Jahrestagung der Gesellschaft für germanistische Sprachgeschichte (GGSG)

Tagungskonzept

Wissenschaftshistorisch werden bekanntlich Stufen oder ‚Epochen‛ sprachgeschichtlicher Forschung unterschieden. Bei allen Unterschieden und bei allem Pluralismus innerhalb einer wissenschaftshistorischen Epoche lassen sich im Rückblick bestimmte Themen, Ansätze und methodische Zugänge schärfer wahrnehmen als andere, sie scheinen die Epoche stärker zu prägen als andere Themen, Ansätze und methodische Zugänge.

Es ist wie mit der Erfahrung von Geschichte: Die gelebte Zeit wird oft als pluralistisch, heterogen, mitunter ganz ohne Struktur und Leitprinzipien erlebt, während vergangene Zeiten als relativ homogen und strukturiert wahrgenommen werden. Dabei waren die Barock- oder die Aufklärungszeit gewiss genauso wenig aus einem Guss wie die Zeit der Junggrammatiker in der Sprachgeschichtsforschung. 

Deshalb stellt sich für uns die Frage:

Was verbindet die aktuelle Sprachgeschichtsforschung und die aktuellen Sprachhistoriker des Deutschen miteinander?  mehr >>