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		<title>Uni-Kassel Aktuell</title>
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			<title>Uni-Kassel Aktuell</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 21 Jun 2013 16:03:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Das Uni-Schiff ist wieder da</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/nc/universitaet/nachrichten/article/das-uni-schiff-ist-wieder-da.html</link>
			<description>Im Documenta-Sommer 2012 war das Veranstaltungs-Schiff „Stadt Kassel“ eine Attraktion. Nun geht der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Drei Studenten der Uni Kassel entwickelten im vergangenen Jahr das Projekt „Im-Port//Ex-Port“: Einen ausgedienten, am Ufer der Schlagd vertäuten Ausflugsdampfer verwandelten sie in einen Raum für Vorträge, Workshops, Diskussionen und Ausstellungen. Das Veranstaltungs-Schiff war ein großer Erfolg und fand ein breites Echo in den Medien. Nun mietet die Universität den Dampfer für einen weiteren Sommer – zunächst bis zum 31. August 2013 – von der Personenschifffahrtsgesellschaft Söllner. <br /><br />Auf dem „Schi<i>ff.</i>“ – so der eingängige Name in diesem Jahr – werden wieder Veranstaltungen auf der Fulda stattfinden. „Die Schlagd, an der sich das Schiff befindet, ist ein zentraler Ort der Stadt. Zugleich wird die Fulda abseits der großen Feste noch immer zurückhaltend in das städtische Leben eingebunden“, sagt Dr. Lukas Möller, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Humanwissenschaften der Universität. Er koordiniert das Schi<i>ff.</i>&nbsp;in diesem Jahr. „Im-Port//Ex-Port“ hat gezeigt, wie lebendig der Fluss durch die Bespielung des Schiffs werden kann. Im Jahr eins nach diesem wunderbaren Projekt wollen wir, auf zum Teil neuen Wegen, am gleichen Ort versuchen, auf unkonventionelle Weise als Universität in die Mitte der Stadt zu wirken.“ Den Auftakt macht die Abschlusspräsentation des Projekts „Junge ZukunftsberaterInnen für Berlin“ am 23. Mai, 18 Uhr, zu der die Öffentlichkeit eingeladen ist. Weitere öffentliche und universitätsinterne Veranstaltungen werden folgen. Interessierte finden Informationen zu öffentlichen Veranstaltungen auf der Facebook-Seite&nbsp;<link https://www.facebook.com/SchiffUniKassel>https://www.facebook.com/SchiffUniKassel</link>&nbsp;und im Veranstaltungskalender der Universität unter <link http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/pressekommunikation/veranstaltungen>www.uni-kassel.de/uni/universitaet/pressekommunikation/veranstaltungen</link>.<br /><br /><b>Projektseminar: Junge ZukunftsberaterInnen für Berlin</b><br />Junge Menschen haben kaum Möglichkeiten, sich ein realistisches Bild von der Arbeit von Bundespolitikerinnen und Bundespolitikern zu verschaffen. Weiterhin ist vielen nicht bewusst, was die politische Arbeit in Berlin mit dem alltäglichen Leben in Kassel zu tun hat. Was machen eigentlich unsere Bundestagsabgeordneten und was hat das mit mir zu tun? Kennen unsere Bundestagsabgeordneten überhaupt die Probleme junger Menschen vor Ort? Studierende eines Seminars an der Universität Kassel haben gemeinsam mit dem Verein „Die Kopiloten e.V.“ das Projekt „Junge ZukunftsberaterInnen“ entwickelt, um diese und weitere Fragen zu erörtern.<br /><br />Durch die gemeinsame Arbeit mit der Bundestagsabgeordneten Ulrike Gottschalck (SPD) haben zwei Schulklassen der Söhre-Schule in Lohfelden unterschiedliche Politikfelder kennengelernt und sind selbst aktiv geworden: Als Experten ihrer eigenen Lebenswelt wurden sie „Junge ZukunftsberaterInnen“, erstellten zu verschiedensten politischen Themen eine Expertise aus der Sicht von Jugendlichen und erarbeiteten dafür Umfragen und Präsentationen. Die Auswahl der Themen, die sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des vierwöchigen Projekts selbst ausgesucht haben, zeigt deutlich, dass sich auch die Bundespolitik auf das eigene Leben auswirkt: Neben „Verkauf und Konsum von Alkohol durch Jugendliche“ waren „faire Kleidung“, „Tempobeschränkungen in der Stadt“ und „Führerschein ab 16 Jahren“ Forschungsfelder. <br /><br />Die Ergebnisse und die Beratungsvorschläge an die Bundespolitikerin Gottschalck können gemeinsam mit der interessierten Öffentlichkeit am 23. Mai 2013 um 18 Uhr auf dem Schiff der Universität unter der Karl-Branner-Brücke diskutiert werden. Die beiden Schulklassen der Söhre-Schule, die Universität Kassel und der Verein laden herzlich zur Präsentation und anschließenden Diskussion ein.<br /><br /><br /><br /><b>Kontakt: </b><br />Dr. Lukas Möller<br />Universität Kassel<br />Tel.: +49 561 804-3561<br />E-Mail: <link lukas.moeller@uni-kassel.de>lukas.moeller@uni-kassel.de</link><br /><br /><br />Oliver Emde<br />Die Kopiloten e.V.<br />Tel.: +49 561 804-3364<br />E-Mail: <link emde@diekopiloten.de>emde@diekopiloten.de</link>]]></content:encoded>
			<category>TOP_news</category>
			<category>Campus-Leben</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 10:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Interdisziplinäres Internet Privacy Projekt schließt mit konkreten Handlungsempfehlungen ab</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/nc/universitaet/nachrichten/article/interdisziplinaeres-internet-privacy-projekt-schliesst-mit-konkreten-handlungsempfehlungen-ab.html</link>
			<description>Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften setzt sich für die Entwicklung einer Kultur der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<i>Die acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften empfiehlt in ihrer neu veröffentlichten POSITION „Privatheit im Internet“ das Zusammenspiel von Bildung, Recht, Wirtschaft und Technik so zu gestalten, dass sich die grundlegenden europäischen Werte – freie Selbstbestimmung, politische Teilhabe und wirtschaftliches Wohlergehen der Bürger – optimal entwickeln können. Dazu legte acatech am 15. Mai 2013 in Berlin zahlreiche Empfehlungen vor und präsentierte den Software-Prototypen eines Privatheits-Agenten, der die Bürger beim Schutz ihrer Privatsphäre wirkungsvoll unterstützen kann.</i>
Weltweit nutzen heute über 1,5 Milliarden Menschen das Web; in Deutschland sind es mindestens 50 Millionen. Besonders wichtig: Das Internet fördert die freie Selbstbestimmung, demokratische Partizipation und wirtschaftliches Wohlergehen. So unterstützen Informations- und Bildungsangebote im Netz die Menschen bei der Entwicklung eines selbstbestimmten Lebensentwurfs. Menschen, die eine politische Überzeugung miteinander teilen, können sich in Interessengruppen vernetzen. Durch das Internet sind in den vergangenen Jahren viele neue Jobs entstanden. Aber nahezu jedes Unternehmen, das seine Dienste im Internet ohne Bezahlung anbietet, verlangt dafür Daten und verdient mit ihnen Geld, zum Beispiel durch ihre Verwendung für gezielte Werbung. So sind persönliche Daten Ware und Währung. Das schürt Misstrauen und viele Internetnutzer sind skeptisch, ob Diensteanbieter mit ihren persönlichen Daten im Internet sorgfältig umgehen und bezweifeln, dass ihre Privatheit stets angemessen geschützt ist. 
Das Vertrauensverhältnis zwischen Nutzern und Diensteanbietern ist aber die Grundvoraussetzung dafür, das Potenzial des Internets zum Wohle und Fortschritt der Gesellschaft voll auszuschöpfen. Darum hat acatech eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projektgruppe unter Leitung von Johannes Buchmann (CASED und Technische Universität Darmstadt) eingesetzt. Die Wissenschaftler aus Recht, Wirtschaft, Technik, Ethik und Soziologie und Wirtschaftsvertreter haben Vorschläge erarbeitet, die einen Beitrag zur Etablierung einer Kultur der Privatheit im Internet leisten und damit der Auflösung des Spannungsverhältnisses zwischen dem großen Wert des Internets für seine Nutzerinnen und Nutzer einerseits und der Sorge um die Beeinträchtigung ihrer Privatheit andererseits dienen. 
