Glas- und Metallmusik

Glas- und Metallmusik

Walter Sons, Autor des folgenden Beitrags, war bis 1990 Professor für Musikpädagogik an der Uni Kassel und erregte mit seinen Projekten GLASMUSIK und METALLMUSIK überregional Aufmerksamkeit. Ab den 80er Jahren stellte Walter Sons gemeinsam mit Studierenden Glasmusik-Instrumente her. Aus dem Studienprojekt ging ein Ensemble hervor, das 30 Jahre lang erfolgreich auftrat, CDs und einen Film produzierte. Nach ihrem letzten Konzert im Jahr 2010 schmolzen die Musiker Teile ihrer Instrumente ein. Sie hinterließen drei massive Kugeln, die – im Glasmuseum ausgestellt- an die schöne gemeinsame Zeit erinnern.

Glasmusik

Von der Faszination, die Glas seit 5000 Jahren auf Menschen ausübt, zeugen die vielfältigen Formen der Gefäße und Gebrauchsgegenstände ebenso wie die seit Anfang der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts einsetzende Studioglasbewegung, die – gefördert durch die Entwicklung neuer Schmelztechniken – Glas als Werkstoff für zweckfreie Kunstwerke entdeckt hat.
Eine ebensolche Faszination geht auch von den musikalischen Möglichkeiten dieses empfindlichen und zerbrechlichen Materials aus. Erinnert sei hier an Mozarts bekanntes Adagio in C-dur/KV 617a für die Glasharmonika (1763 von Benjamin Franklin erfunden), vor allem aber an die zahlreichen Alltagserfahrungen im klingenden Umgang mit Glas.

Diese Alltagserfahrungen mit gläsernen Gebrauchsgegenständen waren der Ausgangspunkt, um gemeinsam mit Studierenden ein umfangreiches Instrumentarium aus verschiedenartigen gläsernen Objekten (einschl. Flach- und Ornamentglasplatten) herzustellen, deren Klangmöglichkeiten zu erschließen und musikalisch zu nutzen. Realisiert werden konnte die Idee ab 1980 mit Unterstützung der Glashütte Süßmuth in Immenhausen bei Kassel und der Glastechnischen Werkstatt der Universität. Hier wurden im Laufe der Jahre spezielle Glasinstrumente wie Röhren- und Platten-Verrophone, eine Glasharfe, Röhren-Murmelbahnen, hängende Glasstäbe, gläserne Querflöten und Naturtrompeten angefertigt.

Aus dem experimentellen und improvisatorischen Umgang mit dem Glasinstrumentarium und konzeptionellen Ideen aller Ensemblemitglieder entstand die GLASMUSIK als Kollektivkomposition – eine Komposition, die allerdings ständiger Weiterentwicklung unterlag. Durch verschiedene Spielarten und das Belassen der Objekte in ihrem ursprünglichen Klangzustand ergab sich ein ungewöhnliches Frequenz- und Klangfarbenspektrum. Die optische und räumliche Präsentation hat das Klangerlebnis in besonderer Weise hervorgehoben.

Schon bald nach der Premiere im Mai 1981 erregte die GLASMUSIK überregionale Aufmerksamkeit, auch bei Rundfunk und Fernsehen. Es begann eine lebhafte Konzerttätigkeit, die das Ensemble in viele Städte der Bundesrepublik, in die Schweiz und nach Österreich führte.

