Der Preis der Kunst

Mit dem Thema Kunstauktionen beschäftigt sich Prof. Dr. Björn Frank vom Institut für Volkswirtschaftslehre am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Uni Kassel in seinem Vortrag „The price of everything: Die Kunstauktion und die Ökonomen“.

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Die Nachrichten über immense Summen für Kunstwerke versetzen die Öffentlichkeit immer wieder ins Staunen. Kürzlich wurde wieder ein Rekord für ein auf einer Auktion verkauftes Bild gebrochen: Anfang Mai bot ein anonymer Käufer rund 120 Millionen Dollar für Edvard Munchs Bild „Der Schrei“ im New Yorker Auktionshaus Sotheby's.

Die Angelegenheit wird umso brisanter, wenn man erfährt, dass rein finanziell sich Investitionen in Kunst in der Regel nicht lohnen, so Franks Hauptaussage. Wie die Kunstauktionen funktionieren und warum Ökonomen die Auktionsresultate so interessant finden, sind unter anderem die Fragen, auf die der auf Mikroökonomik spezialisierte Frank in seinem Vortrag antworten wird. Darüber hinaus setzt er sich damit auseinander, wie die von Kunst- und Kulturökonomen gesammelten Daten helfen können, die Rendite zu berechnen, die mit Investitionen in Kunst erzielt wird. Ein spannendes Thema vor dem Hintergrund der documenta (13), die die Kapitalismuskritik in der Kunst zu einem ihrer großen Themen gemacht hat.

Der Vortrag findet am 19. Juni um 18.00 Uhr in der Nora-Platiel-Str. 4 im Raum 1208 statt. Die Veranstaltung ist Teil der im Sommersemester von Prof. Dr. Björn Frank angebotenen Reihe „Kunst und Ökonomie“, die am 26. Juni und am 3. Juli fortgesetzt wird.