Herkules Racing Team: Saisonrückblick

Das Herkules Racing Team kann auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken und bedankt sich bei allen Freunden und Förderern. Ausführliche Informationen zu den nationalen und internationalen Events lesen Sie in der Augustausgabe der Herkules Racing News.


Herkules Racing Team: Pretesting-Events und Hessentag 2017

Bei verschiedenen Pretesting-Events konnte das Herkules Racing Team sich auf die kommenden Rennen vorbereiten. Weitere Neuigkeiten, unter anderem vom Hessentag 2017, finden Sie in der Juliausgabe der Herkules Racing News.


Herkules Racing Team: Neuigkeiten aus Fertigung und Eventqualifizierung

Das Herkules Racing Team war zwischen den Jahren nicht untätig. Was sich getan hat, erfahren Sie in den Herkules Racing News, Ausgabe Januar 2017.


Herkules Racing Team: Neue Fertigung läuft an

Das Design des neuen Rennwagens steht fest und die Fertigung kann beginnen. Das Herkules Racing Team lädt Sie herzlich zur Design-Präsentation im Februar 2017 ein. Erfahren Sie mehr in der Dezemberausgabe der Herkules Racing News.


Dank vom Herkules Racing Team

Für die Saison 2016/2017 wurde das Herkules Racing Team erneut von der Universitätsgesellschaft Kassel unterstützt.

Das Herkules Racing Team vertritt die Universität Kassel bei der „Formula Student“, einem weltweiten Konstruktions- und Designwettbewerb. Dafür entwickeln rund 40 Studierende aus unterschiedlichsten Fachrichtungen gemeinsam einen Einsitzigen-Formel-Prototypen, mit dem sie in verschiedenen Disziplinen gegen die anderen Universitäts-Teams antreten.

In der vergangenen Saison war das HRT auf Events in Deutschland, Österreich und Italien vertreten und erzielte dort gute Platzierungen und konnte auch dank der Unterstützung durch die Universitätsgesellschaft sogar den ersten Pokal und die ersten Podiumsplatzierungen nach Kassel holen.

Momentan steckt das Team in den letzten Zügen der Konstruktionsphase, aber auch in der Werkstatt werden die ersten Konzepte getestet und neue Bauteile erprobt.

Für die kommende Saison sind die Ziele hochgesteckt und das Team setzt alles daran, die Erfolge der vorherigen Saison zu übertreffen. Dabei hilft die großzügige finanzielle Unterstützung vor allem die zahlreichen Teile zu fertigen und somit den neuen Boliden bauen zu können. Ohne solche Beiträge, wäre ein Projekt dieser Größenordnung und Komplexität nicht zu realisieren, weswegen sich das Herkules Racing Team sehr herzlich bedankt!


Herkules Racing Team: Saisonrückblick

Lesen Sie Rückblicke und Resümmes über die Saison 2015/16 des Herkules Racing Teams:


„Wie Lernen heute funktionieren kann“ – Internationale Tagung „Kompetenzorientiertes Lernen mit Portfolio und ePortfolio“ an der Universität Kassel war ein großer Erfolg

Prof. Dr. Stefan Keller, Annette Busse, M.A., Prof. Dr. Dorit Bosse, Dr. Felix Winter (v.l.n.r.)

Die Themen „(e)Portfolio“ und „Kompetenzorientierung“ haben in den letzten Jahren in Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik und Pädagogischer Psychologie an Bedeutung gewonnen. Sie bestimmen den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs maßgeblich, insbesondere in den Bereichen Lehrerausbildung und Schulpraxis.

Die Internationale Tagung „Kompetenzorientiertes Lernen mit Portfolio und ePortfolio“ an der Universität Kassel (Prof. Dr. Dorit Bosse & Annette Busse) versuchte darauf eine Antwort zu geben. Sie fand in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz/Universität Basel (Prof. Dr. Stefan Keller) und dem Internationalen Netzwerk Portfolio (Dr. Felix Winter) am 8. und 9. September 2016 an der Universität Kassel statt.

