Claudia Brinker-von der Heyde

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Curriculum Vitae

  • Prof. Dr. Claudia Brinker-von der Heyde, Jahrgang 1950, studierte Germanistik, Geschichte und Literaturkritik an den Universitäten Konstanz und Zürich. Nach einer familienbedingten Unterbrechung schloss sie 1983 mit dem Lizentiat das Studium ab und promovierte 1985 mit dem Thema: "von manigen helden gute Tat" - Geschichte als Exempel bei Peter Suchenwirt. Mit der 1995 abgeschlossenen Habilitation: "Geliebte Mütter - mütterliche Geliebte. Rolleninszenierung in höfischen Romanen" wurde ihr die Venia Legendi für das Gebiet "deutsche Literaturwissenschaft" erteilt. Von 1985-1997 war sie wissenschaftliche Assistentin, bzw. Oberassistentin am Deutschen Seminar der Universität Zürich. 1989-1991 gehörte sie der Projektgruppe zur Vorbereitung und Durchführung einer Ausstellung im Landesmuseum zur (Kultur)Geschichte der Manessischen Liederhandschrift an und zeichnete sich verantwortlich für den Katalog. 1997 erhielt sie den Ruf als Assistenzprofessorin für ältere deutsche Literatur an der Universität Zürich. Seit 2000 ist sie Professorin für Ältere deutsche Literatur (von den Anfängen bis 1700) an der Universität Kassel. Von 2004-2009 amtierte sie als Sprecherin des DFG Graduiertenkollegs der Universitäten Kassel und Frankfurt "Öffentlichkeiten und Geschlechterverhältnisse. Dimensionen von Erfahrung". Seit 2007 ist sie Mitglied des Senats und seit Oktober 2009 Vizepräsidentin der Universität Kassel.

Stand: 08.11.2013

Research Specialisations

  • Höfischer Roman
  • Literatur und Medien in der Vormoderne
  • gender studies
  • Literarische Familien- und Geschlechtermodelle
  • Mittelalterliche und frühneuzeitliche Buchkultur
  • Konstruktion von Raum

Publications

Auswahl:

Monographien:

  • Von manigen helden gute tat. Geschichte als Exempel bei Peter Suchenwirt. Bern/Frankfurt/New York/Paris 1987. (= Wiener Arbei­ten zur germanischen Altertumskunde und Philologie. Band 30). = Dissertation
  • Geliebte Mütter - Mütterliche Geliebte. Rolleninszenierung in höfi­schen Romanen. Bonn 1996. (= Studien zur Germanistik, Anglistik und Komparatistik Band 123). = Habilitationsschrift
  • Der Ritter von der Drachenburg. Burgleben im Mittelalter. Zürich 1988. (Jugendsachbuch). 2. Auflage 1989.  Lizenzausgabe: Ex Libris 1990. dtv- Ausgabe: 1991. 
  • Die literarische Welt im Mittelalter. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2007.


Herausgeberschaft:

  • / Dione Flühler-Kreis (Hgg): Edele frouwen - schoene man. Die Manessische Liederhandschrift in Zürich. Katalog zur Ausstellung im Landesmuseum. Zürich 1991. (Konzept und Gesamtredaktion)  
  • / Herzog Urs, Largier, Niklaus, Michel, Paul (Hgg): Contemplata aliis tradere. Studien zum Verhältnis von Literatur und Spiritualität. Bern, Berlin, Frankfurt a.M. 1995.
  • / Largier, Niklaus: Homo medietas. Aufsätze zu Literatur, Religiosität und Mentalität des Menschen vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Bern, Berlin, Frankfurt 1999.
  • / Helmut Scheuer: Familienmuster-Musterfamilien. Zur Konstruktion von Familie in der Literatur. Frankfurt a. M. 2004.
  • / Ingrid Kasten: Erziehung und Bildung im Mittelalter. DU 1 (2003).
  • / Ingrid Baumgärtner, Andreas Gardt, Franziska Sick: Nation - Europa - Welt. Identitätsentwürfe vom Mittelalter bis 1800. Frankfurt a.M. 2007, (= Zeitsprünge Bd.11, Heft 3/4. 
  • Das literarische Zürich. Der Deutschunterricht 3 (2009).