„Den Umgang mit Internet-Privatheit an grundlegenden europäischen Werten zu orientieren, ist für die Entwicklung einer Kultur des Vertrauens im Internet richtungsweisend“, sagte Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF. „Die konkreten Empfehlungen des Projekts liefern wichtige Impulse für die weitere Diskussion in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.“
„Die Zusammenarbeit in der interdisziplinären Arbeitsgruppe hat sich als sehr fruchtbar erwiesen“, sagte der Projektleiter Johannes Buchmann. „Wir hoffen, dass unsere gemeinsam erarbeiteten Handlungsempfehlungen national und international von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgegriffen werden. Gleichzeitig sehen wir erheblichen weiteren Forschungsbedarf, zum Beispiel bei der Weiterentwicklung unseres Privacy-Agenten.“
Die heute veröffentlichen Handlungsempfehlungen richten sich an Politik, Öffentlichkeit, Wirtschaft und Wissenschaft und umfassen die folgenden Bereiche:
<ul><li><b>BILDUNG</b> – Internetkompetenz für alle ermöglichen<br />Ein bewusster Umgang mit dem Internet braucht Internetkompetenz und Internetkompetenz erfordert Bildung. Ein zentrales Ziel ist die Förderung von Internetkompetenz für alle – in Schulen, in der Berufsausbildung und durch öffentliche Kampagnen.<br /><br /></li><li><b>RECHT</b> – Vertrauen im Internet durch verlässliche Rahmenbedingungen fördern<br />Nutzer sollten zum Beispiel ohne Hürden zwischen Diensten wechseln können. Zu verlässlichen Rahmenbedingungen trägt auch die Harmonisierung des Privatheitsrechts bei und die vertrauenswürdige Zertifizierung von Diensten. Wichtig ist aus der Sicht von acatech, dass die Realisierung solcher Vorschriften den Anbietern von Internetdiensten überlassen bleibt. </li></ul>
<ul><li><b>WIRTSCHAFT</b> – Vertrauenswürdigkeit von Internetdiensten erhöhen<br />Die Vertrauenswürdigkeit von Internetdiensten ist eine wesentliche Voraussetzung für ihren Erfolg. acatech vertritt die Auffassung, dass ein solches Vertrauen gesteigert werden kann, wenn den Nutzern Optionen gegeben werden, ihre Privatheit individueller zu gestalten. Dazu gehört etwa die Nutzung von Pseudonymen. Außerdem sollen Dienstanbieter die Nutzung von spezieller Software, sogenannten Privacy-Agenten, unterstützen durch zum Beispiel Standardisierung von Schnittstellen. Solche Agenten unterstützen die Nutzer beim Schutz ihrer Privatheit.</li></ul>

<ul><li><b>TECHNIK</b> – Privacy by Design<br />Privatheitsschutz ist wirkungsvoll und gleichzeitig kostengünstig, wenn er schon bei Design und Entwicklung von Internetdiensten berücksichtigt wird. Dazu sind viele technische Werkzeuge notwendig: von langfristig sicherer Kryptographie über Methoden für die anonyme Nutzung von Diensten bis zu Techniken, die das Vergessenwerden im Internet ermöglichen. Solche Lösungen können ihre Wirkung jedoch nur entfalten, wenn sie von Anfang an nutzerfreundlich angelegt sind. </li></ul>
Im acatech Projekt wurde der Prototyp eines Privacy-Agenten entwickelt. Er zeigt Nutzern, welche Informationen aus ihren Statusdaten in sozialen Netzwerken abgeleitet werden können, macht unverständliche AGBs zugänglich, verhindert das „Posten“ ungewollter Nachrichten und identifiziert Dienste, die die Privatheitsvorstellungen der Nutzer missachten. Der Agent wurde auf dem Abschlussforum vorgestellt und konnte von Teilnehmern ausprobiert werden. 
Die interdisziplinäre Forschungsgruppe unter der Leitung von Johannes Buchmann, CASED und Fachbereich Informatik an der Technischen Universität Darmstadt, hat sich über die Projektdauer von 18 Monaten intensiv damit auseinandergesetzt, wie man Privatheit angemessen gestalten kann. Die Mitglieder der Projektgruppe waren: Rafael Capurro, Mitbegründer der Capurro-Fiek-Stiftung für Informationsethik; Michael Eldred, Köln; Daniel Nagel, Stuttgart; Martina Löw und Carsten Ochs, Institut für Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt; Günter Müller, Gründungsdirektor des Instituts für Informatik und Gesellschaft an der Universität Freiburg; Christian Flender und Martin Peters, Universität Freiburg; Alexander Roßnagel, Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung und Leiter Fachgebiet Öffentliches Recht, insb. Umwelt- und Technikrecht an der Universität Kassel; Philipp Richter und Maxi Nebel, Universität Kassel; Alexander Pretschner, Leiter des Lehrstuhls für Softwaretechnik, Fakultät für Informatik an der Technischen Universität München; Florian Kelbert, Technische Universität München; Michael Waidner, CASED und Leiter Fachgebiet für Sicherheit in der Informationstechnik an der Technischen Universität Darmstadt; Hervais Simo und Fatemeh Shirazi, Technische Universität Darmstadt; Wieland Holfelder und Thomas Heimann, Google Germany GmbH; Göttrik Wewer, Deutsche Post DHL; Michael Bültmann, Nokia GmbH und Dirk Wittkopp, IBM Deutschland. 
Im Rahmen des Forschungsprojektes sind zwei acatech STUDIEN mit der Bestandsaufnahme zu Beginn des Projektes sowie Privacy Analysen und Optionen für Online Social Networks und E-Commerce (jeweils auf Deutsch und Englisch) und die acatech POSITION mit den Handlungsempfehlungen (auf Deutsch und Englisch) zum Ende des Projektes erschienen.
Informationen zum Projekt, zur Projektgruppe und Download der Publikationen<b>:</b> <link http://www.acatech.de/privacy>www.acatech.de/privacy </link>
Alles zum Abschlussforum in Berlin: <link http://www.acatech.de/abschlussforum-privacy>www.acatech.de/abschlussforum-privacy </link>
<b>Über acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften </b>
acatech vertritt die deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland in selbstbestimmter, unabhängiger und gemeinwohlorientierter Weise. Als Arbeitsakademie berät acatech Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Darüber hinaus hat es sich acatech zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Zu den Mitgliedern der Akademie zählen herausragende Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. acatech finanziert sich durch eine institutionelle Förderung von Bund und Ländern sowie durch Spenden und projektbezogene Drittmittel. Um die Akzeptanz des technischen Fortschritts in Deutschland zu fördern und das Potenzial zukunftsweisender Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft deutlich zu machen, veranstaltet acatech Symposien, Foren, Podiumsdiskussionen und Workshops. Mit Studien, Empfehlungen und Stellungnahmen wendet sich acatech an die Öffentlichkeit. acatech besteht aus drei Organen: Die Mitglieder der Akademie sind in der Mitgliederversammlung organisiert; das Präsidium, das von den Mitgliedern und Senatoren der Akademie bestimmt wird, lenkt die Arbeit; ein Senat mit namhaften Persönlichkeiten vor allem aus der Industrie, aus der Wissenschaft und aus der Politik berät acatech in Fragen der strategischen Ausrichtung und sorgt für den Austausch mit der Wirtschaft und anderen Wissenschaftsorganisationen in Deutschland. Die Geschäftsstelle von acatech befindet sich in München; zudem ist acatech mit einem Hauptstadtbüro in Berlin und einem Büro in Brüssel vertreten. 
