2012

Disputation Maik Feldmann

Als Abschluss des Promotionsverfahrens von Dipl.-Ing. Maik Feldmann fand am 07.12.12 die Disputation statt. Die Arbeit mit dem Titel "Biobasierte Polyamide mit Cellulosefasern, Verfahren - Struktur - Eigenschaften" beschäftigt sich sowohl mit Naturfasern als auch Celluloseregeneratfasern als Verstärkungsfasern für biobasierte Polyamide mit Schmelztemperaturen bis 220°C. Die schonende Einarbeitung der temperaturempfindlichen Fasern wurde mittels des in dieser Arbeit neu entwickelten Imprägnierverfahrens erreicht, womit die Fasern mit Schmelze getränkt werden. Gegenüber den bekannten Verfahren zur Einarbeitung von Verstärkungsfasern in thermoplastische Matrixwerkstoffe ergeben sich bei den mechanischen Eigenschaften der hergestellten Verbunde signifikante Verbesserungen. Die Arbeit stellt weiterhin den Einfluss verschiedener Prozessparameter, die für ein optimales Verarbeiten cellulosefaserverstärkter Thermoplaste bedeutend sind, auf ausgewählte Werkstoffeigenschaften dar. Maik Feldmann wird im Fachgebiet Kunststofftechnik des IfW verbleiben und zukünftig den Bereich Materialentwicklung und Faserverbundwerkstoffe leiten.


"Ein Autoteil aus einem Guss"

Foto: HNA – Dilling

Am 19.11.12 berichtete die regionale Tageszeitung HNA über den von der DFG geförderten Sonderforschungsbereich Transregio 30. Hierzu gaben Dipl.-Ing. Angela Ries und Dipl.-Ing. Björn Rohde Einblicke in die Forschungsaktivitäten aus dem Bereich der Kassler Forschergruppe.
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Sitzung des DGM Fachausschusses "Zellulare Werkstoffe" und Besuch der CELLMAT 2012 – Dresden 07.11 - 08.11.12

Die CELLMAT wurde nunmehr zum zweiten Mal in der sächsischen Landeshauptstadt ausgerichtet. In der Zeit vom 7. bis zum 9. November kamen Wissenschaftler aus aller Welt hier zusammen, um über verschiedenste Aspekte zellularer Werkstoffe zu diskutieren. Den rund 190 Teilnehmern aus 27 Ländern wurden 100 Vorträge und über 50 Poster geboten. Auf der Tagung wurden verschiedene Materialklassen und –kombinationen mit zellularen Strukturen berücksichtigt. In drei parallelen Sessions wurde werkstoffübergreifend über die Herstellung zellularer Materialien, die physikalischen, chemischen, mechanischen, thermischen und optischen Eigenschaften, sowie die Besonderheiten in der Anwendung für zellulare Strukturen berichtet.
Das Fachgebiet Kunststofftechnik des IfW war durch Dipl.-Ing. Martin Rohleder und Dipl.-Ing. Mike Tromm vertreten. Martin Rohleder berichtete als Invited Speaker über "Formation of foam structures and influence of processing procedure in foam injection moulding of thermoplastic materials" und war als Chairman tätig.
Im Vorfeld der CELLMAT tagte der DGM Fachausschuss "Zellulare Werkstoffe", den auch das IfW, FG Kunststofftechnik regelmäßig besucht.


1st International Conference on Thermo-Mechanically Graded Materials des Transregio 30

Begrüßungsworte durch den Sprecher Herrn Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Heim
Konferenzteilnehmer der 1st International Conference on Thermo-Mechanically Graded Materials
Austausch am Messestand des Sonderforschungsbereichs Transregio 30

"Gradierte Werkstoffe" gelten in der Industrie als Stoff, aus dem die Zukunft ist. Ergebnisse und Perspektiven der Forschung stellten nun Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs Transregio 30 auf einer Konferenz am 29. und 30. Oktober 2012 in Kassel vor.