Die Tagung richtete sich an Lehrerinnen und Lehrer sowie Interessierte aus den Bildungsbereichen Lehrerbildung und -Fortbildung. Es konnte Einblick in die praktische Arbeit mit Portfolio und ePortfolio in Schule und Hochschule genommen werden und auch in die phasenübergreifende LehrerInnenbildung. Durch die Vorstellung von Forschungsaktivitäten im Bereich Portfolio und ePortfolio konnten aufschlussreiche Erkenntnisse gewonnen werden. Bis in die berufliche Bildung hinein wurde die Umsetzung kompetenzorientierter Lehr- und Lernformen deutlich.

Das Programm umfasste 32 Beiträge aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Südtirol. Es geht um moderne Lernformen in Schule und Lehrerausbildung mit (e)Portfolios. Damit können Schülerinnen und Schüler wie Studierende zeigen, welche Stärken in ihnen steckt und wie sie ihre fachlichen Kompetenzen beständig weiterentwickeln können. Im Zentrum standen dabei die Umsetzung von Standards in Bildungs- und Ausbildungsprozessen anhand von Portfolio-Arbeit. Diese war auf eine prozessuale Leistungsbeurteilung oder auf selbstgesteuerte, individualisierte Prüfungsformen bezogen. Auch wurde deutlich, dass in der Lehrerfortbildung der Portfolio-Gedanke hessenweit umgesetzt wird, wie der Präsident der Hessischen Lehrkräfteakademie Andreas Lenz verdeutlichte.

Die Überwindung technischer und motivationaler Hürden, die Kreativität, das ePortfolio in den Unterricht zu integrieren, wurde am Beispiel einer Niestetaler Schulklasse von Jannetje Egbers (Wilhelm-Leuschner-Schule) deutlich: Das ePortfolio wurde hier fachübergreifend in Latein und Informatik performativ lebendig und technisch anspruchsvoll mit eigens erstellen QR-Codes präsentiert.

Übergreifend lässt sich die Kompetenzorientierung der Portfolio- und ePortfolio-Arbeit mit den Schlagworten Selbstreflexion und Reflexivität, prozessualer Leistungsbeurteilung und individualisierten Lern- und Prüfungsformen zusammenfassen. Eine kritische Analyse von Dr. Felix Winter (Bielefeld/Kassel) zeigte Hürden auf, die Prof. Dr. Stefan Keller (Basel) in seinen Lernaufgaben in der Lehrerbildung versucht zu überwinden – denn: Auf die Aufgaben kommt es an. Die Bedeutung der Dimension „Zeit“ in der Portfolio-Arbeit stellte Prof. Dr. Birgit Brouer (Kiel) in das Zentrum ihres Vortrags.

Doch welche Schwachstellen von Portfolio- und ePortfolio-Arbeit wurden erkennbar? Entscheidend für die Weiterentwicklung von ePortfolio-Arbeit wird zukünftig auch eine technische Frage sein, wie ein institutionenunabhängiger Zugang zum digitalen Portfolio über die verschiedenen Bildungsetappen – von der Schule bis in das Berufsleben –gewährleistet werden kann.

Gefördert wurde die Tagung von der Universitätsgesellschaft Kassel e.V., dem Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Kassel, dem Internationalen Netzwerk Portfolio (INP) dem Waxmann Verlag, dem Friedrich Verlag sowie der GEW.


Universitätsgesellschaft spendet 4000 Euro für ausländische Studierende in Not

Meldung des Studentenwerks Kassel:

Wo Krieg und Terror herrschen, wird eine normales Leben unmöglich. Das bekommen auch einige der über 2.800 Studierenden aus dem Ausland zu spüren, die derzeit an der Universität Kassel eingeschrieben sind. Sie können ohne eigene Schuld in höchste Not geraten, wenn der monatliche Unterhalt von ihren Eltern ausbleibt - etwa, weil diese auf der Flucht sind, das Zuhause zerstört wurde oder einfach nur Banken nicht mehr arbeiten. Wie schnell das gehen kann, das hört Monika Briele, beim Studentenwerk für den Notfonds für bedürftige Studierende zuständig, nur allzu oft.

Darum ist die großzügige Spende der Universitätsgesellschaft Kassel e.V. an den Notfonds so sehr willkommen. Mit den 4000 Euro, die die Universitätsgesellschaft in den Notfonds fließen lässt, kann betroffenen Studentinnen und Studenten direkt und unmittelbar geholfen werden, damit sie wenigstens Lebensmittel kaufen und ihre Miete zahlen können. Monika Briele weiß, wie sehr diese Hilfe gebraucht wird. Bei ihrer Arbeit erfährt sie von Schicksalen, die berühren.