<b>Ansprechpartnerin: </b>
Elke Panzner - Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />acatech – DEUTSCHE AKADEMIE&nbsp; DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN<br />Hauptstadtbüro Unter den Linden 14, 10117 Berlin<br />T +49 (0)30/20 63 09 6-46,<br /> <link panzner@acatech.de>panzner@acatech.de</link>,<br /> <link http://www.acatech.de/>www.acatech.de</link> ]]></content:encoded>
			<category>Weitere Meldungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 10:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kasseler Forscherin entschlüsselt das Geheimnis der Leopardenmorde</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/nc/universitaet/nachrichten/article/kasseler-forscherin-entschluesselt-das-geheimnis-der-leopardenmorde.html</link>
			<description>Eine Mordserie mit rund 1000 Opfern verbreitete über Jahrzehnte Schrecken im kolonialen Afrika....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine rätselhafte Mordserie beunruhigt Bevölkerung und Behörden im Afrika der Kolonialzeit. Die Opfer werden grausig zugerichtet: die Körper zerkratzt, häufig ihrer Organe beraubt, Verletzungen am Nacken. Dem ersten Anschein nach sind dies Spuren einer Leoparden-Attacke, doch Untersuchungen zeigen, dass diese Verletzungen von Menschenhand zugefügt wurden. Rund 1000 Afrikaner werden zwischen 1850 und 1950 so getötet – häufig haben die Opfer mit den Kolonialherren zusammengearbeitet. Die Gerichte der Kolonialmächte urteilen die Mörder (oder wen sie dafür hielten) ab, doch es bleibt unklar: Sind sie Einzeltäter? Steckt eine anti-koloniale Guerilla dahinter? Handelt es sich um religiöse Ritualmorde? Die Kasseler Wissenschaftlerin Stephanie Zehnle macht sich daran, Jahrzehnte nach Ende des Kolonialzeitalters die Hintergründe der so genannten Leopardenmorde aufzuklären. <br /><br />Die Morde zogen sich über ein riesiges Gebiet von Westafrika bis in den Kongo und nach Ostafrika. Seinerzeit war das Phänomen auch in Europa bekannt und fand Eingang in die populäre Literatur. So streift im Comic „Tim im Kongo“, erstmals erschienen 1930 in Belgien, ein verschlagener Medizinmann ein Leopardenkostüm über und kündigt eine Tat nach Art der Leopardenmorde an. Nach der Entkolonialisierung gerieten die Leopardenmorde weitgehend in Vergessenheit, sie bleiben jedoch rätselhaft. Zwar liegen Hunderte von Verhörprotokollen und Gerichtsakten in den Archiven, doch eine umfassende Erklärung der Motive und Hintergründe ist bislang nicht gelungen. Die Historikerin Stephanie Zehnle, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Kassel, will das nun ändern. Ihr Forschungsprojekt „Leopardenmänner. Ein translokales Gewaltphänomen in der kolonialen Phase Afrikas“ wird als Teil der in Kassel koordinierten Forschergruppe „Gewaltgemeinschaften“ mit rund 300.000 für drei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. „Ich kann nicht Einzeltäter nachträglich überführen oder Verurteilte entlasten“, konkretisiert die Historikerin die Zielsetzung. „Aber ich will klären, wer als Täter in Frage kommt, ob es religiöse oder politische Motive gab, ob die Täter in eigener Sache töteten oder im Namen der einheimischen Bevölkerung. Und ich will die Rolle klären, die der Tiermythos spielt.“ <br /><br />Zehnle geht dafür in die Archive – insbesondere das britische Nationalarchiv in London, wo ein großer Teil der Unterlagen des britischen Colonial Office aufbewahrt wird – und untersucht Akten und Protokolle. Sie wertet aber auch weitere Quellen aus, darunter historische Presseberichte aus Archiven afrikanischer Staaten. Freilich sind Berichte ebenso wie Akten und Protokolle oft gefärbt – von der Sicht der Kolonialherren auf die Afrikaner, aber auch durch Eigeninteressen der Übersetzer, Gerichtsdiener oder Journalisten. „Durch die schiere Masse der Quellen lassen sich aber Vergleiche anstellen und Färbungen herausfiltern“, ist sich die Wissenschaftlerin sicher. Zehnle, die Geschichte in Gießen studiert hat und vor dem Abschluss ihrer Promotion in Kassel steht, vermutet die Täter in den Reihen der sogenannten Leopardenmänner; sie bildeten Geheimbünde, die in großen Teilen Afrikas verbreitet waren. Diese Gruppen übten viele tragende Funktionen der vorkolonialen afrikanischen Gesellschaft aus, von der Rechtsprechung über die Sozialisation junger Männer bis hin zu religiösen Funktionen. Für die Europäer waren die Mitglieder kaum zu identifizieren, gegenüber der Bevölkerung traten sie teils in Erscheinung, viele Rituale fanden aber auch im Verborgenen statt. „Die Leopardenmänner wurden durch die Kolonialverwaltung in ihrer Rolle und Bedeutung in Frage gestellt“, beschreibt Zehnle. „Sie hatten dadurch Anlass zu einer feindseligen Haltung.“ Zudem gab es Initiationsriten, bei denen die Aufgenommenen aus einem Leopardenfell schlüpften und so symbolisch neu geboren wurden. Das könnte den Leoparden-Spuren an den Mordopfern eine neue Bedeutung geben; sie dienen dann nicht allein der Verschleierung des Mordes, sondern sind auch Zeichen eines Rollenwechsels: Der Täter wird für eine Weile zum Tier und distanziert sich so innerlich von seiner Tat. <br /><br />Dieser Erklärungsansatz weist so über das Phänomen der Leopardenmorde hinaus; er zeichnet das Bild des Kampfes zweier Gesellschaftssysteme. Auf der einen Seite die europäischen Kolonialherren mit modernen, arbeitsteiligen Verwaltungen und Rechtssystemen; auf der anderen Seite die vorkolonialen Geheimbünde, die einen umfassenden Anspruch auf viele Bereiche des gesellschaftlichen Lebens erhoben. Während die Serie der Leopardenmorde mit der Entkolonialisierung endete, ist das Schicksal der Geheimbünde weniger klar. „Interessanterweise hat sich der konstruierte gesellschaftliche Gegensatz modern/vorkolonial fortgesetzt“, so Zehnle. „Die ersten postkolonialen Regierungen grenzten sich häufig noch schärfer gegen alles so genannte Unzivilisierte ab als die Europäer.“ <br /><br /><b>Bild Leopardenmann</b>&nbsp;<br />(Bildtext: „So stellten sich die Europäer die Leopardenmörder vor: Skulptur von Paul Wissaert aus dem Jahr 1913 im Afrikamuseum Tervuren (Belgien).“ Foto: J.B. Burton©RMCA/Afrikamuseum Tervuren)<br /><link http://www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2013/20091110_MG_0066.jpg>www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2013/20091110_MG_0066.jpg</link>&nbsp;<br /><br /><b>Bild von Stephanie Zehnle</b>&nbsp;(Foto: Uni Kassel):<br /><link http://www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2013/zehnle_stephanie.jpg>www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2013/zehnle_stephanie.jpg</link>&nbsp;<br /><br /><b>Mehr zur Forschergruppe „Gewaltgemeinschaften“:</b>&nbsp; <br /><link http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/nachrichten/article/dfg-foerdert-erforschung-von-gewaltgemeinschaften.html>www.uni-kassel.de/uni/universitaet/nachrichten/article/dfg-foerdert-erforschung-von-gewaltgemeinschaften.html</link>&nbsp;<br /><br /><br /><br /><b>Info: <br /></b>Stephanie Zehnle<br />Universität Kassel<br />FB 5 - Gesellschaftswissenschaften<br />Fachgebiet Neuere und Neueste Geschichte<br />Tel.: +49 561 804-7538<br />E-Mail: <link zehnle@uni-kassel.de>zehnle@uni-kassel.de</link>&nbsp;<br /><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>TOP_news</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 10:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationale Summer School für Sportwissenschaft feiert Premiere in Kassel</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/nc/universitaet/nachrichten/article/internationale-summer-school-fuer-sportwissenschaft-feiert-premiere-in-kassel.html</link>
			<description>Die Uni Kassel ist Gastgeberin einer Internationalen Summer School für Sportwissenschafts-...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Ein solches Lehrveranstaltungsformat mit internationalen Dozenten hat es bislang noch nicht gegeben“, erklärt Prof. Dr. Armin Kibele, Leiter des Arbeitsbereichs Training und Bewegung am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Kassel. „Wir orientieren uns an der erfolgreichen International Summer University Kassel, richten das Konzept aber fachspezifisch aus.“ Kibele organisiert das Programm, die Idee dazu entstand im Austausch mit internationalen Kollegen. Die Summer School soll den wissenschaftlichen Lehraustausch in diesem bislang informellen Netzwerk vertiefen und verstetigen. <br /><br />Mehr als zwei Wochen lang bietet die International Summer School of Sport Science (IS4) Kompaktkurse für Studierende in sportwissenschaftlichen Masterstudiengängen. Die Bandbreite der Kursinhalte reicht von Trainingswissenschaft über Sportsoziologie und Sportpsychologie bis zur Angewandten Sport-Biomechanik. Die Summer School beginnt am 27. Juli und dauert bis zum 11. August 2013. Sie umfasst auch Exkursionen und ein kulturelles Begleitprogramm. Die Kurse finden im neuen Gebäude des Instituts statt, das im Sommer eingeweiht wird. <br /><br />Die Summer School stützt sich auf ein Netzwerk von sportwissenschaftlichen Fachgebieten und Einrichtungen weltweit. Zu den Unterstützern zählen u.a. die Università di Verona (Italien), die University of Newfoundland in St. John’s (Kanada) und die West Chester University in Pennsylvania (USA). Der Inhalt der Kompaktkurse entspricht dem eines Kurses über ein Semester. Alle Kurse finden auf Englisch statt. Erste Anmeldungen liegen bereits vor. „Wir erwarten 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Kassel und aller Welt“, so Kibele. Die ausländischen Studierenden leben für die Dauer der Summer School bei Gastfamilien. Hessische Studenten können für einen Teil der Kurskosten ein Stipendium beantragen. Das Programm wird vom Land Hessen finanziell unterstützt. <br /><br />„Das Programm dient auch dem kulturellen Austausch und es ist eine hervorragende Möglichkeit, die Internationalisierung des Instituts und der Universität weiter voranzutreiben“, betont Kibele. Die Summer School soll in Zukunft jährlich stattfinden. Der nächste Gastgeber ist die Universität in West Chester bei Philadelphia, USA.<br /><br />Programm und weitere Informationen unter: <link http://cms.uni-kassel.de/sport/is4/home.html>http://cms.uni-kassel.de/sport/is4/home.html</link><br /><br /><br />Kontakt: <br />Prof. Dr. Arnim Kibele<br />Universität Kassel<br />FB 5 - Gesellschaftswissenschaften<br />Fachgebiet Training und Bewegung<br />Tel.: +49 561 804-5397<br />E-Mail: <link akibele@uni-kassel.de>akibele@uni-kassel.de </link><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Campus</category>
