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Kommentar Robert K. Merton, ein Schüler von Talcott Parsons, hat nicht nur eine Reihe von Konzepten und Begriffen entwickelt, die zum Grundwerkzeug der Soziologie wurden („Theorien mittlerer Reichweite“, manifeste und latente Funktionen usw.), sondern ist auch durch sein Bemühen um eine Verbindung von theoretisch fundiertem und empirisch belegtem soziologischen Arbeiten ein zentraler Autor - auch gerade für eine kritische Auseinandersetzung. Sein 1949 erstmals erschienenes Hauptwerk ist bislang in Deutshland viel weniger rezipiert worden als in Amerika und England - wo es zur basalen Lektüre im Studium gehört - weil es bislang nicht als deutsche Übersetzung vorlag. In diesem Seminar soll die
1995 erschienene deutsche Übersetzung zur Grundlage einer
gemeinsmen Lektüre und kritischen Diskussion gemacht werden.
Material- und Literaturhinweise R. K. Merton, Social Theory
and Social Structure, 1968 enlarged edition, New York 1968 Kontakt: schwietr@uni-kassel.de
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Stand: 9.9.1999
Thomas Schwietring