Die Studenten- und Ausgehviertel

Kassel hat 23 Stadtteile. Der Campus Holländischer Platz liegt im Stadtteil Nordstadt. Als Wohngebiet bevorzugen viele Studierende aber den Stadtteil Vorderer Westen und im Süden die Gegend rund um die Kunsthochschule Kassel. Hier ein Überblick:  

Im Norden

Direkt an den Campus Holländischer Platz grenzt die beliebte Gottschalkstraße mit ihren kleinen Cafés, Läden und den Kulturzentren K19 und Schlachthof. An lauen Sommerabenden und zwischen den Lehrveranstaltungen trifft man sich im Nordstadtpark oder bummelt die Ahna entlang über die Bleichwiesen zum Ufer der Fulda herunter. Wer den morbiden Charme nicht scheut, kann bei einem Spaziergang über den historischen Hauptfriedhof Ruhe und Entspannung finden.

Im Westen

Wer gerne etwas Abstand zum Hörsaal möchte, kann es in Wehlheiden, Wilhelmshöhe oder dem Vorderen Westen versuchen. Hinter historischen und modernen Fassaden verbergen sich zahlreiche Boutiquen, Restaurants und Kneipen, die darauf warten, erkundet zu werden. Aber auch die ein odere andere Galerie oder Konzertlocation kann man hier finden. Zwar sind die Parks, die man direkt vor der Haustür hat, in der Regel etwas kleiner, dafür ist man mit Tram und Bus umso schneller im Bergpark Wilhelmshöhe und im Naherholungsgebiet Habichtswald. Auf dem Wochenmarkt gibt es frische, regionale Produkte. Schnäppchenjäger können in Second-Hand-Läden unterschiedlicher Couleur wahre Schätze heben.

Partylöwen sind am besten auf der Kasseler "Meile", der Friedrich-Ebert-Straße, aufgehoben. Wer hier eine Kneipentour plant, muss nicht mit wunden Füßen rechnen, denn eine Gelegenheit reiht sich an die nächste.

Im Süden

Wer sich für Sport oder Kunst interessiert, für den ist der Süden rund um die Frankfurter Straße der richtige Ort. Die Aue und der Park Schönfeld bieten für abwechslungsreiche Jogging-Routen, ruhige Lesestunden, Picknicks und Spiele ausreichend Platz und schöne Aussichten. Kurze Wege hat man hier auch zu Großveranstaltungen im Auestadion, in Bootshäusern und den Sporthallen der Universität.

Wer sich im Süden niederlässt genießt Kunst und Kultur sozusagen im Vorbeigehen. Durch die Nähe zur Kunsthochschule und den großen studentischen Bevölkerungsanteil hat sich hier eine aktive Szene entwickelt, die mit ungewöhnlichen Aktionen, Veranstaltungen und Initiativen für eine lebendige Nachbarschaft sorgt.