26.07.2016 13:34

Abschlussbericht zum erfolgreichen European Summer Institute (ESI)

Am 16. Juli wurde das European Summer Institute (ESI) an der Universität Kassel unter der Leitung von Christoph Scherrer vom Fachgebiet Globalisierung und Politik der Uni Kassel und Eric Davis von der Rutgers University New Brunswick (News Jersey) erfolgreich beendet. Es fand vom seit dem 5. Juni statt. 14 Gaststudierende der Rutgers University nahmen gemeinsam mit Studierenden der Universität Kassel an Kursen des Master-Studiengangs „Global Political Economy“ teil.

Vom 5. Juni bis 16. Juli konnten die Teilnehmer des European Summer Institute (ESI) Einblick in das Studium an der Universität Kassel gewinnen und durch die Unterbringung bei deutschen Gastfamilien am Alltagsleben der Familien teilhaben. Die Studentin Naomi Levant resümiert: „Ich kam durch das Programm zu der perfekten Gastfamilie! Ich freue mich so sehr über das Programm und darüber, dass ich mit meiner Gastfamilie eine andauernde Freundschaft schließen konnte.“ Ein weiterer Pluspunkt für die amerikanischen Studierenden: Ihre Teilnahme an den Kursen wird ihnen auf ihr Studium an der Rutgers University angerechnet.Im Rahmen eines Ausflugs nach Berlin bekamen die Rutgers-Studierenden auch die Gelegenheit, die deutsche Hauptstadt näher kennenzulernen.

Einen besonderen Höhepunkt des European Summer Institute stellte die von Dr. Janne Mende, Fachgebiet Globalisierung und Politik an der Universität Kassel, organisierte Exkursion nach Genf dar. Diese bot die Möglichkeit für vertiefte Einblicke in die Arbeitsweisen, die Strukturen und die Herausforderungen internationaler Organisationen und globaler Politik.
Die Studentin Deidre Quinn fasst zusammen: „Die Exkursion nach Genf gab uns die Möglichkeit, all die Institutionen zu besuchen, von denen wir jeden Tag in unseren Seminaren hören. Die Treffen halfen mir, die Rolle der Organisationen in globalen Politikprozessen sowie ihre jeweils spezifischen Funktionen zu verstehen. Außerdem ist Genf eine wundervolle Stadt mit freundlichen Menschen von überall auf der Welt.“ Die Studentin Asal Salah ergänzt: „Außerdem konnte ich in Genf die Organisationen von innen kennenlernen, in denen ich nach meinem Studium gerne arbeiten möchte.“

Dass Politik längst nicht mehr an nationalstaatlichen Grenzen Halt macht, wird in Genf besonders deutlich. Die Diskussionen und Vorträge mit Vertreterinnen und Vertretern von internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen (UN), der Welthandelsorganisation (WTO), der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem Hohen Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR), der UNESCO und zahlreichen anderen Organen führten zu einem lebhaften Austausch mit den Studierenden.

Mehr Infos

Kontakt:
Dr. Janne Mende
International Center for Development and Decent Work (ICDD)
Universität Kassel
Tel: 0561 804-7789
E-Mail: janne.mende@uni-kassel.de