UNIKAT-Lexikon

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C

Crowdfunding

Crowdfunding (deutsch: Schwarmfinanzierung) stellt eine alternative Finanzierungsmöglichkeit dar. Durch Crowdfunding lassen sich Projekte, Produkte, die Umsetzung von Geschäftsideen und vieles andere durch die finanzielle Unterstützung vieler einzelner Personen unterstützen und umsetzen.

Klassischerweise werden Crowdfunding-Projekte über das Internet organisiert. Es gibt eine im Vorfeld definierte Mindestsumme (Fundingziel), die in einem vorher festlegten Zeitspanne erreicht werden muss, damit das Projekt realisiert wird. Falls das Fundingziel nicht erreicht wird, erhalten die UnterstützerInnen ihr Geld zurück. Wenn es gelingt über die Crowd das Projekt zu finanzieren, erhalten die UnterstützerInnen in der Regel eine Gegenleistung von den ProjektinitiatorInnen. Diese Gegenleistung – auch Dankeschön genannt - kann z.B. eine öffentliche persönliche Danksagung, ein exklusiver Einblick hinter die Kulissen oder ein Exemplar des produzierten Produktes sein.

D

Diensterfindungen

Aufgrund des Arbeitnehmererfindergesetzes sind die Hochschulbeschäftigten dazu verpflichtet, Erfindungen der Hochschule zu melden (§ 5 ArbnErfG), wenn sie veröffentlicht werden sollen (§ 42 ArbnErfG). Darunter fallen alle Erfindungen, die im Rahmen der dienstlichen Tätigkeit entstanden sind oder maßgeblich auf den Erfahrungen oder Arbeiten der dienstlichen Tätigkeit beruhen. Davon sind auch Erfindungen aus Nebentätigkeiten und der Drittmittelforschung betroffen.

Eine solche Diensterfindung kann von der Hochschule in Anspruch genommen, im eigenen Namen und unter Übernahme der Kosten schutzrechtlich gesichert und auf Rechnung der Hochschule vermarktet werden. (§§ 6, 7 ArbnErfG) Die Vermarktung an Unternehmen erfolgt in erster Linie durch die Patentvermarktungsagentur der Universität Kassel GINo mbH. Ein Sonderfall ist die Vermarktung über ein Spin-Off-Unternehmen aus der Universität.

Kommt es zu einer kommerziellen Verwertung, haben die Uni-ErfinderInnen einen Anspruch auf 30 % der Einnahmen. (§ 42 ArbnErfG)

Nimmt die Hochschule die Erfindung nicht in Anspruch, gibt sie die Rechte an der Erfindung an die ErfinderInnen frei. Diese können die Erfindung dann unabhängig von der Hochschule durch eigene Schutzrechtsanmeldungen und Veröffentlichungen nutzen. (§ 8 ArbnErfG)

E

ErfinderInnen-Beratung

Das Patentinformationszentrum PIZ an der Universität Kassel führt regelmäßig die "Erfinderberatung Mittel- und Nordhessen" durch. Patentanwälte bieten gemeinsam mit Beschäftigten des PIZ eine Erstberatung über die Patent-, Marken- und Erfinderberatung an. GründerInnen, die sich über den Schutz ihrer Erfindung informieren möchten, kann hier eine Empfehlung oder ein Ausblick gegeben werden. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Voranmeldung ist erforderlich.

Erfindungsmeldungen

Siehe Diensterfindungen

EXIST Gründerstipendium

Das EXIST-Gründerstipendium unterstützt Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die ihre Gründungsidee in einen Businessplan umsetzen möchten.

Bei den Gründungsvorhaben sollte es sich um innovative technologieorientierte oder wissensbasierte Projekte mit guten wirtschaftlichen Erfolgsaussichten handeln. Das EXIST-Gründerstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und wird durch den Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

EXIST Forschungstransfer

EXIST-Forschungstransfer unterstützt herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, die mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind.

EXIST-Forschungstransfer ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und wird durch den Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

EXIST-Forschungstransfer besteht aus zwei Förderphasen. In der ersten Förderphase sollen Forschungsergebnisse, die das Potenzial besitzen, Grundlage einer Unternehmensgründung zu sein, weiterentwickelt werden. Ziel ist es, die prinzipielle technische Machbarkeit der Produktidee sicherzustellen und die Gründung des Unternehmens vorzubereiten. In der zweiten Förderphase stehen die Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie die Sicherung einer externen Anschlussfinanzierung des Unternehmens im Fokus.

F

Fludh Forschungs- und Lehrzentrum für unternehmerisches Denken und Handeln

Das Forschungs- und Lehrzentrum für unternehmerisches Denken und Handeln | Fludh bietet unter dem Label Unikat Education Lehrveranstaltungen zur Förderung Ihrer unternehmerischen Kompetenzen an. Kreativität und Eigeninitiative, Planung und Zielsetzung oder der Umgang mit Chancen und Risiken werden in praxisnahen Seminaren und Projekten gefördert und gefordert.

I

Ideenwerkstatt Machen!