Etwa das eines 23-jährigen Elektrotechnikstudenten aus Syrien, dessen Heimatstadt Deir ez-Zor dem Erdboden gleichgemacht wurde. Über Wochen hinweg hatte der Student den Kontakt zu seiner Familie verloren. Wusste nicht, ob Eltern und Geschwister noch am Leben sind. Die monatlichen Zuwendungen, von denen er seinen Studienaufenthalt und sein kleines WG-Zimmer an der Holländischen Straße bislang finanziert hatte, blieben komplett aus.

„Wenn zur Angst um die Angehörigen noch die Sorge um die eigene Existenz hier in Deutschland kommt, ist das für die Studierenden kaum auszuhalten“, schildert Monika Briele, „ich bin sehr froh, dass wir mit dem Notfonds die Sorgen wenigstens ein bisschen verringern können.“ Die Beträge, die Briele auszahlen kann, sind klein - kaum mehr als 150 Euro. Je nachdem, was gerade am dringendsten gezahlt werden muss, reicht es gerade für einen Zuschuss zu nächsten Miete, für einen Einkauf oder ein paar Mahlzeiten. Die Notfonds-Mittel sind knapp und müssen auf viele verteilt werden. Spenden sind deswegen herzlich willkommen.

Der Notfonds für bedürftige Studierende, der ansonsten gespeist wird von jährlichen Zuwendungen des Studentenwerks und des Allgemeinen Studierendenausschusses, unterstützt grundsätzlich alle Studierenden, die in einer prekären Situation sind. Seit diesem Jahr gibt es darüber hinaus auch noch einige Freitische - kostenlose Mensaessen, auch sie dringend benötigt von Studierenden, die nicht mehr genug zum Leben haben.

Wenn auch Sie helfen möchten, überweisen Sie Ihre Spende auf das Konto des Studentenwerks Kassel:

Kasseler Sparkasse,
Konto IBAN DE89 5205 0353 0000 1252 15,
Verwendungszweck „Spende Notfonds“.
Auf Wunsch stellt das Studentenwerk eine Spendenquittung aus.


Sitzmöbel für Ganztagsschulen: Verleihung des Georg-Forster-Preises 2015 der Universitätsgesellschaft Kassel

Zur Pressemitteilung vom 18.7.2016


LOS – Lehmofen für den Senegal

Emissionsverhalten bei der energetischen Nutzung von Abfällen in einem Lehmofen

In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern werden Restabfälle in der Folge fehlender Strukturen auf ungesicherten Deponien, in der Landschaft und im städtischen Raum frei abgelagert und zur Volumenreduktion offen verbrannt. Diese Vorgehensweise führt zum einen zu erheblichen Schadstoffemissionen und einer Brandgefahr, zum anderen geht das energetische Potential dieser Reststoffe verloren.

Als regionale Teillösung für diese Problematik wurde aus privater Initiative im Senegal ein Lehmofen konzipiert, mit dem Ziel, unsachgemäß entsorgte Abfälle und Pflanzenreste unter verbesserten Verbrennungsbedingungen energetisch zu verwerten und die Wärmeenergie in einem abgegrenzten Backraum nutzbar zu machen.

An einem nachgebauten Modell des im Senegal betriebenen Lehmofens wurden im Rahmen dieses Projektes bereits Verbrennungsversuche mit dem im Senegal verwendeten Brennstoffgemisch aus Pflanzenresten und Abfällen durchgeführt. Bisher konnten nur die Emissionsgase CO, NOx und SO2 im Abgasstrom gemessen werden. Durch die Anschaffung eines neuen Emissionsmesssystems und die durch die Förderung der Universitätsgesellschaft Kassel beschaffte Gasentnahmesonde war es möglich, bis zu 50 Gaskomponenten simultan zu messen. Somit konnten vor allem die Schadstoffe wie HCl, HF oder diverse Kohlenwasserstoffe (Corg) erfasst werden, die bei der Verbrennung von Abfällen entstehen können.

Für weitere Verbrennungsversuche wurde ein umfangreiches Versuchsprogramm entwickelt, das eine große Bandbreite an verschiedenen Betriebseinstellungen und unterschiedlichen Brennstoffgemischen abdeckte.