Zu nennen sind: Konzerte Glasmusik+Viola mit dem Solobratscher des RSO Saarbrücken, Eckart Schloifer (1984, 1994, 1997); zahlreiche Aufführungen in Kirchen, die wegen der halligen Akustik und der besonderen Raumatmosphäre für Glasklänge ideale Voraussetzungen bieten, u.a. Blankeneser Kirche (1984, 1989), Liebfrauenkirche Frankenberg (1985), Klosterkirche Riddagshausen bei Braunschweig (1985/ca. 9 Sek. Nachhall!), St. Matthäus Berlin (1985), Kreuzkirche Bonn (1986), Stiftskirche Wertheim/Main (1986), Großmünster Zürich (1987), Dominikanerkirche Münster (1987), Pauluskirche Hamm (1989), Hauptkirche St. Jacobi Hamburg (1991), Auftritte im Rahmen des Ev. Kirchentages Ruhrgebiet 1991 in der Erlöserkirche Essen, Kirche St. Wenzel Naumburg/S. (1991), St. Hedwigskirche Bayreuth (1992), Kilianskirche Korbach (Kultursommer ‘95 Nordhessen), beide ev. Kirchen in War- burg/Westf. (1997/2000), Dom zu Verden/Aller (2002); Konzert zur Eröffnung der Intern. Fachmesse Glas 84 in Düsseldorf; Auftritt im  Rahmen der Intern. Funkausstellung Berlin (1985); Konzert im Gasteig München (1987); Eröffnung der Ausstellung Licht- und Klangobjekte in der West-LB Düsseldorf (1988); Einweihung eines gläsernen Bürohauses in Linden/Gießen (1990); Konzert zur Ausstellungseröffnung Eine Symphonie aus Glas im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck (1994); Eröffnung der Intern. Jahrestagung der Dt. Ges. für Nuklearmedizin im Festsaal der Kasseler Stadthalle (1997); Konzerte in Universitäten, u.a. in Essen (1984), im Audimax der Uni Marburg (1986), in der TU Clausthal (1986), in der Aula Carolina Aachen (1989), in der Musikhochschule Hannover (1989); Konzert im Hofkeller des Schlosses Sondershausen (1995); Konzerte im Frankenberger und Naumburger Lokschuppen (1996); Konzert im  Rahmen der Kryptonale IV im Kleinen Wasserspeicher in Berlin-Prenzlauer Berg (1998); Auftritte anlässlich der Verleihung des Kasseler Bürgerpreises Das Glas der Vernunft an Hans-Dietrich Genscher (1991), an Carl Friedrich von Weizsäcker (1992) und an Yehudi Menuhin (1993); Gießhaus-Konzerte im Rahmen des Stadtprogramms der alle fünf Jahre stattfindenden internationalen Kasseler Kunstausstellung documenta (1982, 1987, 1992, 1997, 2002 und 2007 in der Karlskirche), z.T. unter Mitwirkung eines Glasbläsers, dessen Glaskugelproduktion in das musikalische Geschehen integriert wurde; Konzert im  Werkforum Dotternhausen (1992); Konzerte in Glasmuseen und Auftritte anlässlich von Glaskunst-Ausstellungen; Konzerte im Rahmen der alle zwei Jahre stattfindenden Europäischen GlasMusikFestspiele im Bayerischen Wald/Die Glasstraße (1999, 2001, 2003); ein von der Kasseler Sparkasse 1999 organisiertes  Festival mit dem Titel Klangwelten aus Glas von 1791 bis heute  unter Mitwirkung von Matthias Kaul und der Gruppe sinfonia di vetro mit Sascha Reckert; Benefizkonzert zugunsten des Kasseler Hospitals (2002); Konzerte in St. Ingbert im hela Profi Zentrum (Wannengebäude der ehemaligen Glashütte) und in der architektonisch beeindruckenden Christuskirche anlässlich der Einweihung eines gläsernen Glockenturms, beide Konzerte wieder unter Mitwirkung eines Glasbläsers (2004); Jubiläumskonzert in Kassel anlässlich des 25jährigen Bestehens der GLASMUSIK (2006); Konzert im Rahmen der Festveranstaltung 55 Jahre Hessische Heimvolkshochschule Burg Fürsteneck (2008) …

Die Konzerte führten zu immer intensiverer Auseinandersetzung mit den musikalischen Möglichkeiten der gläsernen Installation. Insgesamt hat sich gezeigt, dass die offene Konzeption des Formverlaufs und die durch die jeweiligen Raumverhältnisse bedingte variable Anordnung der Instrumente nicht nur Routine verhindert, sondern auch musikalische Weiterentwicklung begünstigt. Durch die lange gemeinsame Erfahrung gewannen wir Sicherheit. Die Spieler ließen immer häufiger augenblickliche Einfälle zu. Auf diese Weise war das fruchtbare Verhältnis von Freiheit und Bindung, von Improvisation und Komposition stets gewährleistet. Unentbehrlich war bei jedem Konzert die Spontaneität der Ensemblemitglieder.