Von sogenannten „Gradierten Werkstoffen“ erhoffen sich Ingenieure einen Innovationsschub in der Industrie-Produktion. Spezielle Herstellungsverfahren erlauben es dabei, Material auf der Mikrostruktur zu beeinflussen und ihm so lokal gezielt Eigenschaften mitzugeben, die es von Natur aus nicht oder nicht in diesem Maße hat – dieses betrifft sowohl die Kunststoffe, als auch Stahl oder gängige Leichtbauwerkstoffe wie beispielsweise Aluminiumlegierungen. Zur Halbzeit der aktuellen Förderperiode konnten nun Ergebnisse und Perspektiven der Wissenschaftler auf der ersten "International Conference on Thermo-Mechanically Graded Materials" in Kassel vorgestellt werden.

Dabei ging es um Fragestellungen rund um hybride thermo-mechanische Fertigungsverfahren in der Metall- und Kunststoffformgebung, bei der Produkte mit komplexen Geometrien bei gleichzeitig maßgeschneiderten Eigenschaften prozessintegriert erzeugt werden können. Ziel ist es eine Verkürzung der Prozessketten durch Erhöhung der Effizienz von Material- und Energieeinsatz zu erreichen. Im Kontext der funktional gradierten Materialien wurden Themenschwerpunkte im Bereich der Werkstoffe, Simulation und Modellierung, Produkt-Prozess-Wechselwirkungen oder Materialcharakterisierung gelegt.

Die Tagung fand hierzu im Kongress Palais Kassel statt und lud 130 nationale und internationale Teilnehmer aus der Industrie und Wissenschaft ein. Die insgesamt 42 Fachvorträge wurden nicht nur von den Forschern aus Kassel, Paderborn und Dortmund angeboten, sondern gleichfalls durch Beiträge hochkarätiger Referenten aus Industrie und Wissenschaft ergänzt. Zudem gab es eine Posterpräsentation der Jungwissenschaftler und es waren Aussteller vertreten, welche ihre Unternehmen und ihre Leistung an einem Messestand präsentierten.

Hier finden Sie ein kurzes Video zur Veranstaltung.


BMBF – Forschungsprojekt abgeschlossen

Bild 1: Aufbau und Funktion einer elektrochromen Zelle
Bild 2: Polycarbonatscheibe mit integrierter elektrochromer Funktion [Quelle: Institut für Werkstofftechnik, Universität Kassel]
Bild 3: elektrochrome Scheibe, thermogeformt mit dem Radius 1000 mm

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, im Rahmen der Bekanntmachung „KMU-innovativ: Verbundvorhaben Klimaschutz“ geförderte Projekt „Intelligente Kunststoff-Verscheibung Innovative Kombination von Technologien zur Herstellung funktionaler 3D-Kunststoff-Verscheibungen für eine energieeffiziente Nutzung“ wurde im August 2012 erfolgreich abgeschlossen.

Das Ziel des Projektes war, zusammen mit dem Projektpartner 3 Pi GmbH aus Paderborn, der Aufbau einer Beschichtungstechnologie für elektrochrome Systeme auf Kunststoffbasis und deren Umformung zu einer dreidimensionalen funktionellen Kunststoffscheibe. Fachliche Unterstützung gab es zudem von den vier assoziierten Projektpartnern: Mercedes-Benz (Sindelfingen), Bayer Material Science (Leverkusen), Plastic Design GmbH (Bad Salzufeln) und Engel (Schwertberg, Österreich).

Elektrochrome Systeme sind mehrschichtig aufgebaut, und können durch Anlegen einer Spannung ihre Farbe, und somit auch ihre Transparenz ändern. Die Funktion und der Schichtaufbau ist in Bild 1 dargestellt.

Bild 2 zeigt einen planen Demonstrator mit den Abmaßen von 200 x 300 mm. Die Transparenz kann z.B. 50% im hellen Zustand und 15% im verdunkelten Zustand bei 620 nm Wellenlänge betragen.

