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		<title>Uni-Kassel Aktuell</title>
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			<title>Uni-Kassel Aktuell</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 10:55:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Firmenkontaktmesse meet@uni-kassel am 24. Mai</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/nachrichten/article/firmenkontaktmesse-meetuni-kassel-am-24-mai.html</link>
			<description>Am 24. Mai bietet die meet@uni-kassel allen Studierenden, Absolventinnen und Absolventen der Uni...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 24. Mai bietet die meet@uni-kassel allen Studierenden, Absolventinnen und Absolventen der Uni Kassel erneut die Möglichkeit, Kontakte zu Personalverantwortlichen zu knüpfen und sich für Praktika oder Festanstellungen zu bewerben.
Die Firmenkontaktmesse, die in diesem Jahr zum 13. Mal stattfindet, richtet sich sowohl an Absolventinnen und Absolventen, die nach dem Abschluss ihre erste Stelle suchen, als auch an Studierende, die Praktikumsmöglichkeiten erkunden oder sich schon zu Beginn Ihres Studiums über mögliche künftige Arbeitgeber informieren möchten. 
Auf der meet@uni-kassel präsentieren sich traditionell sowohl Mittelständler als auch Großunternehmen. In diesem Jahr sind 29 regionale und überregionale Unternehmen als Aussteller dabei, darunter VOLKSWAGEN AG, Daimler AG, WINGAS GmbH &amp; Co. KG, K+S Aktiengesellschaft und B. Braun Melsungen AG.
Im Vorfeld der Messe bietet der Online-Bewerberservice von UniKasselTransfer eine optimale Vorbereitung auf die meet@uni-kassel. Hier können Bewerberinnen und Bewerber ein persönliches Profil erstellen, das von den teilnehmenden Unternehmen eingesehen werden kann. 
Stattfinden wird die meet@uni-kassel am Donnerstag, 24. Mai von 10:00 bis 16:00 Uhr im Messezelt hinter der Universitätsbibliothek. Zeitgleich finden in der Kurt-Wolters-Str. 3, Raum 1120, Unternehmenspräsentationen von teilnehmenden Ausstellern statt. 

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<b><i>Info </i></b>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br /> Jens Behrmann <br /> <link http://www.uni-kassel.de/ukt/ - - UniKasselTransfer>UniKasselTransfer</link><br /> Career Service<br /> Tel.: 0561/804-2472<br /> <br /> ]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Weitere Meldungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ulrich-Teichler-Preise 2012 in der Hochschulforschung verliehen</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/nachrichten/article/ulrich-teichler-preise-2012-in-der-hochschulforschung-verliehen.html</link>
			<description>Vier junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind für ihre Leistungen auf dem Gebiet der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Kasseler Hochschulforscher, Prof. Dr. Ulrich Teichler, langjähriger Direktor des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung der Universität Kassel, hatte den Preis 2008 gestiftet. Sein Ziel ist es, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anzuregen, sich mit Fragen der Hochschulforschung auseinanderzusetzen. Zugleich sollen herausragende Nachwuchsarbeiten in diesem Feld stärker öffentlich bekannt gemacht werden. Die Initiative von Ulrich Teichler wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusätzlich unterstützt, so dass jeweils zwei Preise für Dissertationen und Abschlussarbeiten vergeben werden können. 
Die Forschung über Hochschulen ist ein in Deutschland relativ junges interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich z.B. mit Themen wie Studierende und Studium, Hochschulstrukturen und -systeme sowie mit den Beziehungen zwischen Hochschulen und dem Arbeitsmarkt beschäftigt. Seit 2004 sind die Hochschulforscherinnen und –forscher im deutschsprachigen Raum in der Gesellschaft für Hochschulforschung organisiert. Eine Jury der Gesellschaft wählt auch die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Die feierliche Preisverleihung erfolgte anlässlich der Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf), die vom 10. bis 11. Mai an der Universität Wien stattfand. Der Ulrich-Teichler-Preis für die Dissertationen besteht aus einem Druckkostenzuschuss in Höhe von maximal 2.000 Euro sowie zusätzlich einem Preisgeld von 1.000 Euro pro Preisträgerin oder Preisträger. Die Höhe des Preisgeldes für die prämierte Abschlussarbeit beträgt 1.000 Euro.