Keiner der Beteiligten an dem Projekt GLASMUSIK hat beim ersten Besuch in der Glashütte Süßmuth im Jahre 1980 geahnt, dass die Faszination der gläsernen Klangwelten uns bis zum Finale 2010 zusammenhält - 30 Jahre GLASMUSIK! In letzter Zeit wurden sogar noch neue Instrumente angefertigt. Außerdem haben wir bei besonderen Gelegenheiten auch Auftritte mit reduziertem Instrumentarium in kleiner Besetzung durchgeführt, wie z.B. anlässlich von Vernissagen (u.a. Meiningen/2008 und Stuttgart/2009). Für die Kontinuität, aber auch für die Tragkraft der Projektidee spricht, dass alle Musiker seit Beginn zum Ensemble gehörten. - Die gleiche Idee wurde ab 1987 mit dem interdisziplinären Projekt METALLMUSIK verwirklicht.

Um die Erinnerung an dieses einmalige Projekt wach zu halten, haben die Ensemblemitglieder beschlossen, als Ergänzung zu der auf den CDs und dem Film festgehaltenen Musik, Teile der GLASMUSIK einschmelzen zu lassen. Das geschah in der Glashütte Gernheim, wo aus dem Anfangsmaterial der GLASMUSIK – den Objekten der Glashütte Süßmuth – drei massive Kugeln hergestellt wurden, die wir dem Glasmuseum Immenhausen anlässlich seines 25jährigen Jubiläums (2012) geschenkt haben. Somit kehrte die GLASMUSIK in verwandelter Form – als Meta- morphose – an ihren Ursprungsort zurück. Die Verrophone wurden dem Institut für Musik der Universität Kassel zur Verfügung gestellt.                                                                   

Ensemble:
Hermann Beuchert, Rolf Denecke, Dr. Ulli Götte, Michael Leipold, Achim Rache, Brigitte Sons

Leitung: Prof. Walter Sons

CDs:
                        
GLASMUSIK – Gläserne Klangwelten, musicaphon BM 55705 (1982/1992)                                   
GLASSTRAICH – Glasmusik mit Viola, musicaphon M 55707 (1996)
GLAS-METALL-MUSIK, musicaphon M 55713 (2000/01)       

Film:             
KLANGWELTEN AUS GLAS (1995, als DVD beim HR in Frankfurt erhältlich)                



Im Studiengang Musik initiierte Sons 1987 das interdisziplinäre Projekt METALLMUSIK und legte damit den Grundstein für das gleichnamige Ensemble. Ähnlich wie das Schwesterprojekt GLASMUSIK wurde das Ensemble METALLMUSIK überregional bekannt. Mit Metallmaterialien unterschiedlicher Formen, die die Musiker auf Schrottplätzen gesammelt oder von Spendern geschenkt bekommen hatten, kreierten sie faszinierende Klänge.

Metallmusik

Eine Gruppe Musikstudierender stellt im Rahmen eines interdisziplinären Hochschulprojekts unter Mitwirkung eines Metallbildhauers ein einmaliges, unkonventionelles Metallinstrumentarium her und erfindet dafür eine eigene Musik. Das mag auf den ersten Blick nicht so ungewöhnlich erscheinen, ist es jedoch, wenn man bedenkt, dass sich in unserem Kulturkreis Musikmachen vorwiegend auf Reproduktion bereits existierender Musik beschränkt. Die Bedeutung eines solchen von erfahrungsorientiertem und selbstbestimmtem Lernen und Handeln getragenen Projekts liegt darin, dass schöpferische Gestaltungsfähigkeit im Team als integrierender Bestandteil von Musikausbildung und Musikmachen entwickelt wird.