Die Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Verbrennungsbedingungen aufgrund der konstruktiven Randbedingungen (Feuerraumkonstruktion und Rauchgaslenkung) nicht wesentlich verbessern ließen. Keine der untersuchten Betriebsweisen und Brennstoffgemische führte zu einer Verringerung der Schadstoffemissionen gegenüber der alternativen offenen Verbrennung.

Durch die Energienutzung, die Substitution von Regelbrennstoffen, die Abfallreduzierung und die verminderte Brandgefahr stellt das Konzept der energetischen Abfallverwertung in einem Lehmofen trotzdem die bessere Alternative für eine offene unkontrollierte Verbrennung dar. Daher wird im Fachgebiet Abfalltechnik weiter an der Anwendung von Kleinverbrennungsanlagen geforscht, wobei nun zunächst die Verbesserung der Ofenkonstruktion ansteht. Das Ziel ist ein vollständiger Ausbrand und eine damit einhergehende maßgebliche Verminderung der Schadstoffemissionen gegenüber der offenen Verbrennung. Bei wiederholten Emissionsmessungen am weiterentwickelten Lehmofen wird die von der UGK geförderte Gasentnahmesonde wieder zum Einsatz kommen.

Ansprechpartner:

Universität Kassel
Fachgebiet Abfalltechnik
Univ.-Prof. Arnd I. Urban
urban@uni-kassel.de
Tel: +49 561 804-3983

Viktoria Scheff, M.Sc.scheff@uni-kassel.deTel: +49 561 804-3984

Weitere Informationen auf der Webseite des Fachgebiets


Herkules Racing Team ist VDI Team 2016

Weitere Informationen hierzu sowie Neuigkeiten der Abteilungen Fahrwerk und Antriebsstrang lesen Sie in der Mai-Ausgabe der Herkules Racing News.


Theater der Universität Kassel: # ICH BIN ICH BIN ICH

Die neueste Produktion des Theaters der Universität Kassel (TUK) ist ein satirischer Trip ins Labyrinth der Ich-linge und des Selbstoptimierungswahns. Weitere Informationen im Programmflyer zum Stück.

Die Universitätsgesellschaft Kassel unterstützt das Theater der Universität Kassel als Sponsor.


Fünfzehn Deutschlandstipendien übergeben

Am 28. April 2016 hat die Universität Kassel 15 neue Deutschlandstipendien an Studierende übergeben. Insgesamt 17 Stifter fördern jetzt die 24 Stipendiatinnen und Stipendiaten der Hochschule in ihrer Regelstudienzeit.

Zum fünften Mal wurde das Deutschlandstipendium an der Universität Kassel vergeben. Weiterhin setzt die Hochschule auf eine langfristige Förderung, die den Studierenden während ihrer ganzen Regelstudienzeit finanzielle Sicherheit gibt, statt auf ein Stipendium über nur zwei Semester, wie an den meisten anderen Hochschulen üblich. Die Universität Kassel legt bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten nicht nur Wert auf Noten und Zeugnisse, auch die Biographie, das soziale Engagement, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, etwa für eigene Kinder oder im elterlichen Betrieb, auch ein eventueller Migrationshintergrund werden bei der Auswahl berücksichtigt.

„Nach fünf Jahren können wir eine kleine Bilanz des Deutschlandstipendiums an der Universität Kassel ziehen“, erklärte Universitätspräsident Prof. Dr. Reiner Finkeldey. „Wir fühlen uns in unserem Weg einer längerfristigen Förderung und in unseren Auswahlkriterien bestätigt und freuen uns über bisher 64 Stipendiatinnen und Stipendiaten.“

Insgesamt werden nun 24 Studierende der Hochschule gefördert. Neun haben eine ausländische Staatsangehörigkeit oder einen Migrationshintergrund, zwei der Geförderten bereits eigene Kinder, fünf schon eine abgeschlossene Berufsausbildung. Die Stipendiaten erhalten entsprechend ihrer Regelstudienzeit im Bachelor max. sieben Semester lang insgesamt 300 Euro monatlich, im Master max. vier Semester lang. Davon stammen 150 Euro von den Stiftern und weitere 150 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Um ein Deutschlandstipendium hatten sich insgesamt 134 Studierende aus allen Fachbereichen und der Kunsthochschule beworben. Die neu aufgenommenen Stipendiaten und Stipendiatinnen kommen aus den Fachbereichen Humanwissenschaften, Geistes- und Kulturwissenschaften, Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung, Wirtschaftswissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaft, Bauingenieur- und Umweltingenieurwesen, Maschinenbau und Elektrotechnik/Informatik sowie der Kunsthochschule.

