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Thomas Schwietring

Seminar: 
Robert K. Merton: 
Social theory and Social Structure

Sommersemester 1997

 
 


Kommentar

Robert K. Merton, ein Schüler von Talcott Parsons, hat nicht nur eine Reihe von Konzepten und Begriffen entwickelt, die zum Grundwerkzeug der Soziologie wurden („Theorien mittlerer Reichweite“, manifeste und latente Funktionen usw.), sondern ist auch durch sein Bemühen um eine Verbindung von theoretisch fundiertem und empirisch belegtem soziologischen Arbeiten ein zentraler Autor - auch gerade für eine kritische Auseinandersetzung.

Sein 1949 erstmals erschienenes Hauptwerk ist bislang in Deutshland viel weniger rezipiert worden als in Amerika und England - wo es zur basalen Lektüre im Studium gehört - weil es bislang nicht als deutsche Übersetzung vorlag.

In diesem Seminar soll die 1995 erschienene deutsche Übersetzung zur Grundlage einer gemeinsmen Lektüre und kritischen Diskussion gemacht werden.
 

Material- und Literaturhinweise

R. K. Merton, Social Theory and Social Structure, 1968 enlarged edition, New York 1968
(inzwischen in der 13. Auflage);
deutsch: Soziologische Theorie und soziale Struktur, Berlin 1995
 
 

Kontakt: schwietr@uni-kassel.de







Stand: 9.9.1999
Thomas Schwietring