Die klanglichen Möglichkeiten und die Spielbarkeit des in gemeinsamer Arbeit entstandenen Instrumentariums erschlossen sich durch Experimentieren, in freier Improvisation und über kompositorische Vorstellungskraft. Von der unkonventionellen Formgebung der Instrumente und deren Klangcharakter ausgehend war unser Ziel stets das kollektive Erfinden einer Musik als Synthese von Experiment, Improvisation und Komposition. Die Stücke - verbal oder gra-
fisch notiert - enthalten die durch Versuch und Diskussion gefilterten Ideen aller Beteiligten.

Indem jeder seine speziellen Fähigkeiten eingesetzt hat, sind die Ergebnisse Folge eines Geduld und Toleranz erfordernden Arbeitsprozesses. Alle Ensemblemitglieder haben ihre unterschiedlichen musikalischen Kompetenzen zu gemeinsamen kompositorischen Entscheidungen gebündelt und gleichzeitig die Grenze zwischen Improvisation und Komposition aufgehoben.

Der intensive Arbeitsprozess sei kurz skizziert: Messingröhren und Aluminiumstäbe, gestiftet von der Musikinstrumentenbaufirma Studio 49 in München, bildeten den Grundstock für das interdisziplinäre Projekt METALLMUSIK der von mir 1987 im Studiengang Musik an der Universität Kassel gegründeten AG Neue Musik III, später Ensemble METALLMUSIK Kassel. Erste Klangexperimente mit diesen Materialien zeigten, dass die Klangpalette erweitert werden musste. In der Folgezeit sammelten wir unter dem Aspekt ihres Eigenklangs Metallmaterialien unterschiedlicher Formen auf Schrottplätzen. Firmen und Privatpersonen stellten uns Ölfässer, Bleche, Kreissägeblätter und Pflugscharen zur Verfügung. Planung und Bau der Instrumente wurden entscheidend von der Eigenart der ausgewählten Fundstücke beeinflusst, die musikalische Konzeption wiederum war abhängig von den Besonderheiten des Instrumentariums. Da gibt es einmal die Objekte mit ihrem materialspezifischen Klang, zum anderen die hinsichtlich der Skalenbildung bewusst zufällige Anordnung der 48 Messingröhren, dann die konstruierte Reihung eines Viertelton-Metallophons und die gänzlich andere Charakteristik eines aus chinesischer Tradition hergeleiteten Pentatonik-Obertonreihen-Glockenspiels (Idee eines mit chinesischer Kultur vertrauten Ensemblemitglieds). Neuartige Spieltechniken ergaben sich aus den unterschiedlichen geometrischen Formen einzelner  Klangerzeuger, deren ungewöhnlicher Anordnung und der Art der Befestigung. Bedenkenswert ist, dass hier überflüssiges, auf Schrottplätzen entsorgtes Material eine neue, künstlerische Funktion erhielt, ohne dessen Vergangenheit auslöschen zu wollen. Wichtig für das Gedeihen des Projekts erwies sich die Mitarbeit des Metallbildhauers Dieter Zaha, der an der Kunsthochschule Kassel Freie Kunst/Metallbildhauerei studierte. Er hat nicht nur in Zusammenarbeit mit den Gruppenmitgliedern die Gestaltung des Instrumentariums maßgeblich beeinflusst, sondern ist auch als Musiker dem Ensemble beigetreten. Ähnlich wie das Vorgängerprojekt, die GLASMUSIK, erregte auch die METALLMUSIK bald nach den ersten Auftritten im Jahre 1989 überregionale Aufmerksamkeit. Es begann eine rege Konzerttätigkeit, die - insbesondere in der Anfangszeit – dazu führte, intensiv an der musikalischen Konzeption weiterzuarbeiten. Ebenfalls wurde das Instrumentarium ständig weiterentwickelt.