Kontakt:
Hanna Zimmermann
UniKasselTransfer
Tel.: 0561/804-3791
E-Mail: deutschlandstipendium@uni-kassel.de
Internet: http://www.uni-kassel.de/deutschlandstipendium


Herkules Racing Team fit für den Roll-Out im Mai

Erfahren Sie mehr über den aktuellen Stand der Arbeiten, den Roll-Out am 13. Mai und Teilnahme des Teams auf dem diesjährigen Hessentag in den Herkules Racing News März 2016.


Abteilung Motor auf Hochtouren

Herkules Racing News vom Februar 2016


Dezemberausgabe der Herkules Racing News

Lesen Sie hier die Dezemberausgabe der Herkules Racing News.


Herkules Racing Team erfolgreich in Italien

Das Herkules Racing Team erreichte bei der FSAE Italy 2015 einen Platz unter den Top 4. Lesen Sie mehr in der Spezialausgabe Varano de' Melegari der Herkules Racing News.


Bericht über den Workshop "Modeling and Analysis of Problems in Continuum Mechanics"

Organisatorinnen:
Prof. Dr. Dorothee Knees, Prof. Dr. Maria Specovius-Neugebauer
Universität Kassel, Fachbereich 10, Institut fur Mathematik

Webseite:
www.uni-kassel.de/go/gamm-pde2015

Veranstaltungsort:
FB 10, Institut fur Mathematik, Heinrich-Plett Str. 40, 34109 Kassel

Zeitplan:

  • Beginn 14 Uhr am Mittwoch, 30.09.2015
  • Ende 12.30 Uhr am Freitag, 02.10.2015

Ablauf:

  • 16 Vorträge, davon 8 eingeladene Vertiefungsvorträge mit 45 Minuten,
  • 8 weitere Vorträge mit 30 Minuten, Zeit fur Diskussionen ¨

Teilnehmerzahl:
Am Workshop nahmen 33 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil, die überwiegend aus Deutschland, Warschau (Polen) und Prag (Tschechische Republik) kamen. Sowohl bei den Hauptvorträgen als auch bei den weiteren Vorträgen trugen gleich viele Sprecherinnen wie Sprecher vor. Des Weiteren nahmen Doktorandinnen und Doktoranden der AG Analysis und Angewandte Mathematik sowie Studierende des Masterstudiengangs Mathematik der Universität Kassel teil.

Inhaltliche Darstellung
Der Fachausschuss ”Partielle Differentialgleichungen“ der Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik (GAMM) besteht seit dem Jahr 2013 und hat zum Ziel, den Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich Partielle Differentialgleichungen, einem Teilgebiet der Mathematik, zu fördern, die verschiedenen Gruppen in Deutschland und dem benachbarten europäischen Ausland besser zu vernetzen und ein Forum bereitzustellen, aus dem heraus weitere Aktivitäten wie zum Beispiel gemeinsame Forschungsprojekte, aber auch Tagungen und Sommerschulen initiiert werden können. Der am Institut für Mathematik der Universität Kassel durchgefuhrte Workshop war der dritte in dieser Reihe nach Regensburg 2013 und Stuttgart 2014. Neben acht eingeladenen vertiefenden Vorträgen aus verschiedenen aktuellen Gebieten der Analysis partieller Differentialgleichungen fanden Kurzvorträge statt, bei denen insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs Gelegenheit zur Vorstellung der eigenen Forschung bekam.

Partielle Differentialgleichungen spielen eine fundamentale Rolle bei der Formulierung mathematischer Modelle in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Dabei findet ein reger Austausch zwischen den verschiedenen Disziplinen statt: Neue Modellierungsansätze führen zu neuen Klassen partieller Differentialgleichungen mit neuen mathematischen Fragestellungen. Umgekehrt ist ein rigoroses Verständnis der mathematischen Eigenschaften wesentlich für die qualitative Bewertung von Modellen und ist ferner die Basis fur die Entwicklung effizienter und zuverlässiger numerischer Verfahren zur Simulation konkreter Anwendungsprobleme.