Die Werte hängen von den jeweiligen Schichtdicken der eingesetzten Materialien ab.

Bild 3 zeigt eine elektrochrome Scheibe, die durch das Thermoformverfahren umgeformt worden ist. Der Radius beträgt 1000 mm.


Sitzung des DGM-Fachausschusses "Polymerwerkstoffe"

Die Teilnehmer der DGM-Fachtagung, mit dabei die Kasseler Dipl.-Ing. Viola Sauer.
Dipl.-Ing. Viola Sauer steht in der 3. Reihe von vorne, links

In Potsdam-Golm fand am 8./9. November 2012 die jährliche Sitzung des DGM- Fachausschusses "Polymerwerkstoffe" statt. Erstmalig tagte zeitgleich auch die Gruppe "Bioinspirierte & Interaktive Materialien", so dass am ersten Veranstaltungstag in einer gemeinsamen Sitzung ein Überblick über die Aktivitäten der jeweils anderen Gruppe gewonnen werden konnte. Gastgeber der beiden Fachausschüsse der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. war dieses Jahr das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung. Vertretend für das Institut für Werkstofftechnik, Kunststofftechnik hielt dieses Jahr Dipl.-Ing. Viola Sauer (3. Reihe von vorne, links) einen Vortrag über den aktuellen Stand ihres Forschungsprojektes "Modifizierung von linearem PMMA mit vernetzten PMMA-Kolloiden zur gezielten Veränderung der Werkstoffeigenschaften".


Medical Plastics/Drug Delivery Devices 2012, Kopenhagen, Dänemark

Vom 09.-10. Oktober 2012 fand zum 24. mal die "Medical Plastics/Drug Delivery Devices 2012"- Tagung in Kopenhagen statt, ausgerichtet von der Hexagon Holding ApS. Es wurden Vorträge aus dem Gebiet der Medizintechnik, vor allem von Mitgliedern aus der Industrie aus ganz Europa präsentiert. Die Fachgruppe Kunststofftechnik des IfW wurde durch die wissenschaftlichen Mitarbeiter Dipl.-Ing. Ralf-Urs Giesen und Dipl.- Ing. Annette Rüppel vertreten.


Baltic Polymer Symposium

Dieses Jahr fand das Baltic Polymer Symposium, kurz BPS, vom 19. bis zum 22.09.2012 in der Hafenstadt Liepaja in Lettland statt. Ausrichter für die ca. 100 Teilnehmer war die Riga Technical University. Neben zahlreichen Fachvorträgen, schwerpunktmäßig im Bereich der Polymerchemie angesiedelt, wurden auch viele Poster präsentiert. Vertreten wurde die Fachgruppe Kunststofftechnik des Instituts für Werkstofftechnik mit Fachvorträgen von Angela Ries ("Mechanical characterisation of compression moulded self-reinforced polypropylene composites"), Maik Feldmann ("Prospects of bio-based polymers and their composites") und Stefan Jarka ("Development of a radian friction welding machine using the circular process with limited rotational motion").


Pressemitteilung - Neugründung des Arbeitskreises Geruch und Emissionen bei Kunststoffen

2. Arbeitskreistreffen bei der Firma imat-uve GmbH, von links: K. Petersen (Gerstel GmbH & Co. Kg), B. Maxeiner (Odornet GmbH), S. Wolff, H.-P. Heim, R. Schmidt (Universität Kassel) H. Schrader (H. G. Schrader GmbH), G. Scharfenberger (Quma GmbH), H.-P. Schlegelmilch (imat-uve GmbH), B. Matthes (Filk gGmbH, nicht auf dem Bild)