Kurzchronik: Auftritt in der Elektrohalle Maximilianpark Hamm (1990); Konzert im Rahmen des Bundeskongresses Arbeitskreis für Schulmusik (AfS) in Hannover (1990); Auftritt anlässlich des Festaktes 100 Jahre Arbeitgeberverband der Hessischen Metallindustrie/100 Jahre Industriekultur im Opernhaus des Kasseler Staatstheaters (1990); Gesprächskonzert im Baunataler VW-Werk vor 500 Auszubildenden (1992); Produktion einer CD und eines Videofilms in Verbindung mit dem Lehrbereich Film/Fernsehen der Kunsthochschule Kassel (1992); Verleihung eines Kunstförderpreises der Kasseler Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung (1995); Produktion des Fernsehfilms Sinfonie in Schrott im Kasseler Fernsehstudio des hr (1995); Langzeitprojekt mit einer Klasse 6 des Kasseler Friedrichsgymnasiums mit dem Thema Gruppenimprovisation und Kollektivkomposition im Klassenverband (1995/96); Konzerte im Rahmen des Kulturprogramms der Stadt Kassel zur documenta IX „Klangbrücke über die Fulda“ (1992), documenta X (1997),  documenta 11 (2002, hier in Verbindung mit Kinetischer Projektion von Dieter Zaha) und documenta 12 (2007, zugleich 20jähriges Jubiläum METALLMUSIK); Konzert in einer Metallbau-Werkhalle in Thun/ Schweiz zum Festival der außergewöhnlichen Klänge (1999); Experimente mit Metall im Rahmen der Kasseler Musiktage 2001 in der Königs-Galerie; Konzert im Art Kite Museum in Detmold (2002); Konzerte zum Tag des Offenen Denkmals im Petersenschacht in Sondershausen/Thür. (1996) und in der Klosterkirche Breitenau bei Kassel (2007); Beteiligung an dem Projekt Klangwelten. Bilder zum Hören-Klänge zum Sehen. Schulen der Region in Zusammenarbeit mit dem Staatsorchester Kassel (Opernhaus, 4 Aufführungen, Juli 2009), 1. Bild: Metallmusik-Von der Leichtigkeit des Schweren, eine Gruppenkomposition (24 Kinder/Kl. 6), 2.Bild: Campana, eine Komposition für Orchester und Klangröhren von Michael Töpel (8 Kinder an vier Röhrengestellen); Produktion von Zuspielklängen zur Komposition mesokagutro von Peter Hoch (2009); Festliches Finale im Konzertsaal des Instituts für Musik der Universität Kassel (15.5.2010)

Workshops mit Studierenden des Instituts für Musik, des Fachbereichs Sozialwesen und der Kunsthochschule, mit SchülerInnen Kasseler Gymnasien und Schulen aus der Region, mit Studierenden der TU Dresden und der Universität Duisburg-Essen, mit dem Kulturforum der Sozialdemokratie Kassel, mit Kongress-Teilnehmern des Arbeitskreis für Schulmusik/AfS, mit Teilnehmern einer Tagung des Ring für Gruppenimprovisation, mit GEW-Senioren und von 1992 bis 2005 alljährlich zweitägige Workshops für behinderte Kinder und Jugendliche aus Sonderschulen und Behinderteneinrichtungen in Kassel und anderen nordhessischen Gemeinden, gefördert vom Verband der Metall- und Elektrounternehmen Hessen    

Ebenso wie bei dem Schwesterprojekt GLASMUSIK gehörten auch hier alle Musiker von Anfang an zum Ensemble. Das lange Bestehen – 1987 bis 2010 –  beweist die starke Tragkraft dieser Projektidee, deren klingende Ergebnisse das Publikum und die Ausführenden immer wieder fasziniert haben. Seit November 2010 hat das Instrumentarium einen Platz im Technik-Museum Kassel, Wolfhager Str. 109, wo es von Besuchern, auch von Gruppen (nach Voranmeldung) unter Anleitung benutzt werden kann. Inzwischen haben dort viele Workshops stattgefunden.                                                                                                          
                                                                                                                                                     

Ensemble:
Peter Arens, Rainer Greulich, Sabine Holzapfel, Claudius Knoess, Markus Rennecke, Claudia Schramm, Martin Sons, Petra Starke, Dieter Zaha

Leitung: Prof. Walter Sons       

CDs:
METALLMUSIK I-IV, musicaphon M 55704 (1992)
GLAS-METALL-MUSIK, musicaphon M 55713 (2000/01)

Film:
SINFONIE IN SCHROTT, (1995, als DVD beim HR in Frankfurt erhältlich)
                   

Weitere Informationen unter: www.metallmusik-ensemble.de