			<category>PM-FB05</category>
			<category>Campus-Leben</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 May 2013 10:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>“UrbanFoodPlus” - A contribution towards food security in West  African cities</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/nc/universitaet/nachrichten/article/urbanfoodplus-a-contribution-towards-food-security-in-west-african-cities.html</link>
			<description>Animal husbandry in radial streets and intensive vegetable farming in river beds: A research...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Due to the low level of soil fertility and the limited availability of water, the food situation in Africa is more serious than on any other continent. However, the people meet these challenges with an inventive spirit and much improvisation, in order to utilise all available resources. <br /><br />Neglected for decades in terms of politics and science, the intensive cultivation of urban areas and the areas surrounding them makes an important contribution with regard to the income and food security of poor population groups, whilst at the same time carrying health and environmental risks. The goal of the “UrbanFoodPlus” project, which is coordinated by the University of Kassel and the Ruhr University, Bochum, is to understand, to boost, and to optimise the various forms of urban farming. Agricultural scientists and soil specialists, working together with economists, wastewater engineers, ethnologists from Göttingen and geographers from Freiburg, develop interdisciplinary approaches to unlocking the full potential of the growing of staple foods and vegetables, and of animal husbandry, in farming niches of urban areas and the surrounding areas. The Federal Ministry of Education and Research (BMBF) will supply 4.3 million Euros over the next three years. This is a portion of the total of 7.5 million Euros that will be made available over a period of five years.<br /><br />Currently, 90% of the vegetable requirements and up to one third of the entire food requirements of urban areas in African is self-grown, emphasises Prof. Andreas Bürkert, coordinator of the “UrbanFoodPlus” project: “The people use areas beside radial roads between housing blocks, in dry riverbeds or on other wasteland. This is usually illegal, but often more labour and surface efficient than classical production in rural areas.“ The fields and pastures attain sizes from 500m² to 10 hectares, and they are extremely important to the city dwellers. Nevertheless, they are threatened with destruction: “Because they are illegal, the authorities often send bulldozers to destroy the field crops”, comments Bürkert.<br /><br />Bürkert goes on to explain that the producers of food are often migrants who have brought knowledge of agriculture and animal husbandry with them from the rural areas. In contrast to the rural farmers, they are much closer to the markets and can therefore adjust their production and harvest according to demand, and incur no transport losses. “For a long time, scientists were so concerned with the hinterland, thereby neglecting the issue of urban food production – which is efficient, but still offers far greater possibilities for increased yields. We must tap this potential too, if we are to keep abreast of population increases”, explains Bürkert. The UNO expects the population of Africa, which is currently one billion, to more or less double by 2050.<br /><br />Together with 14 African partner institutes and two agricultural research institutes, whose involvement is being supported by the Federal Ministry of Economic Cooperation and Development (BMZ) to the tune of an additional 400,000 Euros, “UrbanFoodPlus” will be developing measures to increase food production in urban areas and their surrounds, to increase resource efficiency and to improve the food situation as of June 2013. By means of certification measures, they intend to bring together the quality demands of consumers and producers. Based on the data captured, the scientists, working together with the farmers’ organisations and local authorities, want to gain better understanding of the poverty-fighting effects of this form of farming, in order to keep it within legal limits. <br /><br />Initial field research takes place in Ouagadougou/Burkina Faso and Tamale/Ghana, and will then be extended to other West African cities. The trials will include small-scale crop-growing experiments, questioning of growers, sellers and administration representatives. There will also be extensive training measures on simple technological innovations, including the use of charcoal both as a water filter and an organic fertilizer. <br /><br />The scheme is divided into several project groups. A working group led by Bürkert is examining biodiversity, food efficiency, flow of materials and certification measures in vegetable production. Prof. Schlecht (University of Kassel and Georg August University, Göttingen), leads a project group that is analysing the efficiency of animal husbandry systems; this includes both the use of stock-feeds, and the utilisation of accumulating dung. Other project groups led by Prof. Marschner and Prof. Wichern (both from the Ruhr University, Bochum) determine the influence of natural fertilizers and household waste water on soil quality and product hygiene, aspects of food security, socio-political frame conditions (Prof. Schareika, University of Göttingen) and possible politico-economical profits derived from the suggested improvements (Prof. Löwenstein, University of Bochum). “Hereby, we want to take sociological and politico-economical consequences into account”, says Bürkert: “How do these urban economic cycles lower the risk of poverty? What part do the women play and how does their task in raising food security influence their role in society? What significance does this type of farming have, especially for ethnic minorities in society?” Prof. Drescher of the University of Freiburg concerns himself with this matter in particular.<br /><br />The “Exceed-Zentrum” International Center for Development and Decent Work (ICDD) of the University of Kassel is closely involved in the organisation of the project. <br /><br />Within the “UrbanFoodPlus” project, an international Graduation School for junior scientists from Germany, Europe and Africa will be established to which 15 PhD grants and seven PhD positions are attached. This graduation school will be coordinated by Prof. Bernd Marschner, head of the Faculty of Soil Science and Soil Ecology at the University of Bochum. The college thereby also makes a contribution to the scientific exchange between Africa and Europe.<br /><br />The “UrbanFoodPlus” project is part of the support programme of “GlobE – Global Food Security” of the BMBF. <br /><br />Picture of Prof. Andreas Bürkert (Photo: Bürkert) at: &nbsp;&nbsp; &nbsp;<br /><link http://www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2013/Buerkert.JPG>www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2013/Buerkert.JPG</link><br />Picture of Prof. Bernd Marschner (Photo: Marschner) at:<br /><link http://www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2013/Marschner.JPG>www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2013/Marschner.JPG<br /></link><br /><br /><br />Contact:<br />Prof. Andreas Bürkert<br />University of Kassel<br />Section Organic Plant Production and Agroecosystems Research <br />in the Tropics and Subtropics<br />Tel.: +49 5542 98 1228<br />E-Mail: buerkert@uni-kassel.de <br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilungen</category>
			<category>PM-FB11</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 12:46:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Universität, VW und SMA werben um Nachwuchs für E-Technik und Informatik </title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/nc/universitaet/nachrichten/article/universitaet-vw-und-sma-werben-um-nachwuchs-fuer-e-technik-und-informatik.html</link>
			<description>Der Fachbereich Elektrotechnik/Informatik der Universität Kassel, die Volkswagen AG und SMA Solar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ziel der Kooperation ist es, langfristig die Absolventenzahlen, insbesondere weibliche, im Bachelor Elektrotechnik mit Bezug zu anforderungsgerechten Bedarfen beteiligter Firmen zu erhöhen. Der Auf- und Ausbau gemeinsamer Marketingaktivitäten zur Gewinnung von leistungsstarken Studierenden bzw. Absolventen sollen dabei im Fokus stehen. 