Den Mitgliedern des Organisationskomitees, der jährlich in Kassel ausgerichteten Tagung "Geruch und Emissionen bei Kunststoffen", war eine Zusammenkunft, die einmal im Jahr stattfindet nicht genug. Das Thema Geruch und Emissionen in Innenräumen betrifft jeden Menschen und das meist mehrere Stunden täglich. An dieser Stelle setzt der neugegründete Arbeitskreis an. Ein Team aus Spezialisten, die sich schon mehrere Jahre mit der Geruchs- und Emissionsminderung in allen Bereichen des Menschlichen Umfeldes beschäftigen, wird sich regelmäßig mehrmals im Jahr treffen, um zeitnah aktuelle Themen diskutieren zu können. Produkte mit denen jeder Mensch täglich in Kontakt kommt, werden von den Mitgliedern des Arbeitskreises genau unter die Lupe genommen. Dazu gehören sichtbare und nicht sichtbare Bauteile die in Innenräumen wie z.B. Wohnräumen, Büroräumen und Kraftfahrzeugen verbaut werden. Heimtextilien wie Fußböden, Tapeten und Möbel gehören gleichermaßen dazu wie Kinderspielzeug und elektronische Geräte, die zur Gruppe der Konsumerprodukte zählen. Ganz nah am Menschen befinden sich Lebensmittelverpackungen, Getränkebehälter, Rohrleitungen und Verpackungen von Kosmetikprodukten sowie jegliche Art von Medizinprodukten. Wer hat sich nicht schon einmal die Frage gestellt, ob eine Verpackung die riecht, nicht auch gesundheitsschädlich sein könnte oder ob beduftetes Kunststoffspielzeug Allergien bei Kindern auslösen könnte.
Jeder Käufer eines Neuwagens wird nicht nur nach Automarke, PS und Farbe aussuchen, sondern unterschwellig durch alle Sinnesorgane, unter anderem vom Geruchssinn, bei der Kaufentscheidung beeinflusst.
Additive die einen Kunststoff in die Lage versetzen, seiner Bestimmung gerecht zu werden wie z.B. Alterungsbeständigkeit, Farbechtheit, Brandverhalten etc. können sich ebenso auf die Geruchs- und Emissionseigenschaften des Produkts auswirken. Der neu verlegte Teppichboden "stinkt". Ist es der Kleber oder der Teppichboden? Ist es gesundheitsschädlich? Darf ich jetzt mein Kind im Wohnzimmer spielen lassen? Woher kommt der milchige Film auf der Autoscheibe? Mit all diesen Themen beschäftigt sich der Arbeitskreis. Die Mitglieder, die alle schon mehrere Jahre im Organisationskomitee der gleichnamigen jährlichen Tagung mitwirken, kommen aus den Bereichen Messtechnik, Hersteller von Kunststoffen und Additiven, Verarbeiter, Experten aus der Verpackungs-, Bau- und Automobilindustrie sowie Forschungsinstitute und Universitäten. Vernetzung und Erfahrungsaustausch werden im Arbeitskreis "groß" geschrieben.
Interessenten, die den Arbeitskreis mit Ihren Erfahrungen bereichern möchten, sind herzlich eingeladen.

Autor: Susanne Wolff


14. Workshop "Geruch und Emissionen bei Kunststoffen" lockte über 100 Teilnehmer an

Zum vierzehnten Mal haben sich am 26. und 27. März an der Universität Kassel Vertreter aus Industrie und Forschung getroffen, um sich über aktuelle Themen aus dem Bereich Geruch und Emissionen von Kunststoffen zu informieren und auszutauschen. Der vom Fachgebiet Kunststofftechnik der Universität Kassel ausgerichtete Workshop „Odour and Emissions of Plastic Materials“ findet seit 1999 regelmäßig statt und richtet sich an ein interanationales Fachpublikum.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Universität Kassel.

FOAMS 2012, Barcelona, Spanien

Die diesjährige FOAMS – Konferenz fand am 12./13. September 2012 im Hotel Porta Fira in Barcelona statt. Die Konferenz wird von der Society of Plastics Engineering (SPE) ausgerichtet und fand diesmal erstmals in Europa statt. Im Vorfeld der Konferenz wurde ein zweitägiger "Tutorial Workshop" unter der Leitung von Prof. Chul Park (University of Toronto) angeboten.