Kompetent wird man nicht nur durch Fachwissen und theoretische Modelle, ebenso wichtig sind Schlüsselkompetenzen, Motivation und die Bereitschaft, sich auf ein Vorhaben einzulassen. Die Ideenwerkstatt-MACHEN! ermöglicht Studierenden aller Fachbereich neben dem Erlernen eines strukturierten Ideenfindungs- und -entwicklungsprozesses, durch Selbstwirksamkeitserfahrungen den eigenen Stärken noch mehr zu vertrauen. Damit stellt das Seminar eine sinnvolle Vorbereitung auf zukünftige Projektvorhaben im Studium oder im Berufsleben dar, weil TeilnehmerInnen gelernt haben, sich in multidisziplinären Teams zu bewähren, vor Publikum eine Idee zu präsentieren und mit überraschenden Wendungen im Prozess umzugehen. Ein Studienportfolio ermöglicht es, die Lernprozesse und -ergebnisse auch in der Zukunft nachvollziehen und nutzen zu können. Die Ideenwerkstatt-MACHEN! ermöglicht den TeilnehmerInnen so, eigene Ideen zu entwickeln, die Umsetzung zu planen und zu erproben.

Die Veranstaltung ist für Bachelor- und Masterstudiengänge, im Bereich der additiven oder fachübergreifenden Schlüsselkompetenzen bzw. in Wahlpflicht- oder SWR-Modulen in verschiedenen Studiengängen aller Fachbereiche belegbar. Abhängig vom Studiengang ist die Veranstaltung mit drei, vier, fünf oder sechs Credits anrechenbar.

Weitere Informationen zur Ideenwerkstatt-MACHEN!

Ideenwettbewerb Unikat

Jedes Jahr treten Teams aus allen Fachbereiche der Universität Kassel an, um sich mit ihren brillanten Ideen zu messen. Auf der Suche nach erfolgversprechenden Ideen schreibt UniKasselTransfer Inkubator im Jahr 2015 zum siebten Mal den hochschulweiten Ideenwettbewerb "Unikat" aus.

Das Ziel des Wettbewerbs ist, die Entwicklung außergewöhnlicher und vor allem innovativer Ideen zu unterstützen. Die Ideen werden unter anderem auf ihre unternehmerische Tragfähigkeit geprüft, die der erste Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Unternehmensgründung sein könnte.

Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb Unikat

Inkubator

Gründerteams aus der Hochschule entstehen oftmals im Kontext von Forschungsarbeiten und suchen daher in der frühen Gründungsphase noch die Nähe zur Wissenschaft. Zugleich besteht in dieser Phase ein hoher Unterstützungsbedarf. Hier setzt ein Inkubator an. Ziel ist, das Potential an Gründungsideen der Universität stärker auszuschöpfen und daran anknüpfend die Gründungsinteressierten zielgerichtet durch Unterstützungsleistungen bis zur Etablierung der Unternehmen zu begleiten.

M

Machen! Ideenwerkstatt

Siehe Ideenwerkstatt Machen!

P

Patentinformationszentrum (PIZ)

Das Patentinformationszentrum als autorisierter Partner des Deutschen Patent- und Markenamtes bietet insbesondere Unternehmen, aber auch WissenschaftlerInnen und PrivaterfinderInnen kompetent und schnell Informationen zu gewerblichen Schutzrechten wie Patenten, Marken oder Design.

Webseite des Patentinformationszentrums

Patentmanagement

Das Patentmanagement bietet den MitarbeiterInnen der Universität Kassel Beratungsleistungen zu allen relevanten Fragen der Patentanmeldung sowie ein strukturiertes Patentmanagement.

Weitere Informationen zum Patentmanagement

Patentrecherchen (PIZ)

Das Patentinformationszentrum Kassel (PIZ) bietet Patentrecherchen an. Die professionelle Recherchemöglichkeit ist die Auftragrecherche. Im persönlichen Gespräch erläutern Sie den Gegenstand der Recherche, die die MitarbeiterInnen des PIZ dann für Sie durchführen.

Die kostengünstigen Alternativen sind die Online-Recherche und die Recherche vor Ort. Unter sachkundiger Anleitung recherchieren Sie selbst entweder vom heimischen PC aus oder im Hause des PIZ. Die Online-Recherche können Sie auf der Website des PIZ anfordern, für die Recherche vor Ort wird um telefonische Terminvereinbarung gebeten.

S

Science Park

Der Science Park Kassel wird nach seiner Fertigstellung Anfang 2015 der zentrale Austauschpunkt zur Ideenentwicklung in Nordhessen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hier werden aus der Forschung heraus marktfähige Produkte und Dienstleistungen entwickelt. Unternehmen treffen auf Alumni und Alumnae sowie junge Startups und können deren Ideen und Produkte kennenlernen.

Auf rund 6.000 Quadratmetern Fläche bietet der Science Park Kassel auf dem Campus der Universität Raum für unternehmerische Ideen aus allen Bereichen der Universität Kassel und für innovationsorientierte Unternehmen und Organisationen:

  • Büros, Labore: Flexibel gestaltbare Räume von 15 bis über 600 m² Fläche in verschiedensten Zuschnitten mit professioneller Infrastruktur
  • Lounge: Treffpunkt für das ganze Haus zum Netzwerken
  • Veranstaltungsräume: Für Seminare und Tagungen bis zu 150 Personen
  • Idea Lab: Kreativer Raum für die Entwicklung unternehmerischer Ideen
  • Coworking Space: Kollaborative Arbeitsumgebung für unternehmerische Ideen und Projekte
  • Ateliers, Werkstätten: Für die Produktentwicklung und Produktion
  • Top-IT-Ausstattung: Synchrone Breitbandanbindung über den Knoten Netkom Kassel

Science Park Kassel GmbH

U

Unikat Ideenwettbewerb

siehe Ideenwettbewerb Unikat

Unternehmerisches Denken und Handeln