Um Schülerinnen und Schülern eine optimale Informationsebene zu bieten, wurde ein gemeinsamer Internetauftritt (<link http://schueler.eecs.uni-kassel.de/>http://schueler.eecs.uni-kassel.de/</link>) entwickelt, der auch kurze Wege zu Stipendien aufzeigt, die von den beiden Kooperationspartnern zur Verfügung gestellt werden. 
„Wir wollen junge Menschen frühzeitig an technische Inhalte heranführen“, sagte Dekan Prof. Dr. Dirk Dahlhaus. „Deshalb haben wir uns ein Konzept überlegt, das auch die Lehrkräfte der gymnasialen Mittel- und Oberstufen in den naturwissenschaftlichen Fächern, insbesondere Mathematik und Physik, einbindet. Die neusten Trends und Entwicklungen der Elektrotechnik sollen in Kooperation mit VW und SMA aufgezeigt werden. Die Lehrkräfte wollen wir als Technikbotschafter gewinnen, damit sie ihre Begeisterung an die Schülerinnen und Schüler weitergeben.“ 
Eine Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Technik, die begeistert“ soll das Projekt am Mittwoch, 8. Mai, den Lehrkräften der Region vorstellen. Die Veranstaltung findet im Volkswagenwerk Baunatal statt. Vorgesehen sind neben Vorträgen wie <i>„Die Bedeutung der Technik für den Wirtschaftsstandort Deutschland“ </i>durch Klaus Heber, Leiter Entwicklung Geschäftsfeld Getriebe, Volkswagen AG Werk Kassel auch eine Besichtigung der Elektromotorenfertigung, der Warmumformung und der Getriebefertigung. 
Ein aktiver Austausch, insbesondere mit Fach‐ und Führungskräften der beteiligten Firmen, Forschern der Universität Kassel, Auszubildenden und Studenten im Praxisverbund aus elektrotechnischen Berufen, soll die Lehrkräfte der Schulen mit den Universitäts- und Industriepartnern zusammenführen. An Informationsständen wird Technik praxisnah präsentiert. 
Weitere Informationen unter <link http://schueler.eecs.uni-kassel.de/>http://schueler.eecs.uni-kassel.de/<br /></link>Interessierte Lehrerinnen und Lehrer koennen an der Veranstaltung teilnehmen. Anmeldung erbeten unter<br /><link Barbara.Weidemann@eecs.uni-kassel.de - mail>Barbara.Weidemann@eecs.uni-kassel.de</link> oder 0561/8046328.
<b><i>Info</i></b> &nbsp; <br />Barbara Weidemann<br />Universität Kassel<br />Geschäftsstelle des Dekanats<br />im Fachbereich Elektrotechnik/Informatik<br />Tel.: ++49 561 804 6572<br />E-Mail: <link Barbara.Weidemann@eecs.uni-kassel.de>Barbara.Weidemann@eecs.uni-kassel.de</link>

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			<category>Campus</category>
			<category>Campus-Leben</category>
			<category>PM-FB16</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 16:48:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Gute Noten für Sprach- und Ingenieurwissenschaften an der Uni Kassel</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/nc/universitaet/nachrichten/article/gute-noten-fuer-sprach-und-ingenieurwissenschaften-an-der-uni-kassel.html</link>
			<description>Gute Noten haben die Sprach- und Literaturwissenschaften sowie die technischen Fächer der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Kasseler Germanisten landeten in den Kategorien „Studierbarkeit“ und „Studiensituation insgesamt“ in der bundesweiten Spitzengruppe. Im Fach Anglistik/Amerikanistik dagegen lobte das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) insbesondere die internationale Ausrichtung. In der Romanistik landet die Uni Kassel ebenfalls wegen der internationalen Ausrichtung in der bundesweiten Spitzengruppe, aber auch weil hier besonders viele Bachelorstudierende in der Regelstudienzeit ihren Abschluss schaffen.&nbsp; 
Das Fach Umweltingenieurwesen kann vor allem mit einer guten Betreuung der Studierenden punkten. Bei den Bauingenieuren gibt es gute Noten unter anderem für die Angebote im E-Learning oder für die Unterstützung beim Auslandsstudium. Die Kasseler Elektrotechnik ist im Hinblick auf die eingeworbenen Forschungsgelder bundesweit in der Spitzengruppe. 
„Das Abschneiden beim diesjährigen CHE-Ranking ist für die Universität Kassel Bestätigung und Ansporn zugleich“, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep: „Es bestätigt wieder einmal die hohe Qualität unserer Lehrerausbildung und zeigt, dass wir mit unserer internationalen Ausrichtung in den Sprach- und Literaturwissenschaften auf dem richtigen Weg sind.“ 
Der seit mehreren Jahren fühlbare Aufwärtstrend bei den Forschungsdrittmitteln schlage sich mittlerweile auch im CHE-Ranking nieder, sagte Postlep. Wie in jedem Jahr biete das Ranking auch Hinweise auf Bereiche, in denen die Universität Kassel noch besser werden könne. Bedauerlich sei unter anderem, dass das Fach Maschinenbau in der Kategorie „Studiensituation insgesamt“ bundesweit in der Schlussgruppe gelandet sei. Hier wirke sich offenbar die Tatsache aus, dass der Fachbereich seit einigen Jahren sehr stark nachgefragt sei und mit einer außergewöhnlich hohen Studierendenzahl zurechtkommen müsse. 

