Kunststofftechnik: Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Fabian Verheyen M. Sc.

Der technische Angestellte Fabian Verheyen B.Sc.

Abteilung: Kunststoff-Prozesstechnik

FB 15 - Institut für Werkstofftechnik
Kunststofftechnik
Universität Kassel
Mönchebergstraße 3
34125 Kassel

1315 | K-W 3
+49 561 804 3266
+49 561 804 3672
E-Mail: verheyen(at)uni-kassel.de

Aufgabengebiet

  • Verarbeitung von Thermoplastischen Elastomeren und Silikonkautschuken im Spritzgießverfahren

  • Extrusion von Silikonkautschuk

Aktuelle Projekte

Mischen von High-Consistency-Rubber(kurz HCR)

Konischer Doppelschneckenmischer der Firma Colmec S.p.A. - CTM 25
CTM 25 mit geöffnetem Korpus

Aufbau eines grundlegenden Prozessverständnisses beim Mischen von Festsilikonkautschuk

Beim Extrusionsprozess von Festsilikonkautschuk kommen reine Förderschnecken zum Einsatz. Eine Homogenisierung des Materials im Extruder findet daher nicht statt. Dieser Umstand verdeutlicht die Wichtigkeit der Materialaufbereitung bzw. des vorgeschalteten Mischvorganges.

Ziel dieses Projektes ist der Aufbau eines grundlegenden Prozessverständnisses beim Mischen von HCR mit Hilfe eines Doppelschneckenmischers der Firma Colmec S.p.A. Neben der Identifikation geeigneter Kriterien zur Bewertung der Mischqualität, werden Füllstoffe in verschiedenen Anteilen und Formen (Pulver o.ä.) in ausgewählte Festsilikonkautschuke eingearbeitet. Darüber hinaus sollen anhand des Pumpsegmentes gezielt die geforderten Eigenschaften für dieses Bauteil durch Zugabe von Füllstoffen eingestellt werden. Die selbst hergestellten Mischungen werden im Pressverfahren zu Probekörpern bzw. mittels Extrusion zu Schläuchen oder Profilen verarbeitet und im Anschluss umfassend charakterisiert.

Vision: Herstellung maßgeschneiderter Compounds aus Festsilikonkautschuk auf Basis eines beliebigen Anforderungsprofils für Anwendungen in der Medizintechnik

Ihr Ansprechpartner:
Fabian Verheyen M.Sc.
Email: verheyen(at)uni-kassel.de
Tel.: +49 561 804-3266

 

Extrusion von Festsilikonkautschuk Teil II

Vertikale Silikonextrusionslinie der Firma Rubicon Gummitechnik und Maschinenbau GmbH
Schlauchwerkzeug für die Silikonkautschukextrusion
Skizze der Prozesskette mit Durchhangsensor und Abzugsband

Umfassende Prozessanalyse mit Identifikation der Prozess-Eigenschafts-Beziehungen

Festsilikonkautschuke werden hauptsächlich mittels Extrusionsprozess verarbeitet. Ein grundlegendes und tiefgreifendes Prozessverständnis ist unabdingbar, um reproduzierbar und stabil Extrudate aus Silikonkautschuk herstellen zu können.

Ziel dieses Projektes ist der Ausbau des im Projekt Silikonextrusion Teil I aufgebauten grundlegenden Prozessverständnisses bei der Extrusion von Silikonkautschuk.
Die Identifikation der Prozess-Eigenschafts-Beziehungen soll auf eine Vielzahl an Materialsystemen übertragen werden, um die bisher getroffenen Aussagen auf ihre Allgemeingültigkeit zu überprüfen. Typische Phänomene, welche in der Extrusion auftreten, wie zum Beispiel Strangaufweitung und/oder Oberflächendefekte (Shark-Skin etc.) sollen intensiv betrachtet werden. Der Einfluss von Füllstoffen auf die Verarbeitungseigenschaften wird zudem beleuchtet. Eine Vorhersage der Phänomene wird angestrebt. Unter Berücksichtigung der rheologischen Eigenschaften von Silikonkautschuk sollen eigene Werkzeugkonzepte zur Herstellung von Schläuchen/Profilen am Beispiel verschiedener B.Braun-Produkte erarbeitet und umgesetzt werden.

Ihr Ansprechpartner:

Fabian Verheyen M.Sc.
Email: verheyen(at)uni-kassel.de
Tel.: +49 561 804-3266


Projekt-Flyer zum Download

Flyer-Fabian-Verheyen-2017-01-10.pdf

Mischen von High-Consistency-Rubber (kurz HCR)

Flyer-Fabian-Verheyen-2-2017-01-24.pdf

Extrusion von Festsilikonkautschuk Teil II