Netzwerk

Das Netzwerk für Lehramtsstudierende mit Migrationshintergrund an der Universität Kassel wurde in Verbindung mit bestehenden Netzwerkinitiativen von und für Lehrende mit Zuwanderungsgeschichte entwickelt. 

Unser Netzwerk informiert alle NetzwerkteilnehmerInnen über spezifische Förderprogramme und Förderangebote. 

Für einen Eintritt in das Netzwerk, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail: mentoring.mig@uni-kassel.de

Bundesweite Netzwerke für angehende und amtierende Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte

 

Schule und kulturelle Vielfalt – Netzwerk für Lehrkräfte in Hessen   Projekt Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte

Es handelt sich hierbei um eine in Hessen neu ins Leben gerufene gemeinsame Initiative des Hessischen Kultusministeriums und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Das Netzwerk möchte als ein repräsentatives, beratendes und operatives Organ verstanden werden, das in Zusammenarbeit mit Schulen, Hochschulen, Stiftungen vor Ort und interessierten Kooperationspartnern interkulturelle Projekte an Schulen ins Leben ruft, die interkulturelle Kompetenz von Lehrkräften fördert, Lehrkräfte in ihrem Alltag unterstützt und für den Lehrerberuf wirbt.

 

 

Projekt Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte des Landes NRW

Das Netzwerk wurde 2006 vom Ministerium für Schule und Weiterbildung in Zusammenarbeit mit dem nordrhein-westfälischen Integrationsministerium initiiert. Die Aufgaben des Netzwerks sind u. a. die Beratung und Information der Lehrkräfte. Des Weiteren tritt das Netzwerk öffentlich für die Potenziale und Belange der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte ein. In diesem Netzwerk sind über 400 Mitglieder aus allen Schulformen ehrenamtlich tätig. Die vielfältigen Potenziale der Mitglieder, wie Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenzen kommen hier zum Einsatz. Somit dienen die Netzwerksmitglieder als Bildungsbotschafter der Vielfalt und werden zusätzlich in ihrem Selbstbewusstsein als Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte gestärkt.

 

 

 

Hamburg Netzwerk "Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte"

Das Hamburger Netzwerk „Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte“ ist ein Zusammenschluss von ehrenamtlich tätigen Lehrkräften,

Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Referendarinnen und Referendaren und Lehramtsstudentinnen und –studenten

Das Ziel des Netzwerks ist die interkulturelle Öffnung der Hamburger Schulen. Dies geschieht gezielt durch die Gewinnung von mehr Lehrkräften mit Migrationshintergrund.

Zudem ist das Netzwerk auch in folgenden Tätigkeitsfeldern aktiv:

  • Information von SchülerInnen sowie von Eltern mit Migrationshintergrund über den Lehrerberuf
  • Unterstützung und Begleitung des Qualifizierungsprozesses von Studierenden sowie von ReferendarInnen mit Migrationshintergrund
  • Forum für Lehrkräfte und Sozialpädagogen mit Migrationshintergrund
  • Förderung der beruflichen Weiterentwicklung der Netzwerkmitglieder
  • Entwicklung und Vermittlung interkultureller Projekte

 

 

BERLINER NETZWERK FÜR LEHRKRFÄTE MIT MIGRATIONSHINTERGRUND


Das Berliner Netzwerk für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund will mehr junge Leute mit Migrationshintergrund für den Lehrberuf gewinnen. Dabei steht nicht nur die Werbung für den Lehrberuf in Vordergrund, sondern auch die intensive Begleitung und Unterstützung von der Schule übers Studium bis ins Referendariat. Die intensive Begleitung findet durch die Kooperation der Freien Universität Berlin sowie der Humboldt-Universität zu Berlin in Form von Schülercampus, Erstsemesterbegleitung sowie Mentorenprogramme statt.