Es wurden acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen, vertiefende Vorträge zu ihren jeweiligen Forschungsgebieten zu halten. Dabei wurden Aspekte der Strömungsmechanik (Benesova), der Festkörpermechanik und der Materialmodellierung (Bulicek, Frehse) angesprochen, stochastische Modellierung und Langzeitverhalten von Partikelsystemen und deren Hochskalierung (Matthes, Niethammer) diskutiert und verschiedene Fragstellungen zu Reaktions- und Diffusionsproblemen beleuchtet (Marciniak-Czochra, Chirilus-Bruckner, Winkler). Die Hauptvorträge sowie die Kurzvorträge deckten ein breites Spektrum verschiedenster Modelle und mathematischer Methoden im Bereich der Kontinuumsmechanik auf verschiedenen Raum- und Zeitskalen ab. Intensive Diskussionen schlossen sich an die Vorträge an. Vor allem das breit gefasste Themenspektrum ermöglichte einen Ideenaustausch über die einzelnen Fachdisziplinen hinweg und es ist zu erwarten, dass sich neue Querverbindungen als fruchtbar für die weitere Forschung erweisen. Der Workshop war ferner ein sehr wertvoller Beitrag zur Weiterbildung des eigenen wissenschaftlichen Nachwuchses am Institut für Mathematik der Universität Kassel. Doktorandinnen und Doktoranden
waren in die Durchfuhrung des Workshops eingebunden und wurden ermuntert, sich in die Diskussionen einzumischen. Ferner nahmen Studierende des Masterstudiums Mathematik teil und konnten so einen ersten Einblick in das aktuelle Forschungsgeschehen gewinnen.

Auch dank der finanziellen Unterstützung durch die Universitätsgesellschaft Kassel e.V. erhöhte der Workshop die Sichtbarkeit der Arbeitsgruppe Analysis und Angewandte Mathematik der Universität Kassel in diesen hochaktuellen Forschungsthemen.

Hauptvortragende

  • Dr. Barbora Benesova, Universität Würzburg, ¨
  • Prof. Miroslav Bulicek, Charles University, Prag
  • Prof. Martina Chirilus Bruckner, University of Leiden
  • Prof. Jens Frehse, Universität Bonn
  • Prof. Anna Marciniak-Czochra, Universität Heidelberg
  • Prof. Daniel Matthes, TU München
  • Prof. Barbara Niethammer, Universität Bonn
  • Prof. Michael Winkler, Universität Paderborn


Produktdesign-Studentin Stella Jondral gewinnt beim Rundgang 2015 den Preis der Universitätsgesellschaft Kassel

Die unkonventionelle Möbelserie „Umunordnung“ von Stella Jondral, Produktdesign-Studentin an der Kunsthochschule Kassel, wurde bei der Eröffnung des Rundgangs 2015 mit dem Preis der Universitätsgesellschaft ausgezeichnet. Anlässlich der sommerlichen Jahresausstellung der Kunsthochschule Kassel spendete die Universitätsgesellschaft Kassel den mit 750 Euro dotierten Preis für eine hervorragende studentische Position zum wiederholten Mal.

Jondrals Idee zu „Umunordnung“ entstand im Rahmen des Seminars FUTURE FURNITURE von Projektprofessorin Ineke Hans. Gemeinsam mit der niederländischen Designerin entwickelten Studierende unterschiedlicher Fachsemester ihre Ideen für zukunftsfähige Möbel. Der Entwicklungsprozess lud die jungen Designer*innen ein, ihre persönliche Faszination für Materialien, Techniken oder Formen auszuloten. Stella Jondral, Studierende im 6. Semester, erklärte daraufhin das System „Kleiderschrank“ als hinfällig. Ausgehend von der Beobachtung, dass die wenigsten Menschen heutzutage ihre Wäsche bügeln und falten, konzipierte sie vier Modelle, auf welche man seine Kleidung einfach werfen oder legen kann: Jondrals Alternative zum Wäschehaufen.

