veranstaltung ab.

Die Kosten für die Teilnahme am Workshop betragen 150,-€/Person zzgl.Mehrwertsteuer. Darin enthalten sind die Verpflegung während der Veranstaltung sowie die Vortragsinhalte in digitaler Form.

Der Workshop findet in den Räumlichkeiten des Anwendungszentrums UNIpace statt - die Besuchsadresse finden Sie hier.

Für Fragen oder Anmeldungen zum Workshop steht Ihnen Herr Kevin Klier gern zur Verfügung.