Lösungskonzept

Zuerst werden in Zusammenarbeit mit den Unternehmen des Projektbegleiten-den Ausschusses (PA) aus bestehenden Fallbeispielen Referenzprodukte und –prozesse inklusive relevanter Charakteristika abgeleitet.  Die Referenzobjekte werden bzgl. der verbundenen Anforderungen für Rückverfolgbarkeitssysteme analysiert, sodass allgemeine Rückverfolgbarkeitsprofile generiert werden können. Zudem werden auf dem Markt befindliche Traceability-Lösungen hin- sichtlich ihres Funktionsumfangs analysiert, um Kriterien zur allgemeinen Bewertung der Traceabiltiy-Systeme zu ermitteln. Diese werden anschließend mit den Anforderungen der Rückverfolgbarkeitsprofile abgeglichen. Hierdurch können den jeweiligen Referenzprodukten/-prozessen prinzipiell geeignete Traceability-Lösungen zugeordnet werden. Dabei wird eine Gewichtungsmöglichkeit bzgl. der Anforderungen integriert. Die entsprechenden Gewichtungen werden zwar direkt aus den Eigenschaften der Referenzprodukte/-prozesse abgeleitet, können jedoch auch insbesondere im Fall mehrerer geeigneter Traceabilty-Lösungen unternehmensspezifisch angepasst werden. Für die Entwicklung des Vorgehensmodells zur Unterstützung der KMU bei der Einführung der ausgewählten Lösung werden aus den getätigten Angaben anwenderspezifische Handlungsempfehlungen abgeleitet, welche anhand von aus Fallbeispielen abgeleiteten Prozesslandkarten veranschaulicht werden. Die so entstandene Methodik wird abschließend in einen softwarebasierten Demonstrator übersetzt, welcher hinsichtlich seiner Akzeptanz und Eignung für einen späteren eigenständigen Einsatz der Methodik durch KMU der metallverarbeitenden Industrie evaluiert wird.

In der folgenden Abbildung werden die einzelnen Bausteine des Lösungskonzeptes zusammengefasst.