| 1976 - 1981 | Studium am Fachbereich Sozialwesen der Gesamthochschule Kassel. Abschluß: Diplomsozialarbeiter/ Diplomsozialpädagoge |
| 1982 - 1985 | Sozialarbeiter im Nachtasyl der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe |
| 1985 - 1988 | Studium der Soziologie, Politikwissenschaften und Geschichte am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Gesamthochschule Kassel. Abschluß: Magister Artium |
| 1986 - 1992 | Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für Sozialwesen in Mannheim |
| 1988 - 1991 | Doktorand am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Gesamthoschschule Kassel. Thema der Dissertation: Das Arbeitshaus Breitenau. Bettler, Landstreicher, Prostituierte, Zuhälter und Fürsorgeempfänger in der Korrektions- und Landarmenanstalt Breitenau (1874-1949), Kassel 1992 . |
| 1990 - 1993 | Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gesamthochschule Kassel, Geschäftsführung der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Nationalsozialismus |
| 1991 - 2000 | Lehrbeauftragter an der Universität Gesamthochschule Kassel (ab 2000 Lehre als Privatdozent bzw. außerplanmäßiger Professor) |
| seit 1992 | Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914 der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Mainz). |
| seit 1999 | Lehrbeauftragter der Universität Göttingen |
| 1999 | Hannah |
| 2000 | Habilitation für das Fach "Sozialpolitik",
schriftliche Habilitationsleistung: "Asoziale" im
Nationalsozialismus, Stuttgart 1995 mit
Quellenedition "Gemeinschaftsfremde". Quellen zur
Verfo1gung von "Asozialen" 1933-1945, Koblenz 1998. Privatdozent an der Universität Gesamthochschule Kassel. |
| 2001 | Paula |
| seit 2004 | Arbeitsstellenleiter der Quellensammlung zur Geschichte der deutschen Sozialpolitik 1867 bis 1914 der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Mainz). |
| seit 2007 |
außerplanmäßiger Professor an der
Universität Kassel |
| 2011 |
Vertretungsprofessur am
Fachbereich Humanwissenschaften der Universität Kassel
im Sommersemester 2011 |
Mitglied:
- Verein zur
Förderung des Archivs und der Gedenkstätte
Breitenau
- Sektion Sozialpolitik der Deutschen Gesellschaft für
Soziologie
- Institut für Sozialwesen, Abteilung Sozialpolitik, Recht,
Soziologie, am Fachbereich Humanwissenschaften der
Universität Kassel
- Verein zur Förderung von Forschung und Wissenstransfer in
Sozialrecht und Sozialpolitik, Kassel/Fulda
- Verein Soziale Hilfe, Kassel
Im Wintersemester 2012/13:
Sozialpolitik und Sozialarbeit im Nationalsozialismus Montag, 10-12 c.t. erster Termin 22.10.2012. Arnold-Bode-Str. 10, Raum 1217. BA M3 |
Kurzbeschreibung Seminarplan Literaturliste |
Tel.
Arbeitsplatz: +49 (0)561 804 3466
Fax Arbeitsplatz: +49 (0)561 804 2903
E-Mail:
ayass@uni-kassel.de
Bettlergeld,
in: fiftyfifty. Das Straßenmagazin 16 (2010),
Oktoberheft, S. 18-19.
Von Wanderbüchern und linken Flebben, in: Tagessatz Nr. 1 2010, S. 16-17.
Wohnungslose im Nationalsozialismus
Wanderausstellung der Bundesarbeitsgemeinschaft
Wohnungslosenhilfe
Recherche und Text: Wolfgang Ayaß
Grafische Gestaltung: Hans-Georg Vogt
Die Wanderausstellung wurde erstmals am 21. Oktober 2004 im
Rahmen des Festaktes zur 50-Jahr-Feier der
Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe gezeigt und ist
über die Bundesarbeitsgemeinschaft ausleihbar.
Die 13 Tafeln (Stoffbanner) behandeln folgende Themen:
1. Wohnungslose in der Weltwirtschaftskrise
2. Die Bettlerrazzia vom September 1933
3. Arbeitshäuser
4. Ein Wandermusiker im Arbeitshaus Breitenau
5. Die Fachdebatte über Wohnungslose und
"Asoziale"
6. Wohnungslose als Objekte der Rassenhygiene
7. Zwangssterilisationen von Wohnungslosen
8. "Asoziale Großfamilien"
9. Kontrolle der Wohnungslosen und "geordnetes
Wandern"
10. Der bayerische "Landesverband für Wanderdienst"
11. Die Aktion "Arbeitsscheu Reich" 1938
12. Zwei Einzelschicksale von im Konzentrationslager
Dachau und Sachsenhausen umgekommenen wohnungslosen
Männern.
13. Zwei Einzelschicksale von im Konzentrationslager
Auschwitz umgekommenen wohnungslosen Frauen.
Die Ausstellung wurde bisher in mehr als 100 Städten in Deutschland und Österreich gezeigt.
Die bewußt kleine Wanderausstellung kann sehr flexibel
eingesetzt werden. Sie wurde bisher z.B. in Kirchen, Rathaus-
bzw. Behördenfoyers, Nebenräumen bestehender
Ausstellungen und in leerstehenden Ladenlokalen aufgestellt.
Seit 2006 gibt es zwei Exemplare der Ausstellung.
Umfang: Die Ausstellung umfasst 13 Banner in der Breite von 1,05
Meter und der Höhe von 2,15 Meter. Die Banner bestehen aus
einer Spezialtextilie. Die Banner werden eingerollt und mit je
einem Leichtmetallständer geliefert. Die Banner können
somit einzeln frei stehend aufgebaut werden. Es sollten i.d.R.
alle 13 Banner gezeigt werden, jedoch spricht jedes Banner bzw.
jeder Themenschwerpunkt, der bis zu drei Banner umfassen kann,
für sich.
Kosten: Pro Woche wird nur ein Kostenbeitrag von 10 € berechnet,
jedoch höchstens 50 € pro Ausleihe. Darüber hinaus
übernehmen die Ausleiher die Versandkosten für den
Hin- und Rücktransport (ca. 50 € pro Weg) sowie die Kosten
für die Versicherung der Ausstellung in Höhe von 50 €.
Die gesamte Ausstellung wird per Postfracht in einer einzigen
stabilen Holzkiste geliefert, die etwa 70 Kilo wiegt.
Kontakt über Werena Rosenke in der Geschäftsstelle der
BAG Wohnungslosenhilfe.
Begleitheft zur Ausstellung :
Wolfgang Ayaß,
Wohnungslose im Nationalsozialismus.
Begleitheft zur Wanderausstellung der Bundesarbeitsgemeinschaft
Wohnungslosenhilfe e.V.,
Bielefeld 2007.
ISBN: 978-3-922526-64-3
Für 3,50 € über die Bundesarbeitsgemeinschaft
Wohnungslosenhilfe und über den Buchhandel beziehbar.
Siehe auch die Website der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (mit link zur Unterseite "Ausstellung"!)
Kontaktadresse:
BAG Wohnungslosenhilfe e.V.
Postfach 130148
33544 Bielefeld
Quellenhofweg 25
33617 Bielefeld
Telefon 0521 / 143 96-0
Telefax 0521 / 143 96-19
E-Mail: info@bagw.de
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