<b><i>Kontakt:</i></b><br />Dr. Karl Guido Rijkhoek<br />Universität Kassel<br />Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />Tel.: 0561/804-2217<br />E-Mail: <link rijkhoek@uni-kassel.de>rijkhoek@uni-kassel.de</link>
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			<category>TOP_news</category>
			<category>Campus-Leben</category>
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			<category>PM-FB15</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 16:44:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bioenergie ohne Preistreiberei: Verfahren der Uni Kassel macht Abfälle nutzbar</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/nc/universitaet/nachrichten/article/bioenergie-ohne-preistreiberei-verfahren-der-uni-kassel-macht-abfaelle-nutzbar.html</link>
			<description>Mit einem Verfahren der Uni Kassel lässt sich Bioenergie aus Grünabfällen gewinnen. Nachteile...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Rund 8,5 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland werden bereits aus Biomasse gewonnen – doch obwohl Bioenergie einen wesentlichen Baustein der Energiewende darstellt, gibt es Vorbehalte gegen diese Technologie. Kritiker bemängeln, dass viele Biogas-Anlagen mit Mais oder anderen Nutzpflanzen aus Monokulturen gefüttert werden; die Anbauflächen würden intensiv gedüngt, der Anbau der Energiepflanzen treibe zudem die Pachtpreise in der Landwirtschaft hoch und stehe in Konkurrenz zum Anbau von Nahrungsmitteln. Mit einem Verfahren, das Agrarwissenschaftler der Universität Kassel entwickelt haben, lassen sich diese Nebenwirkungen vermeiden; es macht Biomassen nutzbar, die in Gärten, Parks oder an Straßen anfallen. Die EU fördert nun ein Projekt, das die Markteinführung dieses sogenannten IFBB-Verfahrens vorbereitet. &nbsp; <br /><br />Die Energie liegt buchstäblich an der Straße: „Biomassen fallen in einer Stadt zuhauf an“, erläutert Prof. Dr. Michael Wachendorf, Leiter des Fachgebiets Grünlandwissenschaft und Nachwachsende Rohstoffe an der Universität Kassel, die Ausgangslage: „Das reicht vom Grünschnitt an den Straßenrändern und in Parkanlagen bis zum Herbstlaub der Bäume.“ Bislang war all dies reiner Abfall. „Die Qualität dieser Biomassen ist sehr unterschiedlich, mit herkömmlichen Verfahren sind sie schwer zu verwerten“, so Wachendorf. Der Grund ist ein Stoff namens Lignin, der vielen Pflanzen Stabilität verleiht. Hohe Ligningehalte aber mindern die Methanausbeute in Biogasanlagen. Zudem schädigen die Mineralstoffe im Laub oder Gras bei einer direkten Verbrennung den Ofen.<br /><br />Das IFBB-Verfahren (Integrierte Festbrennstoff- und Biogasproduktion aus Biomasse), das von der Universität Kassel entwickelt wurde, ermöglicht es, aus diesen Biomassen dennoch umweltfreundliche Energie zu erzeugen. Der Schlüssel dazu ist eine Maische, die aus Grünabfällen und Wasser angesetzt wird. Das Verfahren des Maischens ist aus dem Brauhaus bekannt: Beim Bierbrauen wird ein Getreide-Wasser-Gemisch mehrere Stunden erhitzt, dabei wird Stärke in Zucker umgewandelt. Beim IFBB-Verfahren hingegen dauert die Maischung nur etwa eine halbe Stunde, wodurch die Zellwände der Pflanzen aufgeweicht werden, aber noch keine chemischen Prozesse beginnen. Anschließend wird die Maische gepresst; dabei entstehen Presssaft und Presskuchen, zwei wertvolle Produkte. Der Presssaft ist faserarm und damit leicht zu Biogas vergärbar. Der Presskuchen stellt einen hochwertigen und (nach dem Trocknen) lagerbaren Brennstoff dar. <br /><br />Im COMBINE-Projekt der Europäischen Union soll nun der Grundstein für die kommerzielle Realisierung des im Labor- und Technikumsmaßstab erprobten Verfahrens gelegt werden. Als Musterobjekt dient dabei die erste großtechnische Anlage dieses Prinzips, die gerade in Baden-Baden in Betrieb gegangen ist. Das Fachgebiet Grünlandwissenschaft und Nachwachsende Rohstoffe der Universität Kassel unterstützt in diesem Projekt die europäischen Partner mit technologischem und ökologischem Knowhow und beim Betrieb eines mobilen Prototypen, der zu Untersuchungszwecken und zur Demonstration eingesetzt wird. <br /><br />Die Universität Kassel arbeitet bei COMBINE unter anderem mit der Universität Gent (Belgien) und der britischen Kultur- und Naturschutzorganisation National Trust zusammen. Gemeinsam mit den Partnern werden Studien zur regionalen Machbarkeit in Frankreich, Belgien, Großbritannien und Deutschland erarbeitet. Das Projekt wird von der Universität Kassel geleitet und umfasst ein Gesamtbudget von 4,5 Mio. Euro, das von der Europäischen Union im Rahmen des Northwest Europe Programme mit 2,2 Mio. Euro bezuschusst wird. <br /><br /><br /><br /><b>Info: <br /></b>Prof. Dr. Michael Wachendorf<br />Universität Kassel<br />FB 11 - Ökologische Agrarwissenschaften<br />Fachgebiet Grünlandwissenschaft und Nachwachsende Rohstoffe<br />Tel.: +49 5542 98-1334<br />E-Mail: <link mwach@uni-kassel.de>mwach@uni-kassel.de</link>&nbsp;<br /><br /><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Weitere Meldungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 May 2013 10:27:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>„UrbanFoodPlus“: Ein Beitrag zur Ernährungssicherung westafrikanischer Städte</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/nc/universitaet/nachrichten/article/urbanfoodplus-ein-beitrag-zur-ernaehrungssicherung-westafrikanischer-staedte.html</link>
			<description>Tierhaltung an der Ausfallstraße und intensiv bebaute Gemüsefelder im Flussbett: Ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Aufgrund mangelnder Bodenfruchtbarkeit und geringer Wasserverfügbarkeit ist die Ernährungslage in Afrika schwieriger als auf jedem anderen Kontinent. Diesen Herausforderungen begegnen die Menschen aber auch mit Erfindungsreichtum und Improvisation, um jede verfügbare Ressource zu nutzen. <br /><br />Von Politik und Wissenschaft jahrzehntelang vernachlässigt, trägt die intensive Bewirtschaftung städtischer und stadtnaher Gebiete wesentlich zur Einkommens- und Ernährungssicherung armer Bevölkerungsschichten bei, birgt aber zugleich Risiken für Gesundheit und Umwelt. Die verschiedenen Formen urbaner Landwirtschaft zu verstehen, zu fördern und zu optimieren, ist das Ziel des Projektes „UrbanFood<sup>Plus</sup>“, das von der Universität Kassel und der Ruhr-Universität Bochum koordiniert wird. Hier entwickeln Agrarwissenschaftler und Bodenkundler gemeinsam mit Ökonomen und Abwasseringenieuren sowie mit Ethnologen aus Göttingen und Geographen aus Freiburg interdisziplinäre Ansätze, um die Potenziale beim Anbau von Grundnahrungsmitteln und Gemüse sowie in der Tierhaltung in landwirtschaftlichen Nischen von Städten und Stadt-Peripherien in vollem Umfang zu erschließen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das insgesamt 7,5 Mio Euro umfassende Fünfjahresvorhaben über die ersten drei Jahre mit zunächst 4,3 Mio Euro.<br /><br />90 Prozent des Gemüsebedarfs und bis zu einem Drittel des gesamten Lebensmittelbedarfs afrikanischer Städte werden heute bereits in den Städten selber produziert, betont Prof. Dr. Andreas Bürkert, der das Projekt „UrbanFood<sup>Plus</sup>“ koordiniert: „Die Menschen nutzen Flächen neben Ausfallstraßen, zwischen Wohnblocks, in trockenen Flussbetten oder anderes Brachland. Das ist meist illegal, aber häufig arbeits- und flächeneffizienter als die klassische Produktion auf dem Land.“ Die Felder und Weiden erreichten Größen von 500 Quadratmeter bis zehn Hektar, seien für die Versorgung der Stadtbevölkerung enorm wichtig und dennoch oft von der Zerstörung bedroht: „Weil die rechtliche Grundlage fehlt, schicken die Behörden immer wieder Bulldozer und lassen Feldbestände niederwalzen“, merkt Bürkert an.<br /><br />Oft seien die Produzenten Migranten, die das Knowhow für Ackerbau und Viehzucht vom Land mitbrächten, erklärt Bürkert weiter. Im Gegensatz zu den Landbauern seien sie aber viel näher an den Märkten, könnten Produktion und Ernte daher besser auf den Bedarf abstimmen und hätten keine Transportverluste. „Die Wissenschaft hat sich lange Zeit nur mit dem Hinterland beschäftigt und dabei die urbane Lebensmittelproduktion vernachlässigt, die zwar effizient ist, aber immer noch große Möglichkeiten der Ertragssteigerung bietet. Wir müssen dieses Potenzial nutzen, auch um mit dem Bevölkerungswachstum Schritt zu halten“, erklärt Bürkert. Die UNO erwartet, dass sich die Bevölkerung Afrikas von derzeit einer Milliarde Menschen bis 2050 etwa verdoppelt.