Den Preis der GfHf für hervorragende Abschlussarbeiten erhielten: 
<ul><li><span>Claudia Finger, Freie Universität Berlin, Institut für Soziologie für ihre Masterarbeit „The Social Selectivity of International Mobility of German Students within the Bologna Process – A Multi-Level Analysis“. </span></li></ul>
<ul><li><span>Philipp Nolden (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, FB Sozialwiss., Medien und Sport) für die Diplomarbeit „Einflussfaktoren der Studienfachwahl im Wandel – Eine empirische Untersuchung auf Basis des Studierendensurveys“.</span></li></ul>
Den Ulrich-Teichler-Preis für hervorragende Dissertationen in der Hochschulforschung erhielten:
<ul><li><span>Andrea Bernhard (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Fakultät für Kulturwissenschaften) für die Dissertation „Quality Assurance in an International Higher Education Area. A Case-Study Approach and Comparative Analysis of Six National Higher Education Systems“.</span></li></ul>
<ul><li><span>Gabriela Edlinger (Universität Innsbruck, Fakultät für Betriebswirtschaft) für die Dissertation „Desiring Forces of an Academian Life. An Assemblage Theory of Be-Coming an Academic“.</span> </li></ul>
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<b><i><span lang="EN-US">Info </span></i></b>&nbsp; <br />Christiane Rittgerott<br />Universität Kassel<br /><link http://www.incher.uni-kassel.de/ - - INCHER>Internationales Zentrum für Hochschulforschung Kassel (INCHER-Kassel)</link><br />E-Mail: <link rittgerott@incher.uni-kassel.de>rittgerott@incher.uni-kassel.de</link>
]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Wissenschaft</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 12:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kyoto-Protokoll – und dann? Kasseler Forscher wollen Klimakonferenzen verbessern</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/nachrichten/article/kyoto-protokoll-und-dann-kasseler-forscher-wollen-klimakonferenzen-verbessern.html</link>
			<description>Klimakatastrophe, Energiewende oder Erneuerbare Energien – der Klimawandel beschäftigt nicht nur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Regelmäßig beraten Politiker bei UN-Klimakonferenzen über gemeinsame Lösungen. Doch wie wichtig ist die Beziehung zwischen Politikern und Bürgern? Inwiefern wirken sich freiwillige Klimaschutzmaßnahmen wie umweltfreundliche Technologien im Haushalt auf den Erfolg von Klimakonferenzen aus? Diese Fragen stellen sich Kasseler Forscher um Prof. Dr. Andreas Ziegler vom Institut für Volkswirtschaftslehre im Projekt „Die Bedeutung freiwilliger Beiträge und von Fairnesspräferenzen für den Erfolg internationaler Klimapolitik“ (VolFair). 
Bisherige Untersuchungen beziehen sich auf die Teilnehmer an Klimakonferenzen. Nie wurde untersucht, wie Bürger eines Landes zu internationalen Klimaabkommen stehen, ob sie entsprechende Vorschläge als gerecht empfinden und ob ihr freiwilliges Handeln zum Klimaschutz einen Beitrag zum Erfolg der Konferenzen leistet. Im Rahmen der Studie planen die Forscher vor allem eine bisher einmalige internationale Befragung: jeweils 1000 Personen aus den USA, China und Deutschland werden zur Akzeptanz von Klimaschutzabkommen, Gerechtigkeitsnormen und freiwilligem Handeln zum Klimaschutz befragt.
Ziel ist es, Klimakonferenzen und daraus abgeleitete politische Maßnahmenpakete erfolgreicher zu machen. Als besonders wichtig erachtet Prof. Ziegler die gezielte Aufklärung und den Dialog mit den Bürgern: „Politische Entscheidungsträger müssen wissen, wie die Haltung der eigenen Bevölkerung ist.“ Er ist davon überzeugt, dass wirkungsvolle internationale Klimaabkommen auf nationaler Ebene von den Bürgern mitgetragen werden. Die Erkenntnisse von VolFair sollen als Basis dafür dienen.
Die Kasseler Forscher arbeiten gemeinsam mit Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) Karlsruhe, des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim, der Universität Hamburg und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich an dem Forschungsvorhaben. Im Rahmen des Förderprogramms „Ökonomie des Klimawandels“ wird VolFair vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell gefördert. 