An der Konferenz mit 40 Fachvorträgen aus dem Bereich geschäumter Kunststoffe nahmen ca. 130 Teilnehmer aus Industrie und Forschung teil. Das Institut für Werkstofftechnik war durch Herrn Dipl.-Ing. Mike Tromm vertreten, der in seinem Vortrag "Pull And Foam – Method: Partially Foamed Components – First Investigations with Chemical and Physical Blowing Agents" die neusten Ergebnisse des Thermoplast-Schaumspritzgießverfahrens pull and foam präsentierte.


SAMPE Europe, 33th International Technical Conference and Forum

26th – 27th March 2012, Paris, France
and JEC Composites Show
27th – 29th March 2012, Paris, France

Die 33te SAMPE Europe – Konferenz ist eine der größten internationalen Tagungen für Ingenieure und Wissenschaftler im Themenbereich der Mechanik von Faserverbundwerkstoffen mit rund 160 internationalen Teilnehmern aus Industrie und Forschung. Die jährlich stattfindende Konferenz bot dieses Jahr eine gut aufgestellte Vortragsreihe mit insgesamt 12 wissenschaftlichen Themenfeldern in zwei laufenden Parallelsektionen.

Der Lehrstuhl für Kunststofftechnik wurde von Dipl.-Ing. Björn Rohde mit einem Vortrag über "Morphological Examinations of Self-reinforced Polypropylene Composites" (H.-P. Heim, A. Ries, B. Rohde) vertreten. Aktuelle Forschungsergebnisse über morphologische Untersuchungen an eigenverstärkten Kunststoffen konnten somit dem Fachpublikum vorgestellt werden.

Zeitgleich wurde die Tagungsteilnahme auch mit dem Messebesuch der JEC Composites Show im Exhibition Center "Porte de Versailles" verbunden. Die größte Faserverbundmesse Europas findet jährlich statt. An insgesamt 1.100 Messeständen konnten sich die 30.000 Besucher über die neusten Entwicklungen in der Faserverbundbranche erkundigen oder in angebotenen Forumsvorträgen interessanten Fachdiskussionen folgen.


"International Meeting on Electrochromism", Michigan (USA)

Die alle 2-Jahre stattfindende Konferenz „International Meeting on Electrochromism“ tagte dieses Jahr vom 12.8. bis 16.8.2012 in Holland (Michigan, USA). Das Tagungszentrum lag auf dem Gelände des Hope College und war für die Teilnehmerzahl von ca. 70 Wissenschaftlern bestens geeignet. Die Teilnehmer kamen aus den USA, Canada, Japan, Taiwan, Frankreich, Spanien und Deutschland.

Dipl.-Ing. Ralf-Urs Giesen hielt seinen Vortrag über „Forming of electrochromic plastic panes“ in dem es um das Thermoformen und Hinterspritzen von elektrochromen Systemen ging. Ein zweiter Vortrag („Characterization of electrical ageing of polymer-based electrochromic devices” ) an dem die Uni Kassel beteiligt war, hielt Dipl.-Ing. Stefan Gövert von der Firma 3 Pi aus Paderborn. In einem Gemeinschaftsprojekt mit Dipl.-Ing. Aline Desjean (Uni Kassel) berichtete er über die Charakterisierung von elektrischer Alterung bei elektrochromen Systemen.

Die nächste Tagung (IME-11) findet 2014 in Taipeh (Taiwan) statt.


"Tolle Knolle" - RTL berichtet über Forschungsprojekt

Ein Fernsehteam des Regionalstudios RTL – Hessen war zu Gast am Fachgebiet Kunststofftechnik, um über eines der aktuellen Forschungsprojekte von Herrn Dipl.-Ing. Maik Feldmann zu berichten. Der Doktorand forscht u.A. an der Verarbeitbarkeit von Speisestärke zu thermoplastischen Formteilen.

mehr: Link zum TV-Beitrag


9th WPC, Natural Fibre and other innovative Composites Congress and Exhibition, Stuttgart-Fellbach

