Projekte

Grimm-Portal

Das Grimm-Portal bietet erstmals auf einer eigene Online-Plattform die Digitalisate der dezentral in Nordhessen aufbewahrten Grimm-Originale aus den Beständen der Universitätsbibliothek Kassel, des Hessischen Staatsarchivs Marburg sowie der Grimm-Sammlung der Stadt Kassel.

Die Recherche nach den nordhessischen Grimmiana wird durch die eigens für das Portal entwickelte thematisch strukturierte Umgebung deutlich komfortabler und der Zugriff auf die enthaltenen Digitalisate weltweit und kostenfrei möglich.

Mit diesem Portal, das durch die Digitalisierung weiterer Grimmiana in den nächsten Jahren sukzessive ausgebaut werden wird, verbessern sich die Nutzungsbedingungen für die Suche nach Dokumenten der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm und nach Schriftstücken aus deren familiärem Umfeld erheblich.

weitere Informationen


Landgraf Moritz: Architektonische Handzeichnungen

DFG-Projekt: Online-Bestandskatalog der architektonischen Handzeichnungen des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel in der Universitätsibliothek Kassel (2° Ms. Hass. 107)

Der einzigartige Bestand 2°  Ms. Hass. 107 umfasst neben eigenhändigen Architekturzeichnungen des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572-1632) auch Zeichnungen von der Hand diverser Baumeister sowie einige diesbezügliche Schriftstücke, die sich überwiegend mit Bauten in Hessen beschäftigen.

In einem 2009-2011 in der Handschriftenabteilung durchgeführten DFG-Projekt wurde das gesamte Konvolut wissenschaftlich ausgewertet und alle Objekte - Zeichnungen von Moritz' eigener und anderer Hand wie auch Schriftstücke - in einem Online-Katalog topographisch geordnet (von Abterode bis Züschen) zugänglich gemacht.

Projektseite


Museum Fridericianum: Besucherbuch

DFG-Projekt: Das „Museum Fridericianum als ein Ziel von Bildungs- und Forschungsreisen der europäischen Aufklärung. Kommentierte digitalisierte Edition des Besucherbuchs 1769-1796" (2° Ms. Hass. 471)

Über welch bedeutende Quelle zur Aufklärungszeit die Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Kassel verfügt, macht der Abschluss des DFG-Projekts zum Besucherbuch des Museum Fridericianum deutlich. Dieses Verzeichnis von rund 14.000 Personen aus aller Welt belegt über drei Jahrzehnte die Anziehungskraft der Kasseler Sammlungen auf ein internationales und sozial breit gefächertes Publikum.

Mit seiner kommentierten, digitalisierten Edition liegt nun erstmals in einem herausragenden Beispiel die vollständige Bearbeitung eines solchen Besucherbuchs aus dem 18. Jahrhundert vor, die über den lokalen Bezug hinaus ergiebiges Forschungsmaterial für die Wissenschafts-, Kultur- und Sozialgeschichte der europäischen Aufklärung bietet.

Projektseite