Prof. Fricke wird Vizepräsident des Kuratoriums Nobelpreisträgertagung
Diese Tagung war von Graf Lennart Bernadotte zusammen mit zwei Lindauer Medizinern initiiert worden, um die deutsche Wissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in Kontakt mit der internationalen Forschung zu bringen. Seit 1952 werden diese Tagungen neben der Medizin auch für die Naturwissenschaften (Physik und Chemie) angeboten. Inzwischen treffen sich dort jedes Jahr Ende Juni/ Anfang Juli zwischen 20 und 30 Nobelpreisträger aus Medizin, Chemie und Physik mit 550 Studenten. Diese werden in einem harten Auswahlverfahren aus vielen tausend Bewerbern ausgesucht. So nahmen dieses Jahr 24 Medizin-Nobelpreisträger mit studentischen Vertretern aus 71 Nationen an der Medizin-Tagung teil. Nächstes Jahr kommen die Physik-Laureaten an die Reihe.
Diese Tagung wird von einem Kuratorium ausgerichtet und organisiert, deren Präsidentin Gräfin Bettina, die Tochter von Graf Lennart Bernadotte, ist. Mit Prof. Dr. Burkhard Frickes Wahl zum Vizepräsidenten wird seine fast zehnjährige Mitarbeit in diesem Gremium ausgezeichnet. „Ich war als Student bereits 1965 auf dieser Tagung anwesend und hatte diese als große Motivation erlebt, Physik weiter zu studieren. Das Erlebnis, den berühmten Nobelpreisträgern nahe zu sein, sie als Menschen zu erleben und mit ihnen sowohl wissenschaftlich zu diskutieren wie auch Fragen allgemeiner Art stellen zu können und diese auch beantwortet zu bekommen, ist einmalig und zeichnet diese Tagung vor allen rein wissenschaftlichen Tagungen aus“, erläutert Fricke.
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