Förderprogramme

“Mit START sollen junge Zuwanderer in Deutschland erfahren, dass sie hier willkommen sind, dass Leistung sich lohnt und dass es hier eine echte Chance für sie gibt. START möchte sie auf ihrem Weg begleiten und unterstützen. 2002 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Hessen begonnen, wird das Programm heute von der START-Stiftung gGmbH, einer Tochtergesellschaft der Hertie-Stiftung, zusammen mit rund 100 Partnern – Ministerien, Stiftungen, Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen – in 14 Bundesländern durchgeführt: Aus START ist eine kleine Bürgerbewegung geworden.”

 

 

Im Rahmen der “Böckler-Aktion Bildung” können sich interessierte Schülerinnen und Schüler direkt bei der Hans-Böckler-Stiftung bewerben. Die Bewerbung kann schon vor dem bestandenen Abitur/ Fachabitur/ Fachhochschulreife auf der Basis des Halbjahreszeugnisses erfolgen. Auch wenn der Abschluss bereits ein Jahr zurückliegt, kann man sich bewerben, sofern das Studium wegen Praktika, Wehr-, Ersatzdienst oder FSJ erst jetzt aufgenommen werden soll. Entscheidend ist, dass das Studium noch nicht begonnen hat. 

 

 

Die Initiative ArbeiterKind.de ermutigt Schülerinnen und Schüler nicht-akademischer Herkunft zum Studium und unterstützt sie auf ihrem Weg zum erfolgreichen Studienabschluss. Das Angebot der Initiative beinhaltet Mentoring und finanzielle Unterstützung durch Stipendien.

 

 

Unter dem Motto „Fuß fassen durch Bildungserfolg” unterstützt SELF Kassel e. V. Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund ab der 9. Jahrgangsstufe, die den Besuch einer weiterführenden Schule planen oder diese bereits besuchen. Ziel ist die ganzheitliche Förderung von Schülerinnen und Schülern in ihrer sozialen und schulischen Entwicklung, unter anderem durch individuelle Beratung, Nachhilfe, Sprachförderung und wirtschaftliche Einzelfallhilfen. Unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler des Weiteren durch Bildungsmentoren, welche die Jugendlichen auf ihrem Weg begleiten.

 

 

Das Bundesnetzwerk der Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte besteht aus Lehrkräften aller Schularten, Fächer, Ethnien, mit oder ohne eigene Migrationserfahrung und Expertinnen und Experten aus vielen anderen Bereichen. Seit 2010 stellt sich LeMi den Herausforderungen in den Bereichen Bildung und Erziehung. Ziel ist dabei, die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund nachhaltig zu bessern. Die Lehrkräfte des Bundesnetzwerkes bieten ehrenamtlich Fortbildungen, Fachtagungen, Beratungen und Projekte an.                                                                                                                  

 

Seit Anfang 2010 bietet „LeMi- Bayerisches Netzwerk für Migrationsgeschichte“ eine Plattform für Erfahrungsaustausch und Beratung bei pädagogischen Fragen mit interkulturellem Schwerpunkt. Zudem setzt sich die Organisation aktiv für die Unterstützung der interkulturellen Entwicklungsprozesse in der Schule sowie die Integration im Bildungsbereich ein. In Kooperation mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst, verschiedenen Stiftungen und Bildungseinrichtungen werden Fortbildungen für Lehrkräfte, Referendare und Studierende angeboten.