Die Jury, bestehend aus Vertretungsprofessor Martin Schmitz (Theorie und Praxis der Gestaltung), Nina Tabassomi (Kuratorin Fridericianum), Jacob Birken (Künstlerischer Mitarbeiter der KHK) und Kathie Zindel (Studentin der Kunstpädagogik), erklärte das Projekt „Umunordnung“ von Stella Jondral aufgrund der logischen Konsequenz als preiswürdig.

Modell 4 ©Stella Jondral
Modell 2 ©Stella Jondral

Das Herkules Racing Team bei der Formula Student 2015 in Hockenheim

Lesen Sie mehr über das Projekt in der Hockenheim-Spezialausgabe der Herkules Racing News.


Humanoide Roboter in Ausbildung und Studierendenmarketing erfolgreich

Dank der Unterstützung durch die UGK konnte ein humanoider Roboter NAO zur Präsentation auf Messen sowie für den Einsatz in der Ausbildung zum Fachinformatiker angeschafft werden (siehe http://www.uni-kassel.de/eecs/partner/freunde-und-foerderer.html).

Roboter NAO für Studierendenmarketing und Ausbildung

Der Fachbereich Elektrotechnik/Informatik ist aktiv dabei, entsprechende Marketingaktivitäten auszubauen, um leistungsstarke Studierende für ein Studium an unserem Fachbereich zu gewinnen. Hierfür beteiligen wir uns aktiv an entsprechenden Messen, die in Kassel und Umgebung stattfinden.  Der von der UGK geförderte NAO wurde bereits auf diversen Veranstaltungen erfolgreich eingesetzt (s. beigefügte Fotos). Auch der Einsatz für die Ausbildung zum Fachinformatiker mit Fachrichtung Systemintegration gestaltet sich sehr positiv. Unser derzeitiger Auszubildender wird an der Programmierung des Roboters aktiv beteiligt.

Einsatz des NAO auf Messen

Internationale Konferenz „Kulturelle Einflüsse auf Raumkonstruktion und Raumansprüche: Multikulturelle Landschaften“

Am 10. und 11. Oktober 2013 fand an der Universität Kassel die Konferenz „Kulturelle Einflüsse auf Raumkonstruktion und Raumansprüche: Multikulturelle Landschaften“ statt. Organisiert wurde die Konferenz von Prof. Dr. Diedrich Bruns, Fachgebiet Landschaftsplanung/Landnutzung am Fachbereich 6 der Universität Kassel und Prof. Dr. Olaf Kühne, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät Landschaftsarchitektur. Voran gegangene Arbeiten der Fachgebiete hatten den Bedarf deutlich gemacht, aktuelle Landschaftsbegriffe und die sozialen und kulturellen Einflüssen auf Landschaft aufzuarbeiten und mit Bezug auf wachsende internationale Migration zu reflektieren. Die Beiträge der Tagung „Multikulturelle Landschaften“ stellten Konzepte und Verständnisse von Raum und Landschaft aus aller Welt vor - dabei decken die Wissenschaftler alle Kontinente (bis auf Australien) ab, womit ein wesentliches Anliegen der Organisatoren erfüllt werden konnte. Den 42 Teilnehmern darunter 24 Gäste aus 17 Ländern West-Europas, Asiens und dem Nahen Osten wurde ein Programm mit 24 Beiträgen, Zwischen- und Abschlussdiskussionen, eine Poster-Ausstellung sowie eine Exkursion in Frankfurt mit dem dortigen Amt für Multikulturelle Angelegenheiten geboten. Die Tagung war in verschiedene thematische Module gegliedert. Ein großer Teil der Gäste war daran aktiv involviert und wurde entweder direkt eingeladen oder konnte sich über einen Call for Poster für ein Modul bewerben.

Programm

Einführend gab es einen Beitrag zu den synchronen und diachronen Beziehungen von Sprache und Kultur aus sprachwissenschaftlicher Sicht. Im Modul 1 wurden dann theoretische Auseinandersetzungen mit Landschaftskonzepten aus unterschiedlichen internationalen Perspektiven gezeigt. Neben US-amerikanischen, griechischen und slowenischen Konzepten wurden hier auch Landschaftsverständnisse aus dem Nahen Osten, Japan und Thailand vorgestellt. Im zweiten Modul ging es um die Wertschätzung und Präferenzen von Stadt und Landschaft aus der Sicht von Migranten. Hier wurden Beiträge gezeigt zu den von Migranten bevorzugten Aktivitäten im Freien, die sich - wie eine Studien aus Österreich und ein Vergleich zwischen der Türkei und Deutschland zeigen - von denen west-europäischer unterscheiden. Ebenso ging es hier um das Verständnis und die Rolle von Natur und Umwelt bei Migranten in den USA, Polen und den Niederlanden. Am zweiten Tag wurden interkulturelle räumliche Entwicklungen in multikulturellen Räumen in Schweden, Krakau, Budapest, Israel, Brasilien, Italien und Rumänien vorgestellt.

