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25.11.2016 12:40

Neues Gebäude für Studierende heißt „LEO – Lernort“

Der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst Boris Rhein hat heute (25. 11.) an der Universität Kassel ein neues Gebäude für selbstorganisiertes Lernen eröffnet und es auf den Namen „LEO – Lernort“ getauft. Auch der Neubau für den Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung (ASL) wurde heute offiziell eingeweiht. Mit beiden Gebäuden verbessern Land Hessen und Universität Kassel die Bedingungen für die Kasseler Studierenden noch einmal deutlich.

Das neue Gebäude für Studierende der Uni Kassel heißt "LEO-Lernort". Foto: Uni Kassel

Innenansicht vom neuen Gebäude für Studierende. Foto: Uni Kassel

Außenansicht vom Gebäude mit dem Namen "LEO-Lernort". Foto: Uni Kassel

Minister Boris Rhein bei der Einweihung. Foto: Uni Kassel.

Die Abkürzung „LEO“ für das jüngste Gebäude auf dem Campus steht kurz für „Lernort“. Der Name war aus einem Wettbewerb unter Studierenden hervorgegangen und in einem zweistufigen Verfahren von einer Kommission und dem Präsidium ausgewählt worden. Das „LEO“ befindet sich im Herzen des zentralen Campus am Holländischen Platz, der seit Jahren nach Norden erweitert wird. Vor und neben dem Bau entsteht ein Hain aus Zürgelbäumen und Zierkirschen.

Im LEO finden Studierende ab sofort auf 950 Quadratmetern Nutzfläche Einzelarbeitsplätze für individuelles Lernen und kabinenartige Rückzugsorte für kleinere und größere Lerngruppen. In der unteren von zwei Etagen betreibt das Studentenwerk Kassel eine Cafeteria, die „LernBar“. Das Servicecenter Lehre der Universität nutzt das Gebäude außerdem für Kurse rund um die Lern- und Prüfungsberatung. Die Kosten von 5,4 Mio. Euro wurden aus dem Hochschulpakt 2020 finanziert, Bauzeit war zwei Jahre. Die Pläne stammen vom Kasseler Architekturbüro Atelier 30.

Bereits im vergangenen Sommersemester war der rund 13,9 Mio. Euro teure Neubau des Fachbereichs ASL in Betrieb gegangen, der nun auch offiziell eingeweiht wurde. Er bietet auf 2.500 Quadratmetern Nutzfläche Platz für Seminarräume, Büros der Fachgebiete, einen Literaturraum und für weitere zentrale Einrichtungen des Fachbereichs. Das Gebäude nimmt eine markante, etwas erhöhte und damit prägende Position auf dem Nordteil des Campus ein. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro raumzeit, Berlin. Die Finanzierung erfolgte aus dem Hessischen Hochschulbau-Programm Heureka. Bauzeit war von Ende 2012 bis Frühjahr 2016.

Der Hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein sagte: „Die Weiterentwicklung des Campus Holländischer Platz ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die Anstrengungen des Landes, die hessischen Hochschulstandorte attraktiver und im internationalen Vergleich wettbewerbsfähiger zu machen. Mit unserem HEUREKA-Programm investieren wir bis 2025 insgesamt vier Milliarden Euro in Bauvorhaben, Ersteinrichtung, Grunderwerb sowie Verkehrs- und Versorgungsanlagen – so bieten wir den Hochschulen verlässliche Rahmenbedingungen.“

Der Präsident der Universität Kassel Prof. Dr. Reiner Finkeldey erklärte: „Wir wollen allen, die für ein Studium zu uns kommen, bestmögliche Bedingungen bieten, und diese beiden Gebäude sind ein wesentlicher Baustein dafür. Die Architekten, Stadtplaner und Landschaftsplaner erhalten ein architektonisches Schmuckstück, und ich bin mir sicher, dass auch das neue LEO das Umfeld für das  Studium verbessert. Denn selbstständiges Lernen, Gruppenarbeit und Coaching werden immer wichtiger, und nicht zuletzt stellt es auch für das Leben auf dem Campus eine echte Bereicherung dar. Denn es ist ein angenehmer Ort für Aufenthalt, Austausch und Gemeinsamkeit, wie ihn Universitäten brauchen.“

Webseite: www.uni-kassel.de/go/leo

Bilder (Fotos: Uni Kassel) unter:
http://www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2016/LEO027.jpg
http://www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2016/LEO022.jpg

http://www.uni-kassel.de/uni/fileadmin/datas/uni/presse/anhaenge/2016/LEO007.jpg


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