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<b><i>Info</i></b> <br />Prof. Dr. Andreas Ziegler<br />Universität Kassel<br />Fachbereich Wirtschaftswissenschaften<br /><link http://www.uni-kassel.de/fb07/institute/ivwl/personen-fachgebiete/ziegler-prof-dr/home.html>Institut für Volkswirtschaftslehre</link><br />Tel.: 0561/804-3038<br />E-Mail: <link andreas.ziegler@uni-kassel.de>andreas.ziegler@uni-kassel.de</link> 
]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>PM-FB07</category>
			<category>Wissenschaft</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 12:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berühmter britischer Dramatiker Michael Frayn zu Gast in Kassel </title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/nachrichten/article/beruehmter-britischer-dramatiker-michael-frayn-zu-gast-in-kassel.html</link>
			<description>Michael Frayn gehört zu den bekanntesten britischen Schriftstellern und Dramatikern des 20....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Frayn schrieb unter anderem „Noises Off“ (auf Deutsch „Der nackte Wahnsinn“) eine Farce, die 1992 mit Michael Caine und Christopher Reeve unter Regie von Peter Bogdanovich verfilmt wurde. Mit „Kopenhagen“ schuf er ein Stück über das Gespräch zwischen den Atomphysikern Nils Bohr und Werner Heisenberg. 2003 wurde Frayn mit dem Stück „Demokratie“ in Deutschland bekannt. Es ist ein Stück über Willy Brandt und die Guillaume-Affäre. Zuletzt wurde das Stück über den Theaterregisseur Max Reinhardt unter dem deutschen Titel „Reinhard“ (englisch „Afterlight“)&nbsp; bekannt. Für seine Aufarbeitung bedeutender Ereignisse der deutschen Zeitgeschichte wurde er 2004 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Frayn hat das Stück „Noises Off“ 1982 auf die Bühne gebracht. Anlässlich des 30-jährigen Bühnenjubiläums wird Frayn auf Einladung von Prof. Dr. Susanne Bach nach Kassel kommen und der Premiere im Staatstheater beiwohnen. Susanne Bach, die Frayn bereits vor vielen Jahren als Studentin persönlich kennen lernte, gelang es, ihn für einen zweitägigen Aufenthalt in Kassel zu gewinnen. Bach hat im Rahmen ihres Seminars im laufenden Semester zum modernen englischen Drama im 20. Jahrhundert in Kooperation mit dem Kasseler Staatstheater die Studierenden, gemeinsam mit dem Chefdramaturgen des Staatstheaters, Michael Volk, in dieses Genre eingeführt. Im Rahmen dieses Seminars haben sie die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Theaters zu schauen und mit Schauspielern, Theaterpädagogen, dem Regisseur und der Dramaturgin ins Gespräch zu kommen. 
Prof. Bach ist eine profunde Kennerin der Literatur Frayns. Sie hat 2008 gemeinsam mit Albert-Reiner Glaap eine Festschrift zu seinem Wirken in Deutschland im WVT-Verlag Trier herausgegeben.
Die Stadt Kassel hat Michael Frayn eingeladen zu einem Eintrag in das Gästebuch der Stadt. Termin: 25. Mai, 17.30 Uhr, Zimmer von Bürgermeister Jürgen Kaiser, Rathaus, Raum W208, II. Obergeschoss.
Die Premiere des Stückes wird am 26. Mai im Schauspielhaus des Staatstheaters stattfinden. „Der nackte Wahnsinn“ ist eine Farce, in der die Verstrickungen der Tournee einer Theatergruppe auf die Bühne gebracht und selbst zum Thema gemacht werden. 
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<b><i>Info <br /></i></b> Prof. Dr. Susanne Bach<br />Universität Kassel<br />FB 02 – Geistes- und Kulturwissenschaften<br />Institut für Anglistik/Amerikanistik<br />Tel.: 0561/804-3529/-3342<br />E-Mail: <link susannebach@uni-kassel.de>susannebach@uni-kassel.de</link> ]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Campus</category>
			<category>PM-FB02</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Note eins für Lehrerausbildung </title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/nachrichten/article/note-eins-fuer-lehrerausbildung-an-der-universitaet-kassel.html</link>
			<description>Die Lehrerausbildung an der Universität Kassel ist im jüngsten CHE-Ranking mit „sehr gut“ bewertet...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sehr positiv bewertet wurden unter anderem die Studiensituation insgesamt sowie die Schulpraxis. In der Spitzengruppe liegt das Institut für Sport und Sportwissenschaft auch bei den Sportstätten und bei den wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Gute Noten für das Kasseler Institut für Biologie gab es in der Kategorie Betreuung.
„Das diesjährige CHE-Ranking zeigt, dass die Hochschule auf dem richtigen Weg ist“, sagte Vizepräsident Prof. Dr. Andreas Hänlein in einer ersten Reaktion am Montag: „Hier wird deutlich, dass die gezielten Investitionen in den Bereich Studium und Lehre Früchte tragen.“ Bund und Land hätten in den vergangenen Jahren erhebliche zusätzliche Mittel bereitgestellt, um die Hochschulen für die Bewältigung der stark steigenden Studierendenzahl, aber auch der zunehmenden Heterogenität der Studierenden zu rüsten. Diese Mittel seien von der Universität Kassel in den vergangenen Monaten und Jahren mit Hochdruck eingesetzt worden, um die Qualität des Studiums zu steigern und die Abbrecherzahlen zu senken. 