 

 

NikLAS – Netzwerk für interkulturelles Lernen und Arbeiten an Schulen in Baden-Württemberg

Im Jahre 2006 startete die Landeshauptstadt Stuttgart die Initiative „Migranten machen Schule!“ Das Projekt zielte darauf ab, mehr LehrerInnen mit eigener Migrationsgeschichte für den Schuldienst zu gewinnen. Dabei sollen verstärkt ihre  spezifischen Kompetenzen in den Blick genommen und bei der Entwicklung von Schule, Unterricht und Lehrerausweiterbildung genutzt werden. Das Kultusministerium erweiterte die Initiative zu „Regionale Netzwerke zur interkulturellen Öffnung von Unterricht und Schule in Baden-Württemberg“ auf das ganze Land. Aus den vorhandenen Netzwerken entstand das „Netzwerk für interkulturelles Lernen und Arbeiten an Schulen (NikLAS)“, das den Schwerpunkt auf die interkulturelle Arbeit in allen Bildungseinrichtungen legt.

 

 

 

Netzwerk der Pädagoginnen und Pädagogen mit Zuwanderungsgeschichte in Bremen

„Das Netzwerk für Pädagoginnen und Pädagogen mit Zuwanderungsgeschichte“ wurde im April 2011 von einem kleinen Kreis engagierter Lehrkräfte gegründet. Das Netzwerk bietet ein Forum für den fachlichen Austausch und Wissenstransfer. Außerdem soll die Initiative dazu beitragen, dass die eigene Rolle als Lehrperson entwickelt, gestärkt und professionalisiert werden kann. Des Weiteren kann das Netzwerk Beratungs- und Unterstützungsfunktionen für die interkulturelle Schulentwicklung, beispielsweise in Form einer Mentorentätigkeit für Praktikanten und Referendare, erfüllen. Das Netzwerk richtet sich nur an Lehrerinnen und Lehrern, sondern auch an die Lehrerrinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst und pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund in Bremer Schulen.

 

 

Migranetz – Netzwerk niedersächsischer Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte

„Migranetz – Das Netzwerk niedersächsischer Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte“ hat das Ziel, mehr Lehrende mit Migrationsgeschichte für den Schuldienst zu gewinnen. Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund fungieren als Vorbilder gelungener Integration und können aufgrund ihren eigenen Sozialisationserfahrungen zahlreiche Anknüpfungspunkte sowohl Schülerinnen und Schülern als auch Eltern mit Migrationsgeschichte im Bereich Integrationschancen anbieten. Im Rahmen des Migranetz soll Erfahrungsaustausch unter den engagierten Lehrkräften intensiviert werden. Außerdem sollen neue Projekte in den Bereichen Integration und interkulturelle Bildung entwickelt und umgesetzt werden.

 

 

Schülercampus – Mehr Migranten werden Lehrer

Die Zeit-Stiftung strebt an junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte für den Lehrberuf zu gewinnen. Um dies zu realisieren, organisiert die Stiftung den Schülercampus „Mehr Migranten werden Lehrer.“ Hier erhalten Jugendlich mit Migrationshintergrund durch Professoren, Lehrer, Studierende und Referendare einen umfangreichen Überblick in die Struktur und Inhalte des Lehramtsstudiums sowie Informationen über den Lehrberuf. Zudem fördert die Stiftung viele Projekte in den Bereichen „Wissenschaft und Forschung“, „Kunst und Kultur“ sowie „Bildung und Erziehung“. Des Weiteren unterhält die Stiftung das Stipendienprogramm für Migrationsstudien „Settling Into Motion“.

Die Zeit-Stiftung und die Hertie-Stifung arbeiten bezüglich der Förderung von Lehrkräften mit Migrationshintergrund häufig miteinander zusammen.

http://www.leuphana.de/fileadmin/user_upload/Aktuell/files/Flyer_Orientierungstage_2017.pdf

http://li.hamburg.de/schuelercampus

 

 

 

 “Migranten machen Schule!”

Eine Initiative der Landeshauptstadt Stuttgart – möchte mehr Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund für den Schuldienst gewinnen und sie darin bestärken, unsere Schulen aktiv mitzugestalten.