Vorträge zum Zusammenspiel verschiedener Kulturen und verschiedener Räume leiteten die abschließenden Diskussionen ein. Hier wurde gemeinsam diskutiert, welche Wissenslücken hinsichtlich multikultureller Landschaften bestehen und welche Forschungsfragen daraus abzuleiten sind.

Ergebnisse

Erstmalig wurden auf der Tagung für dieses sich derzeit etablierende Forschungsgebiet derzeit vorliegende Erkenntnisse zusammengeführt und hinsichtlich ihrer Hintergründe genauer bewertet. Der rege Austausch führte aus Sicht der Organisatoren zur erhofften vertieften wissenschaftlichen Auseinandersetzung und zu Diskussionen über sozial und kulturell bedingt unterschiedliche Raumkonstruktionen und der genaueren Eingrenzung grundlagenwissenschaftlicher sowie anwendungsorientierter Fragen. Die Abschlussdiskussion hat folgende Forschungsfragen und -felder identifiziert, für die in der Folge der Tagung Forschungsanträge vorbereitet werden sollen:

  1. Was sind die divergierenden Konzepte und Präferenzen für Landschaften in verschiedenen Regionen der Welt? Insbesondere sind hier die Unterschiede gemeint zwischen Regionen, in denen der Begriff „Landschaft“ genutzt wird und wo andere Begriffe „Landschaft“ umschreiben; besonderes Augenmerk liegt auf Regionen in denen der Landschaftsbegriff kulturell kolonisierend eingebracht wurde.

  2. Wie kann die Integration von Bürgern in die Planung hinsichtlich unterschiedlicher kultureller Herkunft gelingen? Hier ist auch zu fragen, wie diesbezüglich eine trans-kulturelle Kommunikation gelingen kann und wie Landschaftskonzepte der Experten mit den unterschiedlichen kultur-spezifischen Landschaftsverständnissen (der Laien) verbunden werden kann? In diesem Zusammenhang ebenfalls interessant ist welche Art von Werten Laien der Landschaft zuschreiben – wenn Experten an ästhetischen, ökologischen oder identitätsstiftenden Werten denken, könnten Laien ganze andere Aspekte wichtig sein.

  3. Ist Landschaft als End- bzw. Nebenprodukt menschlichen Handelns oder als Gegenstand menschlichen Handelns zu verstehen?

  4. Landschaft als „Common Good“: Welches Spannungsfeld existiert zwischen individuellem Eigentum von Flächen und dem Allmende-Charakter von Landschaft, und zwar besonders in ihren unterschiedlichen kulturellen Ausprägungen?

  5. Muss und ggf. wie kann Kultur als hybrider Prozess Eingang in die Landschaftsforschung finden?

Die Tagungs-Ergebnisse sind nach der Tagung als erster Entwurf an die Gäste mit der Bitte zur Diskussion weitergeleitet worden; Obenstehendes kann als von allen Referenten, Gästen und Organisatoren getragenes Ergebnis angesehen werden.

Auch Dank der Förderung durch die Universitätsgesellschaft Kassel war die Tagung ein großer Erfolg und ein wichtiger Zwischenschritt für weitere Forschungen des Fachgebiets Landschaftsplanung/Landnutzung der Universität Kassel.

Veröffentlichung/Ausblick

Die Tagungsbeiträge und -ergebnisse werden in einem Tagungsband veröffentlicht (Verlagsvertrag liegt vor): Bruns, Kühne, Schönwald, Theile (Hrsg.) 2014: Landscape Culture - culturing Landscapes: The differentiated construction of Landscapes. Springer VS

Gruppenfoto: Teilnehmer der internationalen Konferenz „Kulturelle Einflüsse auf Raumkonstruktion und Raumansprüche: Multikulturelle Landschaften“

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