„Die kürzlich eingeworbene Summe von 11,3 Millionen Euro im Rahmen des Qualitätspakts Lehre gibt uns hier erheblichen zusätzlichen Handlungsspielraum, um die Qualität des Studiums an der Universität Kassel weiter voran zu bringen“, sagte Hänlein. Das CHE-Ranking gebe auch einzelne kritische Hinweise zur Situation an der Universität Kassel, die von der Hochschulleitung ernst genommen würden. „Wir werden uns gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen in den Fachbereichen die Studie im Detail ansehen und dann daraus Konsequenzen ziehen“, sagte der Vizepräsident abschließend. <br /><br /><b>Info&nbsp; <br /></b>Dr. Karl Guido Rijkhoek<br />Universität Kassel<br />Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />Tel.: 0561/804-2217<br />E-Mail: <link rijkhoek@uni-kassel.de - mail>rijkhoek@uni-kassel.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Campus</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 05 May 2012 17:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Quo vadis Hochschulabsolvent? Forscher stellen Bildungsrendite auf den Prüfstand</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/nachrichten/article/quo-vadis-hochschulabsolvent-forscher-stellen-bildungsrendite-auf-den-pruefstand.html</link>
			<description>Dass Regionen von Hochschulabsolventen profitieren, wird weithin angenommen. Aber gibt es auch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Ergebnisse der Studie, die 2014 abgeschlossen wird, könnten der Diskussion um die Hochschulfinanzierung eine neue Richtung geben. Forscher des Fachgebiets Allgemeine Wirtschaftspolitik der Universität Kassel wollen erstmals auf einer breiten Datenbasis ermitteln, ob sich die Investitionen in die Hochschulausbildung für die Regionen auszahlt: In welchem Ausmaß und auf welche Weise profitieren Universitätsregionen wirtschaftlich von Hochschulabsolventen, wie mobil sind Hochschulabsolvent(inn)en und wohin gehen diese gegebenenfalls nach Studienabschluss mit ihrem Wissen?
Das Wissenschaftlerteam unter Leitung<i> </i>von Prof. Dr. Guido Bünstorf und Dr. Stefan Krabel will fünf Hochschulregionen in den alten Bundesländern untersuchen, darunter etwa Hamburg und Nordhessen. Untersucht werden Hochschulen in Metropolen, in gering besiedelten Regionen, in aufstrebenden wie in wirtschaftlich eher schwachen Regionen, um möglichst allgemeingültige Ergebnisse zu erhalten. Das Forschungsprojekt „REBILD – Regionale Bildungsrenditen durch Beschäftigung von HochschulabsolventInnen“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 250.000 Euro gefördert.
<b>Verzahnung zwischen Wirtschaft und Hochschule</b>
Die Kasseler Wissenschaftler wollen ermitteln, inwieweit die Universität und die regionale Wirtschaft verzahnt sind. Sie befragen auch zehn bis fünfzehn der größten Unternehmen der jeweiligen Region, regionale Wirtschaftsförderer und Hochschulmitarbeiter. Ziel ist es unter anderem zu klären, welche Verbindungen und Kooperationen zwischen Hochschulen und großen Wirtschaftsakteuren der Region bestehen und in welchem Ausmaß die Privatwirtschaft lokal ausgebildete Hochschulabsolventen beschäftigt.
Klar sei, dass Universitätsstandorte in Metropolen allein wegen der Größe ihres Arbeitsmarkts Vorteile hätten, sagt Projektmitarbeiter Dipl.-Pol. Nicolas Winterhager. Der Doktorand untersucht im Rahmen des Projekts, welche Bedeutung die Hochschulausbildung für die regionalen Wirtschaftsunternehmen besitzt. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Unternehmen beispielsweise Studierende unternehmensspezifisch qualifizieren - etwa durch Praktika, Trainee- oder duale Studienprogramme - oder ob die Chefs lieber ihre Jungakademiker aus anderen Hochschulregionen abwerben. 
<b>Wie mobil sind Jung-Akademiker?</b>
Wie es um die Mobilität der Jung-Akademiker bestellt ist und inwieweit diese bereit sind, nach dem Abschluss der Region ihrer Hochschule den Rücken zu kehren, ist eine weitere Fragestellung. Da sie meist jung sind, gut ausgebildet und noch ohne Familie, gelten Hochschulabsolventen meist als hochgradig mobil. „Empirisch lässt sich diese Annahme bislang nicht belegen“, sagt Diplomökonom Norman Vogt vom Fachgebiet Allgemeine Wirtschaftspolitik. Die bislang vorliegenden Daten legten einen anderen Schluss nahe: „Knapp 60 Prozent der Absolventen der Universität Kassel verbleiben nach ihrem Studium in Nordhessen.“&nbsp; Für die Studie können die Wirtschaftswissenschaftler auf Daten von rund 120.000 Absolvent(inn)en zurückgreifen, die das Internationale Zentrum für Hochschulforschung der Universität Kassel (INCHER) regelmäßig an ca. 50 Hochschulen in 13 Bundesländern erhebt.
