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Biographie und Arbeitsgebiete
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Biographie
Studium der Soziologie, Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie, Erziehungswissenschaft und Medienwissenschaft sowie Bildenden Kunst und Visuellen Kommunikation in Kassel, Manchester und Bielefeld; Magister Artium 1995
1992-1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsverbund "Erfolg und Verlauf der Aneignung neuer Umwelten durch Aussiedler" (EVA-A) der Universitäten Gießen, Hildesheim, Kassel und Wuppertal
Seit 1995 Mitglied der Interdisziplinären Abeitsgruppe Kulturforschung (bis 2001: Wissenschaftliches Zentrum für Kulturforschung, WZ II)
Seit 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel
1999-2003 Redakteur der Zeitschrift "Soziologie. Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie"
Promotion zum Dr. rer. pol. mit einer Dissertation zum Thema "Kontinuität und Geschichtlichkeit. Studien zu einem Grundproblem
der Sozial- und Kulturwissenschaften" im April 2003
Seit 2003 als wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) im Breich Soziologische Theorie, Philosophie der Sozialwissenschaften und Kultursoziologie an der Universität Kassel
Daneben Tätigkeit als Lektor und Übersetzer
Arbeitsgebiete
Hier finden sich einge allgemeine Hinweise zu meinen Interesseschwerpunkten. Eine ausführlichere Darstellung meiner Arbeitsgebiete und meiner konkreten Projekte findet sich unter der Rubrik Forschungsprojekte.
Soziologische Theorie und Wissenschaftstheorie
Einen allgemeinen Schwerpunkt meiner Forschung und Lehre bildet die soziologische und sozialphilosophische Theoriebildung. In diesen Zusammenhang gehören übergreifende Einführungsveranstaltungen, Einführung in soziologische Grundbegriffe, Lehrveranstaltungen zu Max Weber, Robert K. Merton und Norbert Elias, zur sozialen Konstruktion und zu thematischen Schwerpunkten "Herrschaft, Macht und Gewalt" sowie zur allgemeinen
Einführung in die Wissenschaftstheorie der Sozial- und Kulturwissenschaften.
Kultursoziologie / Kulturwissenschaft
Ein breites kulturwissenschaftliches Selbstverständnis prägt durchgehend meine Arbeit. Konkrete Arbeitsschwerpunkte ergeben sich u. a. aus der Zusammenarbeit verschiedner Disziplinen in der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Kulturforschung (vormals: Wissenschaftliches Zentrum für Kulturforschung). Hierher gehört u. a. die Beschäftigung mit Fragen der kulturwissenschaftlichen Methodologie und der Geschichte und Systematik des Kulturbegriffs sowie die Tagung "Cultural
Turn? Konjunktur und Konkurs des Kulturbegriffs" im Wintersemester
2000/2001. Als Veröffentlichung aus diesem Zusammenhang vgl:
-
Kultur und ihre Wissenschaft. Beiträge zu einem reflexiven Verhältnis. Konstanz: Universitätsverlag Konstanz 2002 (herausgegeben zusammen mit Urte Helduser)
Kunstsoziologie und Visualität
Mein Interesse an Kunst und allgemein an Bildlichkeit und Visualität reichen zurück bis in mein Studium der Kunstgeschichte, Bildenden Kunst und Visuellen Kommunikation. Neben der Beschäftigung mit aktueller künstlerischer Praxis (in diesen Bereich gehört u. a. der Entwurf einer Begleitforschung zur Ausstellung "documenta X" (Kassel 1997) und eine begleitende zweisemestrige Lehrveranstaltung (Sommersem. 1997 u. Wintersem. 1998) interessiere ich mich ganz allgemein für Fragen der Sichtbarkeit bzw. Visualität. In diesen Kontext gehört meine Beschäftigung mit Methoden der Bildanalyse sowie allgemein mit visuellem Material als historische Quelle und als empirisches Datenmaterial. Ganz allgemein interessiert mich die Sichtbarkeit (und nicht allein die sprachliche Gegebenheit) der kulturellen und sozialen Wirklichkeit.
Als kunstsoziologische Veröffentlichung vgl.
- Kunst
und Globalisierung in der Epoche des Postkolonialismus. Positionen im
Vorfeld der Documenta 11. In: Kunst + Unterricht, Heft 263: Documenta
11, 2002
Historische Soziologie
Die historische Dimension sozialer Wirklichkeit stellt in verschiedenen Forschungen und insbesondere in meiner Dissertation ein zentrales Anliegen dar. Die Dissertation "Kontinuität und Geschichtlichkeit. Studien zu einem Grundproblem der Sozial- und Kulturwissenschaften" wurde im September 2002 abgeschlossen. Daran knüpfe ich weitere Arbeiten zum Problem der "Geschichtlichkeit" des Menschen und seiner Lebensformen an.
In diesen thematischen Kontext gehört auch die Übersetzung eines einschlägigen Buches über die Historische Soziologie Max Webers:
- Stephen Kalberg: Einführung in die historisch-vergleichende Soziologie Max
Webers. Opladen: Westdeutscher Verlag 2001 (Übersetzung aus dem Amerikanischen)
Vgl. auch die Einführung
und den ausführlichen Leitfaden
zur Lehrveranstaltung im Wintersemester 2003/2004.
Transformationsforschung und Osteuropa
Seit meiner Magisterarbeit "Die Transformation der sozialistischen Systeme Osteuropas. Soziologische Konzeptionen an ausgewählten Länderbeispielen" (1995) bilden gesellschaftiche Transformationen und konkret Ostmittel- und Osteuropa einen Schwerpunkt für historische und gegenwartsanalytische Untersuchungen. In diesen Kontext gehört auch eine Lehrveranstaltung zum
Vergleich des soziologischen Denkens in Deutschland und Rußland um 1900 sowie die Konzepotion eines - bislang unveröffentlichten - vergleichenden Readers zu den soziologischen Ansätzen in Deutschland und Rußland.
Migrationssoziologie
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsverbund "Erfolg und Verlauf der Aneignung neuer Umwelten durch Aussiedler" (EVA-A) habe ich mich mehrere Jahre mit einer empirischen Studie zur Integration deutschsprachiger Einwanderer aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion, aus Polen und aus Rumänien befaßt.
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