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17.07.2015 08:48

Architektur-Wettbewerbe für Kopfbauten und Villa Rühl: Preise vergeben

Für die studentischen Architekturwettbewerbe, die durch das Präsidium der Universität Kassel und durch den Fachbereich 06, Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung einerseits zu den sogenannten historischen Kopfbauten der ehemaligen Tuchfabrik Gottschalk und andererseits zur Fabrikantenvilla Rühl in der Mönchebergstraße ausgelobt wurden, stehen nun die Preisträger fest.

Die sogenannten Kopfbauten auf der Erweiterungsfläche des Campus. Foto: Uni Kassel.

Der Preisträger für den Standort Gottschalk-Kopfbauten - hier soll ein Studierenden-Haus entstehen - ist Marc Nocke; einen Sonderpreis erhielt Richard Pfeiffer. Malee Hildebrand und Mona Hoffmann wurden mit ihrer Arbeit zur Villa Rühl mit einem ersten Preis geehrt. Die beiden Architekturstudentinnen schlagen vor, das Gelände durch Pavillonbauten zu erweitern, die Raum für vielfältige universitäre Nutzungen bieten können.

Insgesamt standen Preisgelder in Höhe von 4.000,- Euro zur Verfügung, die durch die Pfeiffer-Stiftung für Architektur an der Universität Kassel vergeben wurden. Die Preisträger wurden am 8. Juli 2015 durch den Präsidenten der Universität Kassel Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep im neuen Campus-Center geehrt.

Zu den beiden Wettbewerbsverfahren wurden zunächst 48 Arbeiten einreicht. 13 Arbeiten kamen in die 2. Preisgerichtsphase. Aus diesen Beiträgen wählte ein Preisgericht am 2. Juli 2015 die drei Preisträger aus. 

Im Rahmen des Hochschulpakts 2020 hat die Uni Kassel für Umbau und Sanierung der Kopfbauten rund 4 Mio. Euro angemeldet. Wird das Geld  bewilligt, könnte der Umbau im Wintersemester 2016/2017 starten und bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Die Studierenden sind in die Umsetzung eingebunden. Wie die Villa Rühl einmal genutzt werden und wie das Gelände aussehen könnte, ist noch offen. Es gibt keinen fixen Termin für einen Baustart und keine fixe Kostenplanung.