<b>Bindung an den Hochschulstandort</b>
Wie nachhaltig ein Hochschulstandort seine Absolventen an die Region bindet, will Vogt in seiner Doktorarbeit durch eine umfassendere Datenauswertung klären. Er verfolgt den Werdegang und Arbeitsplatzwechsel von Uniabsolventen anhand von amtlichen Arbeitsmarktdaten über Jahrzehnte zurück. Sollte sich bestätigen, dass Absolventen auch mittel- und langfristig eine starke Präferenz für eine Berufstätigkeit am Studienort haben, dann ist das regionale Angebot an Studienplätzen eine wesentliche Voraussetzung dafür, zukünftig ausreichend viele hochqualifizierte Arbeitnehmer an die Region zu binden. 
<b>Verteilungsgerechtigkeit?</b>
Die Ergebnisse der Kasseler Forscher könnten spürbare Auswirkungen auf die Hochschul- und Strukturpolitik der Länder haben. Ließe sich nachweisen, dass die Mehrzahl der Studierenden nach dem Abschluss einen Job am Studienort oder zumindest in dessen Nähe sucht, müssten neue Hochschulstandorte dort geschaffen werden, wo in den kommenden Jahrzehnten ein drastischer demographischer Wandel droht. 
Ließen sich dagegen große Wanderungsbewegungen der Hochschulabsolventen zwischen den Bundesländern nachweisen, dürfte dies die Debatte um die Hochschulfinanzierung neu anfachen. „Wenn sich eine systematische Verzerrung der Bildungsrenditen ergibt, könnte man an einen Bildungsfinanzausgleich denken“, sagt Krabel. Das könnte bedeuten: Wer viel in die Hochschulbildung investiert, aber wenig davon profitiert, bekommt Geld von den Ländern zurück, die diese Früchte ernten.
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Fotos von Prof. Bünstorf und Dr. Krabel können auf Anfragen zur Verfügung gestellt werden.
<b><i>Info</i></b> &nbsp; <br />Prof. Dr. Guido Bünstorf<br /> Universität Kassel<br />FB 07 - Wirtschaftswissenschaften<br />Fachgebiet Allgemeine Wirtschaftspolitik<br />Tel.: 0561/804-2506<br />E-Mail: <link buenstorf@uni-kassel.de>buenstorf@uni-kassel.de</link>
Dr. Stefan Krabel<br />Tel.: 0561/804-2709<br />E-Mail: <link 35450>krabel@uni-kassel.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>PM-FB07</category>
			<category>Wissenschaft</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 11:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grundsteinlegung für neues Institut für Sport und Sportwissenschaft</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/nachrichten/article/grundsteinlegung-fuer-neues-institut-fuer-sport-und-sportwissenschaft.html</link>
			<description>In Anwesenheit von Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann und Universitätspräsident Prof. Dr....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Als Anbau der von Stadt und Uni gemeinsam genutzten Sporthalle wird das Institutsgebäude derzeit in der Damaschkestraße nach Plänen des Darmstädter Architekturbüros Pahl und Weber-Pahl realisiert. Im Frühjahr 2013 soll der 4,48 Mio. Euro teure zweistöckige Baukörper fertig gestellt und den Nutzern übergeben werden.
„Der Neubau für das Institut für Sport und Sportwissenschaften ist ein weiterer wichtiger Baustein bei der Ausbauplanung der Universität Kassel, in die das Land Hessen fast 230 Millionen Euro im Rahmen des Hochschulbauprogramms HEUREKA bis zum Jahr 2020 investiert. Das modern gestaltete Gebäude verbindet Lehre und Forschung in eindrucksvoller Art und wird die Attraktivität Kassels als Hochschulstandort weiter stärken“, sagte die Hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann.
Der Bau wird durch die räumliche Neuordnung der Universität notwendig. Das derzeit noch am Standort Heinrich-Plett-Straße angesiedelte Institut für Sport und Sportwissenschaft soll das so genannte Aufbau- und Verfügungszentrum (AVZ) verlassen. Die Planer haben sich für einen Umzug in die Damaschkestraße entschieden, wodurch sich die Sportwissenschaftler künftig nicht nur in der Nähe von Eissporthalle und Auestadion befinden werden sondern auch Schwimm- und Wassersportmöglichkeiten im zukünftigen Kombibad am Auedamm nutzen können. Lehre und Forschung im Universitätssport konzentrieren sich damit auch an einem Standort. Bereits im Rahmen des Konjunkturpaketes II wurde in den letzten Jahren in die energetische Sanierung der Sporthalle ein Betrag von rund 605.000 Euro durch das Land investiert.