Aufsätze der letzten fünf Jahre
:

  • Zwischenräume: Zur Konstruktion und Funktion des handlungslosen Raumes. In: Elisabeth Vavra (Hg): Virtuelle Räume. Raumwahrnehmung und Raumvorstellung im Mittelalter. Akten des 10. Symposiums des Mediävistenverbandes vom 24.-26 März 2003. S. 211-222. Berlin 2005.
  • Schweizer Literatur von den Anfängen bis 1700. In: Peter Rusterholz /Andreas Solbach (Hgg): Literatur der Schweiz. Stuttgart: Metzler 2007. S. 1-48. 
  • Einführung. In: Claudia Brinker-von der Heyde / Helmut Scheuer (Hgg): Familienmuster - Musterfamilien. Zur Konstruktion von Familie in der Literatur. Frankfurt a.M. 2004, S. 7-12.
  • Familienmodelle in mittelalterlicher Literatur: ein Überblick. In: Claudia Brinker-von der Heyde / Helmut Scheuer (Hgg): Familienmuster - Musterfamilien. Zur Konstruktion von Familie in der Literatur. Frankfurt a.M. 2004. S. 13-30.
  • Städtische Berufe von Protagonisten und Schauspielern in Luzerner Spielen des 16. Jahrhunderts. In: Ariane Martin/ Nikola Roßbach (Hgg.): Bühne und Berufe. Professionelle Blicke auf Theater - theatral repräsentierte Professionen. Tübingen 2005. S. 127- 139.
  • Redeschlachten - Schlachtreden. Verbale Kriegsführung im Rolandslied. In:, Ulla Kleinberger Günther, Annelies Häcki-Buhofer, Elisabeth Pirainen: "Krieg und Frieden" - Auseinandersetzung und Versöhnung in Diskursen. Tübingen 2005, S. 1-25.
  • lieht, schîn, glast und glanz in Wolframs von Eschenbach Parzival. In: Licht, Glanz, Blendung. Beiträge zu einer Kulturgeschichte des Lichts. Hg. von Christina Lechtermann und Haiko Wandhoff. Bern, Berlin u.a. 2008. S. 91-104. (Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge 18).
  • Junge Alte - Alte Junge. Signale und paradoxe Verschränkungen des Alter(n)s in höfischer Epik. In: Elisabeth Vavra (Hg):  Alterskulturen des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Internationaler Kongress Krems an der Donau 16. bis 18. Oktober 2006. Wien 2008, S. 141-155.
  • Meister Johannes Hadlaub und der "Manessekreis": Literarischer Zirkel oder fiktionales Spiel mit historischem Personal? In: Achim Barsch, Helmut Scheuer und Georg-Michael Schulz (Hrsg.): Literatur- Kunst - Medien. Festschrift für Peter Seibert zum 60. Geburtstag. München 2008. S. 188-200.
  • Vorwort zur Neuauflage von Walter Haug: Literaturtheorie im Mittelalter. Darmstadt 2008. S. XI-XVIII. 
  • Die große Welt im kleinen Arolser Fürstenstaat oder: Wie Bücher Kulturräume schaffen! erscheint in: Waldeckische Geschichtsblätter
  • Alexander der Große: antiker Weltherrscher in mittelalterlichem und frühneuzeitlichem Gewand in Arolsen. Erscheint im Katalog zur Ausstellung AntikeS Leben, September 2009.
  • wa vunde man sament so manig liet... als in zürich in buochen stat - Die Manessische Liederhandschrift im kulturellen Umfeld des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Zürichs. erscheint in: DU 3, 2009.