In Stuttgart-Fellbach fand vom 19. bis zum 20. Juni 2012 die "9th WPC, Natural Fibre and other innovative Composites Congress and Exhibition" statt. Die Tagung wurde vom Carl Hanser Verlag, München, organisiert. Im Laufe der Tagung wurden 53 Vorträge aus allen Gebieten der WPC, der Faserverbunde und der Kunststofftechnik aus der ganzen Welt präsentiert. Die Tagungsteilnehmer, überwiegend aus der Industrie, thematisierten vor allem die industriellen Anwendungen von Biokunststoffen. Ergänzt wurden diese Vorträge durch Beiträge von verschiedenen Forschungseinrichtungen. Beteiligt war das Institut für Werkstofftechnik, Fachgebiet Kunststofftechnik mit einem Vortrag über "PLA composites with micro fibres from grain by-products: In comparison with PP composites". Herr Dr.-Ing. Abdullah Al Mamun stellte in seinem Vortrag die aktuellen Ergebnisse seines Forschungsprojektes vor. Abschließend moderierte Herr Dr. Mamun die Sektion "Process and Products 3".


Ein Scharnier auf Reisen … 2. Möbelleichtbau-Symposium in Lemgo

Rund 250 interessierte Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Medien trafen sich auf Einladung der "Leichtbauoffensive OWL" am 23. und 24. Mai zum zweiten internationalen Möbelleichtbau-Symposium in Lemgo. Im Audimax der Hochschule Ostwestfalen präsentierten 31 nationale und internationale Experten unterschiedlicher Fachgebiete den Zuhörern die neuesten Konzepte und Entwicklungen aus ihrer Forschung und Praxis.

Frau Dipl.-Ing Angela Ries vom Lehrstuhl Kunststofftechnik am Institut für Werkstofftechnik der Universität Kassel berichtete in diesem Rahmen über die "Technologievorstellung eines innovativen Leichtbau‐Scharniers" und gab damit einen Einblick über die Entstehung eines Scharniers aus einem klassischen Verarbeitungsunfall.


naro.tech - Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen - 5. und 6. September in Erfurt

In der Zeit vom 5. bis 6. September 2012 fand in Erfurt das 9. internationale Symposium "naro.tech - Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen" statt. Im Focus dieser Tagung, die von der Forschungsvereinigung Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen e.V. veranstaltet wird, standen Neuentwicklungen im Bereich der biosbasierten Polymere und Cellulosewerkstoffe, sowie der Naturfaserverbunde und der Holzfaserwerkstoffe. Zu diesen Themenbereichen konnten sich die ca. 200 Teilnehmer aus 15 Nationen in mehr als 50 Vorträgen über die neuesten Ergebnisse aus der industriellen und universitären Forschung informieren. Dabei wurde sowohl auf innovative Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren als auch auf die spätere Anwendung und das Recycling der biobasierten/nachwachsenden Werkstoffe eingegangen.

Auch das Institut für Werkstofftechnik, Fachgebiet Kunststofftechnik, war mit einem Vortrag beteiligt, in dem Herr Dipl.-Ing. Christian Berger über die aktuellen Ergebnisse seines Forschungsprojektes "Faserverstärkte Epoxidharze auf Basis nachwachsender Rohstoffe" referierte.


PPS Americas Conference 2012, Niagara Falls, Canada

Mitarbeiter der Fachgruppe Kunststofftechnik vor den Niagarafällen in Kanada.
Aline Desjean, Tatjana Geminger, Viola Sauer, Hans-Peter Heim

In Niagara Falls, Canada fand vom 21. bis zum 24. Mai 2012 die PPS Americas Conference statt. Die Tagung wurde von der Plastics Processing Society ausgerichtet und dieses Mal durch Prof. Chul Park und seinen Mitarbeitern von der University of Toronto, Mechanical & Industrial Engineering organisiert. Im Laufe der Tagungen wurden 180 Vorträge aus allen Gebieten der Kunststofftechnik von Mitgliedern von Forschungseinrichtungen aus der ganzen Welt präsentiert. Vom Institut für Werkstofftechnik, Kunststofftechnik beteiligten sich aktiv die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen (von links) Dipl.-Ing. Aline Desjean, Dipl.-Ing. Tatjana Geminger und Dipl.-Ing. Viola Sauer mit jeweils einem Vortrag in dem sie die aktuellen Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte vorstellten. Begleitet wurden sie von dem Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Heim.