„Schon heute bietet das Institut für Sport und Sportwissenschaft ein exzellentes Studienangebot“, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep: „Dies wurde unseren Hochschullehrern erst vor wenigen Tagen im neuen CHE-Ranking bescheinigt.“ Die nun absehbare Konzentration aller Sportstätten der Universität Kassel in unmittelbarer Nähe zum Auestadion und der Eissporthalle lasse für die Zukunft auf einen weiteren Qualitätsschub für die Studierenden hoffen. 
Das neue Institutsgebäude erhält an der Nord- und Südseite eine Alu-Kassetten-Fassade. Ost- und Westseite sind durch eine Pfosten-Riegelfassade im Erdgeschoss und im Obergeschoss mit Fensterbändern und Brüstungen gestaltet. Im Erdgeschoss wird das neue Institut mit der 1984/85 eingeweihten Sporthalle verbunden, jedoch einen eigenständigen Baukörper bilden, dessen Architektur sich markant von der Umgebung abhebt. Das Gebäude hat eine Gesamtnutzfläche von 1.041 Quadratmetern. Im Erdgeschoss ist es als erweiterte Verkehrsfläche mit Foyer, Sitz- und Stehflächen konzipiert, auch die als Multifunktionsraum nutzbare Bereichsbibliothek ist hier untergebracht. In den Obergeschossen befinden sich die Fachgebietsflächen und Büros. Ein integrierter Kraft- und Fitnessraum wird dem steigenden Interesse an zeitlich variablen Sportmöglichkeiten, insbesondere im Fitness- und Gesundheitssport gerecht werden. 
<b>Info<br /></b>Dr. Ulrich Adolphs<br />Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst<br /> Pressereferat<br />Tel.: 0611/32 32 30<br />E-Mail: <link pressestelle@hmwk.hessen.de - mail>pressestelle@hmwk.hessen.de</link><br /><br />
Dr. Karl Guido Rijkhoek<br /> Universität Kassel<br /> Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br /> Tel.: 0561/804-2217<br /> E-Mail: <link rijkhoek@uni-kassel.de>rijkhoek@uni-kassel.de</link> 
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			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>TOP_news</category>
			<category>PM-Bauportal</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Science Slam am 4. Mai: Wissenschaftsschlacht auf höchstem Niveau</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/nachrichten/article/science-slam-am-4-mai-wissenschaftsschlacht-auf-hoechstem-niveau.html</link>
			<description>Hat Gott eine Frau? Warum liegt im Wein die Wahrheit? Und: wieso bleibt jungen Vätern keine Zeit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hier beweisen sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Kassel, dass Wissenschaft richtig Spaß macht: In unterhaltsamen und gut verständlichen Kurzvorträgen erläutern sie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse ihres Fachgebietes und kämpfen um den begehrten Titel des Slam-Champions. Denn: Wie gut ihnen die Vermittlung von Wissen gelungen ist, bewertet live das Publikum.
Ermöglicht wird diese Veranstaltung durch die Universitätsgesellschaft Kassel e.V.
Die Zuschauer dürfen sich auf einen unterhaltsamen Abend mit vielen interessanten und kuriosen Einblicken in die Forschungsgebiete der Universität Kassel freuen. 
Slammen werden diesmal: 
<ul><li><span><span><span> </span></span></span><span>Prof. Dr. Björn Frank, FB Wirtschaftswissenschaften, Institut für Volkswirtschaftslehre/ Mikroökonomik zum Thema &quot;In Vino Veritas: Die ökonomische Funktion des sozialen Trinkens&quot;</span></li></ul>
<ul><li><span><span><span></span></span></span><span>Tobias Engl, FB Agrarwissenschaften zu &quot;Das wichtigste Tier der Erde - und seine positiven Effekte&quot;</span></li></ul>
<ul><li><span><span></span></span><span>Stephanie Zehnle, FB Gesellschaftswissenschaften, FG Geschichte/Neuere und Neuste Geschichte mit &quot;Mörder auf zwei Pfoten – Von Leoparden und anderen Menschen in einem kolonialen Krimi&quot;</span></li></ul>
<ul><li><span><span></span></span><span>Prof. Dr. Petra Freudenberger-Lötz, FB Geistes- und Kulturwissenschaften, Institut für Evangelische Theologie/FG Religionspädagogik zum Thema: &quot;Hat Gott auch eine Frau? Theologie in Kinderköpfen&quot;</span></li></ul>
<ul><li><span><span><span>&nbsp;</span></span></span><span>Folke Mitzlaff, FB Elektrotechnik/Informatik, FG Wissensverarbeitung mit „Das Kind beim Namen nennen - oder: Junge Väter haben keine Zeit zum Rasieren“</span></li></ul>
<ul><li><span>&nbsp;</span><span><span><span></span></span></span><span>Dr. Volker Viereck, FB Elektrotechnik/Informatik, Institut für Nanostrukturtechnologie und Analytik beschreibt &quot;Ein Tag im Leben eines Wissenschaftlers&quot;</span></li></ul>
Beginn ist um 20.00 Uhr im K 19, Moritzstraße, Einlass ab 19.00 Uhr. Die Karten kosten im Vorverkauf 3 € und sind bei der Buchhandlung Unibuch, Gottschalkstr. 8 - 10, Kassel erhältlich, Restkarten an der Abendkasse.
