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Fachgebiet Berufliche Aus- und Weiterbildung Projekte
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| Projektleitung | Ansprechpartnerin |
| Prof. Dr. Ute Clement Mail: clement@uni-kassel.de Tel. 0561 804-4547 |
Carmen Hahn Dipl.-Hdl. Mail: chahn@uni-kassel.de Tel. 0561 804-4186 |
| ein gemeinsames Projekt von |
Laufzeit: Juli 2005- Juni 2008
Problemstellung
Die Pflegebildung erfolgt international überwiegend im tertiären
Sektor. Mit dem Abschluss eines Bachelor-Studiums im europäischen Ausland
ist auch in Deutschland die Berufsbefähigung gegeben. Für pädagogische
Tätigkeiten wird international innerhalb der zweiten Stufe qualifiziert.
In Deutschland ist die Krankenpflegeausbildung durch das „Gesetz über
die Berufe in der Krankenpflege“ (KrPflG) geregelt. Ein Bachelor-Studium
in Deutschland führt nicht zur berufsrechtlichen Anerkennung; mindestens
ein Jahr schulischer Ausbildung ist zusätzlich vor Ablegung der staatlichen
Prüfung erforderlich (§ 6 KrPflG).
Seit Novellierung des KrPflG (2004) müssen Lehrkräfte an Krankenpflegeschulen über eine fachliche und pädagogische Qualifikation auf Hochschulebene verfügen (§ 4 KrPflG). Der in der Grafik dargestellte „Nachqualifizierungsweg“ für bereits berufstätige Lehrerinnen und Lehrer bezieht sich auf ein Bachelor- und Master-Studium in Vollzeit.
Lösungsansatz
Die Voraussetzungen für die Entwicklung eines Verfahrens der Anrechnung
außerhalb der Hochschule erworbener Kompetenzen sind mit dem gestuften
Studiengangsmodell gegeben. Die erste Stufe ermöglicht die Doppelqualifikation
zur „Gesundheits- und Krankenpfleger/in“ und zum „Bachelor
of Science“ innerhalb von vier Jahren, da sich die Module des akkreditierten
Bachelor-Studiums Pflege an der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für
die Berufe in der Krankenpflege (KrPflAPrV) orientieren.
Der Master-Studiengang Pädagogik für Pflege- und Gesundheitsberufe
entspricht den internationalen Standards der Lehrerbildung.
Es soll eine Matrix durch Aus- und Weiterbildung sowie berufliche Erfahrung erwerbbarer Kompetenzen erstellt werden. Aus der Gegenüberstellung mit den Kompetenzzielen der jeweiligen Studienstufe lassen sich thematische Schnittmengen identifizieren und in ein angemessenes Assessment-Verfahren für die Bachelor- und die Master-Ebene übersetzen.
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Projektleitung |
Ansprechpartnerin | ||
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Anke Piotrowski M.A. Erziehungswissenschaftlerin Mail: piotrowski@uni-kassel.de Tel. 0561 804-4788 |
Entwicklung eines kompetenzbasierten Qualifizierungskonzeptes für Industriemechaniker/innen im Kontext des Konsultationsprozesses zum Europäischen Qualifikationsrahmen
Laufzeit: August 2005- August 2007
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines kompetenzbasierten Ausbildungskonzeptes
für die betriebliche Ausbildung des/der Industriemechanikers/in bzw. entsprechende
Weiterbildungsmaßnahmen. Die Abbildung und Anordnung der Kompetenzstandards
orientiert sich an Strukturvorgaben, die im Kontext der Debatte über einen
Europäischen Qualifikationsrahmen entwickelt wurden. Mit diesem Modellversuch
wollen wir einen Beitrag zur nationalen und sektoralen Umsetzung dieses europäischen
Konzeptes leisten. Das Projekt wird von der VW Coaching GmbH finanziert und
koordiniert.
| Projektleitung | Ansprechpartner |
| Prof. Dr. Ute Clement Mail: clement@uni-kassel.de Tel. 0561 804-4547 |
Christoph Anderka Dipl.-Berufspädagoge, Dipl.-Ing. (FH) Mail: anderka@uni-kassel.de Tel. 0561 804-4154 |
Laufzeit: Januar 2005 bis Dezember 2009
Ziele
Erweiterte Eigenverantwortung und größere Selbstständigkeit
sollen dazu beitragen, dass die 17 Projektschulen ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag
besser gerecht werden können. Entscheidungen sollen nach Möglichkeit
dort getroffen werden, wo sie sich auswirken.
Im Zentrum des Modellprojekts stehen die Qualitätsentwicklung des Unterrichts
und die Verbesserung der schulischen Arbeit. Eng damit verbunden ist die pädagogische
Weiterentwicklung der Schulen im Zusammenhang mit der Förderung des lebensbegleitenden
Lernens. Die Schulen werden mehr als bisher ihr eigenes – auch an der
Region orientiertes – Profil entwickeln. „Selbstverantwortung plus“
ist somit auch ein Projekt, das die Entwicklung regionaler Bildungsstrukturen
stärkt.
Die Ergebnisse dieses Vorhabens werden wichtige Impulse für die zukünftige
Entwicklung aller Schulen und Regionen in Hessen setzen. Schulen, Schulträger
und Schulbehörden beschreiten neue Wege, um gemeinsam Erfahrungen zu gewinnen,
wie die Qualität schulischer Arbeit im Rahmen einer verstärkten eigenverantwortlichen
Steuerung der Schule verbessert werden kann.
Handlungsfelder des Modellprojekts
Innerhalb der sechs Handlungsfelder des Modellprojektes „Selbstverantwortung plus“ werden folgende Ziele angestrebt:
| Projektleitung | Ansprechpartner |
| Prof. Dr. Ute Clement Mail: clement@uni-kassel.de Tel. 0561 804-4547 |
Christian Martin Wissenschaftlicher Mitarbeiter Mail: c.martin@uni-kassel.de Tel. 0561 804-4544 |