<br /><br />Zusammen mit 14 afrikanischen Partnerinstitutionen und zwei Internationalen Agrarforschungsinstituten, deren Beiträge das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit zusätzlich 400.000 Euro fördert, entwickelt „UrbanFood<sup>Plus</sup>“ ab Juni 2013 Maßnahmen, um die Lebensmittelproduktion in Städten und Stadtrandgebieten zu steigern, die Ressourceneffizienz zu erhöhen, die Ernährungslage zu verbessern und durch Zertifizierungsmaßnahmen Konsumenten- und Produzentenansprüche an Produktqualität zusammen zu bringen. Auf der Basis der erhobenen Daten wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit Bauernorganisationen und lokalen Behörden die armutsbekämpfende Wirkung dieser Form der Landwirtschaft besser verstehen, um sie aus der Illegalität zu holen. <br /><br />Erste Feldforschungen finden in Ouagadougou/Burkina Faso und Tamale/Ghana statt, sie werden dann ausgedehnt auf weitere Städte Westafrikas. Die Untersuchungen beinhalten kleinbäuerliche Anbauversuche, Befragungen von Erzeugern, Händlern und Vertretern der Verwaltung sowie umfangreiche Schulungsmaßnahmen zu einfachen technologischen Innovationen. Dazu gehört etwa der Einsatz von Holzkohlefiltern zur gleichzeitigen Wasserreinigung und organischen Düngung. <br /><br />Das Vorhaben gliedert sich in mehrere Teilprojekte. Eine Arbeitsgruppe unter Bürkerts Leitung untersucht Biodiversität, Nährstoffeffizienz, Stoffflüsse und Zertifizierungsmaßnahmen im Gemüseanbau. Prof. Schlecht (Universität Kassel und Georg-August-Universität Göttingen), leitet eine Projektgruppe, die die Effizienz der Tierhaltungssysteme analysiert; das beinhaltet den Einsatz von Futtermitteln ebenso wie das Verwerten des anfallenden Dungs. Weitere Teilprojekte unter Leitung von Prof. Marschner und Prof. Wichern (beide Ruhr-Universität Bochum) bestimmen den Einfluss von Naturdüngern und Brauchwasser auf die Bodenqualität und Produkthygiene, Aspekte der Nahrungsmittelsicherheit, sozialpolitische Rahmenbedingungen (Prof. Schareika, Universität Göttingen) und mögliche volkswirtschaftliche Gewinne durch die vorgeschlagenen Verbesserungen (Prof. Löwenstein, Universität Bochum). „Dabei wollen wir auch soziologische und wirtschaftspolitische Folgen berücksichtigen“, sagte Bürkert: „Wie senken diese städtischen Wirtschaftskreisläufe das Armutsrisiko? Welche Teilhabe finden Frauen und wie beeinflusst ihre Aufgabe in der Ernährungssicherung ihre Rolle in der Gesellschaft? Welche Bedeutung hat diese Art von Landwirtschaft gerade für ethnische Minderheiten in einer Gesellschaft?“ Hiermit beschäftigt sich insbesondere auch Prof. Drescher an der Universität Freiburg.<br /><br />In die Organisation des Vorhabens ist das Exceed-Zentrum International Center for Development and Decent Work (ICDD) der Universität Kassel eng eingebunden. <br /><br />Innerhalb des Projekts „UrbanFood<sup>Plus</sup>“ wird eine internationale Graduiertenschule für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Deutschland, Europa und Afrika eingerichtet, bei der 15 Promotionsstipendien und sieben Promotionsstellen angesiedelt sind. Diese Graduiertenschule koordiniert Prof. Dr. Bernd Marschner, Leiter des Arbeitsbereichs Bodenkunde und Bodenökologie an der Universität Bochum. Das Kolleg dient somit auch dem wissenschaftlichen Austausch zwischen Afrika und Europa.<br /><br />Das UrbanFoodPlus-Vorhaben ist Teil des Förderprogramms „GlobE – Globale Ernährungssicherung“ des BMBF. 
Weitere Informationen unter: <link http://www.urbanfoodplus.org/>www.urbanfoodplus.org</link>
Bildmaterial:
<ul><li>Bild von Prof. Dr. Andreas Bürkert (Foto: Bürkert) unter:<link http://www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2013/Buerkert.JPG><br />www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2013/Buerkert.JPG</link></li><li>Bild von Prof. Dr. Bernd Marschner (Foto: Marschner) unter:<link http://www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2013/Marschner.JPG><br />www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2013/Marschner.JPG</link></li></ul>
<br /><br /><b>Kontakt: <br /></b><link http://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/opats/prof-dr-andreas-buerkert.html>Prof. Dr. Andreas Bürkert</link><br />Universität Kassel<br /><link http://www.uni-kassel.de/fb11agrar/fachgebiete-einrichtungen/opats/startseite.html>Fachgebiet Ökologischer Pflanzenbau und Agrarökosystemforschung in den Tropen und Subtropen</link><br />Tel.: +49 5542 98 1228<br />E-Mail: <link buerkert@uni-kassel.de>buerkert@uni-kassel.de</link><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Wissenschaft</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 13:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erste Adresse für Start-ups: Grundstein für Science Park Kassel gelegt</title>
			<link>http://www.uni-kassel.de/uni/nc/universitaet/nachrichten/article/erste-adresse-fuer-start-ups-grundstein-fuer-science-park-kassel-gelegt.html</link>
			<description>Auf dem Campus der Uni Kassel entsteht ein Gründungs- und Innovationszentrum mit Strahlkraft für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In dem neuen Innovations- und Gründungszentrum, das bis 2015 auf dem Campus Nord der Universität entsteht, werden alle gründungsbezogenen Aktivitäten der Universität zusammengefasst. Auf rund 6.000 Quadratmetern bietet der Science Park Kassel Platz für 30 bis 60 junge Unternehmen. Die Einrichtung soll starke Impulse für die weitere Wirtschaftsentwicklung der Stadt Kassel und der Region Nordhessen aussenden und das Profil der Universität als Gründerhochschule schärfen. Die Baukosten von rund 15 Millionen Euro tragen die Stadt Kassel, das Land Hessen und die Universität. Am 29. April wurde in Anwesenheit von Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch und Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen der Grundstein gelegt. 
Rentsch bezeichnete den Science Park „als nordhessischen Leuchtturm“. Dieses Projekt sei besonders wichtig „in einer Region, die sich zum Ziel gesetzt hat, hoch qualifizierten jungen Menschen Perspektiven zu bieten“. Oberbürgermeister Hilgen äußerte seine Überzeugung, dass durch diese Einrichtung „die Entwicklung Kassels als einer der dynamischsten Städte Deutschlands nachhaltig gestärkt“ werde. Universitätspräsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep nannte den Science Park „zugleich Ort und Symbol für&nbsp; unternehmerisches Denken und Handeln an der Universität“. Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Eva Kühne-Hörmann sagte: „Der Science Park wird den schnellen Transfer innovativer Ideen aus Wissenschaft und Forschung in zukunftsfähige Produkte und Anwendungen weiter beflügeln. Hierzu trägt insbesondere die Universität Kassel als ausgezeichnete Hochschule im EXIST-Wettbewerb des Bundes mit ihrem herausragenden Engagement in der Gründungsförderung sowie im Wissens- und Technologietransfer bereits heute bei.“
„Ideen erfolgreich machen!“, so lautet das Ziel des Science Park Kassel. Er bietet Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus allen Bereichen der Hochschule flexibel gestaltbare Büroräume und Labore, Werkstätten und Ateliers mit modernster Ausstattung. Zudem finden Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer so genannte „Co-Working Spaces“ vor, große Büros, in denen mehrere Teams an ihren Projekten arbeiten. Alleine durch die gemeinsame Nutzung eines Raumes ergeben sich bei diesem Modell Austausch und überraschende Lösungsansätze. Auch Räume für ein „Ideen-Labor“ entstehen, in dem sich Studierende aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft im Rahmen gemeinsamer Projekte vernetzen. Hier haben Unternehmen und Organisationen die Möglichkeit, kreative Köpfe kennen zu lernen.