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<b><i>Info</i></b><b> </b>&nbsp; <br />Carolin Knupper<br />UniKasselTransfer<br />E-Mail: <link knupper@uni-kassel.de>knupper@uni-kassel.de</link><br />Internet: <link http://www.scienceslam-kassel.de/>www.scienceslam-kassel.de</link> ]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>Campus</category>
			<category>PM-UKT</category>
			<category>PM-Universitätsgesellschaft</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 08:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Universität Kassel weiter auf Wachstumskurs</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/nachrichten/article/universitaet-kassel-weiter-auf-wachstumskurs.html</link>
			<description>Die Universität Kassel ist weiter auf Wachstumskurs. Wie aus dem am Donnerstag vorgelegten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der 191 Seiten starke Bericht macht die Leistungsfähigkeit der nordhessischen Hochschule deutlich. In vielen Bereichen verzeichnete die Universität im vergangenen Jahr neue Rekordwerte. So stieg die Summe der eingeworbenen Forschungsgelder im vergangenen Jahr um 8,6 Prozent auf 46,4 Millionen Euro. Größter Geldgeber ist dabei der Bund mit knapp 12,7 Millionen Euro, gefolgt von der Industrie mit 8,1 Millionen Euro sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 7,3 Millionen Euro. 
„Die Forschungsstärke der Universität Kassel ist inzwischen national und international anerkannt“, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep: „Die seit Jahren kontinuierlich wachsenden Forschungseinnahmen sind dafür der beste Beleg.“ Die Landesmittel kletterten um 7,4 Prozent auf 162,2 Millionen Euro. Das Haushaltsvolumen insgesamt erreichte 2011 die Summe von 252 Millionen Euro, ein Plus von 7,3 Prozent.
Die Zahl der Studierenden kletterte zum Wintersemester 2011/12 um 4,2 Prozent auf 21.518 und damit ebenfalls auf einen neuen Rekordwert. Unter den Studierenden der Uni Kassel waren im vergangenen Wintersemester 10.213 Frauen und 11.305 Männer. Die Zahl der ausländischen Studierenden kletterte dagegen nur geringfügig von 2.491 auf 2.529. Insgesamt studieren derzeit Männer und Frauen aus mehr als 130 Ländern in Kassel. Nach den Studierenden aus Deutschland stellen die Studierenden aus der Türkei (397), China (261) sowie Russland (129) die größten Gruppen. 
Ein neuer Höchststand wurde auch beim Personal erreicht. Die Universität Kassel verfügte im vergangenen Jahr über insgesamt 2.550 Vollzeitbeschäftigte, 1,7 Prozent mehr als 2010. Während die Zahl der Professuren mit 314 stabil blieb, erreichte der Anteil der Professorinnen mit 26,2 Prozent ebenfalls einen neuen Höchstwert. Zugleich wuchs die Zahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter umgerechnet in Vollzeitstellen um 0,9 Prozent auf 605 und die Zahl der administrativ-technischen Mitarbeiter (Vollzeitstellen) um 1,5 Prozent auf 975. Dazu kamen 2011 insgesamt 486 aus Drittmitteln finanzierte Beschäftigte, 3,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Mitarbeiter des Studentenwerks stieg zugleich um 3,0 Prozent auf 171. 
Der Jahresbericht 2011 kann bei der Pressestelle der Universität angefordert werden.