Kurznotizen

In der April-Ausgabe der Fachzeitschrift "Kunststoffe" (Carl Hanser Verlag München) veröffentlichte Dipl.-Ing. Ralf Urs Giesen seine aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema Elektrochrome Scheiben aus Kunststoff:
Ralf-Urs Giessen u.A., Kunststoffscheiben Clever abdunkeln, Kunststoffe 04/2012 S.92-95, Hanser Verlag München 2012

In der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift "Kunststoffe" (Carl Hanser Verlag München) veröffentlichten Dipl.-Ing. Maik Feldmann und Dipl.-Ing. Christian Berger Forschungsergebnisse im Bereich der Biopolymere:
Heim H.P., Feldmann M., Berger, C., Mamun A.A.; Mut zur Grünen Lücke, Kunststoffe 06/2012 S.28-32, Hanser Verlag München 2012


BioKunststoffe 2012 - 09. - 10. Mai 2012 in Hannover-Langenhagen

Am 09. und 10.Mai fand zum 5. Mal die "Biokunststoffe"-Tagung unter der Leitung von Prof. Wortberg (Universität Essen) und Prof. Endres (FH Hannover) statt. Die Tagung mit rund 100 Teilnehmern, überwiegend aus der Industrie, thematisierte vor allem die industrielle Anwendung von Biokunststoffen und hier insbesondere von Polymilchsäure (PLA) als ersten kommerziell in großen Mengen verfügbaren Biokunststoff. Ergänzt wurden die Vorträge der Industrie durch Beiträge von Forschungseinrichtungen.

Beteiligt war das Institut für Werkstofftechnik (FG Kunststofftechnik) mit einem Vortrag über "Cellulose als Verstärkungsfaser für technische Biopolymere – Prozesse und Eigenschaften". Der Vortag von Christian Berger und Maik Feldmann präsentierte die aktuellen Forschungsergebnisse in der Arbeitsgruppe "Biokunststoffe". Schwerpunkte waren dabei die thermoplastische sowie duroplastische Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe für technische Anwendungen.


Exkursion zu den Entsorgern

Im Rahmen der Vorlesung "Kunststoff-Recyclingtechnik" von Prof. Bledzki wurde am 07.05.2012 eine Exkursion zu den Kasseler Stadtreinigern und in das örtliche Müllheizkraftwerk durchgeführt. Ca. 20 interessierte Studenten konnten sich ein Bild davon machen, wie mit dem Abfall aus Kassel umgegangen wird. Dabei stellte sich heraus, dass sogar Abfall eine wertvolle Ressource darstellen kann. 


Teilnahme an 9. Duisburger Extrusionstagung – 20./21.03.2012

Auf der Mitte März stattgefundenen 9. Duisburger Extrusionstagung war mit Dipl.-Ing. Ralf-Urs Giesen auch ein Mitarbeiter des IfW Kassel vertreten. Hauptthema der Tagung war die Extrusion und Weiterverarbeitung von Verpackungsfolien. Neben dem Hauptthema der Extrusion wurden auch noch Fachvorträge in den Sektionen Blasformen und Thermoformen angeboten. 