Unter einem gemeinsamen Dach können sich Gründerinnen und Gründer untereinander sowie mit Unternehmerinnen und Unternehmern oder Beraterinnen und Beratern der Universität austauschen. Die Gründungsberatung Inkubator wird ebenso wie die GINo mbH (Patentvermarktungsagentur und Patentinformationszentrum) und die UNKIMS Management School in das neue Gebäude ziehen. Der Science Park Kassel ist ein zentrales Element des Konzepts zur Förderung unternehmerischen Denkens und Handelns, für das die Universität Kassel im vergangenen Januar vom Bundeswirtschaftsministerium das Prädikat „Gründerhochschule“ erhielt. Im Science Park Kassel werden nur Unternehmen ansässig sein, die mit der Universität in Forschung oder Lehre zusammenarbeiten.
Wirtschaftsminister Rentsch lobte das Wissenstransfersystem und die Gründungsförderung der Universität Kassel als vorbildlich; die Landesregierung&nbsp; unterstütze die Universität hierin intensiv. „Es ist enorm wichtig, vorhandenes Potenzial an wissens- und technologiebasierten Gründungen an Hochschulstandorten zu erschließen. Schließlich tragen Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft besonders effektiv zum wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Strukturwandel bei, da neues Wissen und erworbene Kompetenzen unmittelbar in Innovationen umgesetzt werden“, so der Wirtschaftsminister. Der Science Park Kassel werde „eine Strahlkraft für die Region entwickeln – er hat eine strukturpolitische und eine arbeitsmarktpolitische Bedeutung, er trägt zur Stärkung der Innovationskraft Nordhessens bei und ist nicht zuletzt auch eine städtebauliche Bereicherung. Der Science Park Kassel ist ein herausragendes Projekt unserer auf intelligentes Wachstum, Beschäftigung und Innovation ausgerichteten regionalen Strukturpolitik.“ 
<a name="_GoBack"></a>Die Stadt Kassel erwartet durch den Science Park einen weiteren Schub in der wirtschaftlichen Entwicklung. „Kassels Spitzenplatz als eine der dynamischsten Städte Deutschlands ist in starkem Maße auch auf die Wirkungen der Universität zurückzuführen. Der Science Park Kassel wird dies noch einmal verstärken“, erklärte Kassels Oberbürgermeister Hilgen. Der demografische Wandel werde&nbsp;in den nächsten Jahren zu einem verstärkten Fachkräftebedarf führen. Unternehmen brauchten Fachwissen und qualifizierte Arbeitskräfte. Gerade der Mittelstand, für den eigene Forschung und Entwicklung oft zu teuer sei, brauche ein gutes Bildungs- und Wissenschaftssystem, und er benötige die Nähe zur Hochschule. Hilgen: „Durch die Förderung von Unternehmensgründungen aus der Universität heraus werden zusätzliche Arbeitsplätze in Kassel entstehen.“
Neben dem Ziel, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und die Bindung von Hochschulabsolventen an die Region zu erhöhen, erhofft sich Kassels Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel einen weiteren positiven Aspekt: „Wir gehen davon aus, dass zusätzlich zu den hochqualifizierten Arbeitsplätzen mittel- bis langfristig auch Arbeitsplätze im mittleren und unteren Lohnsegment entstehen und sich diese positiven Aspekte auch und insbesondere im nördlich angrenzenden Stadtteil auswirken.“ Der Science Park wird nach Meinung von Stadtkämmerer Dr. Barthel einen wesentlichen strukturellen Impuls für den Stadtteil und die Stadt entfalten.
Universitätspräsident Postlep sieht im Bau des Science Parks einen „Meilenstein in der Entwicklung der Universität“. Postlep skizziert die zukünftige Entwicklung mit den Worten: „Die Ausbildung unternehmerischer Kompetenzen, das Aufspüren unternehmerischer Ideen und Talente, die Unterstützung bei der Umsetzung unternehmerischer Ideen und ihre Finanzierung in ganz frühen Phasen werden in den kommenden Jahren für die gesamte Breite unserer Hochschule ausgebaut. Mit dem Science Park Kassel wird ein sichtbarer Ort für die gründungsprofilierte Universität Kassel, aber auch insgesamt&nbsp; für die Wissenstransferstrategie auf dem Campus geschaffen.“ Über eine Rückkoppelung profitiere auch die Wissenschaft. „Unternehmensgründer bleiben in der Regel enge Partner ihrer Hochschule, die gemeinsame Arbeit befruchtet immer wieder auch die Forschung“, so Postlep. 
Dr. Oliver Fromm, der zusammen mit Dr. Gerold Kreuter die Geschäftsführung der Science Park GmbH bildet, betonte die Standortqualität des Zentrums: „Die professionelle und kreative Umgebung und die Nähe zur Hochschule machen den Science Park Kassel zum führenden Standort für innovative Start-up-Unternehmen. Hier finden Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen und Bereichen ein ideales Umfeld für die erfolgreiche Entwicklung ihrer Geschäftsideen und die gewinnbringende Vernetzung mit anderen.“ 
Bauherr, Träger und Betreiber ist die eigens dafür gegründete Science Park Kassel GmbH, deren Eigentümer zu jeweils 50 Prozent die Stadt Kassel und die Universität Kassel sind. Zur Finanzierung tragen die Stadt Kassel rund sieben Mio. Euro, das Land Hessen rund 7,5 Mio. Euro (aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung EFRE) und die Universität rund 0,5 Mio. Euro bei. Geschäftsführer sind Dr. Oliver Fromm, Leiter der Wissenstransfereinrichtung UniKasselTransfer, und Dr. Gerold Kreuter, Geschäftsführer des Technologie- und Gründerzentrums FIDT Kassel auf der Kasseler Marbachshöhe. 
Der viergeschossige Neubau des Science Park Kassel ist ein wesentlicher Bestandteil des wachsenden Campus Nord. Das Zusammenspiel von Glas, Sichtbetonflächen und farbigem, veredeltem Aluminium bestimmt die äußere Erscheinung des Gebäudes und sorgt für eine harmonische Einbindung in die Campus-Architektur. Das Gebäude wird durch zwei Innenhöfe gegliedert. Der südwestliche Hof dient als Eingangszone. Der nördliche Innenhof erlaubt eine natürliche Belichtung und Belüftung bis in das Untergeschoss. Realisiert wird der Bau durch das Stuttgarter Büro Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten.
Weitere Informationen unter: <link http://www.sciencepark-kassel.de/>http://www.sciencepark-kassel.de</link>
Kontakt:<span lang="EN-GB"><br />Dr. Oliver Fromm</span><br />Geschäftsführer Science Park Kassel GmbH<br />Tel 0561 804 2734<br />Mail: <link ofromm@uni-kassel.de - mail>ofromm@uni-kassel.de</link>
Marion Jäkle - Pressestelle<br />Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung<br />Kaiser-Friedrich-Ring 75, 65185 Wiesbaden<span lang="EN-GB"><br />Tel 0611 815 2023, Fax 0611 815 2227</span><span lang="FR"><br />Mail: <link marion.jaekle@hmwvl.hessen.de - mail>marion.jaekle@hmwvl.hessen.de</link></span><span lang="EN-GB"><br /><link http://www.wirtschaft.hessen.de/>www.wirtschaft.hessen.de</link></span> ]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 13:33:00 +0200</pubDate>
			
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