<b><i>Info</i></b> &nbsp; <br />Dr. Guido Rijkhoek<br />Universität Kassel<br />Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />Tel.: 0561/804-2217<br />E-Mail: <link rijkhoek@uni-kassel.de>rijkhoek@uni-kassel.de</link>
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			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 11:57:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Universität Kassel erforscht Schutz und Fruchtbarkeit von Ackerböden </title>
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			<description>Eine der größten Herausforderungen für die Landwirtschaft der Zukunft ist der langfristige Schutz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Obwohl nur etwa elf Prozent der Erdoberfläche landwirtschaftlich nutzbar sind, geht der Mensch verschwenderisch mit fruchtbaren Ackerflächen um. Nach Angaben der Welthungerhilfe gehen durch Erosion, Versalzung, Austrocknung oder Versiegelung jährlich zwischen fünf und sieben Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche verloren - alle fünf bis sechs Jahre eine Fläche von der Größe Deutschlands. „Um diesem für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung verheerenden Trend entgegen zu wirken, muss die Landwirtschaft in Zukunft deutlich schonender und nachhaltiger mit Böden umgehen“, sagte dazu die Leiterin des Fachgebiets Ökologischer Pflanzenschutz an der Universität Kassel, Prof. Dr. Maria R. Finckh.
Im Rahmen des EU-Projektes „OSCAR“ („Optimizing Subsidiary Crop Applications in Rotations“ = Optimierung der Anwendung von ergänzenden Pflanzen in Fruchtfolgen) werden<b> </b>Experten des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften in den kommenden vier Jahren neue Bodenbearbeitungs- und Bewirtschaftungsmethoden entwickeln. Das von Prof. Finckh koordinierte Forschungsprojekt wird von der Europäischen Union bis März 2016 mit drei Millionen Euro gefördert. Insgesamt 20 Partner aus elf Ländern in Europa, Nordafrika und Südamerika, darunter drei Agrartechnik- und zwei Züchterfirmen, sind an „OSCAR“ beteiligt. Vom 23. bis 25. April fand in Witzenhausen bei Kassel das Auftakttreffen der Projektpartner statt. 
„Um zu einem wirksamen Schutz der Ackerflächen zu kommen, sind eine minimale Bodenbearbeitung sowie eine konsequente Bodenbedeckung notwendig“, sagte Finckh. Dies klinge in der Theorie einfach, werfe in der Praxis aber viele ungelöste Probleme auf. Im Fokus der Wissenschaftler und Experten stehen die Entwicklung von leichten Maschinen zur schonenden Bodenbearbeitung und Methoden der Mulchwirtschaft. Darüber hinaus wollen die Forscher Arten und Sorten identifizieren und selektieren, die neben den regulären Früchten zusätzlich angebaut werden können, um so die Böden zu schützen sowie die Bodenfruchtbarkeit zu steigern. „Wir wollen Anbaumethoden optimieren und deren Auswirkungen auf die Produktivität und Pflanzengesundheit im Detail unter verschiedenen klimatischen und Bodenbedingungen untersuchen“, sagte Finckh. „Zur reduzierten Bodenbearbeitung braucht es angepasste Maschinen, die effizient aber ohne große Belastung die gewünschten Pflanzen fördern und ungewünschte unterdrücken helfen.“ 
Identifizieren wollen die Wissenschaftler zudem Pflanzenarten und Sorten, die effizient über Winter zwischen den Hauptfrüchten angebaut werden können. „Diese zusätzlichen Pflanzen sterben später ab und bilden eine Mulchschicht, die der Hauptfrucht als Dünger und Bodenschutz dient“, erklärte die Leiterin des Fachgebiets Ökologischer Pflanzenschutz. Alternativ könnten so genannte Untersaaten als lebender Mulch mit der Hauptfrucht angebaut werden: „Vor allem Leguminosen mit ihrer Fähigkeit Stickstoff zu fixieren sind hier interessante ergänzende Pflanzen.“
Als Ergebnis des Projekts soll unter anderem eine mehrsprachige interaktive Informationsplattform für Praktiker und Wissenschaftler im Internet geschaffen werden. Damit soll den Nutzern ermöglicht werden, für ihre jeweiligen Standorte die passenden Lösungsansätze zu identifizieren und auszuprobieren und sich über ihre Erfahrungen auszutauschen.
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<b><i>Info </i></b>&nbsp; <br />Prof. Dr. Maria R. Finckh<br />Universität Kassel<br />FB 11 – Ökologische Agrarwissenschaften<br />Fachgebiet Ökologischer Pflanzenschutz<br />Tel.: +49/(0)5542/981562<br />E-Mail: <link mfinckh@wiz.uni-kassel.de>mfinckh@wiz.uni-kassel.de</link>
Dr. Guido Rijkhoek<br />Universität Kassel<br />Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />Tel.: ++49/(0)561/804-2217<br />E-Mail: <link rijkhoek@uni-kassel.de>rijkhoek@uni-kassel.de</link>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 10:29:00 +0200</pubDate>
			
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