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Richtfest für Erweiterungsbau der Zentralmensa

Blick auf die Erweiterung der Zentralmensa

v.l.n.r.: Universitätspräsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann, Christoph Nolda, Baudezernent der Stadt Kassel, Thomas Platte, Direktor des Hessischen Baumanagements und Thomas Lehmann, stellvertretender Geschäftsführer des Kasseler Studentenwerks
Ursprünglich für maximal 2.400 Essen ausgelegt, verpflegt die Zentralmensa seit einigen Jahren bereits bis zu 3.500 Gäste täglich. Mit dem Erweiterungsbau entstehen für Gesamtkosten von rund 12,4 Millionen Euro etwa 2.100 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche. Nach Abschluss der Bauarbeiten – die überwiegend bei laufendem Mensa-Betrieb stattfinden - sollen in der Zentralmensa bis zu 4.700 Essen täglich produziert und ausgegeben werden können. Dazu sind im neuen Speisesaal, der als Brückenbauwerk in Form eines Stahltragwerks konzipiert ist und über dem Wirtschaftshof schwebt, 433 zusätzliche Sitzplätze vorgesehen.
Durch die Campus-Erweiterung wird die Zentralmensa nach den Worten von Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann künftig nicht mehr der nördliche Abschluss des Hochschulstandorts sein: „In zentraler Lage zwischen dem bestehendem Campus und dem Erweiterungsgebiet wird die Zentralmensa gemeinsam mit dem ebenfalls im Bau befindlichen Hörsaal- und Campus Center das Herzstück des künftigen Campus bilden.“ Neben Flächen für Forschung und Lehre sei angesichts steigender Studierendenzahlen auch eine entsprechende soziale Infrastruktur erforderlich. Beides trage wesentlich zum Studienerfolg bei.
Das Gebäude nach dem Entwurf von Augustin und Frank Architekten aus Berlin sei zweifellos ein „Hingucker“ und werde sich zu einem Aushängeschild für das Studentenwerk und damit auch für die Universität Kassel insgesamt entwickeln, fügte die Ministerin hinzu. Prof. Georg Augustin, der für den Entwurf mitverantwortlich zeichnet, lehrt Architektonisches Entwerfen an der Universität Kassel.
„Die Architekten haben bei der Planung der neuen Zentralmensa gleich mehrere ungewöhnliche Herausforderungen meistern müssen“, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep: “Der in jeder Hinsicht schwierige Bauplatz aber hat die Planer angespornt, hier ein kleines architektonisches Meisterwerk zu schaffen.“ Der Campus Holländischer Platz werde durch die neue Zentralmensa nochmals aufgewertet: „Ich bin mir sicher, dass dies auch die Zufriedenheit unserer Studierenden mit der Universität Kassel nochmals steigern wird.“
Der stellvertretende Geschäftsführer des Kasseler Studentenwerks, Thomas Lehmann, kündigte an, dass die Zentralmensa im kommenden Wintersemester wieder an den Start gehen werde: „Mehr als eintausend Sitzplätze und ein doppelt so großer Ausgabebereich als bisher werden dann zur Verfügung stehen.“ Mit moderner Küchentechnik und einer Speisenausgabe, die räumlich Vielfalt zulasse, werde das Studentenwerk Gästewünsche besser erfüllen können: „Kreative Rezepte und professionelle Zubereitung steuern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studentenwerks bei. Wir freuen uns sehr auf die neue Zentralmensa.
“Zu den Bauvorhaben im ersten Abschnitt der Campus-Erweiterung gehören neben der Zentralmensa unter anderem die Errichtung einer Kindertagesstätte und eines Studierendenwohnheims, das genannte Hörsaal- und Campus Center sowie die Sanierung und Umnutzung des so genannten Torhauses B, der ehemaligen Produktionshalle und der Neubau für den Fachbereich Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung. Dieser erste Bauabschnitt hat nach den Worten von Ministerin Kühne-Hörmann ein Investitionsvolumen von mehr als 85 Millionen Euro.
„Die aktuelle Entwicklung in Kassel zeigt, dass die Landesregierung zu ihrer Zusage steht, die Hochschulen in ganz Hessen mittels des Investitionsprogramms HEUREKA fit zu machen für die Zukunft und den Wissenschaftsstandort Hessen zu einer der attraktivsten Hochschulregionen Deutschlands zu entwickeln. HEUREKA hat ein Gesamtvolumen von drei Milliarden Euro bis 2020, davon entfallen auf die Universität Kassel rund 220 Millionen Euro.
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