Lampengehäuse aus Biocompositen

Nahaufnahme der Lampe mit hellem Schein in der Mitte.
Lampe am Messestand der Firma Pracht Lichttechnik GmbH

Im Rahmen des FNR- Forschungsprojekts "Biokunststoffe zur stofflichen Verwertung von Biomasse" hat Herr Dipl.-Ing. Christian Berger in Zusammenarbeit mit der Firma Pracht Lichttechnik GmbH ein Lampengehäuse entwickelt und einen ersten Prototypen gefertigt. Das Gehäuse besteht aus Jutefasern und einem Bio- Epoxidharz, als Leuchtmittel dient eine sparsame organische LED. Die Lampe wurde auf der Messe "Light+Buliding 2012" (15.04 - 21.04.2012) in Frankfurt (Main) am Stand der Firma Pracht Lichttechnik GmbH ausgestellt.


ANTEC 2012 in Orlando (Florida), USA

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter (von links) Maik Feldmann, Martin Rohleder und Mike Tromm im sonnigen Orlando (Florida), USA.
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter (von links) Maik Feldmann, Martin Rohleder und Mike Tromm.
Eine übergroße Figur einer Maschine mit dem Schriftzug "The return of the machines!" am Fuß.

Im Orange County Convention Center in Orlando (Florida) fand in der Zeit vom 02. bis 04.04.2012 die weltgrößte Kunststofftechnikkonferenz ANTEC statt. Die Konferenz wird jedes Jahr an wechselnden Veranstaltungsorten in den USA ausgerichtet und wird von der Society of Plastics Engineering (SPE) organisiert. Auf der diesjährigen Veranstaltung wurden den Besuchern aus 40 Ländern 630 begutachtete Fachvorträge aus allen Bereichen der Kunststoffbranche präsentiert. Parallel zur ANTEC fand, ebenfalls im Orange County Convention Center, die internationale Kunststoffausstellung NPE2012 statt.

Die Fachgruppe Kunststofftechnik des Instituts für Werkstofftechnik, war durch die wissenschaftlichen Mitarbeiter Dipl.-Ing. Maik Feldmann (links), Dipl.-Ing. Martin Rohleder (mitte) und Dipl.-Ing. Mike Tromm (rechts) vertreten. In ihren Vorträgen präsentierten Sie die aktuellen Forschungsergebnisse Ihrer Projekte. Maik Feldmann berichtete über die Herstellung und die Verarbeitung von naturfaserverstärkten Bioployamiden („BIO-BASED POLYAMIDES WITH INNOVATIVE FIBRES FOR ENGINEERING PARTS MATERIALS – PROCESS – CHARACTERIZATION - APPLICATIONS“, Martin Rohleder über das Impactverhalten von Polycarbonat und Polycarbonatschäumen („FALLING DART IMPACT BEHAVIOUR OF POLYCARBONATE AND MICROCELLULAR POLYCARBONATE FOAMS“) und Mike Tromm über das neue Schaumspritzgießsonderverfahren pull and foam („PULL AND FOAM - INJECTION MOULDING METHOD: FOAMED RIBS FOR STIFFENING PLANE COMPONENTS“). Großes Interesse an den Themen wurde durch zahlreiche Fragen aus dem Auditorium bekundet.


Verarbeitung von Speisestärke – "Kartoffeln ersetzen Erdöl"

Maik Feldmann präsentiert seine Kunststoffe aus Biostoffen.
Foto: HNA – Schaffner

Die regionale Tageszeitung HNA berichtete am 19.03.12 über eines der Forschungsthemen von Herrn Dipl.-Ing. Maik Feldmann. Der Doktorand forscht im Bereich der Biokunststoffe u.A. an der Verarbeitbarkeit von Speisestärke zu thermoplastischen Formteilen.

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Elektrochrome Scheiben aus Kunststoff – "Autodach zum Selbsttönen"

Pressebild der HNA von Ralf-Urs Giesen mit einer elektrochromen Scheibe aus Kunststoff.
Bild: /HNA - Dilling/

Am 30.01.12 berichtete die Tageszeitung HNA über das Forschungsprojekt von Herrn Ralf-Urs Giesen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Technologie zur Herstellung von dreidimensionalen PKW-Dachmodulen aus Kunststoff mit einem elektrochromen Schichtsystem zur Steuerung der optischen Transmission.

Weitere Informationen:
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